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Midrasch

von Langer, Gerhard Fach: Theologie/ Religionswissenschaft; Reihe: Jüdische Studien

Schriftauslegung im Judentum

Unter Midrasch versteht man die Erforschung der Bibel durch die jüdischen Gelehrten und ihr Ergebnis, die gleichnamige Literaturgattung. Midrasch ist aber auch Verkündigung, Lehre und Vermittlung.

Gerhard Langer zeigt, mit welchen Mitteln und Methoden die jüdischen Gelehrten die Bibel zugänglich machten und sie lebendig hielten.

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Details
ISBN 9783825246754
UTB-Titelnummer 4675
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 10.10.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Mohr Siebeck
Umfang 384 S.
Inhalt
Vorwort und Einführung V
I. Midrasch in der Forschung 1
1. Die Wissenschaft des Judentums 1
2. Die neueren Entwicklungen 2
3. Edition und Rekonstruktion 10
4. Sammelbände und Referenzwerke 11
5. Midraschdefinitionen jüngerer Zeit 12
II. Was ist Midrasch? 19
1. Grundlegende Literatur 19
2. Der Referenzrahmen 19
3. Eine kurze Begriffsgeschichte von darasch/Midrasch 22
4. Eine tragfähige Midraschdefinition 32
5. Midrasch in/aus Palästina 34
6. Zusammenfassung 36
III. Hermeneutische Grundlagen der rabbinischen Auslegung 39
1. Grundlegende Literatur 39
2. Offenbarung, Mündlichkeit und Schriftlichkeit 40
3. Die Bibel ist ein vollkommener Text 44
4. Die Autorität der Rabbinen als Ausleger und die Macht des Midrasch 51
5. „Textzentrierte“ und „angewandte“ Auslegung und eine Hermeneutik der Anknüpfungen 56
6. Polysemie 68
7. Hermeneutische Regeln 72
8. Bezüge zu hellenistischer Hermeneutik und zum Christentum 73
9. Verschiedene Schriftsinne 81
10. Der Mensch vor Gott 86
11. Zusammenfassung 93
IV. Wurzeln des Midrasch und die Entwicklung midraschischer Elemente außerhalb der rabbinischen Literatur 95
1. Grundlegende Literatur 95
2. Midrasch und Tanach 96
3. Midrasch und die Schriften vom Toten Meer 100
4. Midrasch und Neues Testament 105
5. Midrasch und Targum 110
6. Midrasch und Rewritten Bible 116
7. Zusammenfassung 126
V. Annäherung an den Midrasch als Text 129
1. Grundlegende Literatur 129
2. Arbeitsschritte moderner Exegese adaptieren 129
3. Methoden der Literaturwissenschaften adaptieren 134
4. Die Kontextanalyse 135
5. Zusammenfassung 135
VI. Formelemente im Zusammenhang mit Midrasch 137
1. Grundlegende Literatur 137
2. Halachische und haggadische Formen 138
3. Maschal als „hermeneutischer Schlüssel“ und Intertext 154
4. Einige stereotype Wendungen 161
5. Zusammenfassung 162
VII. Redaktionskritik des Midrasch 165
1. Grundlegende Literatur 165
2. Zentrale Fragen 166
3. Proömium oder Peticha? 170
4. Die Datierung von Einheiten 173
5. Quellenorientierte synoptische Lektüre versus „canonical approach“ 175
6. Zusammenfassung 179
VIII. Midrasch und Exegese 181
1. Grundlegende Literatur 182
2. Midrasch und historisch-kritische Exegese 183
3. Der „canonical approach“ 186
4. Die exegetischen Midraschim 191
5. Zusammenfassung 195
IX. Midrasch und Halacha 197
1. Grundlegende Literatur 197
2. Schriftgelehrte als Vermittler des Rechts 197
3. Die halachischen Midraschim 201
4. Zusammenfassung 205
X. Midrasch und Haggada 207
1. Grundlegende Literatur 207
2. Bedeutung und Funktion von Haggada 207
3. Haggadische Midraschim 210
4. Zusammenfassung 213
XI. Midrasch und Liturgie 215
1. Grundlegende Literatur 215
2. Homiletische Midraschim? 216
3. Die Verbindung von Midrasch und Liturgie 218
4. Zusammenfassung 224
XII. Midrasch und Geschichte 227
1. Grundlegende Literatur 227
2. Geschichtsverständnis im Midrasch 228
3. Midrasch und Geschichtswissenschaft 236
4. Zusammenfassung 239
XIII. Midrasch über die Jahrhunderte 241
1. Grundlegende Literatur 241
2. Mittelalterliche Midraschim 243
3. Midrasch und Kompendien 246
4. Midrasch in mittelalterlichen Kommentarwerken und Predigten 248
5. Midrasch und Kabbala 260
6. Jiddische Midrasch im 266
7. Moderne Midrasch im 270
8. Zusammenfassung 282
XIV. Einige Fakten zu den wichtigsten Midrasch im in Kurzform 285
Anhang 295
1. Abkürzungen 295
2. Transkription des Hebräischen 299
Literaturverzeichnis 301
1. Ausgaben, Übersetzungen und Hilfsmittel 301
2. Sekundärliteratur 319
Index 349
1. Primärtexte 349
2. Stichwortverzeichnis 361
Pressestimmen
Aus: ekz – 02.01.2017 – Larissa Dämmig
Eine klare Gliederung, Literaturhinweise am Beginn jedes Kapitels, Stichworte zum Inhalt am Seitenrand sowie ein Anhang mit ausführlichem Literaturverzeichnis und mehreren Registern erleichtern die Benutzung dieser Überblicksdarstellung, die sich vor allem an Studierende und diejenigen, die sich intensiver mit jüdischer Traditionsliteratur auseinandersetzen wollen, wendet.

Aus: michiseiler.blogspot.de / lovelybooks.de – Elke Seiler – 30.06.2017
Die inhaltlichen Kapitel geben zusammen mit dem detaillierten Anhang dem Leser ein wissenschaftlich hochwertiges Hilfsmittel an die Hand, um die eigenen Studien zu vertiefen. Man erhält einen umfassenden Einblick in das Phänomen Midrasch auf methodischer, geschichtlicher und inhaltlicher Ebene. Die breiten Seitenränder geben wichtige Kernbegriffe an und lassen zugleich Platz für eigene Notizen. Damit ist das Buch auch zur Prüfungsvorbereitung geeignet. […] Zusammenfassend sei das Buch jedem Studierenden und Interessierten der Judaistik und des Alten Testaments zur Lektüre und Lernvorbereitung empfohlen.

Autoreninfo

Langer, Gerhard

Prof. Dr. Gerhard Langer, geboren 1960; Studium der Kath. Theologie, Judaistik und Altsemitische Philologie in Salzburg und Wien; viele Jahre an der Universität Salzburg als Alttestamentler und Judaist, 2004-10 Leiter des interdisziplinären Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte; Gastprofessuren in Luzern und Freiburg i.Br.; seit 2010 Professor am Institut für Judaistik in Wien.
Reiheninfo
Die Reihe 'Jüdische Studien' vereinigt Einzelbände zu zentralen Themenfeldern des Fachs. Dabei soll möglichst dessen ganze Breite abgebildet werden. Das beinhaltet zum einen Monographien zur antiken und mittelalterlichen Textkultur (so zum hellenistischen Judentum, zu Qumran, Talmud, Midrasch und zur Bibelexegese) und zu den unterschiedlichen Epochen der jüdischen Geschichte. Zum anderen erscheinen Bände zu kulturhistorischen Themen wie jüdische Kunst, Philosophie und Literatur und nicht zuletzt auch zu spezifischen Themenbereichen der neuesten Zeit wie Zionismus und Holocaust Studies.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Auf den Punkt gebracht!

Bewertung

Kundenmeinung von Rodrigo Q. Reed

Das vorliegende Lehrbuch zum Thema Midrasch erscheint als das erste Band der neuen Reihe 'Jüdische Studien' und als solches kann es mit Recht für einen würdigen Anfang derselben gehalten werden.

Der Verfasser behandelt knapp und gezielt die wichtigsten Aspekte dieses sehr umfangreichen Bereiches der rabbinischen Literatur und bemüht sich, jeweils dem Student genügende Vertiefungsmaterialien zur Verfügung zu stellen. Das macht es zum perfekten Begleitwerk zur Stembergers etablierten 'Einleitung in Talmud und Midrasch', die sich einer ausführlichen Darstellung bestimmter Midraschquellen besonders widmet und deren Autor überdies zu dieser Monographie anscheinend beratend beteiligt war.

Das Buch ist sowohl durch seine Struktur als auch durch seine vielen angehängten Verzeichnisse und guten Gestaltung klar und einfach zu benutzen. Insofern kann ich als Student Jüdischer Studien diese Publikation nur willkommen heißen und mich auf weitere Bände dieser Reihe schon freuen.

Midrasch

Bewertung

Kundenmeinung von Gilda Stechhan

Dieses Buch gibt einen guten Einblick in den Inhalt, die Geschichte und die Forschungsentwicklung des Midrasch. Am Anfang jedes Abschnitts findet sich ein Absatz zu Grundlegender Literatur, der sehr übersichtlich gestaltet ist.
Das Buch beginnt mit einem sehr knappen Abriss über den Midrasch in der Forschung und wendet sich dann erst der Frage zu was der Midrasch überhaupt ist.
Was zunächst bei einem bloßen Blick in das Inhaltsverzeichnis unlogisch erscheint, ist bei näherer Betrachtung durchaus logisch.
Zuerst werden die Forschungsrichtungen angezeigt aus der der Midrasch betrachtet werden kann, bis versucht wird eine Midraschdefinition zu finden, die auf diesen Richtungen zum Teil beruht.
Das Buch schafft einen guten Überblick, ist aber an einigen Stellen sehr knapp gehalten, vieles lässt sich aber in der weiterführende Literatur nachlesen.

Eine sehr gute Übersicht zum Thema Midrasch

Bewertung

Kundenmeinung von Malte Cramer

„Dieses Buch nähert sich dem Phänomen Midrasch mit der Absicht an, es nicht zu definieren, sondern in seinen unterschiedlichen Ausprägungen zu beschreiben.“ Mit diesen Worten benennt der Autor Gerhard Langer in seinem Vorwort die Intention des vorliegenden Bandes.

Gesagt getan: Gerhard Langer gelingt es in der Tat aus zahlreichen Perspektiven auf das „Phänomen“ Midrasch zu blicken. Dabei bedient er sich sowohl historischer als auch hermeneutischer, sowie wirkungsgeschichtlicher Zugänge. Jedes gewählte Unterthema wird in einer für ein Lehrbuch angemessenen Länge bzw. Kürze behandelt, ohne dass der Autor sich in Details verliert. Weiterführende Literatur, die zu Beginn eines jeden Kapitels genannt wird, bietet dem interessierten Leser jedoch jederzeit auch die Möglichkeit thematisch tiefer einzusteigen.

Kurzum: Das Buch leistet genau das, was man von einem Lehrbuch erwartet. Informativ und mit einem klar strukturierten Überblick führt es in das Thema Midrasch ein.

UTB schafft es mit dem Buch „Midrasch“ von Gerhard Langer endlich ein neues (deutschsprachiges) Lehrbuch zum Thema Midrasch auf den Markt zu bringen, das dem bisherigen Standardwerk von Günter Stemberger (Einleitung in Talmud und Midrasch) zur Seite gestellt werden kann.

Als Fazit lässt sich für all diejenigen, die sich in ihrem Studium – sei es Jüdische Studien, Judaistik, Theologie, Religionswissenschaften o.ä. – mit dem Themenkomplex Midrasch auseinandersetzen, eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

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