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Kritiken schreiben

Ein Trainingsbuch

von Porombka, Stephan Fach: Literaturwissenschaft; Studienratgeber;

Anhand von vier Grundregeln und mit Hilfe von zahlreichen Beispielen und Übungen führt dieser Band in das Schreiben von Kritiken ein. Angemessen kritisieren kann nur,
- wer Werke oder kulturelle Phänomene richtig analysieren kann,
- wer kulturelle Symptome erkennen und bestimmen kann,
- wer die Komplexität von Werken oder Phänomenen reduzieren kann und
- wer gut erzählen kann.

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1. Aufl. / Nachdruck - Erscheinen unbestimmt
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Details
ISBN 9783825227760
UTB-Titelnummer 2776
Auflagennr. 1. Aufl. / Nachdruck - Erscheinen unbestimmt
Erscheinungsjahr 2006
Erscheinungsdatum 15.05.2006
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 270 S.
Inhalt
Einführung 9
1 Was man nicht darf 13
1.1 Ein fesselndes Buch 13
1.2 Das Schlechte ist das Gute 14
1.3 Was man alles falsch machen kann 15
1.4 Anfängerfehler 17
Übung 1: Die misslungene Rezension 19
Übung 2: Die Don't-Listen erweitern 22
2 Das Kulturjournal 25
2.1 Stoff, immer wieder Stoff 25
2.2 Kritiker sind Kosmologen 26
2.3 Akute Literatur 28
Übung 3: Der Bibliotheksbesuch 29
Übung 4: Virtuelle Bibliografien 32
2.4 Was die Kollegen machen 33
2.5 Einträge ins Journal: Eine exemplarische Lektüre 36
Übung 5: Feuilleton-Obduktion 40
2.6 Routinen erarbeiten! 42
2.7 Funktionen des Journals 44
Übung 6: Die Journale der Kollegen 47
3 Beschreiben und Analysieren 49
3.1 Bejahen statt verneinen, beschreiben statt „kritisieren” 49
3.2 Der Katalog der wichtigsten Beobachtungen 50
3.3 Webcam: „…nur das, was ist” 52
3.4 Qualitativ statt quantitativ 56
Übung 7: Aufnahmen aus dem Kulturbetrieb 59
3.5 Wenn Texte „leuchten” 62
Übung 8: Texte leuchten lassen 67
3.6 Lesen, fokussieren, notieren, arrangieren 69
Übung 9: Texte und Städte 72
3.7 Zusammenfassen, Zusammenfassungen zusammenfassen… 75
Übung 10: Immer weiter verdichten 77
Übung 11: Die Kunst der Zusammenfassung 81
4 Kontextualisieren und Symptomatisieren 89
4.1 Kontextualisierung 89
4.2 Symptomatisierung 93
Übung 12: Einen Platz beobachten 99
4.3 Innertext, Intertext, Extratext 106
Übung 13: E.T.A. Hoffmann kontextualisieren 109
4.4 Symptome, Trends und ihre Scouts 114
Übung 14: Produktkritik 123
4.5 Benjamin von Stuckrad-Barre als Symptom 130
Übung 15: Literatur symptomatisieren 135
5 Verkürzen, zuspitzen, pointieren, werten 145
5.1 Kritik an der Kontextualisierung 145
5.2 Kritik an der Symptomatisierung 147
5.3 Kritik an der Kritik 149
5.4 Eine mögliche Lektüre 150
Übung 16:Walter Benjamin – essentialisiert 153
5.5 „Me, myself & I”: Das Ich des Kritikers 155
Übung 17: „Ich-Strategien entwickeln 158
5.6 Hop oder Top: Pointieren durchWerten 164
Übung 18:Wertungen werten 167
6 Erzählen 181
6.1 Gerecht? Angemessen? Gut erzählt! 181
Übung 19: Einstiege, Ausstiege 184
6.2 Was heißt: Erzählen? 193
Übung 20: Stilübungen 196
6.3 Die großen Erzählungen 199
6.4 Der Verriss 201
6.5 Das Lob 203
6.6 Gemischte Formen 207
Übung 21: Erzählanalyse 211
6.7 Drei Erzählmodelle: Boulevard, Frauenmagazin, Szene-Magazin 223
Übung 22: Kritik fürsMilieu 232
7 Medien und Erzählmodelle 239
7.1 Druckschrift 239
7.2 Radio, Fernsehen, Internet 242
7.3 Verschiebungen 243
Übung 23: Die Zukunft 247
Kommentierte Bibliografie 249
Register 264
Pressestimmen
Aus: literature.de, Claudine Borries, 03.08.2007
[…] Aufgebaut und untergliedert nach Themen und Thesen kann man sich einen Leitfaden für das Schreiben von Kritiken aneignen. In einer Einführung wird begründet, warum und wie man das Schreiben von Kritiken lernen kann. […] Das Buch ist streng wissenschaftlich aufgebaut. Die Anforderungen für die Übungen sind hoch und die theoretischen Darlegungen anspruchsvoll. Mit unterhaltsamen und aufmunternden Zwischentexten gewinnt das Buch jedoch eine Leichtigkeit, die dazu animiert, es immer wieder zur Hand zu nehmen. Daher ist das Buch bestens geeignet, sich einzelne Kapitel, die besonders interessant erscheinen, herauszusuchen und nachzuschlagen, sich vielleicht die eine oder andere Übung vorzunehmen, um damit das Einüben von "Kritiken schreiben" verbessern zu lernen. Natürlich gibt es ein fundiertes Register und eine kommentierte Bibliographie im Anhang.

Aus: Fachbuchtipps – buecherfrauen.de, Yvonne de Andrés, 15.06.2007
Ein Buch oder eine Ausstellung richtig zu kritisieren ist eine Kunst. Diese Kunst ist erlernbar. Wer sich dafür interessiert, wie man Kritik und Lob auf das Papier bringt, der sollte mit diesem »Trainingsbuch« (so der Untertitel) arbeiten. […] Wer nach Anregungen und Tipps für die Techniken des Schreibens sucht, der sollte dieses Buch erwerben. Ein sehr empfehlenswertes Buch mit einem großen Thema, das für jedermann gut verständlich aufbereitet ist.
Autoreninfo

Porombka, Stephan

Prof. Dr. Stephan Porombka lehrt Texttheorie und Textgestaltung an der Universität der Künste Berlin.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Taubert

Sehr gründliche Thematisierung der verschiedenen Aspekte der Thematik vom Handwerk des tatsächlichen Schreibens, bis zur kulturhistorischen und kulturpolitischen Kontextualisierung.

Erlernbare Kunst

Bewertung

Kundenmeinung von SinaG

Eine gute Kritik erfordert Beobachtungssinn, Technik, Schreiben und ist nicht einzig eine Meinung aus dem Bauch heraus. Dieses Buch ist eine gute Lernhilfe, gibt Anregungen, Raum für Übungen und Entwicklung und ist seine Seitenanzahl in jedem Fall wert. Der Autor hat das nötige Wissen nicht einzig theoretisch verfasst, sondern regt viel mehr an, sich im Beobachten zu üben und das Kritisieren daraus fachkenntlich genauer erkennend abzuleiten. Nicht zuletzt findet man zu Kreativität, bekommt Lust aufs Entdecken und kann dieses Buch immer wieder als Unterstützung herbeiziehen. Kein bloßer Ratgeber, sondern beinahe Motivation zum Forschen, Erkennen und Begreifen.

Ein Trainingslager für Kritiker und solche, die es werden wollen

Bewertung

Kundenmeinung von Anja Wilhelmi

Es geht in diesem Buch um das Verfassen von Kritiken zu allen "kulturellen Artefakten" (also auch zu Kino, Ausstellungen und Theater), im Schwerpunkt widmet sich Porombka aber der Literaturkritik.
Man erfährt auf 250 Seiten, wie man kontextualisiert und symptomisiert, verkürzt, vereinfacht, wertet und schließlich: Wie man erzählt.
Das Buch ist trotz eines seines anspruchvollen theoretischen Niveaus gut lesbar verfasst und bleibt immer anschaulich.
Besonders hilfreich sind die (23!!) Übungen, anhand deren man sich im Lesen, Beobachten und Kritisieren üben kann. Allerdings beötigt man sehr viel Zeit, wenn man die -häufig mehrteiligen- Übungen tatsächlich alle durcharbeiten möchte.
Aber auch diejenigen, die nur die eine oder andere Übung ausprobieren, haben auf jeden Fall etwas für sich gewonnen. Zumal viele Übungen die Kreativität anregen und wirklich Freude machen.
Sehr hilfreich ist auch die kommentierte Bibliografie, aus der man einige Anregungen fürs Weiterarbeiten ziehen kann.

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