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Parlamentarismus

Eine Einführung

von Marschall, Stefan Fach: Politikwissenschaft; Reihe: Studienkurs Politikwissenschaft

Der Band führt in die Theorie und Praxis einer zentralen Organisationsform der Demokratie ein, in den Parlamentarismus. Angesprochen werden die Geschichte und theoretischen Wurzeln des Parlamentarismus, die typische Arbeitsweise von Parlamenten, ihre Funktionen, die Kritik am Parlamentarismus und die Perspektiven für ein „neo-parlamentarisches“ Zeitalter. Als Bezugspunkte dienen neben anderen das britische und französische Parlament, der Deutsche Bundestag, der US-amerikanische Kongress sowie das Europäische Parlament.
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Details
ISBN 9783825246099
UTB-Titelnummer 4609
Auflagennr. 2. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Nomos
Umfang 312 S., 3 Abb., 18 Tab.
Inhalt
Einleitung: Parlamentarismus – ein Erfolgsmodell ohne Zukunft? 13
Kapitel I: Grundlagen 19
1. Begriffliche und institutionelle Wurzeln 19
1.1. Begriffsgeschichte 19
1.2. Institutionengeschichte 21
1.2.1. Parlamentarisierung in Großbritannien 21
1.2.2. Parlamentarisierung in Frankreich, Deutschland und den USA 24
2. Theoretische Wurzeln und Äste 27
2.1. Wurzeln und Stränge der Parlamentarismustheorie 27
2.2. Trends der Parlamentarismustheorie und -forschung 31
3. Begriffsverwandtschaften 32
3.1. Parlamente und Demokratie – Von zahnlosen Tigern und Wölfen im Schafspelz 33
3.2. Parlamente, Wahlen und Parteien 35
3.2.1. Wahlrecht und Wahlprinzipien 36
3.2.2. Parteien im Parlamentarismus 39
3.3. Parlamente und Repräsentation 41
3.3.1. Repräsentation als mehrdimensionales Konzept 42
3.3.2. Repräsentation – Einzelperson vs. Mehrpersonenkörperschaft 45
3.3.3. Drei Formen der Repräsentation des gesellschaftlichen Pluralismus 46
4. „Parlamente“ und „Parlamentarismus“ – Arbeitsdefinitionen 48
4.1. „Parlamente“ 48
4.2. „Parlamentarismus“ 51
4.2.1. Parlamentarismus im engen Sinne: parlamentarische vs. (semi-)präsidentielle Regierungsform 52
4.2.2. Parlamentarismus weit gefasst 57
Kapitel II: Struktur und Organisation von Parlamenten 63
1. Zwei- oder Ein-Kammer-Parlamente 63
1.1. Bikameralismus 63
1.2. Zweite Kammern 64
1.2.1. Historische Genese und institutionelle Idee 64
1.2.2. Zusammensetzung 65
1.2.3. Funktionen 67
2. Wie groß sind Parlamente? 68
2.1. Größe macht einen Unterschied 68
2.2. Die „typische“ Größe Erster Kammern (Rein Taagepera) 71
2.3. Die „typische“ Größe Zweiter Kammern (Taagepera/Recchia) 74
3. Innere Struktur der Parlamente – Arbeitsebenen und Organe 77
3.1. Das Parlament als Plenum 78
3.2. Zentrale innerparlamentarische Zusammenschlüsse: Fraktionen und Ausschüsse 82
3.2.1. Fraktionen 82
3.2.2. Ausschüsse 84
3.3. Der/die individuelle Abgeordnete 88
3.3.1. Die besondere Rechtsstellung der Abgeordneten 88
3.3.2. Das „freie Mandat“ in Theorie und parlamentarischer Wirklichkeit 89
3.3.3. Die Repräsentationsfoki der Abgeordneten 92
4. Arbeitsweise der Parlamente 94
4.1. Reguliert und ritualisiert 94
4.2. Öffentlich, aber nicht durchweg 98
4.3. Parlamente als „Orte der Debatte“: Diskurs vs. Verhandeln – „arguing“ vs. „bargaining“ 100
4.4. Parlamente als Orte des Entscheidens und Opponierens: Mehrheit vs. Minderheit 102
5. Organisationstheoretische Einordnung: Parlamente als Organisationen sui generis? 105
5.1. Organisationscharakteristika von Parlamenten (Nelson W. Polsby) 105
5.2. Parlamente als „korporative“ oder „kollektive“ Akteure (Fritz W. Scharpf)? 108
Kapitel III: Parlamentsfunktionen 115
1. Funktionskataloge und Funktionssystematiken 115
1.1. Funktionskataloge 115
1.1.1. Die „Klassiker“: Mill und Bagehot 116
1.1.2. Zeitgenössische Funktionskataloge 119
1.2. Funktionstypologie 125
2.Parlamentsaufgaben – Funktionslogik, Funktionserfüllung, Funktionsprobleme 127
2.1. Wahl- und Abwahlfunktion 127
2.1.1. Funktionslogik 127
2.1.2. Funktionserfüllung 129
2.1.3. Funktionsprobleme 133
2.2. Gesetzgebungsfunktion 135
2.2.1. Funktionslogik 135
2.2.2. Funktionserfüllung 138
2.2.3. Funktionsprobleme 141
2.3. Kontrollfunktion 146
2.3.1. Funktionslogik 146
2.3.2. Funktionserfüllung 149
2.3.3. Funktionsprobleme 152
2.4. Kommunikationsfunktion 154
2.4.1. Funktionslogik 154
2.4.2. Funktionserfüllung 157
2.4.3. Funktionsprobleme 159
3. Funktionale Parlamentstypologien 161
3.1. Parlamente vs. Legislaturen 162
3.2. Redeparlamente vs. Arbeitsparlamente (Winfried Steffani) 163
3.3. „Transformative Legislatures vs. Arenas“ (Nelson W. Polsby) 165
3.4. „Active vs. Marginal Legislatures“ (Michael L. Mezey) 166
Kapitel IV: Parlamentarismus unterhalb und oberhalb des Nationalstaates 171
1. Subnationaler Parlamentarismus 171
1.1. Regionalparlamente 171
1.1.1. Parlamentarische Repräsentation auf subnationaler Ebene 171
1.1.2. Regionale Parlamente – Struktur, Funktion, Arbeitsweise 172
1.2. Kommunal-„Parlamente“ 175
1.2.1. Kommunale Politik – „sui generis“ 175
1.2.1. Gemeindevertretungen als „Parlamente“? 176
2. Transnationaler Parlamentarismus 179
2.1. Das Europäische Parlament 179
2.1.1. (Vor-)Geschichte 180
2.1.2. Wahlen, nationale Kontingente und Parteien 181
2.1.3. Organisation und Arbeitsweise 187
2.1.4. Funktionen und Kompetenzen 194
2.1.5. Potenziale und Grenzen eines europäischen Parlamentarismus 201
2.2. Parlamentarische Versammlungen 206
2.2.1. Entstehung und Verbreitung 207
2.2.2. Zusammensetzung 209
2.2.3. Organisation und Arbeitsweise 209
2.2.4. Funktionen und Kompetenzen 211
2.2.5. Bilanz und Perspektiven 212
Kapitel V: Parlamentarismuskritik 217
1. Traditionelle Parlamentarismuskritik – von rechts und links 218
1.1. Kritik von rechts: Carl Schmitt 218
1.2. Kritik von Linksaußen: Johannes Agnoli 221
1.3. Kritik von Mitte-links: Jürgen Habermas 224
1.4. Zwischenbilanz: rechts vs. links 226
2. Zeitgenössische Kritikstränge 229
2.1. „Postparlamentarische Demokratie“ (Svein S. Andersen/Tom R. Burns) 229
2.2. Postparlamentarismus und Entparlamentarisierung 232
2.3. Postparlamentarismus und Postdemokratie 234
2.4. Parlamentarismuskritik als Parteienkritik 235
3. Alt vs. jung in der Gesamtschau 238
Kapitel VI: Neo-parlamentarische Perspektiven 243
1. „Does parliament matter?“ – Yes (but how?) 243
1.1. Parlamente als Netzwerkakteure 244
1.2. Entparlamentarisierung als undifferenzierter Pauschalbefund 245
1.3. Funktionswandel von Parlamenten und Parlamentariern 246
1.4. Parlamentsreform – eine Chance für die Parlamente 248
2. Parlamente in Transformationsstaaten und nicht-demokratischen Systemen 250
2.1. Parlamentarismus in Transformationsstaaten 251
2.2. Parlamentarismus als Stabilisator von Demokratien? 254
2.2.1. Linz’ Plädoyer für den Parlamentarismus 254
2.2.2. Gegenplädoyers 256
2.3. „Parlamentarismus“ in nicht-demokratischen Systemen 257
3. „Parlamentarische Demokratie“ jenseits des Nationalstaates 259
3.1. Nationale Parlamente in der Europäischen Union – zum Verlieren verdammt? 260
3.2. Das Europäische Parlament – ein Sonderfall? 261
3.3. Parlamentarische Versammlungen – Transnationaler Parlamentarismus in den Startlöchern? 263
3.4. „Parlamentsverflechtung“ 264
4. Parlamentarismus: Erfolg mangels Alternative? 266
Schluss: Kein Ende des Parlamentarismus 271
Literaturverzeichnis 275
Personenregister 301
Sachregister 303
Autoreninfo

Marschall, Stefan

Marschall, Stefan

Prof. Dr. Stefan Marschall lehrt Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Weitere Titel von Marschall, Stefan

Reiheninfo
Der Studienkurs ermöglicht den schnellen Einstieg in Grundfragen und -themen der Politikwissenschaft. Neben den einführenden Texten helfen bibliografische Hinweise, Kontrollfragen und weiterführende Links ins Internet zur weiteren Vertiefung des Themas. Die Bände richten sich an Studentinnen und Studenten der ersten Semester, sind aber auch zum schnellen Einstieg in ein Thema eine wertvolle Unterstützung.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von K. T.

Die meines Wissens einzige und so umfassende, deutschsprachige Einführung in den Parlamentarismus.
Der Band von Marschall eignet sich hervorragend als Einführung, da er klar strukturiert und sehr verständlich geschrieben ist.

Besonders hilfreich sind die kurzen Zusammenfassungen, Literaturangaben und weiterführenden Fragestellungen am Ende der Kapitel. An manchen Stellen hätte man sich etwas mehr Vertiefung gewünscht - etwa wenn es um Repräsentation als Kernaufgabe von Parlamenten geht.

Eine sehr gelungene Einführung in die Parlamentarismusforschung ... nicht nur BA-StudentInnen

Bewertung

Kundenmeinung von Steven Heckler

Mit der zweiten Auflage seines Buches „Parlamentarismus: Eine Einführung“ verfolgt Stefan Marshall das Ziel die „Erkenntnisse der Parlamentarismusforschung für Interessierte zusammen[zu]stellen und verdaubar [zu] machen“ (S.15). Dies gelingt ihm auf knapp 300 sehr verständlich geschriebenen Seiten sehr gut. Marshalls Schreibstil in Kombination mit der gelungenen Strukturierung und dem klaren Layout des Buches, den zahlreichen Übersichtstabellen, den Kapitelzusammenfassungen und den Wiederholungsfragen ermöglichen einen leichten Wissenserwerb.
Das Buch bietet, ausgehend von einer kurzen historischen Einführung in das Konzept des Parlamentarismus, eine Übersicht über die Funktionen, die Arbeitsweise und die Binnenorganisation von Parlamenten. Außerdem greift es, nach einer Darstellung des Parlamentarismus auf sub- und supranationaler Ebene, auch die Parlamentarismuskritik sowie neo-parlamentarische Konzepte auf. Dadurch bietet das Buch einen breiten und zumeist angemessen tiefen Einblick in zentrale Themen der Parlamentarismusforschung. Auf Grund des Charakters dieses Werkes als Einführung widmet Marshall jedoch einigen Punkten, wie der Unterscheidung von präsidentiell-parlamentarischen und parlamentarisch-präsidentiellen Systemen, leider etwas zu wenig Platz. An diesen wenigen Stellen im Buch mangelt es etwas an inhaltlicher Tiefe, wodurch die oben genannte Unterscheidung mir persönlich nicht ganz klar geworden ist. Marshall selbst ermuntert jedoch den Leser/die Leserin zu einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Themenfeld durch seine nützlichen Anregungen zur weiteren Lektüre, die sich am Ende eines jeden Kapitels finden. Damit wird Marshall seinem Anspruch, eine Einführung ins Thema zu bieten, mehr als gerecht.
Ich erachte das Buch als eine optimale Möglichkeit um sich umfangreich in die Thematik einzulesen oder eine entsprechende Klausur in einem Bachelorstudiengang gut zu bestehen. Für MA-StudentInnen eignet sich Marshalls Buch vortrefflich, um das Wissen aus einem politikwissenschaftlichen BA-Studiengang aufzufrischen und, je nach Tiefe der Vorkenntnisse, sogar zu erweitern. Ich habe das Buch als eine gelungene Auffrischung meines Wissens rund um Parlamente und Parlamentarismus empfunden, da es sowohl theoretische Grundlagen liefert als auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Parlamentarismuskritik sowie die Relevanz von Parlamenten für moderne Demokratien herausarbeitet.

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