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Publizistik

Ein Studienhandbuch

von Kunczik, Michael; Zipfel, Astrid Fach: Medien- und Kommunikationswissenschaft;

Das Handbuch bietet eine Einführung in die wichtigsten Grundbegriffe und Kommunikationsmodelle und die Bedeutung der Massenmedien für die moderne Gesellschaft.

Die Rolle und die Arbeitsbedingungen von Journalisten werden ebenso behandelt wie Faktoren und Mechanismen der Nachrichtenauswahl. Ein ausführliches Kapitel ist den verschiedenen Theorien zur Erklärung von Medienwirkungen sowie der Bedeutung der Medien in der internationalen Kommunikation gewidmet.

Das Buch wendet sich an Studenten der Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie der Journalistik. Es kann aber auch anderen Interessierten grundlegende Einblicke in das Fach vermitteln. Es eignet sich sowohl als Studieneinführung wie auch als kompaktes Nachschlagewerk für Fortgeschrittene und Examenskandidaten.
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Details
ISBN 9783825222567
UTB-Titelnummer 2256
Auflagennr. 2. unv. Nachdr.
Erscheinungsjahr 2005
Erscheinungsdatum 23.07.2005
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 560 S.
Inhalt
VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN UND TABELLEN 11
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 13
VORWORT 15
TEIL I – EINFÜHRUNG UND BEGRIFFSKLÄRUNG
1. Zum Gegenstandsbereich des Fachs 17
2. Theorie und Empirie 21
3. Kommunikation 26
1. Kommunikation und Interaktion 26
2. Verbale Kommunikation 30
1. Funktionen und Dimensionen 30
2. Äsopische Kommunikation 32
3. Zur Problematik der interkulturellen Kommunikation: Die These der linguistischen Relativität 35
3. Nonverbale Kommunikation 37
4. Modelle interpersonaler Kommunikation 41
4. Massenkommunikation 47
1. Masse und Massengesellschaft 47
2. Der Begriff der Massenkommunikation 49
3. Massenkommunikation und interpersonale Kommunikation 51
4. Modelle der Massenkommunikation 53
5. Multimedia/Neue Medien 56
TEIL II – MASSENMEDIEN UND GESELLSCHAFT
1. Publizistikwissenschaft und Gesellschaft 61
2. Grundzüge der Systemtheorie 66
1. Struktur-funktionale Analyse 66
2. Funktionen der Massenmedien 71
3. Kommerzielle Massenmedien und Systemstabilität: Das Modell von De Fleur und die Manipulationstheoretiker der Frankfurter Schule 76
4. Funktional-strukturelle Analyse (Äquivalenzfunktionalismus) 81
3. Medien und Politik 84
1. Ansätze zum Verhältnis von Medien und Politik 84
2. Politikverdrossenheit/Videomalaise 91
3. Politik und Internet 97
4. Massenmedien und sozialer Wandel 104
1. Theoretischer Hintergrund 104
2. Massenmedien und sozialer Wandel in Entwicklungsländern 110
TEIL III – JOURNALISMUS
1. Journalisten und ihr Berufsfeld 129
1. Definition von Journalismus 129
2. Anzahl und Soziodemographie der Journalisten in Deutschland 131
3. Journalismus und Neue Medien 134
2. Historische Aspekte 137
1. Kurze Geschichte des Journalismus: Von den Anfängen bis zum Hauptberuf 137
2. Kurze Geschichte der Pressefreiheit 142
3. Zum Sozialprestige der Journalisten 149
4. Journalismus als Profession 152
5. Einflussfaktoren im Journalismus 159
1. Systematik 159
2. Einflüsse der Subjekt-Sphäre: Konzepte der Berufsrolle 162
3. Einflüsse der Institutions-Sphäre: Soziale Kontrolle in Redaktionen 175
4. Einflüsse der Professions- und der Gesellschafts-Sphäre 184
1. Einflüsse aus Wirtschaft und Politik 184
2. Journalismus und Public Relations 187
6. Zur Berufsethik des Journalismus 198
1. Begriffsklärung und Grundlagen der Ethikdiskussion 198
2. Journalistische Ethik in der Forschung 200
3. Die internationale Ethikdiskussion 203
4. Ethikkodizes und Selbstkontrolle 206
5. Empirische Studien zur Medienethik 212
1. Journalistische Ethik und Recherchemethoden 212
2. Gesinnungs- versus Verantwortungsethik 215
6. Journalistisches Fehlverhalten: Fallbeispiele 220
7. Das Entscheidungsdilemma der Journalisten und Konsequenzen für die Berichterstattung 229
TEIL IV – NACHRICHTENAUSWAHL
1. Die Gatekeeper-Forschung 241
2. Die Nachrichtenwert-Theorie 245
1. Grundlagen und Methoden 245
2. Gültigkeitsbedingungen der Nachrichtenfaktoren 254
3. Modelle der Nachrichtenauswahl 261
3. Die News-Bias-Forschung 266
4. Das Framing-Konzept 271
5. Das Objektivitätsproblem 276
TEIL V – WIRKUNGSFORSCHUNG
1. Der Wirkungsbegriff 285
2. Die Entwicklung der Wirkungsforschung 287
3. Klassische Befunde der Persuasionsforschung: Die Yale-Studies 294
1. Eigenschaften des Kommunikators 295
2. Eigenschaften der Botschaft 299
3. Eigenschaften des Rezipienten 306
4. Sozialer Kontext 308
4. Selektive Wahrnehmung und Informationsverarbeitung 308
1. Konsistenztheorien 308
2. Selektivität bei der Mediennutzung 312
3. Weitere Ansätze zur Erklärung von Selektionsvorgängen 317
5. Massenkommunikation und interpersonale Kommunikation 322
1. Das Zwei-Stufen-Fluss-Modell und das Meinungsführerkonzept 322
2. Weiterentwicklung des Zwei-Stufen-Fluss-Modells 325
3. Diffusion von Innovationen 331
4. Netzwerkanalyse 336
6. Die Nutzung der Massenmedien 343
1. Der Uses-and-Gratifications Approach 343
2. Der dynamisch-transaktionale Ansatz 351
7. Agenda-Setting 355
1. Der Ansatz und seine Überprüfung 355
2. Intervenierende Variablen 359
3. Bezüge zur Schematheorie 365
4. Verschiedene Arten von Agenda 367
5. Second-Level Agenda-Setting: Framing und Priming 370
6. Möglichkeiten und Grenzen des Ansatzes 371
8. Die Theorie der Schweigespirale 374
1. Der Ansatz 374
2. Diskussion 379
9. Die Wissenskluft-Forschung 384
1. Die Ursprungshypothese 384
2. Weiterentwicklungen des Ansatzes und intervenierende Variablen 387
3. Wissenskluft-Forschung und Neue Medien 395
10. Die Kultivierungshypothese 398
1. Theoretische Grundlagen 398
2. Empirische Untersuchungen 399
3. Resonance und Mainstreaming 401
4. Diskussion 403
11. Die Wirkung von Gewaltdarstellungen 409
1. Zum Forschungsstand 409
2. Wirkungsthesen 410
3. Der Violence Chip 419
TEIL VI – INTERNATIONALE KOMMUNIKATION
1. Die Kulturimperialismus- und Globalisierungsdiskussion 421
2. Die Diskussion um eine Neue Weltinformationsordnung 425
3. Empirische Studien zum internationalen Nachrichtenfluss 428
4. Internationale Medienkonzerne 434
1. Die Entstehung von Mediengiganten 434
2. Das Beispiel Rupert Murdoch und die News Corp. 439
1. Globalisierung 439
2. Inhalte 442
3. Vertikale Unternehmensstrategie 443
4. Nähe zur Politik 443
5. Internationale Agentur-Netzwerke im Werbe-, Public Relations und Marketingbereich 447
1. Entstehung und Bedeutung 447
2. Das Beispiel WPP (Wire and Plastic Products) 450
LITERATUR 454
PERSONENINDEX 535
SACHINDEX 542
Autoreninfo

Zipfel, Astrid

Astrid Zipfel ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz.

Weitere Titel von Kunczik, Michael; Zipfel, Astrid

Leserbewertungen

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Ein Standardwerk der Publizistikwissenschaft - Ein regelrechter Klassiker

Bewertung

Kundenmeinung von Katrin Hofmann

Dieses Lehrbuch "Publizistik" von Michael Kunczik und Dr. Astrid Zipfel vereint alles, was ein gutes Lehrbuch bieten sollte: Eingängig und leicht geschrieben für Anfänger der Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft, als auch der Journalistik, aber dennoch mit vielen nützlichen Querverweisen und Literaturhinweisen gespickt, für die tiefgehende Recherche in ein Spezialthemenegebiet der Publizistikwissenschaft, klar zugeschnitten auf die Bedürfnisse der fortgeschrittenen Leserschaft. Kunczik und Zipfel haben es geschafft, dieses Standardwerk der Publizistik nicht nur für viele unterschiedliche Studienfortschritte interessant zu machen, sondern auch alle relevanten Themengebiete intensiv zu beleuchten.

Was mir als Studentin der Disziplin besonders gut gefallen hat, dass es einen überblicksartigen Blick auf die Themen Kommunikation, bzw. Massenkommunikation, die luhmannsche Systemtheorie, die Nachrichtenauswahl (z.B. Gatekeeperforschung, die Nachrichtenwerttheorie, oder das Framingkonzept), die Persuasionsforschung innerhalb des weiten Feldes der Wirkungsforschung, sowie die internationale Kommunikation bietet. Gerade in Vorbereitung auf meinen Wunschmaster der politischen Kommunikation, kann ich es wunderbar als Nachschlagwerk nutzen.

Es wird wirklich alles an Studien und Autoren abgedeckt, die mir auch innerhalb der Vorlesungen begegnen und die ich für die Klausuren beherrschen muss. Insofern ist dieses Buch der ideale Begleiter Studierender, aber auch fertig ausgebildeter Sozialwissenschaftler, um ihre Kenntnisse aufzufrischen, Theorien zu verstehen und diese dann teilweise empirisch in die Tat umzusetzen.

Abschließend kann ich dieses Lehrbuch uneingeschränkt empfehlen und bin sehr dankbar, dass es mich so sehr im Studium unterstützt.

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