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Lateinamerika

Eine politische Landeskunde

von Werz, Nikolaus Fach: Politikwissenschaft; Reihe: Studienkurs Politikwissenschaft

Lateinamerika ist ein Kontinent in rascher Veränderung. Die „politische Landeskunde“ von Nikolaus Werz vermittelt in 14 Kapiteln einen hochaktuellen Überblick über die zentralen Bereiche der lateinamerikanischen Politik – von den Militärdiktaturen über Präsidentialismus, politische Parteien und Interessengruppen bis hin zur Rolle der katholischen Kirche.
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Details
ISBN 9783825240332
UTB-Titelnummer 4033
Auflagennr. 3. vollst. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 23.10.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Nomos
Umfang 352 S., 9 Abb., 38 Tab.
Inhalt
Karte 11
Chronologie 13
Einführung in das Studienbuch 17
1. Wo liegt Lateinamerika? 23
1.1 Einheit und Vielfalt Lateinamerikas 24
1.2 Land und Leute 25
1.3 Bevölkerungsentwicklung 29
1.4 Urbanisierung 31
1.5 Modernisierung und Entwicklung 36
1.6 Kultur – Politik – Modernität 38
2. Gesellschaftsstruktur, soziale Schichten und Gruppen 51
2.1 Gesellschaftlicher Wandel 51
2.2 Indigene Bevölkerung 61
2.3 Frauen 68
2.4 Perspektiven 71
3. Zur Lateinamerikaforschung (vor allem im deutschsprachigen Raum) 75
3.1 Allgemeiner Überblick: Übersee- und Regionalforschung, globale Studien 75
3.2 Sozial- und politikwissenschaftliche Forschungen zu Lateinamerika 81
3.3 Zur wechselseitigen Perzeption und Rezeption 84
3.4 Hilfsmittel und spezialisierte Zeitschriften 87
4. Der Weg ins 20. Jahrhundert: Unabhängigkeitsbewegung,
Modernisierung und Herrschaftsformen 93
4.1 Kolonialzeit und spanisches Erbe 93
4.2 Die Unabhängigkeitsbewegung und das 19. Jahrhundert 97
4.3 Professionalisierung des Militärs und Urbanisierung 101
4.4 Kriege und Konflikte 102
4.5 Formen der Diktatur und autoritäre Regime 103
5. Nationalpopulismus, Revolution, Reform 113
5.1 Nationalpopulismus 113
5.2 Revolution 116
5.3 Reform 120
5.4 Die Linke in Lateinamerika 123
5.5 Alte und neue Guerillabewegungen 128
6. Die technokratischen Militärregime ab 1964 und die Re-
Demokratisierung in den 1980er Jahren 139
6.1 Die „neuen Militärregime“ 140
6.2 Die „Doktrin der nationalen Sicherheit“ 147
6.3 Militärpotenzial, Rüstungstendenzen und Rüstungsproduktion seit den 1950er Jahren 149
6.4 Re-Demokratisierung und Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen 155
6.5 Das Ende der Militärherrschaft? Fazit und Ausblick 164
7. Katholische Kirche und Religionen 167
7.1 Zur Geschichte 167
7.2 Der lateinamerikanische Bischofsrat CELAM und das
Aufkommen der „Theologie der Befreiung“ 168
7.3 Der Konflikt zwischen Amtskirche und Befreiungstheologie in
ausgewählten Gesellschaften 173
7.4 Religion und Religiosität im 21. Jahrhundert 179
8. Entwicklung der Unterentwicklung oder neuer Aufschwung? 187
8.1 Wirtschaft und Weltmarktintegration im historischen Überblick 188
8.2 Die Rolle der lateinamerikanischen Wirtschaftskommission CEPAL 197
8.3 Dependencia y desarrollo – Abhängigkeit und Entwicklung 201
8.4 Die Öffnung und Neuorientierung der Wirtschaft seit den 1980er Jahren 204
8.5 Zusammenfassung 211
9. Staat, Präsidentialismus, Formen der Rechtsstaatlichkeit 217
9.1 Staat 217
9.2 Präsidentialismus 223
9.3 Formen des Rechtsstaates 230
9.4 Extrakonstitutionelle Formen der Politik 234
9.5 “Unsicherheit als Alltagserfahrung“ 238
10. Politische Parteien und Parteiensysteme 243
10.1 Zur Rolle der Parteien 243
10.2 Entstehung, historischer Überblick und politische Familien 244
10.3 Parteiorganisationen und innerparteiliche Demokratie 249
10.4 Parteiensysteme 250
10.5 Die Entwicklung seit der Re-Demokratisierung 251
10.6 Anti-Politiker, Outsider und Neopopulisten 256
11. Demokratie und Wahlen 263
11.1 Historische Grundlagen 263
11.2 Zur Entwicklung und Organisation von Wahlen 265
11.3 Demokratie und Demokratisierung 273
11.4 Rankings und Demokratiemessung 277
11.5 Der neuere „Linksruck“ in Lateinamerika 280
11.6 Perspektiven 284
12. Interessengruppen 287
12.1 Unternehmerverbände 287
12.2 Gewerkschaften 289
12.3 Zivilgesellschaft 293
12.4 Eliten 294
12.5 Perspektiven 296
13. Politische Kultur in Lateinamerika 299
13.1 Zum Begriff politische Kultur und zur Kulturdebatte in Lateinamerika 299
13.2 Empirische Untersuchungen zur politischen Kultur 302
13.3 Ausblick 312
14. Außenpolitik und Integrationsbemühungen 315
14.1 Geographie, Geschichte und Konflikte 316
14.2 Die Außenbeziehungen Lateinamerikas: Ein Überblick 318
14.3 Deutschland und Lateinamerika 327
14.4 Integrationsversuche in Lateinamerika 332
14.5 Migration aus Lateinamerika 335
14.6 Zusammenfassung und Ausblick 338
15. Zusammenfassung und Ausblick: Politik in Lateinamerika 343
Autoreninfo

Werz, Nikolaus

Prof. Dr. Nikolaus Werz ist Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock.
Reiheninfo
Der Studienkurs ermöglicht den schnellen Einstieg in Grundfragen und -themen der Politikwissenschaft. Neben den einführenden Texten helfen bibliografische Hinweise, Kontrollfragen und weiterführende Links ins Internet zur weiteren Vertiefung des Themas. Die Bände richten sich an Studentinnen und Studenten der ersten Semester, sind aber auch zum schnellen Einstieg in ein Thema eine wertvolle Unterstützung.

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Leserbewertungen

Bewertungen

guter Überblick mit kleinen Unschärfen

Bewertung

Kundenmeinung von Axel Barthel

„Lateinamerika – Eine politische Landeskunde“ hält weitgehend, was es verspricht und gibt eine umfassende Einführung über den Halbkontinenten. In 15 Kapiteln auf weniger als 350 Seiten werden in verständlicher Sprache und anschaulich anhand zahlreicher Tabellen und Grafiken sowohl die gesellschaftlichen und kulturellen Eigenarten als auch Religion, Wirtschaft, Politik und Geschichte prägnant zusammengefasst. Besonders hilfreich für Lateinamerika-Interessierte erweist sich ein eigens der deutschen Lateinamerika-Forschung gewidmetes Kapitel und zahlreiche Literaturhinweise, die zu einer vertiefenden Lektüre einladen. Positiv fällt auch die Unterscheidung zwischen Verfassung und Verfassungswirklichkeit ins Gewicht.

Die besonderen Beziehungen zu den USA , die organisierte Kriminalität und Drogenhandel und die enorme Bedeutung der Massenmedien für Kultur und Politik werden in einzelnen Kapiteln erwähnt. Wünschenswert wäre hier hingegen ein jeweils eigenes Kapitel gewesen, um deren besondere Bedeutung für die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Rechnung zu tragen. Es existieren einige konzeptionelle Unschärfen: So folgt die vorgeschlagene Typologie der Diktaturen keinen einheitlichen, trennscharfen Kategorien. Zudem wird das Venezuela unter Chavez als negative Entwicklung bewertet. Dabei folgt der Autor meiner Ansicht nach der öffentlichen Meinung, ohne dafür Argumente anzubringen und Gründe für diese Entwicklung aufzuzeigen. Außerdem wird über die gewerkschaftliche Entwicklung ein zu allgemeines Urteil gefällt, da eine Trendwende zu Gunsten der Gewerkschaften Lateinamerika prognostiziert wird. Gerade Mittelamerika und die Karibik zählen immer noch zu den gefährlichsten und restriktivsten Pflastern für gewerkschaftliches Engagement weltweit und eine Abkehr von neoliberalen Paradigmen ist gerade in rechts-regierten Ländern wie Panama und Kolumbien nicht zu erkennen.

Trotz aller Kritik handelt es sich um ein gutes Übersichtswerk. Ich kann es für alle weiterempfehlen, die sich einen schnellen Einblick zu Lateinamerika verschaffen wollen.

Verschafft ersten Überblick mit fragwürdiger Kategorisierung

Bewertung

Kundenmeinung von Lisa Bürckmann

Nikolaus Werz versucht in 15 Kapiteln die politische Landschaft Lateinamerikas darzustellen. Die Kapitel sind nicht nach Ländern sortiert, sondern nach Themen. Dabei hat Werz eine gute Auswahl getroffen und versteht es meist die Themen kurzweilig und prägnant darzustellen und die Konfliktpunkte herauszuarbeiten. Die Kapitel werden abgerundet mit Diskussionsfragen, die leider etwas knapp geraten sind. Das Buch (3. Auflage) ist wirklich sehr aktuell und hat neueste Entwicklungen eingearbeitet.
Problematisch ist dieses Buch aufgrund seiner Kategorisierung der Staatsformen, schnell sind Regierungen Regimes, populistisch oder autoritär. Beschrieben werden dann vor allem die Formen, anstatt die Gründe dieser Entwicklungen. Die Rolle der Vereinigten Staaten wird oftmals nur gestreift und hätte ein eigenes Kapitel verdient. Daher zeigt er viele Problemstellungen auf, allerdings ohne die Ursachen, vor allem die ökonomischen, zu benennen. Daher kann ich das Buch nur eingeschränkt empfehlen. Wer begreifen will wie Lateinamerika zu dem geworden ist, was es ist, der muss wohl doch weiterhin zu Eduardo Galeanos:"Die offenen Adern Lateinamerikas" greifen, auch wenn es sich dabei nicht um ein methodisch wissenschaftliches Werk handelt.

Empfehlenswerter Überblick

Bewertung

Kundenmeinung von Igor Birindiba Batista

„Lateinamerika - Eine politische Landeskunde“ von Nikolaus Werz bietet einen umfassenden Überblick mit allen erforderlichen Details, durchwegs sachlich und in gut lesbarer Form. Der Autor hat es geschafft, einen verständlichen Überblick über ein umfangreiches Themengebiet zu verfassen. Jeder, der sich als Einsteiger mit der politischen Geschichte Lateinamerikas befassen möchte, ist mit diesem Band bestens beraten. Insofern muss man vor Nikolaus Werz den Hut ziehen, der es geschafft hat, eine politische Geschichte Lateinamerikas, die immerhin vor etwa 521 Jahren begann, bis zur Gegenwart vorzustellen - und das auf knapp 340 Seiten Text. Trotz notwendiger Kürzungen fehlt es dem Buch keinesfalls an inhaltlicher Tiefe. Mit 28 Tabellen sowie eine Karte wird die Darstellung anschaulicher und dazu gibt es nach jedem Kapitel eine Literaturliste, die thematisch gegliedert ist und es interessierten Lesern ermöglicht, nach weitergehender Literatur zu suchen. Er schreibt wirklich über Lateinamerika als Ganzes und stellt nicht etwa eine Geschichte der einzelnen Staaten vor.
Für Leser, die sich über die politische, wirtschaftliche und soziale Geschichte Lateinamerikas informieren wollen, ist dieses Buch eine der besten Quellen. Eine wirkliche Kaufempfehlung!

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