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Politische Philosophie der Gegenwart

Rationalität und politische Ordnung

von Nida- Rümelin, Julian Fach: Philosophie; Politikwissenschaft; Reihe: Grundzüge der Politikwissenschaft

In dieser Einführung in die Politische Philosophie wird die Rationalitätstheorie in ihren Grundzügen dargestellt und das Verhältnis von Rationalität und politischer Ordnung systematisch diskutiert. Die Leser lernen die klassischen vertragstheoretischen Ansätze der Politischen Philosophie kennen und ihre Weiterentwicklungen in den zeitgenössischen Theorie-Entwürfen. Zum Schluss werden die Paradigmen der Politischen Philosophie mit der politischen Praxis und ihren heutigen Strömungen in Beziehung gesetzt.
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Details
ISBN 9783825232429
UTB-Titelnummer 3242
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2009
Erscheinungsdatum 16.09.2009
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag W. Fink
Umfang 243 S.
Inhalt
Vorwort 9
1 Individuelle Rationalität 13
1.1 Das Grundmodell rationaler Entscheidung 15
1.2 Nutzen und Wahrscheinlichkeit 21
1.3 Das Kooperationsdilemma 36
2 Kollektive Rationalität 45
2.1 Das Problem kollektiver politischer
Entscheidungsfindung 47
2.2 Der Konflikt von Liberalität und Rationalität 58
2.3 Strukturelle Rationalität 66
3 Klassische Paradigmen politischer Ordnung 81
3.1 Kontraktualismus allgemein 83
3.2 Thomas Hobbes – Rationales Eigeninteresse 96
3.3 John Locke – Wahrung der Individualrechte 114
3.4 Jean-Jacques Rousseau – Republik als sittliche
Körperschaft 125
3.5 Immanuel Kant – Politische Ordnung als universelle
moralische Pflicht 138
4 Zeitgenössische Paradigmen politischer Ordnung 151
4.1 David Gauthier – Eigeninteressierter Liberalismus 153
4.2 Robert Nozick – Eigentumsrechtebasierter
Libertarismus 169
4.3 John Rawls – Universalistischer Liberalismus 187
5 Philosophie der Demokratie 203
5.1 Demokratie als Kooperation 205
5.2 Demokratie und Wahrheit 221
5.3 Konzeptionen der politischen Philosophie und
Positionen politischer Praxis 236
Personenregister 243
Reiheninfo
Die Reihe „Grundzüge der Politikwissenschaft“ ist auf die Bedürfnisse des BA-Studiums ausgerichtet und behandelt alle wichtigen Studien-Module. Dabei konzentrieren sich alle Bände auf die wesentlichen Inhalte ihrer Themenbereiche. Kurz und übersichtlich geben die Einführungen den Studierenden veranstaltungsbegleitend oder im Selbststudium einen Überblick und bilden die Grundlagen für weiterführende Studien.

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Innovatives, gut strukturiertes Lehrbuch

Bewertung

Kundenmeinung von Andreas Schmidt

Dieser Band ist in der Reihe „Grundzüge der Politikwissenschaft“ erschienen und soll einen schnellen sowie umfassenden Überblick über das Teilgebiet der Politischen Philosophie geben, um auf dieser Basis weiterführende, vertiefende Studien betreiben zu können. Daher ist es auch nicht der Anspruch des Autors, einen vollständigen Überblick über das Spektrum der politischen Philosophie oder einen Ersatz für das Studium der Quellen-Texte zu liefern. Julian Nida-Rümelin entwickelt systematisch Argumente, um sich dem Verhältnis von individueller Rationalität und politischer Ordnung anzunähern. Wie schon in anderen Werken des Autors ist auch hier der rote Faden klar erkennbar, was das Buch lesefreundlich und die Argumentation nachvollziehbar macht.
Der Startpunkt der modernen Politischen Philosophie ist die Idee, politische Ordnung auf die individuelle Rationalität der Bürger zu begründen. So handelt das erste Kapital von der individuellen Rationalität und es werden grundlegende wahrscheinlichkeits- und entscheidungstheoretische Modelle vorgestellt, um das Problem der Kooperation theoretisch beschreiben zu können. Im zweiten Kapitel wird die Logik kollektiver Entscheidungen dargestellt und der Konflikt zwischen Liberalität und Rationalität herausgearbeitet. Diese Ausführungen führen logischerweise zu den Überlegungen der Kontraktualisten (Hobbes, Locke, Rousseau, Kant), die im dritten Kapitel dargestellt sind und auch heute noch unsere Vorstellungen vom Verhältnis zwischen individueller Rationalität und politischer Ordnung bestimmen. Besonders gelungen ist auch hier wieder die Stringenz der Argumentation – die Ideen der Klassiker werden im Hinblick auf die Leitfrage des Buches systematisch vorgestellt, was zwangsläufig eine vollständige Darstellung der jeweiligen Theorie nicht erlaubt. Dies ist aber nicht Intention des Buches, weshalb am Ende eines jeden Unterkapitels weiterführende (Primär- und Sekundär-)Literatur angegeben ist. Man merkt, dass der Autor die Logik und Präzision der Mathematik liebt, gerade für Politikwissenschaftler zu Beginn ihres Studiums sicherlich eine Herausforderung, die z.T. sehr formalisierte Darstellung der Modelle auf Anhieb zu verstehen. Man muss sich also durchaus etwas durchkämpfen, allerdings ist eine solche Auseinandersetzung unabdingbar für das Verstehen grundlegender Zusammenhänge innerhalb des Fachgebiets. Vor allem weil sich die Mühe in diesem Fall absolut lohnt, da die zu Beginn vorgestellten Modelle nun auf die Theorien der Kontraktualisten „übertragen“ werden – Schwierigkeiten dieses Unterfangens inklusive. Diese Sichtweise hat auch mir neue Perspektiven und Lesarten der Klassiker aufgezeigt, die ich bisher „nur“ durch deren Primärtexte kenne.
Anschließend wird der Brückenschlag in zeitgenössische Paradigmen politischer Ordnung geschlagen und die Theorien Gauthiers, Nozicks und Rawls‘ vorgestellt. Dies ist besonders spannend, weil es zeigt, wie zeitlos die Ideen der Kontraktualisten sind und wie diese von modernen Autoren weiterentwickelt werden. Somit erzählt der Autor die ideengeschichtliche Entwicklung der Demokratie und skizziert den gedanklichen Weg, der uns zu unserer heutigen Staatsform brachte. Doch damit ist der Weg noch nicht zu Ende gegangen, diese Staatsform ist nicht perfekt und muss auch weiterhin ständig hinterfragt werden. Insofern ist es nur konsequent, dass das Buch an dieser Stelle noch nicht endet, sondern sich im letzten Kapitel der Philosophie der Demokratie zuwendet. Es geht um die Rolle der Kooperation in der Demokratie und wie sich die Demokratie mit Wahrheitsansprüchen verträgt.
Insgesamt ein innovatives, gut strukturiertes Lehrbuch, das zum Pflichtkanon für alle gehört, die sich im Studium mit der Politischen Theorie beschäftigen oder noch einen lustmachenden Einstieg suchen. Zudem ist es nicht nur inhaltlich lehrreich, sondern zeigt auch auf, dass theoretische Zugänge nicht immer einfach sind und es der gründlichen Auseinandersetzung bedarf, um sich dann auch präzise ausdrücken zu können bzw. die Bedeutung einer Theorie überhaupt erst zu verstehen. Da man diese Lektion nie früh genug lernen kann, ist der Platz in der Reihe für Studienanfänger absolut richtig – klare Kaufempfehlung aber auch für alle Interessierte, die Freude an der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Thematik haben oder eben einen Einstieg in die Politische Theorie / Philosophie suchen!

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