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Musikgeschichte im Überblick

von Keil, Werner Fach: Kultur/ Musik/ Theater; Reihe: Basiswissen Musik

Die Musikgeschichte Europas von der Antike bis ins 20. Jahrhundert in einem übersichtlichen Band.

Epochen, Gattungen, Instrumente und bedeutende Komponisten werden studiengerecht definiert, erläutert und dargestellt.

Studenten der Musik und der Musikwissenschaft erhalten durch dieses Buch einen optimal strukturierten Überblick über die zentralen Entwicklungen und Strömungen der Musikgeschichte. Veranschaulicht wird die Theorie durch zahlreiche Abbildungen und Notenbeispiele.

Hinweise auf weiterführende Literatur am Ende jedes Kapitels helfen bei der Prüfungsvorbereitung und der Vertiefung einzelner Themen.
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Details
ISBN 9783825287337
UTB-Titelnummer 8505
Auflagennr. 3. aktual. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 26.03.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag W. Fink
Umfang 378 S., 4 farb. Abb., 164 Abb.
Inhalt
1 Einleitung 13
1.1 Aufbau der Vorlesung 13
1.2 Lektürehinweise 14
1.3 Allgemeine Probleme der Musikgeschichtsschreibung 15
I Ältere Musikgeschichte bis 1800
2 Antikes Griechenland 23
2.1 Vorbemerkung 23
2.2 Götter, Musen und Helden in Epos und Mythos 24
2.3 Gattungen und Instrumente 26
2.4 Pythagoras 29
2.5 Pythagoreische Grundlagenforschung 31
2.6 Aristoxenos 33
3 Geistliche Musik des Mittelalters 35
3.1 Vorbemerkung 35
3.2 Frühmittelalterliche Psalmodie 36
3.3 Hymnen 37
3.4 Gregorianik 38
3.5 Sequenzen 41
3.6 Notre-Dame-Epoche 43
4 Weltliche Musik des Mittelalters 49
4.1 Musikinstrumente des Mittelalters 49
4.2 Okzitanien und die Kunst der Troubadoure 50
4.3 Trouvère-Musik 54
4.4 Minnesang 56
5 Hochmittelalter 59
5.1 Die sieben freien Künste 59
5.2 Ars antiqua 61
5.3 ›Roman de Fauvel‹ 65
5.4 Ars nova 66
5.5 Trecento 70
6 Renaissance 73
6.1 Die Epoche ›Renaissance‹ in der Musik 73
6.2 Dufay 76
6.3 ›Nuper rosarum flores‹ 78
6.4 Ockeghem 80
6.5 Josquin 84
7 Spätniederländisches Zeitalter 88
7.1 ›Durchimitierender A-cappella-Stil‹ 88
7.2 Das deutsche mehrstimmige Lied 90
7.3 Das italienische Madrigal 91
7.4 Die französische Chanson 92
7.5 Palestrina 94
7.6 Lasso 96
7.7 Gabrieli 99
8 Englands Elisabethanisches Zeitalter 101
8.1 Historisches 101
8.2 Tallis und Byrd 103
8.3 Consort-Musik 104
8.4 Virginal-Musik 105
8.5 Das lauten-begleitete Sololied 106
8.6 Exkurs: Der Epochenwechsel um 1600 - Was ist ›Barock‹? 108
9 Entstehung der Oper 111
9.1 Monodie 111
9.2 Monteverdis ›Orfeo‹ 113
9.3 Venezianische Oper 118
9.4 Allegris ›Miserere‹ 119
10 Das protestantische Deutschland – Instrumentalmusik 122
10.1 Vorbemerkungen 122
10.2 Schütz 124
10.3 Exkurs: Affekten- und Figurenlehre 126
10.4 Zur Entwicklung der Instrumentalmusik 129
10.5 Sweelinck 131
10.6 Froberger 131
10.7 Streichinstrumente 133
10.8 Corellis Triosonate 135
11 Metastasianische Oper – Händel 137
11.1 Opernreformen 137
11.2 Die Kastraten 138
11.3 Händel als ›Unternehmer‹ 141
11.4 Händels Oper ›Rinaldo‹ 143
11.5 Händels Oratorien 144
12 Frankreich im 17. / 18. Jh. 147
12.1 Von Kepler zu Descartes 147
12.2 Die Querelles 150
12.3 Couperin 151
12.4 ›Ballet de cour‹ und ›Tragédie en musique‹ 152
12.5 Rameau als Opernkomponist 154
12.6 Französische Gambenmusik 155
13 Frühklassik J. S. Bach 157
13.1 Was ist ›Klassik‹? 157
13.2 Johann Sebastian Bach 159
13.3 ›Neue Italiener‹ 164
14 Instrumentalmusik der Klassik 168
14.1 Berliner Schule – Empfindsamkeit 168
14.2 Mannheimer Schule 170
14.3 Haydn 172
14.4 Haydns Streichquartette op. 33 174
14.5 Mozarts ›galant-gelehrter‹ Stil 176
14.6 Ästhetik der Hochklassik 178
15 Vokalmusik der Klassik 181
15.1 Vorbemerkung 181
15.2 Jommelli 182
15.3 Gluck 185
15.4 Das Singspiel 187
15.5 Mozarts ›opera buffa‹ 187
15.6 Kirchenmusik 192
II Neuere Musikgeschichte ab 1800
16 Der klassische Stil 195
16.1 Vorbemerkung 195
16.2 ›Klassische Musik‹ 196
16.3 Mozarts Kammermusik 197
16.4 Quintette 200
16.5 Beethovens frühe Klaviersonaten 201
17 Beethoven 205
17.1 Beethoven und das Beethovenbild des 19. Jhs. 205
17.2 Schaffensweise 207
17.3 Das ›Beethovensche‹ 207
17.4 Die Appassionata 210
17.5 Spätwerk 212
18 Romantische Musikästhetik 216
18.1 Frühromantiker 216
18.2 Wackenroder und E.T.A. Hoffmann 218
18.3 Romantische Stilmittel 219
18.4 Schuberts Klavierlied 220
18.5 Romantischer Orchestersatz 223
19 Musikalische Romantik 226
19.1 Weitere Entwicklung des romantischen Kunstlieds 226
19.2 Romantische Klaviermusik 229
19.3 Kammermusik 230
19.4 Der romantische Künstler 231
19.5 Klassizismus und Historismus 232
19.6 Mendelssohn Bartholdys Oratorien 234
20 Programmmusik und Neudeutsche Schule 238
20.1 Gesangsvereine und Chorsingen 238
20.2 Berlioz’ ›Symphonie fantastique‹ 239
20.3 Liszt und die ›Sinfonische Dichtung‹ 242
20.4 Liszts später Klavierstil 245
21 Oper im 19. Jh. 247
21.1 Romantische Oper 247
21.2 Wagners Musikdramen 248
21.3 Rossini und die italienische Oper 253
21.4 Bellini 255
21.5 Verdi 256
22 Sinfonik im späten 19. Jh. 261
22.1 Das Sinfonische 261
22.2 Brahms 265
22.3 Bruckner 266
23 Exotismus 271
23.1 Begriff und Problematik 271
23.2 Das ›indische‹ Melodram ›Dirna‹ 273
23.3 Tendenzen russischer Musik 274
23.4 ›Pagodes‹ 276
23.5 Mahlers ›Lied von der Erde‹ 277
23.6 ›Turandot‹ 279
24 Gustav Mahler 282
24.1 Mahlerprobleme 282
24.2 Die zweite Sinfonie 284
24.3 Die dritte Sinfonie 285
24.4 Die neunte Sinfonie 288
24.5 Des Knaben Wunderhorn 289
24.6 Rückert-Vertonungen 290
25 Debussy - Skrjabin 293
25.1 Jahrhundertwende 293
25.2 Debussy 293
25.3 Skrjabin als Mystiker und Theosoph 298
25.4 ›Prométhée‹ 300
26 Expressionismus - Freie Atonalität 304
26.1 Vorbemerkung 304
26.2 Systematik des expressionistischen Stils in der Musik 306
26.3 Freie Atonalität 307
26.4 Schönbergs ›Erwartung‹ und ›Pierrot lunaire‹ 310
26.5 Bergs Orchesterstücke op. 6 315
27 Dodekaphonie 317
27.1 Entstehung 317
27.2 Hauers Tropen 321
27.3 Schönbergs ›Suite für Klavier‹ op. 25 322
27.4 Webern 323
27.5 Berg 325
28 Paris – Neoklassizismus 327
28.1 Paris als kulturelle Hauptstadt der Moderne 327
28.2 Die ›Ballets Russes‹ 328
28.3 Cocteau und die ›groupe des six‹ 330
28.4 Hindemiths Klaviersuite ›1922‹ 333
28.5 Satie 335
28.6 Strawinskys neoklassizistische Periode 338
29 Avantgarde nach 1945 340
29.1 Vorbemerkung 340
29.2 Serielle Musik 341
29.3 Elektronische Musik 343
29.4 Klangkomposition 345
29.5 Aleatorik 347
29.6 Ives’ ›The Unanswered Question‹ 350
30 Pluralismus 353
30.1 Bartóks dritter Weg 353
30.2 Pluralismus – Postmoderne 356
30.3 Berios ›Sinfonia‹ 357
30.4 Kagel und seine Radiophantasie ›Rrrrrrr. . .‹ 358
Abkürzungen 366
Verzeichnis der Abbildungen und Notenbeispiele 368
Personenregister 372
Pressestimmen
Aus: http://www.dennisschuetze.de/blog – Denis Schütze - September 2015
[…] Werner Keil bietet mit dieser Veröffentlichung einen sorgfältig ausgearbeiteten Überblick über den von der deutschen Musikwissenschaft etablierten Kanon der mitteleuropäischen Kunstmusik von der griechischen Antike bis ca. Mitte der 20. Jahrhunderts. […] Bei all dem hat Werner Keil einen durchaus angenehmen Schreibstil, geht stellenweise mit zeitgenössischen Ansichten kritisch ins Gericht. […] [D]as Buch [wirkt] in sich geschlossen und kann als begleitende Lektüre jedem Studenten der deutschen Musikwissenschaft uneingeschränkt empfohlen werden.

Aus: RBB / Kulturradio / Alte Musik / Rubrik Lesestoff - Dr. Bernhard Morbach – 13.3.2013
[…] Der Autor wendet sich eben nicht nur an (zukünftige) Musikwissenschaftler, sondern auch an praktische Musiker in der Ausbildung, denen er eine solide musikgeschichtliche Allgemeinbildung vermitteln möchte – die sich aber jeder Interessierte nutzbar mache kann. […] Hier hat sich also beileibe keine super-komplizierte wissenschaftliche Publikation in die Kulturradio-Rubrik »Lesestoff« verirrt. […] Das Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert […].
Autoreninfo

Keil, Werner

Prof. Dr. Werner Keil lehrt Historische Musikwissenschaft an der Musikhochschule Detmold.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Ideale Einführungslektüre zur Musikgeschichte

Bewertung

Kundenmeinung von Sandra Ulrike Jodlowski

Dieses Buch bietet einen guten Einstieg, sowohl für die Studenten der Musik, als auch den angehenden Musikwissenschaftler und Musikpädagogen, für die Musikgeschichte von der Antike bis zum Pluralismus in 29 Kapitel.

Der Inhalt ist sehr verständlich dargestellt. Es gibt viele Notenbeispiele oder Abbildungen beispielsweise von Stichen einer Musikszene oder eines Komponisten.
Nach jedem Kapitel finden sich Lektürehinweise, die allerdings überwiegend "nur" auf die MGG oder auf das NHbdMw verweisen. Dies wird allerdings auch schon im ersten Kapitel bei Lektrüehinweise deutlich. Für eine fundierte Recherche eignen sich die Anmerkungen, die ebenfalls am Ende eines Kapitels stehen. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist das Personenregister der Komponisten am Schluss. Hier wird man schnell auf die entsprechenden Seiten verwiesen.
Das einzige, was ich beanstanden würde, was auch hilfreicher aus Studentensicht wäre, wenn am Schluss auch ein Verzeichnis mit den wichtigsten Schlüsselbegriffen stehen würde, wie zum Beispiel, Kontrakpunkt, Ballade, Messe, Harmonik, Atonalität etc. oder eine Art Lexika mit Kurzdefinitionen der wichtigsten Begriffen.
Ein zweiter negativer Kritikpunkt im Bereich der Renaissance ist, dass zwar die frankofläische Zeit erwähnt wird, und auch auf einige wichtige Komponisten werden näher eingegangen, aber es gibt keine Übersicht über die Generationen und den zugehörigen Vertretern (1. Generation um 1400 mit Dunstable, Dufay, 2. Generation um 1425 mit Busnois, Ockeghem 3. - 5. Generation etc.).

Insgesamt ist es ein gelungenes Einführungswerk für die ersten Semester, welches leicht und verständlich einen groben Überblick der Musikgeschichte vermittelt.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von R. Wagner

Der Titel bietet einen guten Überblick über ausgewählte Meilensteine der Musikgeschichte. Die Auswahl dieser geschieht nachvollziehbar und bietet eine sehr gute Balance zwischen Breite und Tiefe, wie sie eine klassische Überblicksvorlesung auszeichnen sollte.

Der Buchtitel ist Programm

Bewertung

Kundenmeinung von Nicola Messerschmidt

Das Buch bietet eine gute Orientierung im Bereich Musikgeschichte, es schneidet alle wichtigen musikgeschichtlichen Themen an und setzt Schwerpunkte bei manchen Gattungen und Komponisten, die dann ausführlicher behandelt werden. Gut finde ich, dass außer den intensiver behandelten Schwerpunkten insgesamt viele Komponisten und Werke genannt werden (die man sich dann natürlich seperat anhören sollte) und man so einen guten Überblick von der Entstehung der Musik in der Antike bis zur Moderne bekommt, allerdings reicht das Buch alleine nicht aus, um sich auf eine Prüfung im Fach Musikgeschichte vorzubereiten, dafür sollte auf jeden Fall noch mit ergänzender Literatur gearbeitet werden.

hilfreiches Buch für das Examen

Bewertung

Kundenmeinung von Saskia Boden

Dieses Buch bietet einen Überblick über die Musikgeschichte. Sie fängt im antiken Griechenland an, was ich allerdings ein bisschen zu früh finde, ich hätte erst bei der geistlichen Musik im Mittelalter angesetzt, und erstreckt sich bis nach 1945 zum Pluralismus.
Da das Buch ja nur einen Überblick geben soll, sind die Kapitel recht klein gehalten, was sehr gut ist und es kommen auch die gängigsten Komponisten vor. Der Inhalt wird verständlich dargestellt.
Dieses Buch eignet sich hervorragend zum Erlernen des Werkekanons im Examen, da man hier wirklich kurze und knappe Details aus dem Buch entnehmen kann.
Für das Studium ansich fasst es leider zu kurz, wie gesagt, es bietet nur einen Überblick.
Deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen, ich finde es super, um kurz etwas nachzulesen und nicht großartig Bücher wälzen zu müssen!

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