utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Qualitative Bild- und Videointerpretation

Die dokumentarische Methode

von Bohnsack, Ralf Fach: Soziologie;

Die dokumentarische Bild- und Videointerpretation stellt einen inzwischen vielfach erprobten und bewährten methodischen Zugang zu stillen und bewegten Bildern dar. Dabei geht es insbesondere darum, dem Bild in seiner spezifischen Eigenart, also als Ausdruck sprachunabhängiger und körpergebundener Ausdrucksformen, gerecht zu werden. Dies kann an ausgewählten Forschungsbeispielen für Studierende und ExpertInnen leicht verständlich und gut nachvollziehbar vermittelt werden.

Das Buch wendet sich an Studierende und ExpertInnen im Bereich qualitativer Methoden in den gesamten Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Es dient sowohl der forschungspraktischen Fundierung und Anleitung qualitativer Bild-, Video- und Filminterpretation als auch der Vermittlung qualitativer Methoden in der Lehre.

Der Autor:
Prof. Dr. rer. soc., Dr. phil. habil. Ralf Bohnsack, Dipl.-Soz., Leiter des Arbeitsbereichs Qualitative Bildungsforschung an der Freien Universität Berlin.
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
17,90 €
2. durchges. u. aktual. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
14,99 €
2. durchges. u. aktual. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
21,65 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825284824
UTB-Titelnummer 8407
Auflagennr. 2. durchges. u. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2011
Erscheinungsdatum 06.10.2011
Einband Kartoniert
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 267 S., 40 Abb.
Inhalt
1. Einleitung 11
2. Die dokumentarische Methode: allgemeine Grundlagen 15
2.1 Der methodische Zugang zum handlungsleitenden Wissen 15
2.2 Interpretatives Paradigma und praxeologische Wissenssoziologie 16
2.3 Konjunktion und Kommunikation: die Doppelstruktur alltäglicher Verständigung 17
2.4 Methodik und empirische Verfahrensweise 19
3. Dokumentarische Bildinterpretation 25
3.1 Die Marginalisierung des Bildes in der empirischen Sozialforschung 25
3.2 Implizites Wissen, Ikonologie und Habitus 28
3.3 Die Eigensinnigkeit des Bildes und die Suspendierung des textlichen Vorwissens 32
3.4 Die Differenzierung des ikonografischen Vor-Wissens: kommunikatives und konjunktives Wissen 34
3.5 Die essentielle Ambiguität des Bildes: die Sinnkomplexität des Übergegensätzlichen 36
3.6 Zur Rekonstruktion der Formalstruktur des Bildes 38
3.7 Sequenzanalyse versus Kompositionsvariation 42
3.8 Zum Problem der Polysemie: die Vieldeutigkeit des Bildes 45
3.9 Simultaneität, Synchronizität und Sequenzialität 47
4. Zur Forschungspraxis dokumentarischer Bildinterpretation 55
4.1 Die Arbeitsschritte dokumentarischer Bildinterpretation 56
4.2 Exemplarische Interpretation eines Werbefotos 58
4.2.1 Formulierende Interpretation 60
4.2.2 Reflektierende Interpretation 61
4.2.3 Bild-Text und Bild-Logo 68
4.2.4 Zusammenfassung 68
4.2.5 Komparative Analyse: der propagierte Lifestile im Werbefoto eines anderen nationalen Marktes 70
4.3 Exemplarische Interpretation von Familienfotos und Methodentriangulation 73
4.3.1 Zur Auswahl der Fotos 75
4.3.2 Familie Schiller: „Museum“ 78
4.3.3 Familie Telchow: „Gartenfest“ 85
4.3.4 Kommunion von Frau Schiller 94
4.3.5 Jugendweihe in der Familie Telchow 101
4.3.6 Kommunion der Kinder der Familie Schiller 106
4.3.7 Schluss: Triangulation, Validierung und Vertiefung 115
5. Dokumentarische Video- und Filminterpretation 117
5.1 Video und Film als Erhebungsinstrument oder Alltagsdokument 117
5.2 Zum Verhältnis von Produkt- und Rezeptionsanalyse 120
5.2.1 Exkurs: Produkt-, Rezeptions- und Diskursanalyse in den Cultural Studies 120
5.2.2 Die Polysemie in der Produkt- und Rezeptionsanalyse 124
5.2.3 Zur Differenzierung des Rezeptionsbegriffs: Interpretation, Verstehen und Aneignung 129
5.3 Ansätze der Film- und Videointerpretation in der aktuellen qualitativen Forschung 133
5.3.1 Alltagsinterpretation und wissenschaftliche Interpretation 133
5.3.2 Grenzen des interpretativen Paradigmas 135
5.3.3 Videoanalyse in ergänzender Funktion zur Gesprächsanalyse 137
5.4 Die Bewegungen der abgebildeten Bildproduzent(inn)en 140
5.4.1 Der Zugang des Films zu elementaren Ausdrucksformen und Ebenen sozialer Realität 141
5.4.2 Gebärden, Operationen und institutionalisierte Handlungen 144
5.4.3 Motivkonstruktion versus Rekonstruktion des Habitus 148
5.4.4 Die Analyseeinstellung auf das Performative 149
5.4.5 Die unterschiedlichen Ebenen dokumentarischer Interpretation und die Primordialität der vor-ikonogafischen Ebene 150
5.5 Fotogramm und Simultaneität 151
5.5.1 Die Bedeutung des Fotogramms für die Analyse von Gebärden oder
Kinemorphemen 151
5.5.2 Grenzen der Interpretation von Fotogrammen 154
5.5.3 Zur Rekonstruktion von Einstellung und Perspektivität im Fotogramm 156
5.6 Montage, Einstellung und Sequenzialität 158
5.6.1 Einstellungen, Szenen und Sequenzen 159
5.6.2 Montage und Einstellung als Produkt der abbildenden Bildproduzent(inn)en 162
5.6.3 Montage und Räumlichkeit 163
5.6.4 Relationierungen als Leistung dokumentarischer Interpretation 164
Exkurs: die Relationierung der Relationen am Beispiel 165
5.6.5 Sequenzielle und simultane Relationen und das Kontext-Wissen 168
5.7 Zur Transkription 170
5.7.1 Interpretation, Transkription und Protokoll 170
5.7.2 Das Transkriptionssystem MoViQ 171
5.8 Arbeitsschritte dokumentarischer Film- und Videointerpretation 172
5.8.1 Zum Verhältnis der Interpretationen auf der Bild-und Textebene 173
5.8.2 Zur Auswahl der für die Interpretation relevanten Sequenzen und Fotogramme 174
5.8.3 Überblick über die Arbeitsschritte im Ablauf 176
6. Zur Forschungspraxis dokumentarischer Videointerpretation: Exemplarische Analyse einer Fernsehshow: „Istanbul Total“ 177
6.1 Zur Auswahl des Genres und des Videos 177
6.2 Videotranskript 179
6.3 Interpretation in der Bilddimension 195
6.3.1 Zur Auswahl der Sequenzen 196
6.3.2 Formulierende Interpretation von Sequenzen und von Einstellungswechsel und Montage 198
6.3.3 Zur Auswahl der Fotogramme 201
6.3.4 Formulierende und Reflektierende Interpretation der Fotogramme 202
6.3.5 Reflektierende Interpretation von Einstellungswechsel und Montage 213
6.3.6 Fokussierungen aufgrund von Steigerungen, Verdichtungen und Diskontinuitäten 215
6.4 Interpretation in der Dimension von Text und Ton 222
6.4.1 Texttranskript 222
6.4.2 Formulierende Interpretation des Textes: Thematische Gliederung 225
6.4.3 Reflektierende Interpretation in der Dimension von Text und Ton 226
6.5 Reflektierende Gesamtinterpretation 233
6.6 Komparative Analyse und Gattungsanalyse 239
7. Anhang 241
7.1 Transkriptionssystem MoViQ: Movies and Videos in Qualitative Research 241
7.2 Transkriptionssystem TiQ: Talk in Qualitative Social Research 241
7.3 Zur Rekonstruktion der Perspektivität 243
7.4 Einstellungsgrößen: Übersicht über Begriffe 247
Abbildungsverzeichnis 249
Literaturverzeichnis 253
Autoreninfo

Bohnsack, Ralf

Ralf Bohnsack, Dr. rer. soc., Dr. phil. habil., Dipl. Soz., ist Professor a. D. der Freien Universität Berlin.

Weitere Titel von Bohnsack, Ralf

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von D. Sasse

Schöner Überblick/schöne Anleitung über die Methoden und Verfahren der qualitativen Möglichkeiten.
Eignet sich ebenfalls sehr gut zur Arbeit mit den Studierenden, weil nicht allzu "wissenschaftlich komplex" geschrieben, sondern verständlich formuliert.

Lesermeinung Student

Bewertung

Kundenmeinung von Paul Nicolas Scholz

Gegenstand dieser Rezension ist das Lehrbuch „Qualitative Bild- und Videointerpretation“ von Ralf Bohnsack, erschienen 2011 in zweiter Auflage im Verlag Barbara Budrich bei UTB. Bohnsack, der im deutschsprachigen Raum in der qualitativen Sozialforschung weite Bekanntheit für seine Arbeiten mit der Dokumentarischen Methode beanspruchen kann, widmet sich in diesem Band dem jungen Forschungsfeld der (dokumentarischen) Interpretation von Bild- und Videomaterial. Zunächst legt er dazu kurz, aber nicht zu knapp die methodologischen Grundlagen der dokumentarischen Methode dar und verortet ihren Standort innerhalb der „praxeologischen Wissenssoziologie“. Der Rest des Lehrbuchs ist fast genau in zwei Hälften aufgeteilt: Während die erste die Interpretation von Bildern behandelt, kommt Bohnsack im zweiten Teil auf Videointerpretationen zu sprechen. Beide Teilen sehen je einen allgemeinen Teil zum Thema vor, in welchem methodische/methodologische Grundannahmen differenziert dargestellt und argumentiert werden. Beim Teil der Videointerpretation fällt dies – bei diesem komplexen Material m. E. notwendigerweise – ausführlicher und länger aus. Danach werden anhand von Beispielen aus der Forschungspraxis die Verfahren anschaulich erläutert (bei Bildern aus der Familienforschung; Videobeispiel einer Fernsehshow). Im Anhang werden zudem hilfreiche Erläuterungen zu Techniken der Transkription und Rekonstruktion von Perspektivität gegeben – die Anleitungen zur Perspektivität hätten durchaus, da sie weitgehend voraussetzungsvoll sind, bereits an früherer Stelle im Buch einen Platz finden können.
Insgesamt ist das Buch dennoch logisch aufgebaut und kann beim (Selbst-)Studium einen guten Zugang zur Interpretation von Bild- und Videomaterial liefern. Es eignet sich meiner Meinung nach insbesondere für fortgeschrittene Abschnitte des Studiums, bspw. beim Verfassen einer Abschlussarbeit (Verweise auf weiterführende Werke gibt Bohnsack zahlreich – u. a. zu eignen Arbeiten zur Dokumentarischen Methode). Die Beispiele aus der Forschungspraxis sind sehr instruktiv und dadurch sicherlich hilfreich beim Einarbeiten in forschungspraktische Zugänge zu Bildern und Videos. Wünschenswert wären mitunter größere Bilder in höherer Auflösung oder entsprechende Links (z. B. als QR-Codes, Stichwort: Zusatzmaterialien), da so der Einblick in die Details des interpretierten Materials besser wäre (zumal alle Bilder in schwarzweiß gedruckt sind). Ein kleiner Kritikpunkt sind außerdem (wenige) Errata in der Redaktion des Buches (falsche Verweise zu Abbildungen z. B.), hier wäre eine Überarbeitung durch den Verlag zu wünschen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Müller

Umfangreiche Abhandlung der Geschichte und Methodologie der Bild- und Videointerpretation in den Sozialwissenschaften.

3 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Qualitative Bild- und Videointerpretation"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Qualitative Bild- und Videointerpretation

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Qualitative Bild- und Videointerpretation
 
  Lade...