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Komplexität

von Mainzer, Klaus Fach: Soziologie; Reihe: UTB Profile

Die Themen "Komplexität" und "Komplexe Systeme" sind ein hochaktuelles Forschungsgebiet. Täglich erleben wir die Labilität von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Können wir aus Chaostheorien, aus der Entstehung von Ordnung und Selbstorganisation in der Natur lernen, unsere sozialen Systeme zu steuern? Wo sind grundlegende Unterschiede in der Dynamik von Natur und Gesellschaft? Welche Konsequenzen lassen sich aus der Wissenschaft vom Komplexen für unser Handeln ziehen?
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Details
ISBN 9783825230128
UTB-Titelnummer 3012
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2008
Erscheinungsdatum 11.04.2008
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag W. Fink
Umfang 129 S., 24 Abb.
Inhalt
Einführung
Komplexität im Profil
1 Komplexität und Berechenbarkeit 15
2 Komplexität und Wahrscheinlichkeit 23
3 Komplexität und Information. 31
4 Komplexität und Dynamik 38
5 Komplexität und Evolution. 52
6 Komplexität von Geist und Gehirn. 65
7 Komplexität und Wirtschaft 78
8 Komplexität und Gesellschaft 90
9 Komplexität und Philosophie 108
Anhang:
Glossar 118
Personenregister 126
Sachregister 127
Pressestimmen
Aus: Managementkompass / F.A.Z.-Institut, 01.12.2009
Leicht verständliche Kurzeinführung in die Komplexitätsforschung und -ökonomie. Klaus Mainzer zeigt, welchen besonderen Regeln komplexe Systeme folgen und warum traditionelle Vorgaben der Wirtschafts- und Finanzwissenschaft an der Realität vorbeigehen. Dabei spannt er einen Bogen zwischen unterschiedlichen Wirtschaftszweigen – Komplexitätsforschung ist interdisziplinär.
Autoreninfo

Mainzer, Klaus

Mainzer, Klaus

Prof. Dr. Klaus Mainzer, Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie und Direktor der Carl von Linde-Akademie der Technischen Universität München, Mitglied u.a. der Europäischen Akademie der Wissenschaften (Academia Europaea in London), Autor von zahlreichen Büchern zur Komplexitätsforschung mit internationalen Übersetzungen. (Stand 11.06.2014)
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Kundenmeinung von Simone Ines

Prof. Dr. Klaus Mainzers Buch aus der UTB-Reihe „Profile“ (klar – knapp – konkret) trägt einen knackigen Titel für ein komplettes Thema: „Komplexität“. Der Autor lehrt unter anderem am Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TU München. Dank seiner internationalen und interdisziplinären Forschung über Komplexität bietet er einen ausführlichen Überblick an, der Komplexität von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: geistes-, sozial-, wirtschaftswissenschaftlich mit Technik und Naturwissenschaften. Ich bin im Zuge meiner Forschung über das Internet in Soziologie auf den Band aufmerksam geworden. Bereits in der Einleitung schreibt Mainzer, dass „[I]m Zeitalter der Globalisierung (…) die Lebensbedingungen der Menschen immer komplexer und unübersichtlicher [werden].“ Labile Gleichgewichtszustände gehen mit den Chancen kreativer Innovation einher – die Entwicklung folgt den „Gesetzen komplexer dynamischer Systeme“. Dabei richtet sich der Aufbau des Buches gezielt nach den Anforderungen an heute Studierende und bietet für jede Studienrichtung Anknüpfungspunkte, wie Mainzer selbst in der Einleitung darlegt. Diesen Ansatz finde ich spannend und sinnvoll, um über den Tellerrand der eigenen Disziplin blicken zu können – auch ohne Kenntnis der Standardwerke anderer Fächer. Denn oftmals stellt diese Unkenntnis die größte Hürde dar.

Mainzer entwirft das Profil der Komplexität sodann in neun Kapiteln, die jeweils den Titel „Komplexität und…“ tragen. Mit den ersten vier – Berechenbarkeit, Wahrscheinlichkeit, Information, Dynamik – „sind die Grundbegriffe gegeben, um Modelle und ihre Komplexität von Evolution, Geist und Gehirn, Wirtschaft und Gesellschaft zu untersuchen“ Diese Begriffe bilden das Gerüst für die Kapitel fünf bis acht. Vom mathematisch-abstrakten Komplexitätsbegriff leiten diese Abschnitte den Leser zu Konzepten, die uns als Menschen unmittelbar betreffen, im Kleinen wie im Großen. Nach diesen Anwendungsmodellen schließt der Band mit einem neunten Kapitel zu Komplexität und Philosophie ab. Diese Perspektive befasst sich mit den Prinzipien der Modellbildung und öffnet somit den Blick wieder für grundsätzliche, unter anderem auch ethische Fragen. Nach jedem Kapitel befinden sich Literaturhinweise, am Ende noch ein sehr nützliches Glossar und Personenregister.

An den vier ersten Kapiteln hat mir besonders gefallen, wie anschaulich Mainzer den Begriff anhand von lebensweltlichen Beispielen vermittelt. So spricht er beispielsweise über Computer und Turing-Maschinen, menschliches Normal- und Durchschnittsverhalten (was ist eigentlich normal?), von Chaos und Selbstorganisation. Die biologischen und psychologischen Konzepte aus den Kapiteln fünf und sechs waren mir bereits vertraut, aber die systematische Darstellung bringt Ordnung in einzelne Wissensbestände – und die Fragen nach künstlichem Leben, bzw. nach künstlicher Intelligenz, sind spannend erläutert. Im Kapitel über Wirtschaft ist besonders das Thema Finanzmärkte spannend; konnten wir doch hautnah erleben, wie komplex und instabil diese sein können. Kapitel acht, Komplexität und Gesellschaft, befasst sich mit Populations- und Soziodynamik, sowie mit Management und Kommunikationssystemen, wie dem Internet. Diese Themen sind für die soziologische Orientierung hilfreich, da sie die großen Makro-Themen aufgreifen, mit denen sich Studierende dieses Faches unweigerlich befassen müssen. Im neunten Kapitel erläutert Mainzer, welche Rolle die Philosophie spielen – oder welche Lücke sie füllen kann, um Komplexitätsforschung voranzubringen.

Insgesamt ist der Band sehr gelungen und mit knapp 130 Seiten kurz genug, um ihn zu verschlingen – aber lang genug, um wertvolle Anreize für die eigene Forschungsarbeit zu erhalten. Mir hat das Buch konkret dabei geholfen, mein eigenes Gesellschaftskonzept zu erweitern und eine neue Perspektive auf das Internet als komplexes dynamisches System zu gewinnen.

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