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Kunst des Historismus

von Landwehr, Eva-Maria Fach: Geschichte; Kunst/ Mode/ Design;

Der Rückgriff auf historische Kunststile war keine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Neu war jedoch ein pluralistisches Stilverständnis, das in enger Relation zu den zeitgenössischen sozialen, konfessionellen und politischen Gegebenheiten stand. Dieses Buch betrachtet die jeweiligen Auftraggeber, erklärt den assoziativen Einsatz der historischen Stile, und befasst sich mit der Welt der Rezipienten und Kunstschaffenden.

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Details
ISBN 9783825236458
UTB-Titelnummer 3645
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 18.04.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Böhlau Wien
Umfang 312 S., 21 Abb.
Inhalt
1. Einleitung 7
2. Bürgertum: Stil für alle 17
Übergang der Institutionen und Architekturtypologien vom Adel auf das Bürgertum 25
Städtebau: Der Burger lost die ordnende fürstliche Hand ab 30
Rathäuser und Bürgerstolz 36
Technik trifft auf Tradition: die Eisenbahn 44
Bürgerliche Wohnkultur 49
Von der Demokratisierung der Historienmalerei zur Aristokratisierung des Künstlers 53
3. Adel: Nostalgie als Notwendigkeit 61
Stadtresidenzen im Wandel 67
Ländliche Residenzen und Schlosser 76
Parkarchitekturen und Burgenromantik‘ 82
Interieur 89
Memoria 90
Adel in Konkurrenz zum Adel 92
Denkmaler 95
Adel in Frankreich und Italien 100
4. Nation: Gibt es den Einheits-Stil? 103
Nation, Nationalbewusstsein und Aspektedes nationalen Historismus 103
Die Kirche als Nationaldenkmal 117
Wien und die Suche nach einem Nationalstil 128
Nationalmuseen 133
Eroberer und Eroberte 138
5. Kirche: Vorwärts in die Vergangenheit 143
Kirche und Kirchenbau im 19. Jahrhundert 143
Die Gotik: das Perpetuum mobile der Stile 151
Alternativen gesucht:
Der ‚Gänsemarsch‘ der Stile von der Gotik zum Barock 157
Die sakrale Monumentalmalerei: Propaganda für das Papsttum 171
Synagogen im Spannungsfeld zwischen Assimilation und Selbstbehauptung 175
6. Theorie und Praxis 181
Gotik und Neugotik 186
Renaissance und Neurenaissance 193
Rundbogenstil, Romanik und Neuromanik 197
Barock und Neubarock 198
Architektur und Technik 201
Kunsthandwerk und Kunstgewerbe 210
Historienmalerei 218
Bibliografie 223
Abbildungsnachweise 239
Namens- und Ortsregister 241
Autoreninfo

Landwehr, Eva-Maria

Dr. Eva-Maria Landwehr ist Kunsthistorikerin in Düsseldorf.
Leserbewertungen

Bewertungen

Sehr empfehlenswerte Einführung zum Historismus in der Kunst

Bewertung

Kundenmeinung von Frau Keller

Wer sich mit dem Thema Historismus beschäftigt, oder wer Kunst/Kunstgeschichte studiert, sollte dieses Buch unbedingt im Schrank haben.

Es liefert einen ersten Überblick über das pluralistische Stilverstöndnis des Historismus.

Aufgebaut ist es in 6 Kapitel und beschäftigt sich mit dem Bürgertum, Adel, Nation und Kirche, handelt aber auch in einem Theorie und Praxisteil wichtige Hintergründe ab und schließt mit einer umfangreichen und sehr hilfreichen Bibliografie. Gerde diese ermöglicht ein Vertiefen der Thematik und hilft weitere Literatur zu finden.

Beim Lesen sorgen Abbildungen in jedem Kapitel für sehr anschauliche Darstellung. Die Sprache ist wissenschaftlich aber nicht zu anspruchsvoll, sodass auch ein Anfänger gut mit diesem Buch zurecht kommt.

Mein Fazit: Das Buch ist gut aufgebaut und liefert einen tollen Überblick. Fürs Studium und für alle Kunstinteressierten absolut zu empfehlen.

Gut lesbares und fundiertes Einleitungswerk in die Kunst und Architektur einer "schillernden" Epoche

Bewertung

Kundenmeinung von Jochen Hermann Vennebusch

Bereits in ihrer Dissertation "Neubarock. Architektur und Ausstattungskonzepte süddeutscher Sakralbauten um 1900" hat sich Eva-Maria Landwehr intensiv mit dem Historismus am Beispiel eines historistischen Stils auseinandergesetzt. In ihrem Einleitungswerk "Kunst des Historismus" widmet sie sich dieser vielschichtigen und nicht leicht auf den Begriff zu bringenden Epoche unter einem generelleren und weiter gefassten Blickwinkel. Schließlich behandelt ihr Lehrbuch nicht nur die Sakralbauten der großen christlichen Konfessionen, sondern auch zahlreiche technische Bauwerke und insbesondere die profane Architektur. Der besondere Schwerpunkt liegt auf dem deutschen Sprachraum, an manchen Stellen gibt die Autoren jedoch einen Ausblick insbesondere nach Österreich, Frankreich und England.
Landwehr beginnt ihre Ausführungen mit einer kurzen Einleitung, in der auf die Problematik des Historismusbegriffs (Stichwort: Stilpluralismus) sowie auf die Historismuskritik hingewiesen wird. Diese Aspekte werden nur angerissen, für interessierte Leser werden am Ende der Einleitung (wie auch bei den übrigen Kapiteln) weiterführende Literaturhinweise genannt, die der tieferen Beschäftigung mit diesen Themen dienen.
Die weiteren Kapitel behandeln verschiedene treibende Kräfte in der Gesellschaft des Historismus: Bürgertum, Adel, Kirche und Nation. Hier liefert sie einen Überblick über die politischen und gesellschaftlichen Strömungen und zeigt auf, wie Kunst und Architektur diese Konkurrenzsituationen, Konflikte oder Ansprüche widerspiegeln. Die Verfasserin baut ihre Analysen stets auf einem breiten kulturgeschichtlichen Fundament auf und verzahnt somit die historische Einbettung mit der Kunst- und Architekturgeschichte. Hierbei ergeben sich zahlreiche Bezugnahmen und inhaltliche Querverweise, auch zwischen den einzelnen Kapiteln. Beispielanalysen werden in sehr knapper Form integriert, vielleicht wäre eine exemplarische Beschreibung und Analyse eines Bau- oder Kunstwerks (möglicherweise als Lern- oder Vertiefungshilfe am Ende jedes Kapitels) noch gewinnbringend gewesen.
Den Abschluss ihres Einleitungswerks bilden Ausführungen zur Architekturtheorie und zur Kunstproduktion sowie eine ausführliche Bibliographie.

Das Buch ist sehr gut lesbar verfasst, kurzweilig geschrieben und teilweise mit Anekdoten angereichert, die gewisse Sachverhalte noch tiefer in das Bewusstsein und die Erinnerung eingehen lassen. Leider sind nur wenige zweifarbige Abbildungen integriert worden, so dass man stellenweise die Bildersuche oder ein digitales Bildarchiv bemühen muss, um die Analysen und Beschreibungen mitverfolgen zu können. Der Preis von 24,99 € bei dem doch recht kleinen Format (12 x 18,5 cm) lässt eine stärkere Bebilderung wünschenswert erscheinen. Auch das Layout ist recht anspruchslos, farblich abgesetzte Zusammenfassungen oder Lernhilfen hätten die Arbeit mit dem Werk im Vorfeld einer Prüfung unterstützen können. Hilfreich für eine Prüfungsvorbereitung und eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik sind jedoch ganz besonders die zahlreichen Literaturangaben, die jedem Kapitel nachgestellt sind.

Das Fazit bleibt allerdings trotz einiger kleiner Abstriche (besonders im Bereich der graphischen Gestaltung und der wünschenswerten Zusammenfassungen und/oder Beispielanalysen) durchaus positiv. Der Inhalt zählt - und genau den bringt Eva-Maria Landwehr in einer interessanten, verständlich dargebotenen und in einer in Bezug auf die thematischen Schwerpunkte ausgewogen präsentierten Form dar.

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