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Linguistische Texttheorie

Eine Einführung

von Heringer, Hans Jürgen Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik;

Textlinguistik kompakt

Dieses Buch führt systematisch in die Texttheorie ein und bietet eine konzise und kritische Darstellung der aktuellen Forschungslage sowie textlinguistischer Fragestellungen und Methoden.

An Beispielen aus literarischen und Gebrauchstexten wird zugleich veranschaulicht, wie diese Methoden konkret auf Texte angewendet werden können.

Die Einführung richtet sich gezielt an Studienanfänger der germanistischen Linguistik auf BA-Niveau. Umfangreiches Zusatzmaterial ermöglicht jedoch auch fortgeschrittenen Studierenden eine weiterführende und vertiefte Auseinandersetzung mit textlinguistischen Fragen.

Kapitel zu Textkritik und literarischen Texten (Fiktionalität etc.) machen die Lektüre auch für Literaturwissenschaftler interessant. Angereichert wird das Buch außerdem durch praktische Tipps für das Lesen wissenschaftlicher Bücher und das eigene Schreiben.

Durch zahlreiche Aufgaben mit Lösungsvorschlägen eignet sich der Band hervorragend für das Selbststudium, bietet aber auch Anregungen für die Seminargestaltung.
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Details
ISBN 9783825244712
UTB-Titelnummer 4471
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 28.10.2015
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 219 S., 57 Abb., 32 Tab.
Zusatzmaterial
Inhalt
Vorwort 7
1 Grundfragen und Grundlagen 9
1.1 Was ist und was soll Textlinguistik? 9
1.2 Was ist ein Text? 11
1.3 Vom Umgang mit Texten 14
2 Kohärenz: Textstrukturen 16
2.1 Kohäsion 16
2.2 Kohärenz 24
2.3 Propositionale Analyse 27
3 Kohärenz: Deixis und Phorik 31
3.1 Deixis und Referenz 31
3.2 Gegenständliche Anaphorik 33
3.3 Raum-Zeit-Anaphorik 41
4 Der semantische Gehalt 51
4.1 Semantische Relationen 51
4.2 Assoziationen 56
4.3 Präsuppositionen 60
5 Texte als Mittel der Kommunikation 63
5.1 Sprechakte und Sprechakttypen 63
5.2 Komplexe Akte und Sprechaktsequenzen 68
5.3 Textverstehen, Textsinn, Intention 71
5.4 Prinzipien der Kommunikation und Implikaturen 73
6 Lokale Kohärenz: trigger und transitions 78
6.1 Noch einmal: Textverstehen 78
6.2 Wissen 79
6.3 Wissensstrukturen 83
6.4 score keeping und transitions 86
7 Globale Kohärenz: Das Thema eines Textes 99
7.1 Terminologische Vorbemerkung 99
7.2 Was ist das Thema? 100
7.3 Thematische Strukturen und Textaufbau 106
8 Modulare und elektronische Texte 115
8.1 Textbausteine: Absatz, Abschnitt, Paragraph 115
8.2 Textmodule, multimediale und modulare Texte 117
8.3 Hypertext und Internet 122
9 Textsorten oder Texttypen 127
9.1 Textsorten: Welche und wie viele? 127
9.2 Textsorten bestimmen: Sensitive Kriterien? 133
9.3 Textmuster und Textformulare 135
10 Intertextualität 139
10.1 Intertextualität im Diskurs 139
10.2 Anspielung, Variation, Parodie 144
10.3 Plagiat 147
11 Text und Stil 151
11.1 Wie gewinne ich Stil? 151
11.2 Was sich zeigt und was gezeigt wird 153
11.3 Aus der Kralle den Löwen 157
12 Textkritik und Textbewertung 162
12.1 Philologische Textkritik 162
12.2 Kritische Texte und Sprachkritik 170
12.3 Textverständlichkeit und Informativität 175
13 Literarische Texte 180
13.1 Ficta et facta 180
13.2 Eigenheiten literarischer Texte 186
13.3 Interpretieren 192
14 Lesen und Schreiben 197
14.1 Lesen und Lesen 197
14.2 Verzögertes und kritisches Lesen 202
14.3 Schreiben und Lesen 204
Literatur und Nachweise 211
Register 216
Pressestimmen
Aus: Media-Mania.de – Matthias Jakob Schmid – 2016
[…]Eine gut lesbare und erstaunlich einfach nachzuvollziehende Einführung in die linguistische Texttheorie, die neben Studierenden der germanistischen Sprachwissenschaft auch all jenen empfohlen werden kann, die schon immer einmal wissen wollten, wie aus einzelnen Sätzen eigentlich Texte werden.[…]

Autoreninfo

Heringer, Hans Jürgen

Heringer, Hans Jürgen

Hans Jürgen Heringer, ordentlicher Professor für Germanistische Linguistik in Tübingen und ab 1981 Deutsch als Fremdsprache in Augsburg, Gastprofessoren u. a. in Kopenhagen, Paris und Barcelona. Schwerpunkte: Syntax, Semantik. Interkulturelle Kommunikation. Konrad-Duden-Preis 1989. Emeritiert seit 2007.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von J. Wild

Anschaulicher Überblick über viele Teilbereiche der Textlinguistik, an Beispielen erklärt.

Gute Einführung mit Mängeln

Bewertung

Kundenmeinung von Fred M

Ich halte das Buch „Linguistische Texttheorie“ von Hans Jürgen Heringer für eine gute Einführung.
Im ersten Kapitel geht es um „Grundfragen und Grundlagen“, woran dann verschiedene Kapitel zu Textkriterien wie „Kohärenz: Textkriterien“ – die Überschrift verwirrt etwas, da darunter als Einzelpunkte dann u.a. Kohäsion und Kohärenz zu finden sind. Zumindest ich habe Kohäsion bislang nie als Unterpunkt von Kohärenz kennengelernt. Im anschließenden Kapitel „Kohärenz: Deixis und Phorik“ steckt die Kohärenz schon wieder im Titel – warum, das wird mir nicht ganz klar.
Ebenfalls kritisch sehe ich, dass in einem Einführungsbuch Beaugrande und Dressler gar nicht erwähnt werden – man mag sie ja (inhaltlich) kritisieren, trotzdem würde ich erwarten, dass dies dann auch in einer Einführung erwähnt wird, weshalb z.B. deren Textkriterien teilweise abgelehnt werden(Kohärenz und Kohäsion finden ja auch in dieser Einführung ihren Platz), da sie auch heute noch oft grundlegend sind und vielfach aufgenommen werden. Einige dieser sehr bekannten Kriterien (wie Intentionalität oder Situationalität) fehlen mir auch durchaus.
Positiv sehe ich, dass der Autor in den hinteren Kapiteln auf „Modulare und elektronische Texte“ (was im Internet-Zeitalter erfreulich ist), „Textsorten oder Texttopen“, „Intertextualität“ (was wiederum eines der Kriterien von Beaugrande/Dressler ist), „Text und Stil“, „Textkritik und Textbewertung“, „literarische Texte“ und auf „Lesen und Schreiben“ eingeht.
Der Autor greift also viele interessante Themen auf, was einen guten Überblick über das Thema der „Texttheorie“ gibt.

Ein letzter Kritikpunkt hat keine abwertende Auswirkung, da es sich hierbei um eine Einführung handelt und dies dann zu weit gehen würde: Ich finde trotzdem schade, dass unter Texten hier nur rein sprachliche Texte verstanden werden. Nach der vielversprechenden Frage „Was ist ein Text?“ auf Seite 11 und der noch vielversprechenderen Antwort, dass zum Thema der Textlinguistik auch „Bild“ oder „Grafik“ gehören würde, kommt dann die umso enttäuschendere Antwort, dass der Text „eine kohärente Folge von Sätzen“ sei. Der mutlimodale Blick eines weiten Textbegriffes, der dann Sprache und Bild als Sprache-Bild-Texte akzeptiert, geht hier verloren. Man kann auch hier der Meinung sein, dass Bilder nicht zu Texten gehörten und diese Meinung vertreten – ich finde es aber durchaus schade, da in diesem Buch der Eindruck entsteht, als gäbe es hier auch gar kein Diskussionspotenzial und als seien sich alle Linguisten einig, dass Texte nur lineare, rein sprachliche Produkte sind. Aber da es sich eben um eine Einführung handelt, ist eine so ausschweifende Diskussion wahrscheinlich auch nicht möglich.

Insgesamt kritisiere ich also vor allem, dass die grundlegenden und weit akzeptierten Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler fehlen und auch gar nicht (wenn auch kritisch) erwähnt werden – dies erwarte ich vor allem auch in einer Einführung! Positiv sind der Umfang und der weite Blick, den der Autor schafft, indem er auf viele verschiedene Themen eingeht.
Insgesamt überwiegen für mich die positiven Aspekte etwas über die negativen, sodass ich abschließend vier Sterne vergebe.

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