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Medienrecht

Lehrbuch des gesamten Medienrechts unter besonderer Berücksichtigung von Presse, Rundfunk und Multimedia

von Fechner, Frank Fach: Medien- und Kommunikationswissenschaft; Recht/ Jura;

„Im Übrigen ist das Lehrbuch mit gutem Grund so erfolgreich. Es ist leicht lesbar geschrieben. Es überfrachtet nichts.“
Helmut Goerlich Sächsische Verwaltungsblätter 2017, 28–29

„Wer dieses Buch ordentlich durchgearbeitet hat, braucht sich bei Prüfungen keine Sorgen machen.“
Stephan Schenk http://www.jurawelt.com/literatur/medienrecht (12/2010)

„[...] für Studenten, die ihren Schwerpunkt im Medienrecht gewählt haben, praktisch unentbehrlich.“
Bernd Holznagel Deutsches Verwaltungsblatt 2009, 1233 f.
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Details
ISBN 9783825248017
UTB-Titelnummer P2154
Auflagennr. 18. überarb. u. erg. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Mohr Siebeck
Umfang 481 S.
Inhalt
Vorwort zur 18. Auflage V
Literatur zum Medienrecht XXV
Hinweise zur Benutzung des Buchs XXVIII
Abkürzungen XXIX
Einleitung 1
Allgemeiner Teil des Medienrechts 3
1. Kapitel: Inhalt und Bedeutung der Medien 3
I. Begriffe 3
II. Umfang und Grundlagen der Medien 5
1. Presse 6
2. Rundfunk 6
3 Film 6
4. Multimedia 6
III. Rechtsgrundlagen 7
1. Presserecht 7
2. Rundfunkrecht 7
3. Multimediarecht 8
IV. Bedeutung der Medien 8
1. Pluralistische Meinungsbildung und Kontrolle in der Demokratie 8
2. Wirtschaftsfaktor 9
3. Kulturträger 9
4. Bildungs- und Erziehungsfunktion 10
5. Informationsfunktion 10
X
6. Unterhaltungsfunktion 12
V. Medienrecht und Medienpolitik 12
VI. Bedeutung und Grenzen des Medienrechts 12
2. Kapitel: Allgemeine Verfassungsprinzipen 14
I. Demokratieprinzip 14
II. Bundesstaatsprinzip 15
III. Rechtsstaatsprinzip 16
IV. Sozialstaatsprinzip 17
V. Kulturstaatsprinzip 17
VI. Völkerrechtsfreundlichkeit und Europäische Integration 18
3. Kapitel: Mediengrundrechte 19
I. Kommunikationsgrundrechte 19
1. Begriff der Kommunikationsgrundrechte 19
2. Weitere Grundrechte 20
II. Für das Verständnis der Mediengrundrechte wichtige allgemeine Grundrechtslehren 20
1. Aufbau des Grundrechtssystems 20
2. Nutzung des Grundrechtsschemas 21
3. Grundrechtsfähigkeit 21
4. Grundrechtsmündigkeit 23
5. Grundrechtsverpflichtete 24
6. »Sonderstatusverhältnisse« 24
7. Grundrechtswirkung zwischen Privatrechtssubjekten 24
8. Grundrechtskonkurrenzen 26
9. Aufbaufragen 27
10. Grundrechtsschranken 29
a) Grundrechte mit Gesetzesvorbehalt 29
b) Schranken-Schranken 30
c) Geschlossene Grundrechte 30
11. Verhältnismäßigkeit 31
12. Prozessuale Durchsetzbarkeit 32
13. Bundes- und Landesgrundrechte 33
XI
III. Meinungsfreiheit 33
1. Schutzbereich der Meinungsfreiheit 33
2. Schranken der Meinungsfreiheit 37
a) Allgemeine Gesetze 37
b) »Lüth-Entscheidung« 39
c) »Blinkfüer-Entscheidung« 40
3. Schmähkritik 41
4. Beschränkungen der Meinungsfreiheit durch Dritte 42
IV. Informationsfreiheit 42
1. Schutzbereich 42
2. Allgemein zugängliche Quellen 43
3. Negative Informationsfreiheit 45
4. Informationsfreiheit im Drittwirkungsverhältnis 45
5. Kein Informationsanspruch gegenüber dem Staat 46
6. Informationsfreiheitsgesetz 46
V. Medienfreiheit 50
1. Grundrecht der Medienfreiheit 50
2. Informationsinteresse der Allgemeinheit 51
3. Zensurverbot 52
VI. Kunstfreiheit 54
1. Begriff der Kunst 54
2. Umfang und Schranken der Kunstfreiheit 54
a) Schutzbereich der Kunstfreiheit – »Mephisto« 54
b) Kunstfreiheit und Menschenwürde – »Strauß-Karikatur« 56
c) Kunstfreiheit und allgemeines Persönlichkeitsrecht – »Esra« 57
d) Kunstfreiheit und Strafrecht – »Hitler-T-Shirt 59
e) Kunstfreiheit und Jugendschutz – »Mutzenbacher« 59
f) Kunstförderung 59
VII. Wissenschaftsfreiheit 60
VIII. Berufsfreiheit 61
IX. Eigentumsfreiheit 61
X. Menschenwürde 62
Literatur 64
XII
4. Kapitel: Persönlichkeitsrecht und Rechtsschutz gegenüber Medien 65
I. Das Persönlichkeitsrecht als Schutzrecht Betroffener gegen die Medien 65
II. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht in der Verfassung 66
III. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht im Zivilrecht 69
IV. Ausprägungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts 69
1. Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung (Intimes, Privates, Geheimes) 70
2. Recht der persönlichen Ehre 73
a) Eigenständigkeit gegenüber dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht 73
b) Ehrschutzdelikte 73
3. Verfügungsrecht über Darstellungen der eigenen Person 74
4. Recht am eigenen Bild 75
a) Anfertigung von Fotografien 75
b) Kunsturhebergesetz 77
c) Einwilligung 77
d) Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte 78
e) Rechtsprechung des BVerfG 79
f) Stärkung des Persönlichkeitsrechts durch den EGMR 79
g) Abgestuftes Schutzkonzept 80
h) Ereignis von zeitgeschichtlicher Bedeutung 81
i) Wort- und Bildberichterstattung 82
k) Begleiter Prominenter und Kinder 84
l) Schutz gegen Veränderungen von Fotografien 86
m) Weitere Ausnahmen 86
n) Rechtsfolgen 86
5. Recht am gesprochenen Wort 88
6. Recht am geschriebenen Wort 89
7. Schutz gegen Entstellung und Unterschieben von Äußerungen 89
8. Schutz vor Imitationen der Persönlichkeit 91
9. Recht auf informationelle Selbstbestimmung 92
10. Recht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme 93
11. Recht am eigenen Namen 94
12. Einschränkung identifizierender Berichterstattung über Straftaten 95
XIII
13. Schutz vor stigmatisierenden Darstellungen 99
14. Recht auf ungestörte kindgemäße Entwicklung 99
15. Allgemeines Persönlichkeitsrecht juristischer Personen 100
16. Postmortales Persönlichkeitsrecht 100
17. Recht auf Vergessenwerden 103
V. Zivilrechtliche Ansprüche bei Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts 104
1. Arten von Ansprüchen 105
2. Übersicht 106
3. Die Ansprüche im Einzelnen 107
a) Unterlassungsanspruch 107
b) Gegendarstellungsanspruch 110
c) Berichtigung, insbesondere Widerruf 114
d) Anspruch auf Richtigstellung 117
e) Anspruch auf Ergänzung 118
f) Schadensersatz 119
g) Anspruch auf Geldentschädigung 121
h) Herausgabe ungerechtfertigter Bereicherung 125
i) Löschung bei Dritten (Störerhaftung) 126
k) Rechtsweg 126
l) Gerichtsstand 128
Literatur 129
5. Kapitel: Urheberrecht 131
I. Bedeutung und Begründung urheberrechtlichen Schutzes 131
1. Urheberpersönlichkeitsrecht 132
2. Recht zur wirtschaftlichen Nutzung des Werks 132
3. Urheberrechtsgesetz 133
II. Geschützte Werke 134
III. Urheber 137
IV. Dauer des Urheberrechts 137
V. Unterscheidung der Rechte aus dem Urheberrechtsgesetz 139
1. Übersicht 139
2. Verwertungsrechte 140
3. Nutzungsrechte 141
XIV
4. Vergabe von Lizenzen 142
5. Nutzungsarten 142
6. Angemessene Vergütung 143
7. Einwilligung 144
VI. Rechte der Urheber im Einzelnen 144
1. Körperliche Verwertungsrechte 144
a) Vervielfältigungsrecht 144
b) Verbreitungsrecht 145
c) Erschöpfungsgrundsatz 145
d) Ausstellungsrecht 146
2. Unkörperliche Verwertungsrechte: Recht der öffentlichen Wiedergabe von Werken 146
a) Vortragsrecht 147
b) Aufführungsrecht 147
c) Vorführungsrecht 147
d) Recht der öffentlichen Zugänglichmachung 147
e) Senderecht 148
3. Sonstige Rechte 148
a) Vermietrecht 148
b) Verleihrecht 148
c) Verfilmung 149
d) Rechte bei Bearbeitung und Umgestaltung des Werks 149
4. Urheberrechte in Arbeitsverhältnissen 150
5. Verwertungsgesellschaften 150
6. Urheberpersönlichkeitsrecht 151
a) Veröffentlichungsrecht 152
b) Recht auf Anerkennung der Urheberschaft 152
c) Recht, Entstellungen des Werks zu verhindern 153
d) Zugangsrecht 153
e) Änderungsverbot 153
f) Das Urheberpersönlichkeitsrecht in Arbeitsverhältnissen 153
VII. Schranken des Urheberrechts 154
1. Amtliche Werke 154
2. Sammlungen für Kirchen-, Schul- oder Unterrichtsgebrauch 154
3. Öffentliche Reden, Zeitungsartikel, Rundfunkkommentare 155
4. Zitatrecht 156
XV
5. Vervielfältigungen zum privaten und
sonstigen eigenen Gebrauch 157
6. Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung 158
7. Unwesentliches Beiwerk 159
8. Panoramafreiheit 160
9. Freie Benutzung 160
10.Verwaiste Werke 161
11. Grundrechte Dritter 161
VIII. Leistungsschutzrechte 162
1. Übersicht 162
2. Lichtbildnerschutz 162
3. Ausübende Künstler 162
4. Hersteller wissenschaftlicher Ausgaben 163
5. Tonträgerhersteller 163
6. Sendeunternehmen 164
7. Presseverleger 164
8. Besonderheiten bei Filmen 164
IX. Rechtsdurchsetzung 166
Literatur 168
6. Kapitel: Jugendschutz, Datenschutz, Wettbewerbsrecht, Strafrecht 170
I. Jugendschutz 170
1. Verfassungsrechtliche Verankerung 170
2. Gegenrechte 170
3. Gesetzgebungskompetenzen 171
4. Jugendschutzgesetz 171
a) Anwendungsbereich 171
b) Alterskennzeichnung 172
c) Indizierung 173
5. Jugendmedienschutz-Staatsvertrag 174
6. Rechtsfolgen, Zuständigkeiten, flankierende Maßnahmen 177
a) Jugendschutzgesetz 177
b) Jugendmedienschutz-Staatsvertrag 178
c) Flankierende Maßnahmen 178
XVI
II. Datenschutz 179
1. Rechtsvorschriften 179
2. Medienprivileg 181
3. Datenschutz im Internet 182
4. Videoüberwachung 182
III. Wettbewerbsrecht 183
1. Konkurrenz und Wettbewerb 183
2. Werbung und Sponsoring 184
3. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb 185
a) Geschäftliche Handlungen 185
b) Unlauterkeit 187
c) Schwarze Liste 188
d) Rechtsbruch 188
e) Verbrauchergeneralklausel 189
f) Mitbewerberschutz 189
g) Aggressive geschäftliche Handlungen 190
h) Irreführende Werbung gem. §§ 5, 5a UWG 191
i) Vergleichende Werbung gem. § 6 UWG 192
k) Unzumutbare Belästigungen gem. § 7 UWG 192
l) Rechtsfolgen 194
4. Kartellrecht 196
IV. Strafrecht 198
1. Anwendung allgemeiner Strafnormen 198
2. Spezifisch medienbezogene Normen 198
3. Nebenstrafrecht 202
4. Opferschutz 202
5. Strafprozessrecht 203
Literatur 203
7. Kapitel: Europäische und internationale Medienordnung 205
I. Europarecht 205
1. Schutz der Medien durch Grundrechte 206
2. Grundfreiheiten des AEUV 208
a) Warenverkehrsfreiheit 208
b) Dienstleistungsfreiheit 208
c) Freizügigkeit, Kapitalverkehrsfreiheit 209
3. Wettbewerbsrecht 209
XVII
4. Behandlung der Kultur im Europarecht 211
5. Rundfunk 212
6. Europarat 218
7. ARTE und EBU 219
8. Film 220
9. Buch 220
10. Urheberrecht 221
a) Entwicklung des europäischen Urheberrechts 221
b) Rechtsprechung des EuGH 221
c) Rechtsakte 222
d) Urheberpersönlichkeitsrecht 225
II. Völkerrechtliche Regelungen 225
1. Allgemeine völkerrechtliche Abkommen 225
2. Rundfunk 226
3. Urheberrecht 226
a) Berner Übereinkunft 227
b) Welturheberrechtsabkommen 227
c) Rom-Abkommen 228
d) TRIPS-Abkommen der WTO 228
e) GATS-Abkommen 230
f) WIPO-Verträge 230
g) Schutz der »kulturellen Vielfalt« 231
Literatur 231
Besonderer Teil des Medienrechts 232
8. Kapitel: Presse 232
I. Begriffsabgrenzung 232
II. Geschichte der Presse 233
III. Presse unter dem Grundgesetz 234
IV. Funktion der Presse 235
V. Pressefreiheit 235
1. Grundrechtlicher Pressebegriff 235
2. Pressefreiheit als Individualrechtsgarantie 237
3. Träger der Pressefreiheit 237
4. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit 238
5. Einzelrechte 239
a) Redaktionsgeheimnis 239
XVI II
b) Informantenschutz 240
c) Zeugnisverweigerungsrecht von Journalisten 240
d) Auskunftsanspruch 243
e) Schutz von Hilfstätigkeiten 243
f) Verbreitung rechtswidrig erlangter Informationen 244
g) Tendenzschutz 245
h) Negative Pressefreiheit 245
i) Anzeigenteil 246
k) Beachtung des Gleichheitssatzes
durch staatliche Einrichtungen 247
l) Innere Pressefreiheit 248
6. Einrichtungsgarantie der Pressefreiheit 248
7. Schranken der Pressefreiheit 249
a) Allgemeine Gesetze 249
b) Wechselwirkung 250
c) Abwägung mit anderen Grundrechten 251
VI. Einfachgesetzliche Rechte der Presse 253
1. Auskunftsanspruch 253
2. Beschlagnahmeverbot 256
3. Schutz gegen Durchsuchungen 258
4. Strafrechtliche Regelung der Einziehung 258
5. Zugang zu öffentlichen Versammlungen 258
VII. Presserechtliche Pflichten 259
1. Journalistische Sorgfaltspflicht 259
2. Impressumspflicht 261
3. Pflicht zur Offenlegung 261
4. Qualifikation des verantwortlichen Redakteurs 262
5. Kennzeichnung entgeltlicher Veröffentlichungen 262
6. Ablieferung von Pflichtexemplaren 262
Literatur 263
9. Kapitel: Buch 264
I. Geschichte 264
II. Verfassungsrechtliche Lage 265
III. Spezialfragen bei Büchern 265
1. Verlagsrecht 266
2. Verlagsvertrag 266
XIX
3. Lizenzvertrag 271
4. Herausgebervertrag 271
5. Buchpreisbindung 271
Literatur 273
10. Kapitel: Rundfunk 275
I. Geschichte des Rundfunks 275
II. Funktion des Rundfunks in der Demokratie 278
III. Rundfunk unter dem Grundgesetz 278
IV. Begriff 280
V. Rundfunkfreiheit 282
1. Grundrechtsträgerschaft 282
a) Öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten 282
b) Private Rundfunksender 283
c) Privatpersonen 283
d) Landesmedienanstalten 283
e) Innere Rundfunkfreiheit? 284
2. Schutzbereich der Rundfunkfreiheit 284
3. Institutionelle Garantie des Rundfunks 286
VI. Ausgestaltung des Rundfunkrechts durch das Bundesverfassungsgericht 287
1. Grundlinien 287
2. Rundfunkentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts 289
VII. Grundlagen des öffentlich rechtlichen Rundfunks 295
1. Programminhalt 296
2. Aufsicht 296
3. Rundfunkfinanzierung 297
a) Rundfunkbeitrag 297
b) Mischfinanzierung 298
c) Rechtsnatur des Rundfunkbeitrags 298
d) Verhältnis des Rundfunkbeitrags zu anderen Finanzierungsquellen 299
e) Wettbewerb zwischen Anstalten und privaten Anbietern 300
f) Umfang staatlicher Finanzierungspflicht 301
XX
g) Verfahren der Beitragsfestsetzung 302
h) Finanzausgleich zwischen den Rundfunkanstalten 304
VIII. Grundlagen des privaten Rundfunks 305
IX. Chancengleichheit politischer Parteien im Rundfunk 306
X. Rundfunkstaatsvertrag 308
1. Programmgrundsätze 309
2. Fernsehkurzberichterstattung 309
3. Übertragung von Großereignissen – Ausnahmen von Exklusivrechten 311
4. Werbung, Teleshopping und Sponsoring 312
a) Werbung und Teleshopping 312
b) Product-Placement 314
c) Sponsoring 316
5. Gewinnspiele und Verbraucherschutz 317
6. Auskunftsanspruch 317
7. Spezielle Vorschriften für den öffentlich rechtlichen Rundfunk 318
a) Grundversorgungsauftrag 318
b) Telemedienangebote / Dreistufentest (Public Value Test) 319
c) Finanzierungsvorschriften 320
8. Spezielle Vorschriften für den privaten Rundfunk 322
a) Vielfaltssicherung 322
b) Medienaufsicht 322
c) Finanzierung, Werbung, Teleshopping 323
d) Datenschutz 323
XI. Landesrechtliche Vorschriften für den öffentlich rechtlichen Rundfunk – Landesrundfunkgesetze 324
1. Organe der Rundfunkanstalten 324
a) Rundfunkrat 324
b) Verwaltungsrat 325
c) Intendant 326
2. Weitere gesetzliche Vorgaben – Programmgrundsätze 326
XII. Landesrechtliche Vorschriften für den privaten Rundfunk – Landesmediengesetze 327
1. Zulassung 327
2. Programmgrundsätze 329
XXI
3. Medienaufsicht – Landesmedienanstalten 329
a) Rechtsstellung und Organe 329
b) Aufgaben 330
c) Zusammenarbeit 331
XIII. Plattformbetreiber 332
Literatur 334
11. Kapitel: Film 335
I. Filmfreiheit 335
1. Begriff des Films 336
2. Inhalt der Filmfreiheit 337
3. Schranken der Filmfreiheit 339
a) Jugendschutz 339
b) Persönlichkeitsrecht 340
c) Weitere Schranken 340
II. Filmförderung 340
Literatur 343
12. Kapitel: Multimedia 344
I. Grundlagen 344
II. Technische Entwicklung des Internets 345
III. Funktion des Internets 345
IV. Grundrechtliche Vorgaben 346
V. Rechtliche Entwicklung 347
VI. Telemediengesetz 347
1. Kompetenzielle Verteilung von Tele- und Mediendiensten 347
2. Begriff der Telemedien 348
3. Anwendungsbereich des TMG 348
4. Herkunftslandprinzip 348
5. Zulassungs- und Anmeldefreiheit 349
6. Informationspflichten der Anbieter 349
7. Verantwortlichkeit der Anbieter 350
a) Eigene Informationen 350
XX II
b) Durchleitung von Informationen / Zugangsvermittlung 351
c) Zwischenspeicherung / Caching 352
d) Speicherung / Hosting 353
e) Weitere Haftungsfragen 354
f) Störerhaftung 357
8. Datenschutz 361
a) Datenschutzvorschriften im Telemediengesetz 361
b) Einbeziehung Privater 365
9. Verschleierte Werbung 366
VII. Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (Rundfunkstaatsvertrag) 367
1. Zusätzliche Regelungen für Mediendienste im Rundfunkstaatsvertrag 367
2. Abgrenzung von Rundfunk und Telemedien 367
3. Zulassungs- und Anmeldefreiheit 368
4. Journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote 368
5. Informationspflichten 368
6. Auskunftsanspruch 369
7. Gegendarstellung 369
8. Datenschutz 369
9. Werbung und Sponsoring 370
10. Aufsicht 370
VIII. Telekommunikationsrecht 372
1. Entwicklung des Telekommunikationsrechts 372
2. Begrifflichkeiten und Anwendungsbereich 375
a) Grundbegriffe 375
b) Einordnung von Diensten, Voice-over-IP 376
3. Bundesnetzagentur – Regulierungsbehörde für Telekommunikation 376
4. Verfahren der Marktregulierung 377
5. Instrumente der Marktregulierung 379
a) Zugangsregulierung 379
b) Entgeltregulierung 381
c) Weitere Instrumente 382
6. Kundenschutz 382
a) Kundenschutz 383
b) Allgemeine Vorschriften 383
c) Sondervorschriften für Service-Dienste 385
XXIII
7. Rundfunkübertragung 387
8. Frequenzzuweisung 388
9. Universaldienstleistungen 389
10. Telekommunikationsgeheimnis, Datenschutz, öffentliche Sicherheit 390
a) Persönlichkeitsrechtschutz 390
b) Telekommunikationsgeheimnis 392
c) Überwachung der Telekommunikation 393
d) Vorratsdatenspeicherung 394
IX. Sichere Übermittlung von Dokumenten 396
1. Signaturgesetz 396
2. De-Mail-Gesetz 397
X. Vertragsrecht im Internet 398
1. Innerstaatliche Rechtsvorgänge 398
2. Online-Auktionen 400
3. Beweisbarkeit von Vertragsschlüssen 401
4. Elektronische Willenserklärungen 401
5. Geltung allgemeiner zivilrechtlicher Regelungen 402
6. Verbraucherschutz 403
7. Internationales Privatrecht 406
8. Außervertragliches Schuldrecht 408
XI. Steuerrecht 409
XII. Recht der Domains 410
1. Vergabe von Domains 410
2. Schutz von und gegen Domains 411
3. Recht der Gleichnamigen 414
4. Gattungsdomains 414
5. Domainpfändung 415
6. Internationales Domainrecht 415
XIII. Soziale Netzwerke 416
1. Änderung der Medienlandschaft 416
2. Anwendbarkeit medienrechtlicher Normen auf soziale Netzwerke 418
3. Übernahme von Materialien aus sozialen Netzwerken 419
4. Datenschutz 419
XX IV
XIV. Ausblick 420
Literatur 421
Kontrollfragen 425
Stichwortverzeichnis 437
Pressestimmen
Aus: ekz-infodienst – LK/W: Thorn – KW 22/2016
[…]Das detailliert gegliederte Handbuch liefert einen umfassenden Gesamtüberblick über das deutsche Medienrecht unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage, Literatur und Rechtsprechung. […] Für Studenten mit Schwerpunkt Medienrecht für die Prüfungsvorbereitung unerlässlich, aber auch für den Fachjuristen zum Nachschlagen eine wertvolle Hilfe.

Aus: DFJV-Newsletter 6-2014 - www.dfjv.de
[…] Der Band bietet eine aktuelle und komprimierte Darstellung des allgemeinen und besonderen Medienrechts für Studierende, interessierte Journalisten und Medienpraktiker. Er kann auf Grundlage des Selbststudiums helfen, medienrechtliche Kenntnisse aufzubauen, zu festigen und zu vertiefen. Das tief gegliederte Inhaltsverzeichnis, das detaillierte Stichwortverzeichnis sowie der übersichtliche Aufbau erleichtern den Zugang zum Stoff und ermöglichen auch die punktuelle Informationssuche.

Aus: Jurawelt.com, Dr. Stephan Schenk, 02.12.2010
[…] Das Buch ist als Lehrbuch sehr zu empfehlen. Es ist sehr gut aufbereitet, gut verständlich und sehr gut gegliedert. Wer dieses Buch ordentlich durcharbeitet hat, braucht sich auch bei Prüfungen keine Sorgen machen. […]
> Zum Volltext der Rezension

Aus: tv diskurs, 10. Jg, Heft 4, 2006
[…] Nach allem kann das Buch wie früher nur begrüßt werden. Es wird wiederum seine Käufer finden, zumal die Modularisierung der Lehrveranstaltungen in mancherlei Studiengängen die Nachfrage nach qualifizierten, aber einfachen einführenden Lehrbüchern wird steigen lassen – ebenso wie das Schwerpunktstudium im engeren Fach der Jurisprudenz auf solchen Lehrwerken aufbauen muss, die den Studierenden ermöglichen, sich Querschnittsmaterien jeweils aktualisiert präsent zu machen.

Aus: Zeitschrift für öffentliches Recht, Walter Berka, Band 62, Heft 1, 2007
[…] Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Das vorliegende und bereits in der 5. Auflage erschienene "Medienrecht" von Frank Fechner erfüllt den Anspruch nach einer sowohl umfassenden wie gediegenen Darstellung der für die Medien wichtigsten Rechtsgebiete im Hinblick auf die deutsche Rechtsordnung in vorzüglicher Weise. […] Die Rechtsfragen werden in einer klaren und unprätentiösen Sprache behandelt, Beispiele erleichtern das Verständnis, so wie auch kurze Zwischenzusammenfassungen und graphische Übersichten mit zum didaktischen Wert des Buches beitragen. […] Insgesamt also eine gute und nützliche Aufbereitung des deutschen Medienrechts für Zwecke des Studiums und für die juristische Praxis, die auch dem österreichischen Leser von Nutzen sein kann. […]

Aus: Allgemeine Ministerialblatt, 01.10.2011
In der Neuauflage konnte die neueste Literatur und Rechtsprechung berücksichtigt werden.

Aus: jurabiblio.de, 10.10.2011
[…] Fazit: Fechner sorgt mit seinem stets sehr aktuellen Lehrbuch für einen schnellen, dennoch aber präzisen Überblick über das gesamte Medienrecht. Mit nicht einmal 20 Euro ist es auch für Studierende gut erschwinglich und erfreut sich sicherlich nicht zuletzt deshalb einer so großen und stetig wachsenden Beliebtheit. In der Kombination mit den weiteren Bänden von Fechner erwächst ein überaus vielseitiges Gesamtwerk.

Autoreninfo

Fechner, Frank

Frank Fechner, geboren 1958; Dr. iur.; Professor für Öffentliches Recht, insbesondere öffentlich-rechtliches Wirtschaftsrecht und Medienrecht an der TU Ilmenau.

Weitere Titel von Fechner, Frank

Leserbewertungen

Bewertungen

Auch für Journalisten geeignet

Bewertung

Kundenmeinung von Hans-Christian Mack

Ein gutes und umfassendes Grundlagenwerk! Gut verständlich und kompakt geschrieben, außerdem sinnvoll gegliedert und strukturiert. Aufgrund des sehr angenehmen Schreibstils von Herrn Prof. Fechner lässt sich das Buch gut lesen, durch den logischen Aufbau und das Stichwortverzeichnis findet man schnell, was man sucht. Obwohl es sich eigentlich um ein Buch für Rechtswissenschaftler handelt, eignet es sich auch gut als Nachschlagewerk für Praktiker aus der Pressearbeit. Letzteren würde ich ergänzend (oder auch als Einstieg) das ebenfalls im utb-Verlag erschienene Buch „Medienrecht in der Praxis“ von Alexandra Rogner empfehlen.

Das Buch „Medienrecht“ von Frank Fechner in der 18. Auflage wurde mir netterweise vom utb-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Tolles Buch

Bewertung

Kundenmeinung von D. Hofmann

Das Buch Medienrecht von Prof. Dr. Frank Fechner wurde mir dankenswerter Weise vom utb. Verlag zur Verfügung gestellt. Inzwischen ist das Buch in der 17. Auflage und ist hochaktuell. Es hat mir sowohl für das Schwerpunktstudium als auch für meinen studentischen Nebenjob im Pressebereich geholfen.

Das Buch ist in der notwendigen Kürze aber auch in einem Umfang verfasst, dass keine Fragen offen bleiben. Es ist übersichtlich in einen allgemeinen und in einen besonderen Teil gegliedert. Dabei werden auch spezielle Materien wie der Jugendmedienschutz beachtet. Das Buch ist sprachlich sehr verständlich. Zusätzlich lockern auch Grafiken und Tabellen den Inhalt auf und tragen weiter zur Verständlichkeit bei. Wegen seiner verständlichen Sprache ist das Werk auch für ausländische Studierende in Deutschland geeignet, die den Schwerpunkt Medienrecht studieren oder für Nicht-Deutsch Muttersprachler, die beruflich mit Rechtsfragen des deutschen Medienrechts befasst sind.
Ich kann das Buch nur empfehlen und werde mir in Zukunft auch wieder weitere Auflagen kaufen, um weiter auf der Höhe der Zeit im Medienrecht zu sein.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von S. Thon

Kombination von Lehrbuch mit praktischer/anschaulicher Wissenvermittlung insbesondere im Bezug zu den wichtigsten rechtbildenden Urteilen in diesem Rechtsgebiet.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von S. Detterbeck

Es handelt sich um einen kompakten und gut lesbaren Überblick über die wichtigsten Aspekte des Medienrechts.

Ideales Grundlagenbuch für Medienrecht

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Kundenmeinung von Daniel Meixner

Das Buch enthält einen sehr guten Überblick über die Dinge die für Studenten mit Schwerpunkt Medienrecht wissen sollte. Natürlich ist nicht alles bis ins kleinste Detail, aber das braucht es nicht. Will man mehr wissen kann man sich an den ausführlichen Literaturhinweisen orientieren, die mir auch sehr weitergeholfen haben.

Optisch hebt Herr Fechner die Schlagworte hervor, damit man auch bei einem kurzen Nachschlagen schnell die gesuchte Information findet. Zudem finden sich viele Schemata die einem einen besseren Überblick verschaffen.
Herr Fechner hat auch eine sehr angenehme Art zu schreiben, was das lesen angenehm und das Verständnis der Materie erleichtert.

Ich habe das Buch auch damals genutzt um mich für ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei vorzubereiten und es hat mir auch während des Praktikums gute Dienste geleistet.

Zusammengefasst: Das Buch bietet einen sehr guten Überblick, aber für ein intensives Studium des Medienrechts sollten begleitend auch noch Zusatzliteratur genutzt werden. Interessant ist zudem, dass Herr Fechner seine verschiedenen Werke miteinander Kombiniert (z.B. Fallbuch und Entscheidungssammlung). Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von D. Sasse

Gute strukturierte Zusammenfassung über die rechtlichen Belange, die in der Medienwelt aufgeworfen werden. Bietet sowohl einen Überblicks- als auch einen Nachschlag-Charakter.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von R. Esser

Gute, kompakte Darstellung aller Fragen des Medienrechtes.

Dozentenbewertung

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Kundenmeinung von V. Vogt

Das Werk ist als Grundlagenwerk verwendbar, deckt es doch alle Teile im Fach Medienrecht rundherum ab.

Umfangreiches Nachschlagewerk

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Kundenmeinung von Tobias Wilhelm

Die folgende Rezension gilt der 14. Auflage von Frank Fechners "Medienrecht". Beurteilt wird nach Form und Inhalt.

Zur Form:
Fechner zeichnet sich durch eine sehr übersichtliche Darstellungsweise aus. Aufgrund seiner leicht verständlichen und prägnanten Schreibweise, ist dieses Werk meines Erachtens nicht nur für Juristen im Schwerpunkt, sondern durchaus auch für Medienwissenschaftler geeignet.
Das Buch folgt einer klaren Konzeption und gliedert sich in den allgemeinen und den besonderen Teil des Medienrechts (dazu gleich mehr unter Inhalt). Die einzelnen Kapitel sind detailliert, aber nicht zu tief untergliedert. Es wurde komplett auf Fußnoten verzichtet, das trägt zur besseren Übersichtlichkeit bei. Literaturverweise und -empfehlungen listet Fechner jeweils am Ende jeden Kapitels auf. Im Text selber werden aber immer wieder relevante Gerichtsentscheidungen einbezogen.

Zum Inhalt:
Zunächst muss gesagt werden, dass Medienrecht hauptsächlich öffentliches Recht ist. Hier liegt auch ganz klar der Schwerpunkt des Buches. Im allgemeinen Teil des Medienrechts befasst sich Fechner zunächst mit den verfassungsrechtlichen Grundlagen und stellt besonders die Mediengrundrechte in den Vordergrund. Im Einzelnen werden die prägenden Entscheidungen des BverfG angeführt, die dem fortgeschrittenen Jurastudenten schon teilweise aus der Verfassungsrechtvorlesung bekannt sein sollten. Insofern haben die ersten vier Kapitel auch einen gewissen Repetitoriumscharakter. Für den Nichtjuristen wird hier der Einstieg in die Verfassungslehre leichter gestaltet, indem die allgemeinen Verfassungsprinzipien zunächst erläutert werden. Weitergehend werden auch die zivilrechtlichen und z.T. auch prozessrechtlichen Bezüge hergestellt, im Vordergrund steht hier das allgemeine Persönlichkeitsrecht.
Positiv zu honorieren ist, dass wichtige Stichwörter, Definitionen und Begriffe deutlich hervorgehoben werden. Dabei werden auch zum leichteren Verständnis Schaubilder eingebunden. Im Anschluss an einzelne Textpassagen finden sich kurze Zusammenfassungen, die das eben Gelesene nochmal prägnant zur Wiederholung darstellen. Am Ende des Buches befinden sich Kontrollfragen mit ausführlichen Antworten, welche sich auch sehr gut zum Wiederholen des Stoffes eignen.
Weiterhin zum allgemeinen Medienrecht gehörend befasst sich Fechner mit den strafrechtlichen und wirtschaftsrechtlichen Bezügen. Während dem Urheberrecht hier ein paar Seiten mehr eingeräumt, es allerdings nicht in seiner Fülle behandelt werden kann, werden das Straf-, Datenschutz-, Wettbewerbs- und Kartellrecht nur sehr kurz dargestellt. Dies scheint wohl wegen der medienrechtlichen Relevanz gerechtfertigt. Wer sich in diesen Bereichen mehr informieren will, sollte jedoch auf ein entsprechendes Lehrbuch zurückgreifen.
Leider muss negativ angemerkt werden, dass trotz des großen Umfangs nur an wenigen Stellen kurze Fälle veranschaulicht und diese auch nicht im Gutachten gelöst werden. Hier verweist Fechner auf sein spezielles Fallbuch, das man sich leider extra beschaffen muss. Auch entsprechende Prüfungsschemata zur Falllösung sucht man vergebens. Für die einschlägigen ausführlichen Gerichtsentscheidungen wird man ebenfalls auf ein anderes Buch verwiesen. Daher muss ich wegen des geringen Fallbezuges ein paar Punkte abziehen.

Im besonderen Teil des Medienrechts befasst sich Fechner dann mit den einzelnen Medienformen Presse, Buch, Rundfunk, Film und Multimedia. Sehr ausführlich geht er jeweils auf Entsehungsgeschichte, die gesetzlichen Grundlagen (inklusive der landesrechtlichen Besonderheiten), die prägenden Entscheidungen des BverfG und die einzelnen Rechte und Pflichten der Medienformen ein. Besonders in diesen Bereichen empfiehlt es sich, stets die aktuelle Auflage des Buches wahrzunehmen, da speziell im Recht des Rundfunks dieses Jahr einige Neuregelungen stattgefunden haben und noch stattfinden werden (vgl. Rundfunkbeitrag etc.). Dieser besondere Teil macht die zweite Hälfte des Buches aus und geht somit auch, wie ich finde, über eine reine Einführung in das Rechtsgebiet hinaus.

Fazit:
Zusammenfassend lassen sich folgende positive und negative Aspekte nochmal darstellen:

(+) Klare, übersichtliche Struktur
(+) Leicht verständliche, prägnante Schreibweise, die auch für Nichtjuristen verständlich ist
(+) Umfassende Einführung in die verfassungsrechtlichen Grundlagen
(+) Umfassende und detaillierte Behandlung der einzelnen Medienformen
(+) Einbeziehung der jüngsten gesetzlichen Änderungen

(-) nur kleiner wirtschafts- und strafrechtlicher Bezug
(-) geringer Fallbezug, keine Fälle und Prüfungsschemata
(-) für fallorientiertes Lernen weitere Literatur erforderlich

Alles in allem handelt es sich hier um ein sehr zu empfehlendes Werk, das auf jeden Fall in das Regal der Lehrbuchsammlung von Jurastudenten im medienrechtlichen Schwerpunkt gehört, wenn man es als Nachschlagewerk benutzen möchte. Dank des Umfangs geht es über eine bloße Einführung in das Rechtsgebiet hinaus, für das Fallorientierte Lernen empfiehlt es sich jedoch, weitere Fallbücher heranzuziehen.

Überschrift: Ein Standardwerk - aktuell und ausführlich

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Kundenmeinung von Theodor Frisorger

Fechners Lehrbuch zum Medienrecht gilt inzwischen als Standardlektüre und das auch vollkommen zu Recht. Es ist inzwischen in der 14. Auflage erschienen und somit stets aktuell, was etwa auch an dem vergleichsweise ausführlichem Kapitel zu Multimedia deutlich wird.

Dieses Lehrbuch eignet sich dafür Nicht-Juristen, Studenten und Interessierten einen Überblick über die unterschiedlichen Themengebiete des Medienrechts zu verschaffen. Hierzu möchte ich insbesondere den strukturierten Aufbau des Buchs positiv hervorheben, der das Lesen und Nachvollziehen der Gedankengänge deutlich erleichtert. Ebenso hält das Buch sprachlich die Balance zwischen verständlicher Ausdrucksweise und der Notwendigkeit von Fachtermina.

Interessiert man sich für einen spezifischen Sachverhalt, so findet man über das Stichwortverzeichnis sofort die passenden Textstellen hierzu, wobei die Kapitel- und Absatzangaben zunächst ungewohnt sind. Zugunsten des Überblickcharakters des Buchs fehlt natürlich teilweise Detailwissen zu einzelnen speziellen Themen, wobei Fechner hier stets auch eine gute Literaturübersicht an den Anschluss eines jeden Kapitels angehängt hat, welche sich für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema eignen.
Dafür gibt es wiederum in den einzelnen Kapiteln viele Querverweise zu anderen Textstellen, sodass die jeweiligen Thematiken nicht isoliert, sondern im komplexen Netz aus juristischen Ordnungen und Gesetzten betrachten werden.

Alles in allem bin ich gänzlich zufrieden mit dem Lehrbuch „Medienrecht“ und kann es jedem (zukünftigen) Medienschaffendem empfehlen, der einen ausführlichen und aktuellen Überblick über das Medienrecht sucht. Für eine akribische und erschöpfende Auseinandersetzung mit einem einzelnen Medienrechtsgebiet sind jedoch andere Fachbücher oder auch der Kontakt zu einem Juristen sinnvoller.

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