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Mittelalterliche Geschichte studieren

von Hartmann, Martina Fach: Geschichte;

Diese grundlegende Einführung in die wichtigsten methodisch-theoretischen Grundlagen und Arbeitstechniken fürs Studium der mittelalterlichen Geschichte wurde für die nun 4. Auflage vollständig überarbeitet und aktualisiert.
Das Lehrbuch bietet Studierenden ohne Vorkenntnisse Orientierung – von der praktischen Quellensuche bis hin zum erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.

Dieser Titel ist nicht als Dozenten-Freiexemplar erhältlich.
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Details
ISBN 9783825248659
UTB-Titelnummer P2575
Auflagennr. 4. grundl. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 23.10.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 300 S., 10 farb. Abb., 19 Abb.
Inhalt
Vorworte 7
1 Die Praxis des Geschichtsstudiums 11
1.1 Der Aufbau des Studiums 12
Studienordnung, Studienvoraussetzungen, Studienangebot ­ EDV-Kenntnisse dringend erforderlich! ­ Stundenplan, Scheine oder ECTS-Leistungspunkte und (Selbst)studium
1.2 "Erfolgreich studieren" 18
Die Bibliotheken und ihre Benutzung ­ Das wissenschaftliche Schrifttum ­ Wissenschaftliche Literatur finden und verstehen ­ Das Internet und die neuen Medien ­ Die Vorlesungsmitschrift ­ Die mündliche Prüfung ­ Das Referat ­ Die Klausur ­ Die Hausarbeit
1.3 Vom Ziel und Zweck des Geschichtsstudiums 37
Sinn und Zweck des Geschichtsstudiums ­ Praktika zur Berufsfindung und Berufsperspektiven
1.4 Das "Mittelalterliche" im Studienalltag 43
2 Grundzüge der Epoche 47
2.1 Die Periodisierung des Mittelalters und das Zeit- und Weltverständnis im Mittelalter 48
Die Periodisierung d. Mittelalters ­ Das Zeit- u. Weltverständnis im Mittelalter
2.2 Die Lebensbedingungen im Mittelalter 56
2.3 Die mittelalterliche Wirtschaft 67
Landwirtschaft und Ernährung ­ Handel und Gewerbe ­ Geld- und Kreditwirtschaft
2.4 Die Kirche im Mittelalter 82
Mission, Kirchenorganisation und Frömmigkeit ­ Das Papsttum und die Christenheit ­ Die religiösen Orden ­ Ketzer und Häresien ­ Andere Religionen
2.5 Die Gesellschaft im Mittelalter 105
Das frühe Mittelalter ­ Das hohe und späte Mittelalter
2.6 Herrschaft und Recht im mittelalterlichen deutschen Reich 115
2.7 Bildung und Wissenschaft im Mittelalter 126
3 Grundlagen des historischen Arbeitens 135
3.1 Die historische Methode 135
Was ist eine Quelle? ­ Die historische Methode und die Aufgabe der Mediävisten
3.2 Die Quellengattungen zur mittelalterlichen Geschichte 141
Erzählende Quellen ­ Mittelalterliche Dichtung ­ Nicht-erzählende Quellen ­ Sachquellen (Realien)
3.3 Die Erschließung der Quellen 170
Quellenkunden ­ Regestenwerke und Jahrbücher ­ Editionen und Editionsreihen, Drucke und Quellensammlungen
3.4 Wichtige Hilfsmittel und Darstellungen 190
Lexika und Nachschlagewerke ­ Handbücher und Überblicksdarstellungen zur politischen Geschichte ­ Wissenschaftliche Zeitschriften
4 Die Grund- oder Hilfswissenschaften 201
4.1 Die Paläographie und Kodikologie 202
Die Beschreibstoffe ­ Die Bibliotheken und Skriptorien im Mittelalter ­ Die Entwicklung der Schrift
4.2 Die Diplomatik 215
Zur Geschichte der Diplomatik ­ Urkundenfälschungen im Mittelalter ­ Die Königskanzlei ­ Überlieferungsformen mittelalterlicher Urkunden ­ Der Aufbau einer Königsurkunde ­ Die kritische Edition einer Königsurkunde
4.3 Die Chronologie 227
Die astronomischen Grundlagen ­ Das Kalenderjahr ­ Der Jahresanfang ­ Die Jahreszählung ­ Die Monats- und Tageszählung ­ Die Berechnung des Osterfestes
4.4 Die Genealogie 237
Die Problematik der Bestimmung von Abstammungen ­ Ahnentafel und Nachfahrentafel ­ Der Ahnenverlust ­ Agnatische und kognatische Verwandtschaft
4.5 Die Epigraphik 249
4.6 Die Insignienkunde 253
4.7 Die Sphragistik 259
4.8 Die Heraldik 264
4.9 Die Numismatik 268
5 Wege der Forschung: Teildisziplinen und Nachbarwissenschaften 275
5.1 Kirchengeschichte und Kanonistik 276
5.2 Rechts- und Verfassungsgeschichte 279
5.3 Wirtschafts- und Sozialgeschichte 283
5.4 Landes- und Stadtgeschichte 286
5.5 Neuere Tendenzen der Forschung 289
Die Alltagsgeschichte ­ Die Mentalitätsgeschichte ­ Frauen- und Geschlechtergeschichte ­ Forschungen zu Ritualen und symbolischer Kommunikation ­ Globalgeschichtliche sowie transkulturelle und interkulturelle Forschungsperspektiven
5.6 Nachbarwissenschaften 297
Das Mittellatein ­ Die Mittelaltergermanistik ­ Die Kunstgeschichte ­ Die Mittelalterarchäologie ­ Die Historische Geographie
Literaturempfehlungen 307
Glossar 308
Bildnachweis 317
Register 319
Abkürzungen ­ Personen und Werke ­ Orte ­ Sachregister
Pressestimmen
Aus: ekz-Informationsdienst, Olaf Kaptein
[…] Die konsequente Nutzung der Randspalte zur Erläuterung der Fachtermini erleichtert den Zugang, Kontrollfragen nach jedem Abschnitt ermöglichen die Selbstkontrolle, […]. In 1. Linie ein Leitfaden für Studienanfänger, aber auch sehr brauchbar zur Orientierung von Schülern bei einschlägigem Studienwunsch und aufgrund des didaktischen Aufbaus ideal für Autodidakten und ernsthafte Hobbymediävisten.
Autoreninfo

Hartmann, Martina

Prof. Dr. Martina Hartmann lehrt am historischen Seminar der Universität München und ist Stellvertreterin des Präsidenten der Monumenta Germaniae Historica.
Leserbewertungen

Bewertungen

Rundum empfehlenswert - Nicht nur für Studienanfänger

Bewertung

Kundenmeinung von Max Grund

Mit dem vorliegenden Buch geht eine der besten Einführungen in das Studium der mittelalterlichen Geschichte in ihre vierte Auflage. Gegliedert ist sie in fünf größere Abschnitte zum Studium allgemein, dem Mittelalter als Epoche, den Grundlagen historischen Arbeitens, den historischen Grundwissenschaften und zu guter Letzt den mehr oder minder neuen Forschungsbereichen des Faches.
Besonders der erste Teil zu den Grundlagen des Studiums mit seinen Erklärungen zum Aufbau eines Studiums, Hilfestellungen zu verschiedenen Aufgaben in diesem (Referate, Prüfungen, Hausarbeiten) sowie möglichen Berufsperspektiven nach dem Studium ist nicht nur für besonders am Mittelalter interessierte Studenten zu empfehlen, sondern bietet einen lesenswerten Einstieg für alle angehenden Historiker. Diesem ersten Abschnitt folgt der zweite, welcher auf Kontinuitäten und Brüche zwischen Mittelalter und Gegenwart aufmerksam macht, dabei einen ersten überblickenden Einstieg in die Epoche und ihre Themen sowie ein erstes Gefühl für ihre Andersartigkeit bietet. Besonders wertvoll, nicht nur für das Grundstudium, sind die folgenden zwei Kapitel, in denen nicht nur der Umgang mit Quellen exemplarisch aufgezeigt wird. Vielmehr werden auch den wichtigsten historischen Grundwissenschaften zahlreiche Seiten zugestanden, was in Zeiten des Rückgangs von Lehrstühlen für diese nötiger denn je ist. Auch die Darstellung der Nachbardisziplinen bietet einen gelungenen Einstieg in die Forschungsfelder, welche über das Kerngebiet des Historikers hinausführen (können). Abgerundet werden die Kapitel durch Verzeichnisse von weiterführender Literatur, welche kurz genug gehalten sind, um durch ihren Umfang nicht zu verwirren. Auch die drei Register (Orts-, Personen- und Sachregister) sowie das Glossar sichern einen raschen Zugriff auf wichtige Begriffe und deren Einordnung. Der eigentliche Fließtext wird außerdem immer wieder durch eingeschobene erklärende Kästchen und Bilder ergänzt.
Alles in allem ist auch die neueste Auflage des Buches eine sehr gut lesbare und prägnant formulierte Einführung, welche nicht nur einen guten Ratgeber zum Studienstart, sondern besonders für die Grundwissenschaften einen nützlichen Schnellzugriff auch für fortgeschrittenere Studenten darstellt.

Eine gelungene Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte trotz einiger Mängel

Bewertung

Kundenmeinung von Marius Nellinger

Die 4. Auflage dieser Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte bietet einen soliden ersten Einstieg in die Thematik. Das Buch beginnt mit einem Überblick über Aufbau und Praxis des Bachelorstudiums. Danach zeigt es die Grundzüge der Epoche anhand von Themengebieten wie ihrer Periodisierung, Lebensalltag, Wirtschaft und Gesellschaft, Recht und Verfassung, Kirche und Bildung auf. Dabei konzentriert sich die Darstellung eher auf Strukturgeschichte, als dass sie an Ereignisgeschichte orientiert ist. Schließlich führt die Autorin in die Grundlagen des wissenschaftlichen historischen Arbeitens, in Theorie, Methodik und die Quellen ein. Zuletzt werden die verschiedenen Quellengattungen des Mittelalters anschaulich präsentiert und anhand dieser auf Erkenntnisse und Möglichkeiten der Forschung verwiesen. Ausführungen zum Handwerkszeug des Historikers, den Hilfswissenschaften, und den Disziplinen und Nachbarwissenschaften der Geschichte runden diesen Band ab.

Dabei richtet sich das Buch eher an Erstsemester und weniger an fortgeschrittene Studenten, was jedoch auch nicht der Anspruch des Werkes ist. Doch auch zum Nachschlagen zu bestimmten Themen und Kapiteln in späteren Phasen des Studiums ist es geeignet. Zu diesem Zweck ist das Register und das Glossar hilfreich. Das ansprechende Layout mit Abbildungen, die für den Anfänger hilfreichen Hervorhebungen von wichtigen Begriffen mitsamt Verweisen und die angemessene Länge der Darstellung überfordern nicht und bieten dennoch das Wichtigste. Info-Boxen mit ausgewählten Forschungsbeispielen und Präsentation von Quellen tragen zur Anschaulichkeit des Themas bei.

Der Titel betrachtet jedoch fast ausschließlich das deutsche Reich. An einigen Stellen, zumal zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft, scheint es somit hilfreich die Lektüre mithilfe vertiefender und spezifischer Literatur zu ergänzen, doch selbst da bietet die Autorin gute Hilfestellung, wenn nach jedem Kapitel gut ausgewählte Literaturempfehlungen zur Vertiefung angeboten werden. Diese zeigen einerseits den Gang und Stand der Forschung oder bieten Titel zu angesprochenen Beispielen und Quellen an. Auch einige Internetressourcen werden angeführt. Gut ist zudem die Berücksichtigung von neueren Tendenzen und Feldern der Forschung, so zum Beispiel die Geschlechtergeschichte, die Globalgeschichte
oder Forschungen zu Ritualen und symbolischer Kommunikation. Einzig die vielen fehlerhaften Querverweise und das unvollständige Glossar trüben den Lesegenuss, denn nicht alle Begriffe, die gemäß hervorgehobener Formatierung ebenda zu erscheinen haben, finden sich auch dort wieder.

Das Buch überzeugt insgesamt als eine ausgewogene Einführung und gute erste Anlaufstelle für den Studienanfänger und regt zum Weiterlesen an. Trotz einiger Mängel und Oberflächlichkeiten ist das Buch brauchbar, da die für ein erfolgreiches Studium nötigen Kenntnisse über die verschiedenen Quellenarten, die Möglichkeiten ihrer Bearbeitung und die Hilfswissenschaften vermittelt werden.

Ein ausgezeichnetes Buch für den Einstieg ins Mittelalter

Bewertung

Kundenmeinung von Ulf Flossdorf

Frau Hartmann’s Einführung in die mittelalterliche Geschichte ist grob in 3 Themenfelder aufgeteilt, die mittelalterliche Epoche, das Geschichtsstudium bzw. das Studieren allgemein, und die Geschichtspropedeutik, inklusive den historischen Hilfswissenschaften.
Während die Autorin im ersten Kapitel hilfreiche Tipps über das Studieren gibt, wie man studiert, Seminare nachbereitet, Referate hält, oder Hausarbeiten schreibt, beschäftigt sich ihr Kapitel über das Mittelalter als Epoche mit der Periodisierung dessen, und den wichtigsten Veränderungen, wie dem Wandel der Wirtschaft, der Kirche, aber auch der Bildung und dem Herrschen. In ihren Propedeutik Kapiteln erklärt die Autorin grundlegendes von diversen Quellengattungen, bis zu den Hilfswissenschaften, die sehr ausführlich behandelt werden. Zu loben ist, dass die Autorin viele Literaturhinweise gibt, und auch auf verschiedene Quellensammlungen hinweist. Zu guter letzt gibt die Autorin Hinweise auf mögliche Forschungsfelder, wie der Alltags- Mentalitäts- oder Frauengeschichte.
Abschließend kann man sagen, dass sich das Buch für jeden lohnt, der Geschichte studiert, oder an der mittelalterlichen Geschichte interessiert ist, da es einen tiefen Einblick in die Epoche selbst und die wichtigsten Themengebiete der Geschichtswissenschaft gibt.

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