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Staat, Krieg und Schutzverantwortung

von Etzersdorfer, Irene; Janik, Ralph Fach: Politikwissenschaft;

Dieses Buch widmet sich dem Einsatz militärischer Mittel im Namen fundamentaler Menschenrechte. Dabei werden die dahinterstehenden Konzepte – die humanitäre Intervention und das Prinzip der Schutzverantwortung (responsibility to protect) – aus staatstheoretischer und völkerrechtlicher Perspektive erläutert. Darauf aufbauend erfolgt eine Darstellung einiger ausgewählter Fallbeispiele, von der Kongo- Krise der 1960er Jahre über die Kosovo-Intervention bis hin zu den Konflikten in Libyen und Syrien.
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Details
ISBN 9783825244088
UTB-Titelnummer 4408
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag facultas
Umfang 272 S., 12 Abb.
Zusatzmaterial
Inhalt
Einleitung 7
1 Staat – ideengeschichtliche Grundlagen 13
1.1 Griechisch-antiker Staat 16
1.2 Römischer Staat 17
1.3 Christlich-mittelalterlicher Staat 19
1.4 Der souveräne Staat 28
1.5 Der moderne Staat – vertragstheoretischer Staatsbegriff 30
2 Der juristische Staatsbegriff 55
2.1 Die Drei-Elemente-Lehre 55
2.2 Die Frage der Anerkennung 58
2.3 Die Anerkennung von Regierungen 62
3 Die internationale (Staaten-)Ordnung 66
3.1 Geschichtlicher Ursprung – der Westfälische Frieden 66
3.2 Die souveräne Gleichheit der Staaten 67
3.3 Liberale und nichtliberale Staaten 82
4 Bürgerkrieg – ein Sammelsurium und seine Konsequenzen 94
4.1 Bürger – Citoyen 97
4.2 Der mündige Bürger 103
4.3 Bürgerkrieg – Widerstand – Revolution 105
4.4 Neue Kriege – alter Wein in neuen Schläuchen? 119
5 Die Idee des gerechten Krieges 135
5.1 Dikaios Polemos in der Ideengeschichte 138
5.2 Rudimente einer Schutzverantwortung? 150
5.3 Hugo Grotius – vom legitimen zum legalen Krieg: Entzauberung sittlich-moralischer Kriegsbegründungen 153
5.4 Übergang zum klassischen Völkerrecht 156
5.5 Ein rechtsethisch gewendetes Völkerrecht auf Kants Spuren: John Rawls’ Das Recht der Völker 156
6 Völkerrechtliche Aspekte 164
6.1 Humanitäre Intervention und das Gewaltverbot 168
6.2 Humanitäre Intervention auf Einladung? 169
6.3 Peacekeeping 172
6.4 Humanitäre Interventionen im Rahmen der UN Charter 186
6.5 Humanitäre Interventionen und Völkergewohnheitsrecht 195
6.6 Humanitäre Interventionen und die New Haven School 200
6.7 Illegal, aber legitim? 202
6.8 Die Responsibility to Protect 224
7 Fallstudien 224
7.1 Die Kongokrise der 1960er-Jahre 226
7.2 Nordirak 1991 228
7.3 Somalia 1992 235
7.4 Der Völkermord in Ruanda 239
7.5 Haiti 1994 239
7.6 Srebrenica 1995 242
7.7 Kosovo 1999 246
7.8 Irak 2003 252
7.9 Der Kaukasuskrieg 2008 254
7.10 Libyen 2011 256
7.11 Syrien 2011 265
Abbildungsverzeichnis 269
Namen- und Sachregister 270
Pressestimmen
Aus: Politix – Christina Wagner – 39/2016
[…] [D]ieses Buch [eignet sich ] als Werkzeug für Interessierte, die die Rahmenbedingungen und Spielregeln verstehen wollen, nach denen die internationale Gemeinschaft und ihre Institutionen handeln. […]

Autoreninfo

Etzersdorfer, Irene

Etzersdorfer, Irene

Prof. Dr. Irene Etzersdorfer lehrt Politikwissenschaft an der Universität Wien und an der Donau-Universität Krems.

Janik, Ralph

Janik, Ralph

MMag. Ralph Janik, LL.M. ist Assistent am Institut für Europarecht, Internationales recht und Rechtsvergleichung der Universität Wien.

Weitere Titel von Etzersdorfer, Irene; Janik, Ralph

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von F. Gireaud

Das Buch ist konzis verfasst und beinhaltet alle grundlegenden Informationen. Die gute Lesbarkeit hat es besonders den Studierenden ermöglicht, die Frage nach Krieg, Völkerrecht und Menschenrechten analysieren zu können. Das gilt ebenfalls für die Fallbeispiele.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von W. Muno

Sehr schöner Überblick über das Thema Staatlichkeit, Krieg, gerechter Krieg und R2P, mit Fallstudien, eigent sich gut für die Lehre.

Vom Römischen Reich bis zur Syrien-Krise

Bewertung

Kundenmeinung von Niklas Tüns

"Staat, Krieg und Schutzverantwortung" - so nennen Irene Etzersdorfer und Ralph Janik ihr 272 Seiten umfassendes Werk, das einen ersten guten Überblick zu dieser Thematik gibt. Die beiden Autoren spannen dabei den Bogen von der Antike und dem Römischen Reich bis zu aktuellen Brandherden in Syrien.
Hierbei sorgt das Lehrbuch für eine erste Einordnung von Möglichkeiten und Legitimationen von militärischen Einsätzen/Interventionen in den Kontexten der Politischen Ideengeschichte, der Staatstheorie und der Internationalen Beziehungen. Für einen Einblick in die Thematik ist das utb-Buch daher passabel, ehe man sich den angesprochenen Aspekten über weitere Literatur weiter annähert.

Ein großer Pluspunkt des Lehrbuchs ist seine Aktualität (die 1. Auflage ist von Anfang 2016), sodass neben den "Klassikern" an Fallstudien - die Kongokrise, der Völkermord in Ruanda, Srebrenica oder Somalia - auch eine vorläufige Analyse des Syrien-Krieges ihren Weg in das Buch fand.

Fächerübergreifendes Lehrbuch zu Fragen des "gerechten" Krieges

Bewertung

Kundenmeinung von Juliane Seip

Das Lehrbuch „Staat, Krieg und Schutzverantwortung“ von der Politikwissenschaftlerin Irene Etzersdorfer und dem Politikwissenschaftler und Rechtswissenschaftler Ralph Janik gibt einen gelungenen Einblick über die Frage der Legitimität von militärischen Einsätzen vor dem Hintergrund der Menschenrechte. Zu Beginn wird das Prinzip „Staat“ geschichtlich erläutert und verschiedene Staaten-Modelle aufgezeigt sowie das Verhältnis zu Krieg beleuchtet. Ebenfalls wird ein großes Augenmerk auf den juristischen Staatsbegriff sowie auf die internationale Staatenordnung gelegt. Vor dem Hintergrund der internationalisierten Schutzverantwortung der Staaten wird das Konzept des gerechten Krieges dargestellt. Dabei werden insbesondere Kants Theorien des ewigen Friedens benannt. Neben den staatstheoretischen Ansätzen spielt die völkerrechtliche Perspektive ebenso eine Rolle. Neben Theorie soll in dem Lehrbuch die Praxis ernst genommen werden. Vielmehr wird die Interaktion von Theorie und Praxis aus verschiedenen Disziplinen, wie der Politik, dem Recht und der Philosophie heraus verdeutlicht. Die ebenso praktische Ausrichtung des Buches kommt insofern zum Tragen, als das die Autoren konkrete Fallstudien, wie die der Kongokrise, dem Völkermord in Ruanda, Irak, Syrien, Libyen und viele mehr heranziehen.

Das Buch eignet sich gut als Lehrbuch für alle Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften sowie der Philosophie. Es ist gut verständlich und sehr sinnvoll strukturiert.

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