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Neurodidaktik des frühen Sprachenlernens

Wo die Sprache zuhause ist

von Böttger, Heiner Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik; Schulpädagogik;

Wo die Sprache zu Hause ist

Wie funktioniert das Erlernen von Sprachen von Anfang an? Welche Rolle spielt das Gehirn dabei? Können mehrere Sprachen gleichzeitig erworben werden? Auf diese und viele weitere Fragen des Spracherwerbs gibt das Brainbook von Heiner Böttger Auskunft.

Das Werk basiert auf aktuellen Hirn- und Spracherwerbsforschungen und soll Sprachlernprozesse im Elternhaus, in der Kita, im Kindergarten, in der Vorschule sowie in der Grundschule unterstützen helfen.

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Details
ISBN 9783825246549
UTB-Titelnummer 4654
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Klinkhardt
Umfang 256 S., 87 Abb.
Zusatzmaterial
Inhalt
Inhalt 5
Vorwort 9
Einleitung 11
1 Was kann eine Neuro-Sprachendidaktik? 17
1.1 Von der Neurodidaktik zum gehirngerechten Sprachenlernen 19
1.2 Prinzipien der Neuro-Sprachendidaktik 20
Pretest 24
2 Tiefe Einblicke ins Hirn 25
2.1 Bildgebende Verfahren 26
2.1.1 Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) 28
2.1.2 Magnetenzephalographie (MEG) 32
2.1.3 Elektroenzephalographie (EEG) 34
2.2 Sprachenbezogene fMRT-Forschung 37
2.2.1 Forschungsfeld Covert speech 37
2.2.2 Forschungsfeld Lateralisierung 38
2.2.3 Forschungsfeld Sprechgeschwindigkeit 38
3 Wo die Sprache zuhause ist: Sprachenrelevante Hirnbereiche 39
3.1 Großhirn (auch: Cerebrum, Telencephalon, Endhirn) 44
3.1.1 Stirn-/Frontallappen 46
3.1.2 Scheitellappen 51
3.1.3 Schläfenlappen 52
3.1.4 Hinterhauptslappen 53
3.2 Limbisches System 54
3.2.1 Hippocampus 55
3.2.2 Amygdala 56
3.3 Dopamin aus dem Mittelhirn 56
Test 1: Kapitel 2 und 3 58
4 Evolution und Revolution im Kopf: Frühe Hirn- und Sprachentwicklung 59
4.1 Hirnentwicklung 59
4.1.1 Pränatale Entwicklung 60
4.1.2 Postnatale Entwicklung 62
4.1.3 Kindergartenalter 65
4.1.4 Schulkindalter 66
4.2 Sprachentwicklung 68
4.2.1 Erste Monate 69
4.2.2 Erste Jahre 73
4.2.3 Kindergartenalter 76
4.2.4 Schulkindalter 78
5 Differenzierung: Gender 79
5.1 Genderforschung evidenzbasiert und cross-sciences 80
5.2 Genderspezifische Befunde der klassischen Spracherwerbsforschung 81
5.3 Forschungsansätze der Neurowissenschaften 82
5.3.1 Zerebrale Größenunterschiede 84
5.3.2 Lateralisierung 85
5.3.3 Neokortex und die Sprachzentren 88
5.3.4 Limbisches System 89
5.3.5 Myelinisierung 90
5.3.6 Hormone 94
5.4 Bedeutung der Befunde – mögliche neurodidaktische Schlussfolgerungen 96
5.4.1 Voraussetzungen schaff en 96
5.4.2 Strategische Kompetenzen 97
5.4.3 Sprachliche Fertigkeiten 99
6 Hirngerecht Sprachen lernen und lehren 103
6.1 Bedingungen neuronalen Lernens 105
6.1.1 Motivation und Emotion 108
6.1.2 Motorik – Bewegung und Stoffwechsel 113
6.1.3 Multisensorik – mit allen Sinnen lernen 115
6.1.4 Implizite Informationsaufnahme 118
6.2 Hören lernen 120
6.2.1 Physiologische Grundlagen des Hörens 121
6.2.2 Hören und Verstehen früh systematisch üben 127
6.3 Sprechen lernen 131
6.3.1 Unterschiede zum Muttersprachenerwerb 132
6.3.2 Grundlagen des Sprechens 132
6.3.3 Sprechkompetenzen gezielt aufbauen 136
6.3.4 Vom reproduzierenden zum produktiven Sprechen 137
6.4 Schreiben und lesen lernen 139
6.4.1 Was das Hirn leisten muss 140
6.4.2 Lesen und Schreiben systematisch üben 143
6.5 Wichtigste Prinzipien 150
6.5.1 Neugier wecken 150
6.5.2 Relevanz herstellen 150
6.5.3 Restriktionsfrei lehren 151
6.5.4 Individualität fördern 151
6.5.5 Bereichernde Aufgabenformate vorhalten 152
6.5.6 Wiederholen und üben integrieren 153
6.5.7 Bilder sprechen lassen 153
6.5.8 Soziales Sprachenlernen organisieren 154
7 Kulturtechnik Behalten: Gedächtnis 157
7.1 Gedächtnisarten 157
7.1.1 Dauer der Gedächtnisleistung 158
7.1.2 Funktionale Aspekte der Gedächtnisleistung 160
7.2. Grundlagen des Memorierens von Sprache 164
7.2.1 Von der Informationsaufnahme zum Abruf 164
7.2.2 Grundlage von Memotechniken 168
7.2.3 Systematisch Sprache behalten lernen 169
7.3 Im Schlaf Sprachen lernen? 170
7.3.1 Schlafphasen 171
7.3.2 Replay und tiefe Verarbeitung 172
7.3.3 Schlaf und Gedächtnisleistungen 173
7.4 Vergessen 174
8 Mehr als eine Sprache sprechen 177
8.1 Frühe bilinguale Anlagen 177
8.1.1 Vorsprachliche Prädispositionen 178
8.1.2 Das dritte und vierte Lebensjahr 179
8.1.3 Im Schulkindalter 180
8.1.4 Die dritte Sprache bei Bilingualen 181
8.2 Spätere Bilingualität 181
8.3 Aspekte eines privilegierten Spracherwerbskonzepts 183
8.4 Konsequenzen 185
Test 2: Wahr oder falsch? 188
9 Brain food: Ernährung beim Sprachenlernen 189
9.1 Botenstoffe 190
9.2 Nährstoffe 192
9.2.1 Kohlenhydrate 192
9.2.2 Eiweiße 192
9.2.3 Fette 193
9.2.4 Vitamine und Mineralstoff e 194
9.3 Kontraproduktive Stoff e – zwei Beispiele 195
9.3.1 Koffeein 195
9.3.2 Schokolade 196
9.4 Tagesziel: Stabilisierung des Blutzuckerspiegels 197
10 Entwicklungspotenzial von Sprachlernprozessen 199
10.1 Prädisposition Haltung 199
10.2 Handlungsfelder 201
10.3 Roter Faden 203
Verzeichnisse 205
Literaturverzeichnis 205
Abbildungsverzeichnis 232
Tabellenverzeichnis 235
Stichwortverzeichnis 236
Glossar 239
Exkurs: Wider das Vergessen 252
Anhang 253
Pressestimmen
Aus: ekz-Infodienst – Reinhold Heckmann – Ausgabe 34/2016
[…]Mehr als 100 Abbildungen verdeutlichen die komplexe Materie, das ausführliche Glossar ist ebenfalls ausgesprochen hilfreich. Ein durchdacht aufbereiteter, aktueller und umfassender Überblick; sowohl für Studierende als auch für Lehrer zur Fortbildung.

Autoreninfo

Böttger, Heiner

Prof. Dr. Heiner Böttger ist Professor für Englischdidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sein aktuelles Forschungsinteresse konzentriert sich auf die sprachenrelevante Neurodidaktik. Er untersucht, wie Kinder kommunikative Kompetenzen erwerben, welche Sprachstrategien sie dabei verwenden, welche Prozesse im Gehirn der sprachlichen Entwicklung zugrunde liegen und welche Gegebenheiten für den Erwerb mehrerer Sprachen notwendig sind.
Leserbewertungen

Bewertungen

Babys, Kleinkinder, Kinder und Fremdsprache(n) - wie passt das zusammen? Antworten aus der Neurodidaktik

Bewertung

Kundenmeinung von M. van Aul

Heiner Böttger stellt in seinem Buch die Erkenntnisse der Neurodidaktik für das frühe Fremd- und Sprachenlernen vor. Seine Beispiele beziehen sich auf das Englische als Zweit- oder Fremdsprache.

Das sehr gut strukturierte Buch gibt in Kapitel zwei und drei Einblicke in die Untersuchungsmethoden der bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaft und beschreibt die Hirnareale und Prozesse, die für Sprache zuständig sind. Das folgende Kapitel betrifft dann die Hirn- und Sprachentwicklung beginnend bei der vorgeburtlichen Zeit bis hin zum achten Lebensjahr. Im Hauptkapitel „Hirngerecht Sprachen lernen und lehren“ (Kapitel sechs) fasst der Autor die Erkenntnisse der vorherigen Kapitel zusammen und zieht daraus Schlüsse fürs Lernen und Lehren. Weitere Themen sind Gedächtnis, Vergessen, geschlechtsspezifisches Lernen, Mehrsprachigkeit sowie Ernährung.

Der Leser muss die rund 200 Seiten nicht von Anfang bis Ende durcharbeiten; das Inhaltsverzeichnis, eine Kurzzusammenfassung der Kapitel, das Abbildungs- und Stichwortverzeichnis sowie das Glossar ermöglichen es, das Buch auch eklektisch zu lesen. Es kann zudem als Nachschlagewerk genutzt werden.
Der Text wird durch Abbildungen, Listen, Tabellen, Überschriften und Zwischenfazits optisch aufgelockert und gegliedert. Leider sind die Abbildungen nicht immer beschriftet und meist sind sie nicht im Text erläutert. Fraglich ist, ob die rund 100 Abbildungen immer selbsterklärend sind und einen Informationsgewinn darstellen. Brauche ich z.B. eine Abbildung für den Sitz des Feedback-Punktes, der im Text nicht erwähnt wird, wohl aber eine Feedback-Schleife (Seite 51)? Die Frage nach dem Nutzen stellt sich auch bei den drei im Buch enthaltenen Tests.
Zitate aus der englischsprachigen Fachliteratur werden nicht ins Deutsche übersetzt. Aber da sich das Buch an Studenten (Bachelor-Studiengang) und Lehrer richtet, sollte dies wie auch die zahlreichen Fachbegriffe aus der Neurowissenschaft kein Problem für die Zielgruppe sein.
Positiv ist vor allem, dass der Autor klar differenziert zwischen Erkenntnis und Forschungsbedarf. An vielen Stellen sind Aussagen notwendigerweise vage, wobei jedem Leser sowieso grundsätzlich zu raten ist, ein „soweit wir heute wissen“ vor jede Aussage aus der Forschung zu stellen.
Auffallend ist das umfangreiche Literaturverzeichnis mit rund 560 Einträgen, wobei im Buch vor allem in den Kapiteln über das geschlechtsspezifische Lernen und die Ernährung auf die Fachliteratur verwiesen wird. Das Literaturverzeichnis ist für Studierende sicher eine gute Ausgangsbasis, wenn man das Thema Neurowissenschaft und Sprachenlernen vertiefen möchte. Hilfreich wäre in diesem Zusammenhang eine zusätzliche thematische Gliederung der Literatur, da das 27 Seiten umfassende Literaturverzeichnis für Einsteiger etwas unübersichtlich ist. Auch ein Verzeichnis von Internetadressen zum Thema würde das Weiterlesen erleichtern.

Insgesamt ist das Buch ein guter, umfassender Einstieg in die Thematik, da es die erwartbaren Teilbereiche in einer strukturierten Weise und basierend auf meist aktueller Literatur darbietet. Wer neue praxistaugliche Tipps für den Unterricht erhofft, wird eher globalere Empfehlungen finden, die aber auch schon in der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden, oder Tipps, die den Praktikern allseits bekannt sein dürften. Vieles ist schon in der Schulpraxis umgesetzt (z.B. Schulfrühstück, bilingualer Sachunterricht), wenn auch nicht an allen Schulen.
Obwohl also viele Erkenntnisse des Buches nicht neu sind, werden trotzdem auch heute noch einige Themen kontrovers diskutiert. Dazu zählt z.B., ob in der Grundschule oder gar schon in der Kita Fremdsprachen gelernt werden sollen. Hier bezieht der Autor begründet mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen Stellung und erläutert die Vorteile. Ebenso spricht er sich dafür aus, die Mehrsprachigkeit der Eltern in der Familie zu leben. Er warnt hingegen vor Koffein und Zucker (Seite 195ff.) Diskussionsstoff liefert sicherlich das Kapitel über das geschlechtsspezifische Lernen (Kapitel 5). Der Autor ist der Ansicht, dass Jungen ein spezifisches Lernverhalten haben, das in der Schule nicht differenziert genug wahrgenommen und berücksichtigt wird. Er erläutert auch hier die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen anhand der Erkenntnisse der Neurowissenschaft. Inwiefern die Darstellungen im Buch oder aber die Schlüsse, die der Autor zieht, korrekt sind, kann hier nicht beurteilt werden.

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