utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Neuroethik

von Hildt, Elisabeth Fach: Psychologie; Philosophie; Reihe: UTB Profile

Wie sind neurowissenschaftliche Forschung und Technologien unter ethischen Gesichtspunkten zu bewerten?

Das Buch beleuchtet neurowissenschaftliche Methoden und Forschungsergebnisse, ihren Geltungsbereich und die Auswirkung auf das menschliche Selbstbild. Die gezielte Beeinflussung der Hirnleistungen wird in den Themenfeldern Neurotechnologie und Neuroenhancement diskutiert. Das Augenmerk liegt dabei immer auf ethischen und gesellschaftlichen Implikationen.

Das sollten Sie wissen!
Denker und Themen im Profil:
klar – knapp – konkret
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

  • Print-Ausgabe
    14,99 €
    * (verfügbar)
AGB / Widerrufsbelehrung

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825236601
UTB-Titelnummer P3660
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 07.03.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Reinhardt
Umfang 112 S., 2 Abb.
Inhalt
Einführung
Hauptteil
1 Was ist Neuroethik? – Entstehungsgeschichte, Relevanz und Fragestellungen 9
2 Die zentrale Rolle des Gehirns – menschliches Selbstverständnis im Lichte der Neurowissenschaften 18
3 Willensfreiheit oder Determiniertheit – eine zu lösende Frage? 33
4 Persönlichkeitscharakteristika, personale Identität und
Authentizität – zur Relevanz von Gleichbleiben und Veränderung 46
5 Einflussnahme auf das Gehirn – Voraussetzungen und Verfahren 60
6 Neurotechnologie – Mensch, Gehirn und Technik 74
7 Neuroenhancement – Bestreben nach Verbesserung
von Eigenschaften und Fähigkeiten 87
Anhang
Glossar 103
Literatur 104
Sachregister 111
Pressestimmen
Aus: arcana-concepts.de – Mai 2015
Mit dem Buch Neuroethik betritt die Autorin Elisabeth Hildt das philosophisch-ethische und gesellschaftliche Gesichtspunkte aktueller Entwicklungen der Neurowissenschaften. […] Ein lesenswertes Buch für Studenten aus dem Bereich der Neurowissenschaften und Medizin, Psychologie und der Philosophie, und für alle die sich für die neuesten Entwicklungen der Neurowissenschaft interessieren und einen sachlichen und kritischen Blick auf die ethnischen Grundlagen werfen möchten. Das Buch regt zum nachforschen, anregen und weiterdenken an und vermittelt einen guten Überblick über die derzeitigen Entwicklungen. Klar, knapp und konkret

Aus: socialnet – Thomas Damberger - 24.07.2012
Elisabeth Hildt gelingt es, in wenig mehr als 100 Seiten einen breiten und ausgesprochen informativen Überblick zu präsentieren. Die vielfältigen und weitläufigen Themenfelder der Neuroethik werden in einer Weise skizziert, die Lust auf mehr machen. In gewohnter UTB-Profile-Manier werden Fachbegriffe in einem anhängenden Glossar erläutert, Merksätze hervorgehoben und Literaturverweise zur vertiefenden Lektüre am Ende eines jeden Kapitels angeführt. „Neuroethik“ richtet sich vorwiegend an Studierende der Neurowissenschaften, der Medizin, der Psychologie und der Philosophie. Der angenehme, eingängige und mitnehmende Schreibstil ermöglicht es überdies ohne Probleme, dem interessierten Laien einen Einblick in dieses neue und höchst zukunftsträchtige Arbeitsgebiet zu geben.
> Zum Volltext der Rezension

Autoreninfo

Hildt, Elisabeth

Dr. Elisabeth Hildt lehrt an der Universität Mainz.
Leserbewertungen

Bewertungen

Das Gehirn in sittlicher Hinsicht

Bewertung

Kundenmeinung von Klara Hofinger

Das Buch bietet eine gelungene Einführung in die Grundfragen der Neuroethik. In sieben Kapiteln klärt die Autorin über die Ausgangsbedingungen der gegenwärtigen Debatte auf. Die Neuroethik - angewandte Ethik des Umgangs mit Ergebnissen der jüngsten neurologischen Forschung - wird als Doppelzugang dargestellt, der einerseits bedenkliche Folgen wissenschaftlicher Diskurse über das menschliche Gehirn thematisiert, andererseits von der philosophische Auseinandersetzung mit Fragen nach dem Humanen handelt. Die Autorin stellt prinzipielle und sehr konkrete Fragestellungen vor, die aus der klinischen und gesellschaftlichen Praxis erwachsen (z.B.: "Inwieweit und im Kontext welcher Zielsetzung darf mittels neurowissenschaftlicher Verfahren Einfluss auf die Individualität eines Menschen genommen werden?", S. 16). Die Erörterung von Grundproblemen wie Personalität als Begriff des autonomen Menschen, Willensfreiheit (u. a. mit Bezug auf Benjamin Libet, John Searle, Gerhard Roth, Michael Pauen), Selbstkonzept bzw. Identität, … stellen die Brücke zu allgemeinen, "authentizitätsbezogenen Überlegungen" (S. 51) und der Individualität realer Lebensgestaltungen her.
Interessant ist vor allem, dass in den Kapiteln stets ein Zusammenhang zu den philosophischen Theorieansätzen des Leib-Seele-/Gehirn-Geist-Problems bzw. der Anthropologie hergestellt wird - Literatur von Peter Bieri, Thomas Metzinger und Ansgar Beckermann findet sich als Empfehlung für vertiefende Lektüre.
Insgesamt empfehlenswert, da es die distanzierte Perspektive der Philosophie hinsichtlich heute vertretener Positionen zum Thema Humanität nachvollziehbar darstellt und neben ethischen Perspektiven auch auf die Biologie sowie Technologien zur neurowissenschaftlichen Problematisierung des Gehirns (Neuroimaging, Patientenautonomie, Psychopharmaka, zellbasierte Therapieansätze in der Behandlung von Krankheiten, neurotechnologische Verfahren, pharmakologisches Neuroenhancement) eingeht. Den Fokus des Buches bildet aber definitiv die Reflexion auf die vielfältigen Implikationen der Wissenschaft, weniger die abstrahierende Auseinandersetzung mit Fragen allgemeiner Ethik.

1 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Neuroethik"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Neuroethik

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Neuroethik
 

Das könnte Sie auch interessieren

  Lade...