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Marshall McLuhan

Eine Einführung

von Grampp, Sven Fach: Literaturwissenschaft; Medien- und Kommunikationswissenschaft;

Kaum ein Medien- und Kulturforscher ist so verworren, provokativ und ironisch wie der "Hohepriester der Popkultur und Metaphysiker der Medien" (Playboy 1969). Trotz allem gehören einige Ideen McLuhans zum Kanon der Medien- und Kulturforschung.

Woher seine Ideen kamen, wie sie zu verstehen sind, wie unterschiedlich sie rezipiert wurden und welche Bedeutung sie heute noch haben – darüber gibt die vorliegende Einführung Aufschluss. Der Autor schlägt dafür unterschiedliche Wege ein und betrachtet McLuhans Werk aus rhetorischer, hermeneutischer, kritischer und pragmatischer Perspektive, um seine vielen Facetten lesbar zu machen.
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Details
ISBN 9783825235703
UTB-Titelnummer 3570
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2011
Erscheinungsdatum 14.09.2011
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 228 S.
Inhalt
Wege zu McLuhan 7
1. Lesart: Rhetorik – McLuhan singen 25
1.1 Close Reading 26
1.2 Lesarten der Form 44
1.2.1 Pop 46
1.2.2 Medienreflexion 52
1.2.3 Hypothesenbildung 56
1.2.4 Gott 59
2. Lesart: Hermeneutik – McLuhan verstehen 67
2.1 These 1: Medien sind Körperausweitungen 74
2.2 These 2: Wir leben in einem globalen Dorf 89
2.3 These 3: Das Medium ist die Botschaft 121
2.4 Everything is connected 139
3. Lesart: Kritik – McLuhan zerstören 141
3.1 Einfache Kritik 146
3.2 Komplexe Kritik 156
3.2.1 Ideologiekritische Kritik 156
3.2.2 Dekonstruktivistische Kritik 163
4. Lesart: Pragmatismus – McLuhan nutzen 175
4.1 McLuhan und die Massenmedien 177
4.2 McLuhan und die Avantgarde 184
4.3 McLuhan und die Forschung 190
4.4 McLuhan und das Leben 213
Literatur 219
Personenindex 225
Sachindex 227
Pressestimmen
Aus: literaturkritik.de, Florian Sprenger, 30.01.2012
[…] ohne kritische Punkte wird wohl keine Auseinandersetzung mit McLuhan je auskommen: Sie liegen im Gegenstand. Um so wichtiger, dass mit Sven Grampps Einführung nun ein ebenso kritischer wie kenntnisreicher Weg hin und weg von McLuhan offensteht.
> Zum Volltext der Rezension

Aus: IFB – digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft– Till Kinzel - 2012
[…] Es ist nicht zuviel gesagt, wenn man Grampps Einführung als das beste Buch bezeichnet, das es gegenwärtig zur Erläuterung des medientheoretischen Denkens von McLuhan gibt. Es ist von einer erfrischend zupackenden Art und gleichzeitig von hoher Differenziertheit in der Argumentation. Es kann daher allen, die sich überhaupt für derlei Dinge interessieren und auch längst abgeschriebenen Theoretikern wie McLuhan eine zweite Chance geben wolle, ans Herz gelegt. Studierenden vermittelt Grampps Buch zudem exemplarisch, wie wissenschaftliche Argumentationsformen aussehen; es verdient daher weite Verbreitung.
> Zum Volltext der Rezension

Aus: ekz-Informationsdienst, Hans-Dieter Kübler, 2011/52
[…] für McLuhan-Kenner und solche, die es werden wollen.
Autoreninfo

Grampp, Sven

Dr. Sven Grampp ist Akademischer Rat am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg.

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Leserbewertungen

Bewertungen

McLuhan to the fullest

Bewertung

Kundenmeinung von M. Schlegel

Kaum eine Aussage dürfte einem Student der Medien- und/oder Kommunikationswissenschaft oder einem an den Theorien der Medien Interessierten so geläufig sein, wie Marshall McLuhans These: „The medium is the massage.“ Eine These, die, als der US-amerikanische Kommunikationstheoretiker das gleichnamige Buch Anfang der 1960er-Jahren veröffentlichte, eine Sprengkraft in der wissenschaftlichen wie auch der medialen Welt entwickelte, wie kaum eine Medientheorie es nach wie vor zu leisten im Stande fähig ist. McLuhan argumentiert, dass neue technologische Entwicklungen, eben Medien wie Schriftsysteme, wie Druckmaschinen, aber selbstredend auch Veränderungen hinsichtlich der Sprache, die Wahrnehmungsgewohnheiten der Menschen ändern – und damit den Menschen selbst. Durch einen Wandel im Umgang mit Medien, durch neue Medien und technologischen Fortschritt verändern sich die Gepflogenheiten der sozialen Interaktion. Die Medien bewirken damit einen Wandel in der Gesellschaft – sie dürfen nicht als „blackbox“ betrachtet werde, welche im Sinne des Stimulus-Response-Modells einer bloßen Informationsübermittlung dienlich sind, nein: ein jedes Medium bewirkt einen Wandel in der Gesellschaft. Eben deshalb stellt McLuhan das Medium selbst, den medialen Fortschritt, in den Fokus seiner Arbeit. „The medium is the massage“ – „das Medium ist die Nachricht“ und nicht die Nachricht selbst.
Dabei rührte das „a“, das aus der „message“ (der Nachricht) mit „e“ eine „Massage“ macht, aus einem Schreibfehler während der Produktion. McLuhans gefiel dies – und so ließ er das „a“ stehen. Medien begreift McLuhan als Ausweitung des Menschen – auch ein Stuhl weitet daher etwa den menschlichen Körper aus.
Dies sind nur wenige Annahmen, die McLuhan in den 60ern und 70ern zu einer Kultperson machten – von den einen gefeiert, von den anderen kritisiert. Sven Grampp bekommt die Lehre und das Leben des Amerikaners hervorragend zusammen gefasst. Dabei handelt es sich bei dessen Einführungs-Werk keinesfalls um eine Biografie, wenngleich das Leben des Querdenkers nicht zu kurz kommt, vielmehr ordnet er die Theorien McLuhans ein. Und dafür wählt er einen klugen Vierschritt: Zunächst – unter der Rubrik „Rhetorik“ – ordnet er McLuhan erkenntnistheoretisch und geschichtlich ein. Was bedeutete sein Werk für jene Zeit, inwiefern stellte sie einen Wandel in der Medientheorie dar – und wie kann man McLuhan deuten. Sodann – im Kapitel McLuhans Hermeneutik – geht der Autor explizit auf die Theorien McLuhans ein: auf „the global village“, auf dessen Verständnis von Medien als Körperausweitungen und dergleichen, ehe er im dritten Kapitel – „McLuhan zerstören“ – mit dem Theoretiker massiv ins Gericht geht. Was bringt uns die Lehre von McLuhan aber für den Alltag, welche pragmatische Anwendung können wir daraus ziehen. All das beantwortet das vierte Kapitel.
Kurzum: Grampps Buch ist ein exzellentes Werk für alle, die McLuhans Theorien nicht nur lernen, sondern auch einordnen, vergleichen und interpretieren wollen. Immer wieder kommen ferner biografische Anekdoten zu Wort, sodass kein Wunsch offen bleibt. Formidables Buch.

Unkomplizierter Einstieg

Bewertung

Kundenmeinung von Katharina Friedrich

Diese Einführung in McLuhans Medientheorie bietet einen unkomplizierten Einstieg in die Person, Form, Theorie und Kritik McLuhans. Durch diese Rundum-Übersicht fällt es leicht, McLuhans Theorien nachzuvollziehen.

Ich selber bin jetzt im zweiten Semester und schreibe eine Hausarbeit über McLuhan, wobei mir dieses Buch sehr gute Dienste leistet, weil es alle zentralen Thesen pointiert und verständlich darstellt. Durch die vielen Abschnitte und Kapitel-Unterteilungen ist das Buch sehr übersichtlich und man findet sich auch bei erneutem Nachschlagen gut zurecht. Bilder oder Grafiken sind, abgesehen von einzelnen Tabellen nicht enthalten. Die Literaturliste des Autors fand ich aber sehr hilfreich, um weitere Quellen für meine Hausarbeit zu finden.

Alles in Allem: Wer sich detailliert mit McLuhan auseinandersetzen will, oder eine gut verständliche Einführung in seine Theorie sucht, ist hier goldrichtig!

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