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Logik der Philosophie

Einführung in die Logik und Argumentationstheorie

von Hardy, Jörg; Schamberger, Christoph Fach: Philosophie;

Was ist Philosophie? Wie funktioniert das logisch korrekte Schließen? Diese Fragen beantwortet dieses didaktisch hervorragende Lehrbuch in leserfreundlicher Weise. Es führt ein in das spezifisch philosophische Nachdenken, und es veranschaulicht den Nutzen der formalen Logik für die Philosophie und das Leben. Wer das Buch gelesen hat, wird philosophische Gedankengänge genauer verstehen und selbst logisch korrekt argumentieren können.

Die besonderen (und neuen) beiden Eigenschaften der Einführung sind (1) die Verbindung der formalen Logik mit der umgangssprachlichen Darstellung und Diskussion von Argumenten sowie (2) die Verbindung des formal-logischen Instrumentariums mit der Argumentationstheorie. So liefert das Buch nicht nur eine präzise Darstellung des Kalküls des natürlichen Schließens, mit vielen Erläuterungen und Beispielen, sondern es behandelt auch philosophisch interessante und wirklich relevante Fragen anhand philosophischer Originaltexte.

Die Einführung orientiert sich an den Anforderungen der Logik-Module in Bachelor-Studiengängen. Es bietet zahlreiche Übungsaufgaben mit kommentierten Lösungen und eignet sich daher für das Selbststudium ebenso wie als Begleitlektüre zu einem Logik-Kurs. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
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Details
ISBN 9783825236274
UTB-Titelnummer 3627
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 18.01.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 250 S., 30 Tab.
Zusatzmaterial
Inhalt
Einleitung 9
Teil I: Philosophie und formale Logik 13
1. Was ist Philosophie? Ein Vorschlag 13
1.1 Wie Selbstverständlichkeiten zu Rätseln werden 13
1.2 Die philosophische Perspektive 15
1.3 Das stillschweigende Wissen 16
1.4 Die Wörter 17
1.5 Drei Merkmale philosophischer Fragen 18
1.6 Philosophische Begriffsanalyse 19
1.7 Von der Begriffsanalyse zur logischen Analyse 22
1.8 Logik und gedankliche Autonomie 23
1.9 Begriffsanalyse als Konfliktlösungsvorbereitung 25
1.10 Wie wird man Philosoph? Ein Programm 28
1.11 Kritik und Verteidigung 31
1.12 Weshalb Konsistenz so wichtig ist 33
2. Was ist formale Logik? 37
2.1 Logische Gültigkeit 39
2.2 Gegenbeispiele 46
2.3 Sein-Sollen-Fehlschluss 49
2.4 Intensionaler Fehlschluss 51
Teil II: Aussagenlogik 55
3. Wahrheitstafeln 59
3.1 Wahrheitsbedingungen 60
3.2 Ausfüllen von Wahrheitstafeln 71
3.3 Logische Wahrheit 77
4. Aussagenlogische Formalisierung 81
4.1 Aussagen 82
4.2 Konjunktion 84
4.3 Disjunktion 88
4.4 Negation 91
4.5 Konditional 93
4.6 Bikonditional 95
4.7 Formalisierung von Argumenten 96
5. Aussagenlogischer Kalkül des natürlichen Schließens 103
5.1 Modus ponens 104
5.2 Modus tollens 108
5.3 Kettenschluss 109
5.4 Kontraposition 109
5.5 Negations-Beseitigung 111
5.6 Negationseinführung 112
5.7 Konjunktions-Beseitigung 118
5.8 Konjunktions-Einführung 118
5.9 Disjunktiver Syllogismus 120
5.10 Disjunktions-Einführung 121
5.11 Bikonditional-Beseitigung 122
5.12 Bikonditional-Einführung 123
5.13 De Morgan’sche Gesetze 124
5.14 Konditional-Ersetzung 125
5.15 Kommutation 125
6. Beweise mit Zusatzannahmen 128
6.1 Konditional-Einführung 128
6.2 Linke Beweisspalte 130
6.3 Reductio ad absurdum 132
7. Baumkalkül 143
Teil III: Prädikatenlogik 151
8. Prädikatenlogische Formalisierung 155
8.1 Namen 155
8.2 Prädikate 157
8.3 Quantoren 163
8.4 Allaussagen 168
8.5 Beziehungen 174
8.6 Formeln mit mehreren Quantoren 175
8.7 Prädikatenlogik und Philosophie 176
9. Verhältnis zwischen Aussagen- und Prädikatenlogik 177
10. Prädikatenlogischer Kalkül des natürlichen Schließens 179
10.1 Quantorentausch 179
10.2 Allquantor-Beseitigung 181
10.3 Existenzquantor-Beseitigung 182
10.4 Existenzquantor-Einführung 185
10.5 Allquantor-Einführung 187
10.6 Prädikatenlogischer Kettenschluss 192
10.7 Kontraposition 193
10.8 Die Wahl der Formalisierung 194
10.9 Unterschiede zwischen Aussagen- und Prädikatenlogik 196
Teil IV: Meisterargumente 203
11. Das Wiedererinnerungs-Argument in Platons Phaidon 203
11.1 Das Glücksargument des Phaidon 204
11.2 Das Wissensargument 206
11.3 Das Argument zugunsten eines vorgeburtlichen Wissenserwerbs 210
11.4 Kommentar: Quod (non) erat demonstrandum oder:
Argumente mit unvermeidlich hypothetischen Konklusionen 212
12. Niemals trügt der Schein? – Ein staunenswertes Argument in Platons Theaitet 213
13. Wissen und Erklärungen im Theaitet 216
13.1 Wissen und wahre Meinungen vor Gericht 216
13.2 Ein Traum über Wissen und Erklärungen 219
Anhang 223
Musterlösungen 223
Lehrbücher zur Logik und Argumentationstheorie 248
Verzeichnis der Symbole, Wahrheitstafeln und Regeln 249
Register 253
Autoreninfo

Hardy, Jörg

Dr. Jörg Hardy lehrt an der Universität Berlin.

Schamberger, Christoph

Christoph Schamberger lehrt an der Universität Passau.
Leserbewertungen

Bewertungen

Macht Spaß!

Bewertung

Kundenmeinung von Lucia Lauxmann

Logik habe ich wegen meiner Studienwahl zuvor nur aus dem mathematischen Bereich gekannt. Daher hat es mich gereizt, nun Logik in einem anderen Kontext kennen zu lernen. Zudem möchte ich meine Argumentationen bewusster aufbauen und strukturieren können. Diese beiden Ansprüche an das Buch sind voll und ganz erfüllt worden.
Es hat mir auch als fachfremde Leserin keinerlei Probleme bereitet, mich in die philosophische Thematik als blutige Anfängerin hineinzudenken. Über lange Passagen hinweg habe ich den einzelnen Kapiteln gut folgen können. Zwischendurch bin ich allerdings über kurze Abschnitte gestolpert, die ich für mein Verständnis mehrmals lesen musste.
Insgesamt bietet aber diese Buch durch verständliche Formulierung und schlüssig aufeinander aufbauenden Thematiken eine gute Einführung, auch ohne Vorwissen.
Am Ende der einzelnen Kapitel geben Übungen die Möglichkeit, das neu erfahrene Wissen anzuwenden. Mir hat es geholfen zu erkennen, ob ich einzelne Aspekte richtig und vollständig verstanden habe. Außerdem machen die Übungen viel Spaß!

Es lohnt sich!

Bewertung

Kundenmeinung von Frederik Weiß

Wenn ich meine Meinung über dieses Buch in einem Wort zusammenfassen sollte, dann wäre es: faszinierend.
Bevor ich anfing die "Logik der Philosophie" zu lesen, stand ich dem Thema Logik eher etwas skeptisch gegenüber. Doch schon nach den ersten Seiten legte sich bei mir die anfängliche Zurückhaltung und wandelte sich immer mehr (von den Autoren ermutigt) in Neugier um. Für mich war es hoch interessant zu sehen, wie sich Argumente, die man möglicherweise im Alltag einfach so aufzählen würde, auf einmal durch Formalisieren und bestimmte Gültigkeitsüberprüfungen untermauern ließen.
Auch abgesehen vom Inhalt macht das Buch einiges her: Es ist strukturell sehr gut aufgebaut und macht den Leser peu à peu vertraut mit dem komplexen Themengebiet der Logik. Zudem finden sich nach jedem Kapitel Übungsaufgaben, die es einem ermöglichen, das Erlernte gleich in die Tat umzusetzen und auch eventuelle Verständnisprobleme zu beseitigen. Doch Achtung: Bevor man mit dem Buch beginnt, sollten die in einer PDF-Datei angebotenen Fehlerkorrekturen durchgeführt haben, um sich unnötige Frustration und Verwirrung zu ersparen.
Alles in allem kann ich das Buch "Logik der Philosophie" somit uneingeschränkt weiterempfehlen.

Verständliche Einführung

Bewertung

Kundenmeinung von Scheu

Das Lehrbuch "Logik der Philosophie" von Hardy/Schamberger ist eine sehr verständliche Einführung in den Themenbereich der Logik. In Teil I finden sich grundlegende Fragestellungen zur Philosophie im Allgemeinen sowie zum Bereich der formalen Logik im Besonderen. Dies erleichtert den Einstieg in das Gebiet enorm; Vorkenntnisse werden also nicht benötigt. In den Teil II-IV finden sich Erläuterungen zur Aussagenlogik, Prädikatenlogik sowie – zur Vertiefung – die Analyse von Meisterargumenten.
Das Buch ist sehr systematisch gegliedert. Das hat den großen Vorteil, dass man den Text für einen ersten Überblick recht zügig überfliegen kann. Wenn man sich für gewisse Themen stärker interessiert, kann man sich problemlos dem jeweiligen Kapitel zuwenden, ohne sich notwendigerweise mit dem Vorhergehenden intensiv beschäftigt zu haben. Durch viele Beispiele und Übungsaufgaben inkl. Musterlösungen wird einem die Erarbeitung des Stoffes zudem sehr erleichtert.

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