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Liturgie und Liturgik

Der Evangelische Gottesdienst aus Quellentexten erklärt

von Meyer-Blanck, Michael Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Dieses Studienbuch bietet das grundlegende Orientierungs- und Handlungswissen für alle, die Liturgien zu gestalten haben oder sich auf das Pfarramt vorbereiten.

Meyer-Blanck bietet altkirchliche, reformatorische und neuzeitliche Quellen zum evangelischen Gottesdienst, die jeweils kommentiert und mit Literaturhinweisen zur eigenen Weiterarbeit versehen sind. Dabei wird auch auf die katholische und die orthodoxe Lehre vom Gottesdienst eingegangen.

Die Quellentexte werden im Hinblick auf theologische Positionen, hermeneutisch-dramaturgische Inhalte, didaktische Möglichkeiten und im Blick auf ihr Verständnis von Abendmahl und Eucharistie erschlossen.

Das Buch bewährt sich seit langem in der Ausbildung an Theologischen Fakultäten, in der zweiten Ausbildungsphase von PfarrerInnen, aber auch im Liturgik-Unterricht an Hochschulen für Kirchenmusik. Bei der Neuauflage handelt es sich um eine aktualisierte und durch neue Literaturangaben ergänzte Fassung.
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Details
ISBN 9783825231965
UTB-Titelnummer P3196
Auflagennr. 2. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2009
Erscheinungsdatum 18.02.2009
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 348 S.
Autoreninfo

Meyer-Blanck, Michael

Michael Meyer-Blanck ist Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Bonn.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Hilfreiches Grundlagenbuch für das Studium der Praktischen Theologie

Bewertung

Kundenmeinung von Bernd Rosner

Die aktuelle Auflage stellt gegenüber der 1. Auflage nur eine wenig veränderte Ausgabe dar. Dabei arbeitet er primär mit dem aktuellen Evangelischen Gottesdienstbuch (EGB), dass er immer wieder als Grundlage heranzieht um Vergleiche mit altkirchlichen, reformatorischen und neuzeitlichen Quellen anzustellen. Durch die Alternative zu Fußnotenzitaten schafft Hr. Meyer-Blank einen angenehmen und flüssigen Lesestil, der von einer wissenschaftlichen aber auch für den Studiumsneuling verständlichen Sprache unterstützt wird.
Das Lehrbuch ist in mehrere Abschnitte untergliedert: Abschnitt A befasst sich mit den Grundlagen des Evangelischen Gottesdienstes, die durch Texte aus dem EGB, Luthers berühmter Kirchweihpredigt und aus der Deutschen Messe von 1526 ergänzt werden.
Abschnitt B legt eine Geschichte des Gottesdienstes in der alten Kirche bis zum Mittelalter dar, welche ebenfalls von vier Quelltexten begleitet wird.
Abschnitt C beschäftigt sich auch anhand ausgewählter Quellen wie der Chrystostomos-Liturgie mit dem Mittelalter in der entstanden getrennten Christsenheit nach dem Schisma von 1053/54.
Der Abschnitt D zeigt die Entwicklung von der Reformation (Quelltext Zwingli) bis zur Gegenwart (Quelltext Marjore Procter-Smith) auf.
In der folgenden Zusammenfassung bezeichnet Hr. Meyer-Blank den Gottesdienst als "Inszenierung des Evangeliums" - worüber sich trefflich streiten lässt. Als Vertiefung bieten sich am Schluss die zehn Thesen zur zukünftigen liturgischen und liturgiewissenschaftlichen Arbeit an.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch in bekannter utb-Qualität.

Studienbuch mit grundlegendem Orientierungs- und Handlungswissen

Bewertung

Kundenmeinung von J.Hartmann

Der Klappentext verspricht nicht zu viel: Das Studienbuch „bietet das grundlegende Orientierungs-und Handlungswissen für alle, die Liturgien zu gestalten haben oder sich auf das Pfarramt vorbereiten“.

Nach einer knappen Einleitung ist das Werk in 5 Kapitel eingeteilt: Zunächst werden einige grundlegende Informationen zum Evangelischen Gottesdienst vorgestellt. Daran schließen sich drei Kapitel an, die die Entwicklung des Evangelischen Gottesdienstes von der Alten Kirche bis zur Gegenwart aufzeigen. Im letzten zusammenfassenden Kapitel werden drei Spannungen, die bei der Gestaltung von Gottesdiensten aufkommen können, aufgegriffen sowie zehn Thesen für die zukünftige liturgische und liturgiewissenschaftliche Arbeit vorgestellt.
Die Quellentexte sind pointiert ausgewählt und auf das Wesentliche begrenzt, so dass eine rasche Einarbeitung in die Thematik möglich ist. Sie werden von Kommentaren Meyer-Blancks sinnvoll ergänzt und in Zusammenhang gebracht. Positiv zu erwähnen sind zudem das Literaturverzeichnis sowie die sorgfältig zusammengestellten Personen- und Sachregister.

Insgesamt eignet sich dieses Werk sowohl als Begleitlektüre für Studierende zur Vorbereitung auf das Pfarramt als auch für diejenigen, die bereits in der Praxis tätig sind.

Ein Werk, das einem Seminaraufbau gleicht

Bewertung

Kundenmeinung von Kornelius Heering

Das Buch „Liturgie und Liturgik“ von Michael Meyer-Blanck ist meiner Einschätzung nach sehr gut mit der Struktur eines Seminars vergleichbar. Diese Einschätzung speist sich vor allem bereits aus der Gliederung, die folgenden Aufbau einnimmt:
Zunächst ist es die Grundlegung, die der Autor bei der Behandlung des Themas wählt: Meyer-Blanck wählt als Ausgangspunkt seiner Betrachtungen das „Evangelische Gottesdienstbuch“ von 1999 – dem ersten gemeinsamen Gottesdienstbuch der EKU und der VELKD. Dieser vom Autor bezeichnete „liturgische und liturgiepolitische Geniestreich“ wird verknüpft mit Luthers Torgauer Kirchweihpredigt (1544), bei der der Reformator das gottesdienstliche Geschehen im Sinne des Evangeliums folgendermaßen umfasst: „daß nichts anderes darin geschehe, als daß unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort und wir umgekehrt mit ihm reden durch unser Gebet und Lobgesang“. Letztlich sind es diese beiden Stücke, auf die der Autor im weiteren Verlauf seines Buches immer wieder rekurriert und die - seiner Einschätzung nach - das maßgebliche Charakteristikum des heutigen evangelischen Gottesdienst bieten.
Dem grundlegenden Abschnitt A schließen sich zwei liturgiegeschichtliche Abschnitte an, die die Entwicklungen der Gottesdienstformen vom Urchristentum an skizzieren. Die Kürze der Darstellung bietet zwar keine Vollständigkeit (und erhebt auch nicht den Anspruch darauf), besitzt aber vor allem die Stärke darin, die Marksteine der liturgischen Entwicklungen in der Ost- und Westkirche hervorzuheben.
Nach den historischen Darstellungen folgt das Herzstück des Buches: „Der evangelische Gottesdienst in der Neuzeit bis zur Gegenwart“. In diesem Abschnitt stellt der Autor eine Sammlung von neun Texten zusammen, die in ihrer Entstehungszeit vom 16. Jahrhundert bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts reichen. Neben Luther und Schleiermacher lässt sich in dieser Zusammenstellung vor allem das Berneuchener Buch nennen, dessen liturgischer Ansatz breit ausgeführt wird und kritisch mit dem Ansatz von Götz Harbsmeier in Verbindung gesetzt wird. Alle neun Textabschnitte beschränken sich dabei auf die zentralen Aussagen und sind deswegen angenehm kurz gehalten. Ergänzt werden diese Textausschnitte durch Kommentare des Autors, die dabei helfen, die Thesen und Gedanken der Aufsätze in ihre Zeit einzuordnen. Unterschiedliche Positionen werden hier angefügt und miteinander in Bezug gesetzt, sodass ein großer Bogen nicht nur in chronologischer, sondern auch in theologischer Hinsicht gespannt wird.
Abgerundet wird das Werk durch die Darstellung dreier Spannungen, die die gottesdienstliche Gestaltung prägen.

Insgesamt zeichnet sich das Buch auch durch einen sehr angenehmen Sprachstil aus: Die pointierte Kürze der ausgewählten Texte und Quellen sowie die angefügten Kommentare des Autors gestalten den Gesamttext sehr abwechslungsreich. Angenehm ist überdies, dass der Autor bewusst nicht die eigene Meinung verborgen hält, sondern deutlich zum Ausdruck bringt. Durch die Standpunktbezogenheit des Autors wird der Leser zum kritischen Mitdenken und zur Diskussion angeregt. So fällt beispielsweise auf, dass Meyer-Blanck sein Schlagwort „Inszenierung des Evangeliums“ mehrfach in seine Kommentare hineinflicht, ohne aber dieses Schlagwort in ausführlicher Form mit Grethleins Schlagwort „Kommunikation des Evangeliums“ in Verbindung zu setzen; ein Punkt, der sicherlich zu einer Nachfrage einlädt.

So lässt sich zusammenfassen, dass Michael Meyer-Blanck mit seinem Werk ein Lehrbuch gelungen ist, das hervorragend für die Ausbildungsphase zum Pfarrberuf geeignet ist und sich durch Aufbau und Stil erfrischend von sonstigen Lehrbüchern abhebt.

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