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Literatur der Frühen Neuzeit

Reformation - Humanismus - Barock

von Bremer, Kai Fach: Literaturwissenschaft; Germanistik;

In den Bachelor-Studiengängen für Germanistik ist in der Regel auch eine Veranstaltung zur Einführung in die Literatur der Frühen Neuzeit vorgesehen. Dieses UTB eignet sich bestens zu deren Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung.

Auf eine Einleitung, in der die Charakteristika der Epoche umrissen werden, folgen Kapitel zur Literatur der Reformation, des Späthumanismus und des Barock. Auch die Wechselwirkungen zwischen lateinischer und deutscher Literatur der Zeit sind berücksichtigt.
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Details
ISBN 9783838531649
UTB-Titelnummer E3164
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2008
Erscheinungsdatum 17.09.2008
Einband keine Angabe
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag W. Fink
Umfang 255 S., 54 Abb.
Inhalt
Vorbemerkung 7
1. Basismodul: ,Frühe Neuzeit‘ als literaturgeschichtliche Epoche 11
1.1 Die Epoche und ihre Grenzen 11
1.2 Säkularisierung und Konfessionalisierung – Perspektiven aus der Geschichtswissenschaft 12
1.3 Der frühneuzeitliche Literaturbegriff 15
1.4 Opitz’ Poetik als Zäsur innerhalb der frühneuzeitlichen Literatur 16
1.5 Das 16. Jahrhundert als literaturgeschichtliches Problem 17
1.6 Wissenschaftsgeschichtliche Voraussetzungen 19
1.7 Gegenwärtige Forschungsfelder 21
1.8 Institutionen, Forschung und Lehre 23
1.9 Orientierungshilfen und Informationsquellen 25
2. Aufbaumodul 1: Die Reformationszeit 1500-1570 29
2.1 Anfänge der Frühen Neuzeit 29
2.2 Luthers Bibelübersetzung und literarische Zweckformen 43
2.3 Dramatik: alte Spielformen und neue Herausforderungen 58
2.4 Geistliche und weltliche Lieddichtung 67
2.5 Fiktion und ,Historie‘: die volkssprachliche Erzählliteratur 76
2.6 Analysebeispiel Reformation: der Flohkrieg von 1530 95
3. Aufbaumodul 2: Späthumanismus 1570-1630 97
3.1 Gelehrtheit und Konfessionalisierung 97
3.2 Ausdrucksformen späthumanistischer Gelehrsamkeit: Briefkultur, Emblematik und Poetik 103
3.3 Von den Anfängen des deutschen Alexandriners bis zur Versreform 115
3.4 Wiederentdeckung der antiken Tragödie und Etablierung des Jesuitendramas 121
3.5 Neue Erzählformen für die Volkssprache: Romanübersetzungen, Versepos und Prosaekloge 127
3.6 Analysebeispiel Späthumanismus: Constantia und Trauerspiel 134
4. Aufbaumodul 3: Die Barockliteratur 1630-1720 137
4.1 Begriffsproblematisierung – zeitliche Begrenzung – historische Grundlagen 137
4.2 Textproduktion, Textkritik und Textverstehen: Rhetorik, Philologie und Hermeneutik 153
4.3 Barocklyrik zwischen Systemdenken und Formvielfalt 159
4.4 Trauerspiel, Lustspiel und barocke Festspielkultur 188
4.5 Erzählliteratur: Barockroman und Prosaekloge 209
Antwortteil 231
Anmerkungen 239
Orts-, Personen- und Sachregister 247
Pressestimmen
Aus: literaturkritik.de, Gabriele Guerra, 14.12.2009
In der bekannten, studentenorientierten Einführungsreihe „Literaturwissenschaft elementar“ von Wilhelm Fink (UTB) ist nun ein Buch erschienen, das sich mit dem Komplex der Frühen Neuzeit beschäftigt. Dem Autor Kai Bremer, der an dem Institut für Germanistik der Universität Gießen lehrt, ist es darin gelungen, einen klaren Überblick über diese Zeit zu geben, sowohl aus literaturgeschichtlicher, als auch literaturwissenschaftlicher und methodologischer Perspektive. Es ist Ziel des Autors, Themen, Motiven und Figuren für die Zeit zwischen 1500-1720 (die hier vorgeschlagene Periodisierung scheint hier übrigens viel adäquater als andere zu sein, die die Frühe Neuzeit bis zum Wiener Kongress ausdehnen) detailliert und zugleich komprimiert darzustellen. Bachelor-Studierenden, für die die Reihe gedacht ist, werden von dem Buch ebenso profitieren wie Forscher und Dozenten, denen es als praktischer und weitsichtiger Überblick dienen kann. Dass der Autor beabsichtigt, „Strukturelemente und Gemeinsamkeiten, Entwicklungen und Veränderungen der frühneuzeitlichen deutschen Literatur zu benennen“, weist auf Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Zeit hin, wobei allerdings der vereinheitlichende, zusammenfassende Duktus verständlicherweise überwiegt. Das Buch gliedert sich in vier Kapitel, die chronologisch und thematisch eingeordnet, und als Aufbaumodule für die Lehre vorgestellt werden. Im ersten Kapitel geht es vorwiegend um die literaturwissenschaftlichen Epochenbestimmungen der Frühen Neuzeit und deren Wirkungsgeschichte; dagegen handeln die drei folgenden Kapitel von der kultur-, ideen- und literaturgeschichtlichen Entwicklung der literarischen Produktion zwischen Reformation und Barock. Diese Kapitel zeugen von einem möglichst offenen Literaturbegriff: Neben „schöner“ Literatur (zu der selbstverständlich auch Dramen und Dichtungen zählen) wird Literatur einbezogen, die auf mentalitäts- und sozialgeschichtliche geprägte Anlässe zurückführbar ist, wie etwa Katechismen, Predigen, höfische Genealogien. Diese Vielfalt wird mit Recht unter dem Signum der Rhetorik verhandelt und erhält vor allem für die Reformationszeit ihre Bedeutung als Gebrauchsliteratur im buchstäblichen Sinn. Die chronologische Dreigliederung umfasst die Epochen von Reformation, Späthumanismus und Barock, innerhalb derer viele Analysebeispiele für eine detailreiche, konkrete Darstellung sorgen. Kai Bremer gelingt somit innerhalb seiner systematischen, großlinigen Deutung der Frühen Neuzeit eine detailreiche Darstellung, ohne seinen Leser einem unnötig verwirrenden Sammelsurium zu überlassen.
> Zum Volltext der Rezension

Aus: literaturkritik.de, Gabriele Guerra, Nr. 1 Januar 2010
[…] Die chronologische Dreigliederung umfasst die Epochen von Reformation, Späthumanismus und Barock, innerhalb derer viele Analysebeispiele für eine detailreiche, konkrete Darstellung sorgen. Kai Bremer gelingt somit innerhalb seiner systematischen, großlinigen Deutung der Frühen Neuzeit eine detailreiche Darstellung, ohne seinen Leser einem unnötig verwirrenden Sammelsurium zu überlassen.
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