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Kulturwissenschaftliche Linguistik

Eine Einführung

von Kuße, Holger Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik; Germanistik;

Eine ertragreiche Verbindung von Kulturwissenschaft und Linguistik – relevantes Prüfungswissen verständlich aufbereitet

An zahlreichen Beispielen – vor allem aus dem Deutschen, Englischen, Französischen und Russischen – zeigt der Band, wie Kulturwissenschaftliche Linguistik arbeitet.

Diese immer wichtiger werdende Methode untersucht insbesondere die Pragmatik des Sprachgebrauchs in gesellschaftlich und kulturell relevanten Diskursen (Politik, Religion, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft). Sie ermöglicht den Vergleich verschiedener Sprachkulturen in ihren Sprachkonventionen und Textsorten.

In einer Zeit, in der Interkulturelle Kompetenz in fast allen Berufsfeldern immer wichtiger wird, ist Kulturwissenschaftliche Linguistik ein besonders fruchtbarer und zukunftsträchtiger Ansatz.

Geeignet für die selbstständige Erarbeitung des Themas, für die vorlesungsbegleitende Lektüre und vor allem für die Prüfungsvorbereitung.
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Details
ISBN 9783825237455
UTB-Titelnummer 3745
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 15.08.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 319 S., 41 Abb.
Inhalt
1 Einleitung: Sprache und Kultur 13
1.1 Aufgaben und Methoden der Kulturwissenschaftlichen Linguistik 13
1.1.1 Ein Gespräch am Kopierer 14
1.1.2 Linguistiken 16
1.1.3 Zur Entwicklung der Methode 19
1.1.4 Humboldtianische und diskurssensitive Linguistik 21
1.2 Kultur 25
1.2.1 Die gegenständliche Gliederung von Kultur 26
1.2.2 Kultur ist Erkennen 29
1.2.3 Zentrum und Peripherie 31
1.2.4 Die funktionale Gliederung von Kultur 31
1.2.5 Kulturelle Gegenstände 35
1.2.6 Kultur ist Kommunikation 35
1.3 Sprache 36
1.3.1 Bedeutung und Funktionen 37
1.3.2 Das Nichtsprachliche 38
1.3.3 Sprache in der Kulturwissenschaftlichen Linguistik 38
1.3.4 Die Nadeln der Kleopatra 39
1.3.5 Sprache als Lebensform und die Linguistik der Norm 40
1.3.6 Objekteinbettung 41
1.4 Hinweise zum Aufbau der Einführung 42
1.5 Lektüreempfehlungen 44
2 Humboldtianische Linguistik 45
2.1 Wilhelm von Humboldt 45
2.2 Denken in Bildern: Aleksandr A. Potebnja 48
2.3 Der Einfluss der Sprache auf Weltanschauung und Stimmung:
Baudouin de Courtenay 51
2.4 Das Relativitätsprinizip der Sprache: Boas, Whorf und Gipper 54
2.5 Das Worten der Welt: Johann Leo Weisgerber 57
2.6 Der Moskauer Konzeptualismus 60
2.7 Ein Beispiel: Russische Weite 61
2.8 Semantische Primitiva: Anna Wierzbicka 63
2.9 Englisches Herz und russische Seele (nach Wierzbicka 1992) 65
2.10 Zusammenfassung: Sprache und Kultur in der
humboldtianischen Linguistik 68
2.11 Lektüreempfehlungen 69
3 Funktionale Linguistiken 70
3.1 Kommunikative Funktionen: Prager Kreis, Bühler, Jakobson,
Popper 70
3.2 Textlinguistik 75
3.3 Soziolinguistik 77
3.4 Genderlinguistik 79
3.5 Lektüreempfehlungen 81
4 Pragmalinguistik 83
4.1 Perlokution und Persuasion 84
4.2 Höflichkeit 86
4.3 BEWERTEN und WERTE 88
4.4 Ein Beispiel: Sprachenlob in Europa 91
4.5 ARGUMENTIEREN 93
4.6 Pragmasemantik und partieller Kontextualismus 97
4.7 Lektüreempfehlungen 99
5 Diskurssensitive Linguistik 101
5.1 Ursachen und Gründe 101
5.2 Rapa Nui. Das Ende auf den Osterinseln 102
5.3 Der Mensch als animal symbolicum: Ernst Cassirer 102
5.4 Diskursbegriffe 104
5.5 Diskurs als Kritik: Jürgen Habermas 105
5.6 Diskurs als Macht: Michel Foucault 106
5.7 Diskurslinguistik nach Foucault: das diskursanalytische
Mehr-Ebenen-Modell 108
5.8 Diskurs als Thema und Institution 112
5.9 Interdiskurse 114
5.10 Der mediale Interdiskurs 115
5.11 Diskursstabilität 115
5.12 Diskurs als Sammlung und Konvention 116
5.13 Die Diskurstypologie von Charles Morris 118
5.14 Diskurssensitivität 120
5.15 Konvention und Diffusion 121
5.16 Diskurs und Metadiskurs 122
5.17 Die Aufgaben der Diskursanalyse in der
Kulturwissenschaftlichen Linguistik 125
5.18 Lektüreempfehlungen 126
6 Der politische Diskurs 127
6.1 Invarianten des politischen Diskurstyps 127
6.1.1 Politik als präskriptiv-valuativer und perlokutionärer
Diskurstyp 127
6.1.2 Politik und Religion 128
6.1.3 Persuasion und Manipulation 129
6.2 Zur Geschichte des politischen Diskurses: Grenzphänomene 131
6.3 Metadiskurse des politischen Diskurses 133
6.3.1 Das Politische 133
6.3.2 Politik und Sprache 134
6.4 Textebene des politischen Diskurses: Institutionen und
Kommuni kationsformen 136
6.5 Äußerungsebenes des politischen Diskurses 139
6.5.1 Funktionalstile 139
6.5.2 Diplomatischer Direktiv 141
6.5.3 Wertinstanziierung 142
6.5.4 New Speak, Langue de bois 144
6.6 Politolinguistik 146
6.7 Zusammenfassung: Merkmale des politischen Diskurses 148
6.8 Lektüreempfehlungen 149
7 Der religiöse Diskurs 151
7.1 Invarianten des religiösen Diskurstyps 151
7.1.1 Religion als präskriptiv-inzitiver Diskurstyp 151
7.1.2 Religion als Wissen und Sinnerschließung 151
7.1.3 Religion als Anrede und Antwort 153
7.1.4 Das Private und das Öffentliche: Religion und Religiosität 155
7.1.5 An der Grenze des Sagbaren: Paradoxa des religiösen Diskurses 156
7.2 Zur Geschichte des religiösen Diskurses: Sprachentwicklung
und Institutionalisierung 159
7.3 Metadiskurse des religiösen Diskurses: der religiöse Äußerungssinn 162
7.4 Textebene des religiösen Diskurses 163
7.5 Äußerungsebene des religiösen Diskurses 164
7.5.1 Religiöse Sprechhandlungen 164
7.5.2 Tiefe und Weg: Religiöse Metaphorik und Säkularisierung 165
7.6 Religiolinguistik 168
7.7 Zusammenfassung: Merkmale des religiösen Diskurses 169
7.8 Lektüreempfehlungen 170
8 Der Rechtsdiskurs 171
8.1 Invarianten des juridischen Diskurstyps 171
8.1.1 Recht als designativ-inzitiver Diskurstyp 171
8.1.2 Juridischer Diskurstyp und Metadiskurse zum Recht 172
8.2 Zur Geschichte des Rechtsdiskurses 173
8.2.1 Konditionales und apodiktisches Recht 173
8.2.2 Recht und Moral 175
8.3 Metadiskurse des Rechtsdiskurses 177
8.3.1 Externe Metadiskurse: Recht und Gerechtigkeit 177
8.3.2 Interne Metadiskurse: Rechtshermeneutik 179
8.4 Textebene des Rechtsdiskurses 183
8.5 Äußerungsebene des Rechtsdiskurses 184
8.5.1 Illokutionen 184
8.5.2 Verständlichkeit 185
8.6 Rechtslinguistik 186
8.7 Zusammenfassung: Merkmale des Rechtsdiskurses 189
8.8 Lektüreempfehlungen 190
9 Der ökonomische Diskurs 191
9.1 Invarianten des ökonomischen Diskurstyps 191
9.1.1 Wirtschaft: Eine Lücke in der morrisschen Typologie 191
9.1.2 Bereiche des ökonomischen Diskurses 195
9.2 Unternehmen als Kulturen 197
9.2.1 Unternehmensidentität 197
9.2.2 Unternehmen als transkulturelle Kulturen 199
9.3 Metadiskurse des ökonomischen Diskurses 202
9.3.1 Unternehmensethik: ein externer Metadiskurs 202
9.3.2 Unternehmensphilosophien: ein interner Metadiskurs
für die Öffentlichkeit 203
9.4 Textebene des ökonomischen Diskurses 206
9.4.1 Kommunikatives Handeln in der
Unternehmenskommunikation 206
9.4.2 Visualisierungen 209
9.5 Äußerungsebene des ökonomischen Diskurses 210
9.5.1 Totalitäre Kommunikation 210
9.5.2 Unternehmenskultur und interkulturelle Kommunikation 213
9.6 Werbung 215
9.6.1 Illokutionen des Werbediskurses 216
9.6.2 Werbung und Argumentation 218
9.6.3 Werbung und Rhetorik 219
9.6.4 Werbung im Kulturvergleich 220
9.6.5 Werbung und interkulturelle Kommunikation 221
9.7 Wirtschaftslinguistik 223
9.8 Zusammenfassung: Merkmale des ökonomischen Diskurses 225
9.9 Lektüreempfehlungen 226
10 Der wissenschaftliche Diskurs 228
10.1 Invarianten des wissenschaftlichen Diskurstyps 228
10.1.1 Wissenschaft als designativ-informativer Diskurstyp 228
10.1.2 Wissenschaft als explizit argumentativer und
dialogischer Diskurstyp 230
10.2 Wissenschaftskulturen 233
10.3 Zur Geschichte des wissenschaftlichen Diskurses 235
10.4 Metadiskurse des wissenschaftlichen Diskurses 238
10.4.1 Wissenschaftskritik als (nicht nur) externer Metadiskurs 238
10.4.2 Wissenschaft als interner Metadiskurs: Philosophie 241
10.5 Textebene des wissenschaftlichen Diskurses 243
10.5.1 Handlungsschritte der Erkenntnisproduktion 243
10.5.2 Visualisierungen 244
10.6 Äußerungsebene des wissenschaftlichen Diskurses 246
10.6.1 Wissenschaftliche Argumentationen 246
10.6.2 Reformulierungen 248
10.7 Nationale Wissenschaftsstile 249
10.8 Linguistik der Wissenschaftssprachen 252
10.9 Zusammenfassung: Merkmale des wissenschaftlichen Diskurses 254
10.10 Lektüreempfehlungen 254
11 Sprachlich-kulturelle Vielfalt, hybride Formationen 256
11.1 Diffusion und Divergenz 256
11.2 Transkulturalität 258
11.3 Frankophonie 260
11.4 Mischsprachen 261
11.5 Die korrelative Beschreibung der Sprachentwicklung 264
11.6 Lektüreempfehlungen 265
12 Abbildungen 267
13 Literatur 269
14 Registe 315
14.1 Personenregister 315
14.2 Sachregister 317
Autoreninfo

Kuße, Holger

Dr. Holger Kuße ist Professor für Slavische Sprachwissenschaft an der TU Dresden.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von U. Reutner

Die Verbindung von Sprach- und Kultuwissenschaft ist hochgradig vielversprechend für das Fach und besonders interessant für die Studierenden. Ein Buch wie das von Kuße wird hier zu einer
Veränderung in der Prioritätensetzung von Sprachwissenschaften beitragen.

Abgesehen vom Thema:

Absolut klar formuliert, optimal aufgebaut und strukturiert. Besonders interessant ist die Verbindung von Slavistik und Romanistik. Ein tolles Werk!

theoretisch fundiert, anwendungsorientiert, anregend

Bewertung

Kundenmeinung von T. K.

Kuße gelingt es, den Leser Sprache und Kultur als natürlich miteinander verknüpfte Bereiche empfinden zu lassen.

Der Schwerpunkt der Einführung liegt auf der Diskurslinguistik. Nach einem theoretischen Kapitel geht Kuße strukturiert auf Diskurse in Politik, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft ein.

Insgesamt ein grandioser Band, um sich einen Überblick über die kulturwissenschaftliche Linguistik zu verschaffen. Der Autor beschreibt einerseits theoretische Ansätze vieler verschiedener Sprachwissenschaftler von der Antike bis heute. Andererseits kommen diese Konzepte in den Kapiteln zu den einzelnen Diskursen (6-10) zur Anwendung. Die Einführung vermittelt also genau das, was sie vermitteln sollte: einen Überblick über das betrachtete Forschungsfeld und gleichzeitig eine Ermunterung zur weiteren Beschäftigung mit dem Themenkomplex durch Anwendungsbeispiele und zahlreiche Literaturempfehlungen im Text, am Ende jedes Kapitels und am Ende des Werks.

Ideal für Sprachwissenschaftler, die die Linguistik nicht als abgehobene Wissenschaft, sondern als alltägliches und realitätsbezogenes, also kulturwissenschaftliches Phänomen betrachten wollen.

Von Humboldt zu Diskursen

Bewertung

Kundenmeinung von Dirk Bindmann

In seiner Einführung in die kulturwissenschaftliche Linguistik erzählt Holger Kuße von einem Gespräch am Kopierer. Der Autor der „Kulturwissenschaftlichen Linguistik“ fragte eine Studentin, die einige Seiten aus eben jenem Werk kopierte, was sie denn von der Idee einer kulturwissenschaftlichen Linguistik halte. Die Studentin meinte, dass Linguistik und Kulturwissenschaften nicht so richtig zusammenpassten. Kulturwissenschaften seien etwas Freies, Offenes, während die Linguistik eine strenge Wissenschaft sei.

Manche Kulturwissenschaftler werden so einer Unterscheidung entgegnen wollen, dass auch ihre Untersuchungen strengen wissenschaftlichen Ansprüchen genügten. Aber die Entgegensetzung trifft das Problem: Kultur- und Sprachwissenschaftler betrachten die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln, auch wenn sich Kultur und Sprache nicht sinnvoll trennen lassen. Aus diesem Grund klingt „Kulturwissenschaftliche Linguistik“ wie eine neumodische Bindestrich-Disziplin. Kußes Einführung zeigt jedoch, dass zwar die Bezeichnung immer noch neu erscheinen mag, dass es eine kulturwissenschaftliche Linguistik aber schon so lange gibt, wie die Linguistik als empirische Wissenschaft betrieben wird. So entfaltet der Autor seine Einführung historisch aus dem Sprachdenken Wilhelm von Humboldts, der Sprache und Kultur konsequent als Einheit betrachtet hat.

Neben der historisch angelegten Vorstellung von Vertretern einer so genannten „humboldtianischen Linguistik“ liegt ein weiterer Schwerpunkt des Buches auf der systematischen Darstellung einer diskurssensitiven Linguistik. Nach einer allgemeinen Beschreibung verschiedener Diskurs-Begriffe und der Idee einer diskurssensitiven Linguistik problematisiert Kuße ausgewählte Diskurstypen, die sich kulturübergreifend vergleichen lassen: die Diskurse der Politik, der Religion, des Rechts, der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Nach der Lektüre des Buches wird klar, dass sich der Titel „Kulturwissenschaftliche Linguistik“ nicht beliebig umkehren lässt. Es ist ohne Zweifel eine Linguistik im strengen Sinne und keine „linguistische Kulturwissenschaft“.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Werner

Typographie sehr gut, Stil sehr gut, Aufbau sehr gut.
Sehr empfehlenswert! Ein fundiert recherchiertes, aufgebautes und differenziert gehaltenes Buch mit Potenzial zum Standardwerk! This book has made my day.

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