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Literarische Ästhetik

von Urbich, Jan Fach: Literaturwissenschaft; Germanistik;

Das Studienbuch richtet sich an Anfänger auf dem Gebiet der Literaturtheorie. Es führt in die begriffliche Reflexion des Literaturbegriffs in seiner historischen Vielfalt wie systematischen Breite ein. Klar strukturiert wird das Wissen um Theoriemodelle und Reflexionshorizonte bereitgestellt, das notwendig ist, um sich selbständig ein Grundverständnis von „Literatur“ als kulturellem Phänomen anzueignen.

In 14 gut lesbaren Kapiteln werden die systematischen Aspekte der Ontologie, Semiotik, Semantik, Medialität, Kommunikation, des Wirklichkeitsbezuges, der subjektiven wie intersubjektiven Aneignung, der anthropologischen Fundierung, der Funktionalität, der Kontexte sowie der wissenschaftlichen Einbettung von Literatur dargelegt. Deren Kenntnis zählt zu den Kernkompetenzen im Studium der Literaturwissenschaften.

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Details
ISBN 9783838535432
UTB-Titelnummer E3543
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2011
Erscheinungsdatum 16.06.2011
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 319 S.
Inhalt
1 Zum Begriff der literarischen Ästhetik 9
1.1 Theorie als Übung 9
1.2 Die Notwendigkeit der Theoriebildung für die Literatur 13
1.3 Der Begriff der Theorie und die theoretische Form der Literaturerfahrung 17
1.4 Literaturtheorie und literarische Ästhetik 23
2 Historischer Vorbegriff der Ästhetik 27
2.1 Die epochale Signatur der Ästhetik: die neuen Wissenschaften vom Menschen 27
2.2 Baumgartens Ästhetik (1750) 30
2.3 Die Themen der klassischen und der modernen Ästhetik: ein ganz kurzer Abriss 37
2.4 Literarische Ästhetik als Philosophie der Literatur 41
3 Die Ontologie der Literatur 45
3.1 Zum Begriff der Ontologie als ästhetischer Disziplin 45
3.2 Das Don Quijote-Problem oder der Streit darum, ob man ein Buch zweimal schreiben kann 51
3.3 Die „Existenz“ der Literatur: Was für eine Art von „Gegenstand“ sind literarische Werke? 57
3.4 Die „Identität“ der Literatur: Was ist die ontologische Einheit des Werkes? 63
4 Die Semiotik der Literatur 67
4.1 Die Frage nach der semiotischen Differenz: Literatur als sprachliches Zeichengebilde 67
4.2 Zeichen und Zeichengebrauch: Modelle 69
4.3 Literarische Zeichen: Paradigmatische Vorschläge 79
4.4 Formensprachlichkeit und Werkhaftigkeit: Die semiotischen Makrostrukturen 89
5 Die Semantik der Literatur 95
5.1 Zu den Begriffen „Bedeutung“ und „Sinn“ 95
5.2 Das Bedeutungsgeschehen der Literatur 98
5.3 Wie bedeuten literarische Texte? Die figuralen literarischen Bedeutungstechniken 102
5.4 Was bedeuten literarische Texte? Die Form der semantischen Gehalte von Literatur 108
6 Das Medium der Literatur 113
6.1 Der Begriff des Mediums 113
6.2 Die Dialektik des Mediums 116
6.3 Medium und Literatur 119
6.4 Räumlichkeit und Zeitlichkeit der Literatur 125
7 Die Kommunikationsweise der Literatur 129
7.1 Der Begriff der Kommunikation 129
7.2 Literatur und/ als Kommunikation 132
7.3 Der Begriff des Autors 139
7.4 Der Begriff des Lesers 144
8 Der Wirklichkeitsbezug der Literatur 149
8.1 Der Begriff der Mimesis bei Platon (Politeia) und in der Poetik des Aristoteles 149
8.2 Mimesis und Fiktionalität 157
8.3 Einige historische Bedeutungen von Mimesis 160
8.4 Aboutness: Sagen und Zeigen in der Literatur 164
9 Die subjektiven Zugänge zur Literatur 169
9.1 Das Paradigma der literarischen Subjektivität 169
9.2 Literarisches Erleben 172
9.3 Der Begriff der Erfahrung 175
9.4 Ästhetische und literarische Erfahrung 181
10 Die intersubjektiven Zugänge zur Literatur 187
10.1 Die Geschichte der vormodernen Hermeneutik 187
10.2 Stationen der modernen Hermeneutik 191
10.3 Literarisches Verstehen 202
10.4 Literarische Interpretation 209
11 Die Anthropologie der Literatur 217
11.1 Anthropologie und Literatur: James Harris, A dialogue concerning art (1744) 217
11.2 Literarische Anthropologie 221
11.3 Nachahmen – Spielen 223
11.4 Symbolisieren – Sinn machen 229
12 Die Funktionen der Literatur 235
12.1 Literarischer Funktionalismus: Zur Funktion der Funktion 235
12.2 enthusiasmus – katharsis – prodesse et delectare: vormoderne Funktionen 241
12.3 Subjektkonstitution und Wertungsgeschehen: moderne Funktionen 246
12.4 Die Erkenntnisfunktion von Literatur 252
13 Die Kontexte der Literatur 261
13.1 Paratextualität und Intertextualität 261
13.2 Kritik: Literatur und Gesellschaft 266
13.3 Reflexivität: Literatur und Kultur 273
13.4 Tradition und Gattung: Literatur und Geschichte 281
14 Epilog: Probleme der Literaturtheorie 285
14.1 Der Ursprung der Literaturwissenschaft aus dem Problembestand der Ästhetik 285
14.2 Das Begriffsproblem der Literaturwissenschaft 294
15 Literaturverzeichnis 303
16 Personenregister 316
Pressestimmen
Aus: Universa. Recensioni di Filosofia 2 (2013)
Beeindruckend sind schon auf den ersten Blick der Reichtum bzw. die Vielfalt der Themen, der philosophischen Schulen und der Autoren, die Urbich in Betracht zieht. [...] Es gelingt Urbich, das im engeren Sinne literarische (und deutschsprachige) Gebiet zu überschreiten und sich elegant, ohne Vorurteile und mit überzeugenden Ergebnissen auch zwischen sehr unterschiedlichen Denktraditionen zu bewegen. [...] Literarische Ästhetik ist ein didaktisches Instrument für das Literaturstudium (auf das es zunächst ausgerichtet ist), wie auch die „Kontrollfragen“ beweisen, die am Ende eines jeden Kapitels stehen und so formuliert sind, dass sie ein Wiederholen des eben gelesenen Texts begünstigen [...]. Aber das Buch bietet insgesamt auch einen theoretischen Entwurf, ein Projekt, das sowohl die Literatur als auch die Philosophie berührt: den Versuch, nicht so sehr das Profil einer neuen „Disziplin“ zu skizzieren, als vielmehr eine gemeinsame begriffliche Dimension, in der Philosophie und Literatur sich begegnen können, ohne sich zu überlagern und sich gegenseitig zu ersetzen."

Aus: Informationsmittel. Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft
Wer sich auf hohem Niveau und in lesbarer Sprache mit dem weiten Feld literaturtheoretischer Reflexion befassen möchte, ist mit Urbichs Buch sehr gut bedient, es ist sowohl intensiver an literaturtheoretischen Fragen interessierten Studierenden wie den Dozenten der Philologien sehr zu empfehlen, die aus dem Werk viele nützliche Hinweise entnehmen werden.

Aus: Journal of Literary Theory
Literarische Ästhetik ist ein sehr ambitioniertes Buch [...]. Man wünscht diesem interessanten Buch-als-Denkanleitung jedenfalls viele aufgeschlossene und kritische (studentische) LeserInnen, die anfangen mit dem Anfangen und herausfinden, wie sinnvoll es in didaktischer und wie überzeugend es in systematischer Hinsicht tatsächlich ist.

Aus: Litlog, Göttinger eMagazin
Urbich schafft es, das Thema verständlich und sachlich aufzubereiten, ohne dabei zu trivialisieren. Auf jeden Fall ist sich der Leser nach der Lektüre somit zwar noch immer nicht sicher, ob und nach welcher Herangehensweise er Literatur zergliedern will, ihm wird aber eine Fülle an Möglichkeiten geboten, Literatur als ästhetisches Gebilde zu betrachten und zu verstehen.

Aus: Germanisch-Romanische Monatsschrift
Geht man vom so in noch keinem vergleichbaren Propädeutikum verfolgten Ansatz dieses Buches aus, die Grundzüge theoretischer Beschäftigung mit Literatur anhand ihrer spezifischen Ästhetik zu entwickeln, so stellt es einen Meilenstein in der Geschichte literaturwissenschaftlicher Entwicklungen dar. [...] So winkt dieser Einführung die Aussicht, zum Standardwerk bei der Beschäftigung mit Literaturtheorie zu avancieren.

Aus: ekz-Informationsdienst, Ronald Schneider, KW 48/2011
Der besondere Ansatz dieser Einführung in die Literaturtheorie und – im weiteren – in die Kunstphilosophie liegt im Versuch des Autors, die wichtigsten Theoriekonzepte nicht nur vorzustellen und kritisch zu bewerten, sondern ihre Erkenntnisreichweite für den Leser subjektiv nachvollziehbar zu machen und in diesem Sinne Informationsvermittlung mit "Theorietraining" zu verbinden. […]

Autoreninfo

Urbich, Jan

Dr. Jan Urbich lehrt an der TU Braunschweig.
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