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Lehrbuch ADHS

Modelle, Ursachen, Diagnose, Therapie

von Gawrilow, Caterina Fach: Pädagogik; Schulpädagogik; Sonderpädagogik;

Grundwissen ADHS für's Studium

Fragen zum Thema ADHS betreffen viele Studiengänge: Welche Symptome sind typisch? Wie diagnostiziert man ADHS? Welche Ursachen wurden erforscht – genetisch, neuropsychologisch, umweltbedingt? Wie entwickelt sich ADHS über die Lebensspanne?

Sehr verständlich informiert dieses Buch über den aktuellen Kenntnisstand zu ADHS. Anwendungsbezogen und kritisch werden psychologische und medizinische Therapieansätze sowie pädagogische Maßnahmen vorgestellt. Im Zentrum stehen dabei Interventionsmöglichkeiten in der Schule und die Unterstützung der Betroffenen im Alltag. Mit Infokästen, Marginalien, Übungsfragen und Glossar.

Die ideale Seminarlektüre, mit der sich Studierende in Psychologie, Pädagogik und Lehramt effizient auf ihre Prüfung vorbereiten können.
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Details
ISBN 9783825246143
UTB-Titelnummer 3684
Auflagennr. 2. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Reinhardt
Umfang 191 S., 16 Abb., 10 Tab.
Inhalt
Hinweise zur Benutzung dieses Lehrbuchs 11
Vorwort zur 2. Auflage 13
I Geschichte, Symptome, Abgrenzung 15
1 Geschichte der ADHS 17
1.1 Geschichte der ADHS 17
1.2 Ist ADHS eine Modediagnose? 20
2 Kernsymptome, Stärken und Subtypen der ADHS 21
2.1 Kernsymptome 21
2.1.1 Unaufmerksamkeit 21
2.1.2 Hyperaktivität 22
2.1.3 Impulsivität 22
2.2 Stärken und Ressourcen der Kinder mit ADHS 23
2.3 Diagnosesysteme, Subtypen und Erscheinungsbilder 23
2.3.1 ADHS-Subtypen nach dem DSM 24
2.3.2 ADHS-Subtypen nach der ICD 26
2.4 Spezifische Kriterien für eine Diagnose der ADHS im Erwachsenenalter 29
3 Komorbide Störungen 31
3.1 Externalisierende Störungen 32
3.2 Internalisierende Störungen 34
3.3 Lern- und Leistungsstörungen 34
3.4 Störungen, die von Beginn an parallel zur ADHS vorliegen vs. Störungen, die sich im Laufe einer ADHS entwickeln können 36
3.5 Komorbide Störungen im Erwachsenenalter 36
4 Abgrenzung der ADHS von anderen Störungen und von einer alterstypischen Entwicklung 39
4.1 Abgrenzung der ADHS von anderen Störungen 39
4.1.1 Differentialdiagnosen im Kindesalter 39
4.1.2 Differentialdiagnosen im Erwachsenenalter 40
4.2 Abgrenzung der ADHS von einer alterstypischen Entwicklung 42
4.2.1 Der Einfluss des relativen Lebensalters 42
5 Häufigkeit der ADHS 46
5.1 Aktuelle deutsche Daten zur Häufigkeit von ADHS 47
5.2 Vergleich der Prävalenz der ADHS in Deutschland und in anderen Ländern 48
5.3 Warum ist die Frage nach der weltweiten Prävalenz der ADHS wichtig? 51
6 Geschlechterunterschiede 52
6.1 Untersuchungen zur Geschlechterdiskrepanz bei der ADHS 52
6.2 Ursachen für die Geschlechterdiskrepanz bei der ADHS 53
6.3 Schlussfolgerungen für die Praxis: Anpassung der Diagnostik, der Diagnosekriterien und der Therapie 55
II Ursachen, Entwicklung 59
7 Ursachen der ADHS 61
7.1 Übersicht rezenter Ätiologie-Modelle und –Theorien 61
7.2 Genetik und ADHS 66
7.3 Psychosoziale Faktoren 68
7.4 Umwelteinflüsse und ADHS 68
7.4.1 Weitere Umweltursachen 70
8 Exekutive Funktionen und Selbstregulationsfähigkeiten bei der ADHS 72
8.1 Selbstregulation bei der ADHS 72
8.2 Attributionen bei Kindern mit ADHS 74
8.3 Was sind exekutive Funktionen? 76
8.4 Exekutive Funktionen in der ADHS-Forschung 77
8.4.1 Inhibitionsleistungen von Kindern mit ADHS 78
8.4.2 Shifting-Leistungen bei Kindern mit ADHS 79
8.4.3 Das Arbeitsgedächtnis von Kindern mit ADHS 80
8.5 Effektivität von Wenn-Dann-Plänen als Selbstregulationsstrategie 83
8.5.1 Einfluss von Wenn-Dann-Plänen auf die Reaktionsinhibition
bei Kindern mit ADHS 84
8.5.2 Einfluss von Wenn-Dann-Plänen auf den Belohnungsaufschub bei Kindern mit ADHS 85
8.5.3 Einfluss von Wenn-Dann-Plänen auf den Aufgabenwechsel bei Kindern mit ADHS 87
8.5.4 Einfluss von Wenn-Dann-Plänen auf die Unterdrückung ablenkender Reize bei Kindern mit ADHS 89
9 Entwicklung der ADHS 92
9.1 Kleinkindalter 92
9.2 Vorschulalter 93
9.3 Grundschulalter 93
9.4 Pubertät 94
9.5 Längsschnittstudien zur Entwicklung der ADHS 96
9.5.1 Längsschnittstudien zur Vorhersagbarkeit der ADHS 98
9.5.2 Risiko- und Schutzfaktoren 100
10 ADHS im Erwachsenenalter 102
10.1 Schwierigkeiten bei einer ADHS-Diagnose im Erwachsenenalter 104
10.2 Neuropsychologie der ADHS im Erwachsenenalter 108
10.2.1 Exekutive Funktionen bei Erwachsenen mit ADHS 108
10.2.2 Multitasking bei Erwachsenen mit ADHS 108
10.2.3 Kompensationsmechanismen bei der ADHS im Erwachsenenalter 110
10.3 ADHS im Berufsleben 112
III Diagnostik, Intervention, Förderung 115
11 Diagnostik der ADHS 117
11.1 Diagnostik der ADHS bei Kindern und Jugendlichen 117
11.1.1 Spezifika einer ADHS-Diagnostik im Kleinkind- und Vorschulalter 118
11.1.2 Spezifika einer ADHS-Diagnostik im Grundschulalter 118
11.1.3 Spezifika einer ADHS-Diagnostik im Jugendalter 119
11.2 Diagnostik der ADHS im Erwachsenenalter 120
11.3 Timing der ADHS-Diagnose 123
12 Psychologische und medizinische Interventionen für Kinder und Jugendliche mit ADHS 125
12.1 Behaviorale Interventionen in der Schule 125
12.2 Selbstregulations-, Selbstmanagement- und Selbstinstruktionstrainings 127
12.2.1 Selbstregulationsstrategien im Unterricht 128
12.3 Trainingsprogramme zur Behandlung von ADHS bei Kindern und Jugendlichen 131
12.3.1 Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten: THOP 132
12.3.2 Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern 134
12.3.3 ADHS in der Schule: Übungsprogramm für Lehrer 135
12.3.4 Überaktive Kinder im Unterricht 136
12.4 Medikamentöse Therapie 137
12.4.1 Methylphenidat (MPH) 137
12.4.2 Atomoxetin 139
13 Interventionen für den Alltag von Kindern und Jugendlichen mit ADHS 142
13.1 Strukturierende Maßnahmen 142
13.1.1 Situationen mit hohen Anforderungen an die Eltern 142
13.1.2 Situationen mit hohen Anforderungen an die Lehrkräfte 143
13.1.3 Strukturierende Maßnahmen für Kinder mit ADHS 143
13.2 Selbstregulation im Alltag unterstützen 144
13.3 Zusammenarbeit mit Lehrkräften 145
13.4 Selbsthilfegruppen 146
13.5 Lob 146
13.6 Sport 146
13.7 Natur 148
14 Vergleichsstudien zu Therapien der ADHS im Kindesalter 151
14.1 MTA-Studie 153
14.1.1 Ergebnisse der MTA-Studie 153
14.2 Realität der ADHS-Therapie von Kindern in Deutschland 155
15 Interventionen für die ADHS im Erwachsenenalter 157
15.1 Das Kölner Training 159
15.1.1 Ablauf des Kölner Trainings 159
15.1.2 Effektivität des Kölner Trainings 159
15.2 ADHS-Therapievergleichsstudien im Erwachsenenalter 160
Glossar 162
Literatur 172
Stichwortverzeichnis 190
Pressestimmen
Aus: BVF-Forum – Christine Meier Rey - 2012
[…] Das Buch gibt einen guten Einblick in den Stand der Forschung zur Thematik ADHS. Es eignet sich insbesondere als Lektüre für Fachpersonen, die sich neu mit dem Thema ADHS auseinandersetzen wollen.

Aus: socialnet.de – Thomas Damberger - 11.06.2012
[...] Das „Lehrbuch ADHS“ hält, was es verspricht. Interessierten wird ein durch empirische Studien untermauerter, kompakter und vor allem aktueller Überblick über Symptome, Ursachen und Diagnostik der ADHS geboten. [...]
> Zum Volltext der Rezension

Aus: Dr. med. Mabuse 198, Juli/August 2012
Das Lehrbuch informiert verständlich über den aktuellen Kenntnisstand zu ADHS. Anwendungsbezogen und kritisch werden psychologische und medizinische Therapieansätze sowie pädagogische Maßnahmen vorgestellt.

Aus: praxis ergotherapie - 2010
[…] Für das bessere Verständnis von ADHS gibt die Autorin in diesem Fachbuch einen Überblick über das Störungsbild, die Ursachen und den aktuellen Forschungsstand von ADHS. […] Das Fachbuch richtet sich vor allem an Studierende der Psychologie, der Erziehungswissenschaften und des Lehramts sowie an alle weiteren angrenzenden Berufsfelder, die mit ADHS-Betroffenen konfrontiert werden.

Autoreninfo

Gawrilow, Caterina

Professor Dr. Caterina Gawrilow lehrt Schulpsychologie an der Universität Tübingen.

Weitere Titel von Gawrilow, Caterina

Leserbewertungen

Bewertungen

Sehr gut verständliches und Disziplinen übergreifendes Buch

Bewertung

Kundenmeinung von Andra Bettmann

Das Lehrbuch schafft einen sehr guten Überblick über die Thematik und beantworte alle dringen Fragen. Gut zu wissen ist z.B., und mit Hilfe des Geschichtlichen Diskurses nachvollziehbar dargelegt ist, dass ADHS wissenschaftlich erwiesen keine Modeerscheinung zu sein scheint, was in der heutigen Zeit einen wichtigen Fakt darstellt. Die Symptome werden kurz und gut verständlich vorgestellt. Wichtig finde ich, dass nicht nur die Defizite der Erkrankten, sondern auch deren Stärken aufgezeigt werden. Durch die Kapitel 3 und 4 wurde mir klar, welche Störungen häufig zusätzlich zu ADHS auftreten können und welche eher davon abzugrenzen sind.
Positiv hervorzuheben ist die Verständlichkeit, welche trotzdem mit hohem wissenschaftlichen Anspruch gepaart zu sein scheint.
Durch die Empirie konnte gezeigt werden, wie extrem relevant diese Thematik gerade auch im Schulalltag für mich als angehende Lehrkraft ist. Bei den allgemeinen Erhebungsmethoden und dem dargestellten starken Anstieg der Diagnosen, hätte ich mir diesbezüglich eine kritischere Perspektive gewünscht. Dies gelingt meiner Ansicht nach bei dem Geschlechtervergleich wesentlich besser.
Für mich als angehende Grundschullehrkraft ist vor allem das Kapitel 8 sehr lesenswert, denn dort wird darüber informiert, wie sich ADHS auf verschiedenen primär kognitive Funktionen, wie z.B. dem Arbeitsgedächtnis, niederschlägt und empirisch belegt, wie effektiv Wenn-Dann-Pläne darauf reagieren können. Sehr gut gefällt mir die Darstellung der Diagnose, sowie der möglichen Förderung bzw. Intervention, da dort z.B. die Medikation sehr kritisch betrachtet wird und zugleich umfangreiche Trainingsmöglichkeiten für Schüler und Lehrer bereitgestellt werden. Lediglich eine empirische Studie über den tatsächlichen Einsatz bzw. Missbrauch von Medikamenten vermisse ich in diesen Kapiteln.
Sehr hilfreich ist das ausführliche Glossar am Ende des Buches, was einen kurzen Einblick in die wichtigsten Begriffe bietet.
Dadurch, dass das Buch insgesamt, trotz wissenschaftlicher Sprache, für mich sehr verständlich ist, und nahezu alle Frage zu dieser Thematik für verschiedenste Disziplinen beantwortet, meiner Ansicht nach teilweise aber etwas kritischer hätte sein dürfen, gebe ich dem Buch 4 Sterne.

Lehrbuch ADHS auch wirklich ein Lehrbuch!

Bewertung

Kundenmeinung von Sabrina Schäfer

FÜR dieses Exemplar spricht die ausführliche und wirklich tiefgehende Abarbeitung der Symptome über die Ursachen bis hin zur Intervention bzw. "Behandlung". Ich konnte die Informationen des Buches prima für meine Hausarbeit über den Zusammenhang von Umfeld eines Kindes und einer solchen Diagnose nutzen.
Weiterhin positiv sind die Vertiefungsfragen, die nach jedem Kapitel mit einem großen Fragezeichen gekennzeichnet sind und mich das vorher gelesene noch einmal überdenken und festigen lassen.

Negativ fiel mir jedoch - wie meinem Kollegen Herrn Lang oben - auf, dass die Diiskussion um die "Modediagnose" ADHS auf lediglich einer halben Seite abgearbeitet ist.

Alles in allem ein super Buch zum Studium für zukünftige Lehrkräfte wie mich, da sowohl Teilbereiche der Pädagogik (Umgang) als auch der Psychologie (Statistiken, die ich gerade für eine Prüfung lernen muss...) angeschnitten werden.

4 Sterne!

Lehrbuch ADHS

Bewertung

Kundenmeinung von Paul Marius Lang

Das Lehrbuch von Caterina Gawrilow verschafft durch einen differenzierten und strukturierten Text einen Einstieg in die Problematik des ADHS. Es eignet sich durchaus für ein Selbststudium und gibt vor allem Lehrkräften nützliche Tipps, mit denen sie den Umgang mit Kindern aber auch Erwachsenen mit ADHS für beide Seiten erleichtern können. Als negativ fällt auf, dass auf die Kontroverse des Für und Wider eine ADHS-Diagnose kaum eingegangen wird. Wiederum positiv ist der Verzicht auf die medikamentöse Therapie, hin zu einer verhaltenstherapeutischen/ pädagogischen Interventionsmöglichkeit.

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