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Neues Handbuch des Philosophie-Unterrichts

von Pfister, Jonas; Zimmermann, Peter Fach: Pädagogik; Schulpädagogik; Philosophie;

Das «Neue Handbuch des Philosophie-Unterrichts» nimmt Entwicklungen der Fachdidaktik Philosophie und Ethik der letzten dreißig Jahre auf. Es bietet Einblicke in die Frage der Auswahl und Strukturierung von Inhalten, in verschiedene Unterrichtsthemen, in die didaktisch-methodische Planung und Durchführung des Unterrichts, in Fragen der Leistungsbewertung sowie in traditionelle und neuere philosophiedidaktische Modelle.

Die Beiträge enthalten zahlreiche Anregungen zur Vorbereitung, Gestaltung und Reflexion des eigenen Unterrichts. Das Handbuch eignet sich somit als Nachschlagewerk sowohl für angehende als auch für erfahrene Lehrpersonen.
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Details
ISBN 9783825245146
UTB-Titelnummer 4514
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 04.04.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Haupt
Umfang 450 S., 30 Abb.
Inhalt
Einleitung 11
Auswahl und Strukturierung von Inhalten
1 Philosophie-Curricula als Instrumente zur Steuerung des Unterrichts 21
Roland W. Henke
1.1 Der didaktische Sinn inhaltlicher Vorgaben 21
1.2 Der didaktische Sinn von Zielvorgaben bzw. Kompetenzerwartungen 22
1.3 Vorgaben zu Planungs- und Gestaltungsprinzipien des Unterrichts? 25
1.4 Der NRW-Kernlehrplan Philosophie als Steuerungsinstrument des Unterrichts 26
2 Lehrbarkeit der Philosophie und philosophische Kompetenzen 43
Matthias Tichy
2.1 Kompetenzorientierung als didaktisches Problem 44
2.2 Wissen und Können im Philosophieunterricht 46
2.3 Philosophie vs. Philosophieren lehren und lernen 50
2.4 Die Bedeutung exemplarischer Inhalte für die Bestimmung von Kompetenzen 52
2.5 Fachspezifisches Wissen und Kompetenzen 54
3 Fachliche Klärung und didaktische Rekonstruktion 61
Peter Zimmermann
3.1 Das Modell der didaktischen Rekonstruktion 62
3.2 Lernen als Konzeptveränderung 63
3.3 Präkonzepte im Philosophieunterricht 65
3.4 Konzeptveränderung im Philosophieunterricht 67
3.5 Auswahl von Inhalten 70
3.6 Fachliche Klärung 71
3.7 Strukturierung 73
3.8 Hinweise zur Methodenwahl 74
3.9 Checkliste 75
Themen
1 Ethik 81
Henning Franzen
1.1 Ethik im Philosophieunterricht 82
1.2 Drei Problembereiche 84
1.3 Ein Beispiel aus dem Unterricht 92
1.4 Schlussbemerkung 96
2 Anthropologie und Politische Philosophie 101
Anne Burkard
2.1 Fachliche Eigenheiten, Methoden und Themen der Politischen Philosophie 102
2.2 Fachliche Eigenheiten, Methoden und Themen der philosophischen Anthropologie 107
2.3 Eine Beispielreihe aus dem Bereich der philosophischen Anthropologie 111
2.4 Abschließende Bemerkungen 116
3 Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie 121
Gerhard Ernst
3.1 Zwei skeptische Überlegungen 121
3.2 Die Analyse von Wissen 124
3.3 Theorien der Rechtfertigung 129
3.4 Weitere Themen der Erkenntnistheorie 133
3.5 Das Problem der Induktion 133
3.6 Falsifikationismus 136
3.7 Revolutionäre Wissenschaftstheorie 138
3.8 Weitere Themen der Wissenschaftstheorie 139
4 Philosophie des Geistes und Sprachphilosophie 145
Dominique Kuenzle
4.1 Einleitung 145
4.2 Kanonisierte Philosophie des Geistes I: Das Leib-Seele-Problem 146
4.3 Kanonisierte Philosophie des Geistes II: Künstliche Intelligenz 149
4.4 Kanonisierte Philosophie des Geistes III: Personale Identität 151
4.5 Neuere Entwicklungen I: Erweiterungen und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz 153
4.6 Neuere Entwicklungen II: Ausgedehnter Geist 156
4.7 Didaktische Herausforderungen der Sprachphilosophie 156
4.8 Kritisches Denken I: Semantik vs. Pragmatik 158
4.9 Kritisches Denken II: Begriffe und sprachliche Bedeutung 160
4.10 Angewandte Sprachphilosophie I: Lügen vs. Irreführen 162
4.11 Angewandte Sprachphilosophie II: Beleidigende, diskriminierende (Jugend)Sprache 163
5 Logik und Argumentationstheorie 169
Gregor Betz
5.1 Einleitung 169
5.2 Eine Beispielkontroverse – dargestellt in Dialogform, als Pro-Kontra-Liste
und als Debattenkarte 170
5.3 Die Überprüfung von Begründungsansprüchen: Einzelne Argumente
klarer fassen 175
5.4 Einen Argumentationszusammenhang verstehen 188
5.5 Aus Argumentanalysen lernen: Meinungsbildung und Diskussionsführung 194
5.6 Zusammenfassung 196
6 Neues Handbuch des Philosophie-Unterrichts
Didaktisch-methodische Planung und Durchführung
1 Problemorientierung, Lernphasen und Arbeitsaufgaben 203
Rolf Sistermann
1.1 Problemorientierung 203
1.2 Lernphasen nach dem Bonbonmodell 209
1.3 Arbeitsaufgaben 217
2 Methoden der Textarbeit 225
Michael Wittschier
2.1 Texterschließung: Kompetenzen, Operatoren, Indikatoren 225
2.2 Grundsätzliche Überlegungen zur Textarbeit 228
2.3 Methodisch-didaktische Zugänge 229
2.4 Methoden der Texterschließung 230
2.5 Ausgesuchte Methoden der Texterschließung 235
3 Textstrukturanalyse und Argumentrekonstruktion 247
Georg Brun
3.1 Ziele der Textstrukturanalyse 247
3.2 Gliedern als Methode der Textstrukturanalyse 248
3.3 Textstruktur herausarbeiten 250
3.4 Darstellung der Textgliederung 251
3.5 Fallbeispiel 253
3.6 Aufgaben und Ziele der Argumentanalyse 257
3.7 Argumente rekonstruieren 262
3.8 Argumente evaluieren 267
4 Schreiben 275
Jonas Pfister
4.1 Freier Tagebucheintrag 277
4.2 Beschreibung eines Beispiels 279
4.3 Inhaltsangabe 280
4.4 Kommentar 282
4.5 Essay 284
4.6 Begriffe und Argumente 286
4.7 Schreibstrategien 288
4.8 Rückmeldung, Bewertung und Benotung 289
5 Sokratisches Gespräch und Lehrgespräch 293
Klaus Draken
5.1 Vorbemerkung: Ein Widerspruch 293
5.2 Das Lehrgespräch als fragend-entwickelndes Unterrichtsgespräch 294
5.3 Das Sokratische Gespräch als Schule des Selbstdenkens 301
5.4 Konsequenzen für die unterrichtliche Praxis 307
6 Gedankenexperimente 313
Tobias Zürcher
6.1 «Was wäre, wenn …?» 313
6.2 Wozu Gedankenexperimente im Unterricht? 314
6.3 Gedankenexperimente durchführen 320
6.4 Gedankenexperimente entwerfen 326
7 Bilder und Filme 331
Juliette Gloor
7.1 Einleitung 331
7.2 Bilder im Philosophieunterricht 332
7.3 Film im Philosophieunterricht. 339
8 Digitale Medien 353
Mandy Schütze
8.1 Einleitung 353
8.2 Lehrer und Schüler als Konsumenten 355
8.3 Lehrer und Schüler als Produzenten 357
8.4 Weblogs 358
8.5 Wikis 364
8.6 Soziale Netzwerke, Mikroblogging und Chat 367
8.7 Echtzeitkollaboration, textbasiert 368
8.8 Echtzeitkommunikation, audiovisuell 369
8.9 Videos, Podcasts 370
8.10 Computergestützte Präsentationen 371
8.11 Lernspiele/Rollenspiele 371
8.12 Urheberrecht und Lizenzen 372
8.13 Ausblick 373
9 Projektarbeit im Philosophieunterricht 375
Cyrill Mamin
9.1 Grundlagen der Projektarbeit 376
9.2 Legitimation der Projektarbeit 378
9.3 Das Café Philosophique als Projektarbeit. 381
9.4 Projektarbeit im Philosophieunterricht? – Eine Bilanz 386
Leistungskontrolle und Bewertung
1 Formen der Lernerfolgsüberprüfung 395
Bernd Rolf
1.1 Lernerfolgsüberprüfung auf der Grundlage von Kompetenzmodellen 396
1.2 Überprüfungsformen für die gymnasiale Oberstufe 399
1.3 Anforderungsbereiche für die Abiturprüfung 401
1.4 Dimensionen der Problemreflexion 403
1.5 Aufgabenarten für die Abiturprüfung 404
1.6 Operatoren für die Aufgabenstellung 406
1.7 Allgemeine Hinweise für die Aufgabenstellung im schriftlichen bzw. mündlichen Abitur 407
1.8 Beispiel für eine Prüfungsaufgabe im schriftlichen Abitur 408
8 Neues Handbuch des Philosophie-Unterrichts
2 Leistungsbeurteilung 415
Philippe Patry
2.1 Einleitung 415
2.2 Gütekriterien für Leistungsbeurteilung 415
2.3 Herausforderungen beim Bewerten philosophischer Leistungen 416
2.4 Beispiele für Leistungsbeurteilung 422
2.5 Fazit 430
Grundsätzliches
1 Philosophiedidaktische Modelle im Überblick 437
Roger Hofer
1.1 Modelle in der Allgemeinen Didaktik 437
1.2 Zwei Phasen der Modellbildung in der Philosophiedidaktik 438
1.3 Kurzcharakterisierung ausgewählter Modelle 439
Die Autorinnen und Autoren 463
Register 469
Autoreninfo

Pfister, Jonas

Jonas Pfister ist Oberassistent am Philosophischen Seminar der Universität Luzern. Seit 2003 unterrichtet er Philosophie am Gymnasium.

Zimmermann, Peter

Dr. Peter Zimmermann ist Fachdidaktiker für Philosophie am Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Universität Freiburg.

Weitere Titel von Pfister, Jonas; Zimmermann, Peter

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Mergen

Klar gegliedert, verständlich verfasst und alle relevanten Bereiche für die Unterrichtsgestaltung berücksichtigend.

Vademecum für die universitäre Ausbildung und exzellentes Nachschlagewerk für Praktiker

Bewertung

Kundenmeinung von Maik Wöhlert

Fast wirkt es so, als wolle man sich im Hause UTB eigene Konkurrenz schaffen. Nachdem die Sparte der Philosophiedidaktik in den letzten Jahrzehnten eher stiefmütterlich gehandhabt wurde, hat sich das Angebot an Lehrwerken dem steigenden Interesse an Philosophie im Allgemeinen sowie der Nachfrage an qualifizierten Standardwerken für den Schulunterricht im Speziellen angepasst. So sind bei UTB im Abstand gerade einmal eines Jahres gleich zwei Bücher erschienen (vgl. Nida-Rümelin/Spiegel/Tiedemann (Hrsg.), Handbuch Philosophie und Ethik, 2 Bde., 2015), die ihr Augenmerk auf die Vermittlung philosophischer Fachdidaktik und Methoden des Philosophieunterrichts allgemein legen. Da Konkurrenz bekanntermaßen das Geschäft belebt, lohnt sich somit ein genauer Blick.

Der Unterschied zwischen beiden Werken fällt mit einem Blick in das Inhaltsverzeichnis gleich ins Auge. Während Nida-Rümelin et al. zunächst auf theoretisch-konzeptioneller Ebene die unterschiedlichen Formen und Arten philosophischer Bildung klären (Philosophische Bildung, Philosophie als Kulturtechnik humaner Lebensgestaltung, Philosophieren mit Kindern u.a.), lassen Pfister/ Zimmermann von Anfang an keinen Zweifel daran, dass es sich bei Ihrem Werk um ein genuines Nachschlagewerk für Praktiker an der Sekundarstufe II handelt. Während somit Nida-Rümelin et al. den philosophisch interessierten Bürger und die reflexive Ethiklehrerin für die Bedingungen und Konzepte einer systematischen philosophischen Schulung gewinnen wollen, geht es Pfister/Zimmermann um die Planung, Reflexion und Weiterentwicklung eigenen Unterrichts (18).

Dementsprechend gegliedert zeigt sich der Inhalt des Werks.

Der erste Abschnitt widmet sich grundsätzlichen Fragen. Was soll im Philosophieunterricht vermittelt werden, wozu und lässt sich Philosophieren überhaupt lernen? Das Handbuch knüpft hier direkt an die Praxis in den Schulen an, indem es Philosophie-Curricula als Instrumente zur Steuerung des eigenen Unterrichts analysiert. Dies geschieht konkret am Lehrplan des Landes Nordrhein-Westfalen. Aufgrund des guten Aufbaus, der klaren Struktur und den Beispielen, lassen sich hieraus jedoch auch Erkenntnisse für andere Bundesländer gewinnen.

In einem zweiten Schritt werden dann philosophische Themengebiete dargestellt, die sich – ein Blick in das für das Bundesland jeweilige Curriculum verrät dies – eng an den Themen der Sekundarstufe II bewegen. Neben den einzelnen Themengebieten (Ethik, Anthropologie und politische Philosophie, Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie, Philosophie des Geistes und Sprachphilosophie, Logik und Argumentationstheorie), finden sich hier ebenso Kriterien, für die Auswahl einzelner Themenbereiche und Ideen diese zu bearbeiten in Form konkreter Unterrichtsvorschläge.

Ein dritter Teilbereich widmet sich der didaktisch-methodischen Planung und Durchführung des Philosophieunterrichts. Hierbei geraten die genuin philosophischen Prinzipien der Problemorientierung und die Bearbeitung philosophischer Texte ebenso in den Fokus wie das Schreiben von Texten, Gesprächsführung, Gedankenexperimente oder die Auswahl von Medien.

Im vierten Teil schließlich werden Aspekte und Probleme der Leistungskontrolle und Bewertung identifiziert, die Lehrerinnen konkrete Arbeitsmittel an die Hand geben, welche eine hilfreiche Ergänzung zu den sonst dürftigen Lehrplänen sind. Im Mittelpunkt steht hierbei insbesondere die Frage nach der Beurteilung und Bewertung philosophischer Leistungen im Unterricht. Auch dies geschieht praxisnah anhand exemplarischer Antworten von Schülerinnen auf drei Fragen zu Descartes Philosophie.

Mit dem Neuen Handbuch des Philosophieunterrichts liefern Jonas Pfister und Peter Zimmermann ein gelungenes Werk, welches insbesondere für Praktiker von großem Interesse sein dürfte. So werden hier auf knapp 480 Seiten die wichtigsten Prinzipien, Methoden und Themen präsentiert, immer mit einem Blick auf den schulischen Alltag anhand von konkreten Praxisbeispielen und Hinweisen.
Der Praxisbezug offenbart sich auch an der Zusammensetzung der mitwirkenden Autoren, arbeiten viele doch als Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien oder in der Lehrerbildung. Aufgrund der Ausrichtung auf den schulischen Alltag eignet sich das Werk auch als Lehrwerk für die universitäre Lehrerausbildung, etwa als Ratgeber im Staatsexamen.

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