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Quellen des Mittelalters

von Brauer, Michael Fach: Geschichte; Reihe: Historische Quellen Interpretieren

Mittelalterliche Quellen geben Einblick in lang vergangene Zeiten. Ihre Erschließung erfordert aber genaue Vorkenntnisse.

"Quellen des Mittelalters" erklärt den richtigen Umgang mit Quellen und erläutert anhand von Beispielen die Besonderheiten von Chroniken, Reiseberichten, Urkunden, Verwaltungsquellen, Inquisitionsakten u.v.m. Leitfragen unterstützen Studenten bei der eigenen Analyse.

Eine wiederkehrende Gliederung erleichtert die Orientierung in den einzelnen Kapiteln:
• Entwicklung und zeitgenössischer Gebrauch der Quellengattung
• Diskussion neuerer Forschungsansätze
• Beispielanalyse mit zweisprachigen Auszügen aus dem Quellentext
• Leitfragen am Ende jedes Kapitels, die Studenten wertvolle Hilfe für die eigene Analyse geben

Klassische Methoden der Quellenanalyse werden dabei um neuere kulturgeschichtliche und diskursanalytische Ansätze ergänzt. Dadurch erhalten Studenten und Historiker neue Perspektiven für Lehre und Forschung.
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Details
ISBN 9783825238940
UTB-Titelnummer 3894
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 18.09.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 153 S., 4 Schaubilder, 7 Abb.
Inhalt
Zur Einführung 7
Die Beschäftigung mit Quellen im Fach Mittelalterliche Geschichte 7
Infragestellung und Erweiterung des Kanons durch neue Forschungsansätze 10
Hinweise zur Quellenanalyse und –interpretation 15
Klassische Quellenkritik 15
Kulturgeschichtliche Quellenkritik 17
Aufbau des Bandes 19
1. Urkunden 21
Genese und Gebrauch 21
Neuere Forschungsansätze 27
Grundannahmen der Diplomatik (Urkundenlehre) 27
Wer spricht aus der Urkunde? 28
Symbolische Handlungen 30
Die graphische Gestaltung der Königsurkunde 32
Urkundentext und Liturgie 33
Funktion und Gebrauch von Chartularen (Kopialbüchern) 34
Original, Kopie und Fälschung 35
Beispiel Heinrich I. ordnet sein Haus 37
Leitfragen für die Interpretation 43
2. Verwaltungsquellen 45
Genese und Gebrauch 45
Neuere Forschungsansätze 48
Urbare und die Grundherrschaft 43
Urbare und die Kommunikation von Herrschaft 50
Erfassen, Beschreiben, Rechnen 52
Der Quellenwert von Rechnungen 54
Verwaltungsquellen und Rationalisierung 55
Beispiel Salzsieden in Vic-sur-Seille (Prümer Urbar) 57
Leitfragen für die Interpretation 61
3. Akten der Inquisition 63
Genese und Gebrauch 63
Neuere Forschungsansätze 67
Inquisitionsprotokolle als Spiegel des Alltags und der Volksreligion 67
Montaillou: Die Ethnographie eines Dorfes und seiner Bewohner 68
Ist der Inquisitor ein Ethnologe? 68
Carlo Ginzburg oder der Dialog zwischen Inquisitoren und Angeklagten 69
Quellenkritische Probleme der Inquisitionsprotokolle 70
Muster der Ketzerei 71
Die Entstehung des Hexenbildes 72
DieInquisition entwickelt eine Technologie der Macht 73
Beispiel Jeanne d’Arc umarmt die Heiligen 75
Leitfragen für die Interpretation 78
4. Offenbarungsliteratur 81
Genese und Gebrauch 81
Neuere Forschungsansätze 82
Visionen als Quellen für die Mentalitätengeschichte 83
Echte, literarische und gefälschte Visionen? 83
Politische Visionen 85
Mittelalterliche Frauenmystik 86
Visionen und die Geschichte des weiblichen Körpers 87
Beispiel Alpais von Cudot sieht einen verstorbenen Abt 88
Leitfragen für die Interpretation 91
5. Geschichtsschreibung 93
Genese und Gebrauch 93
Neuere Forschungsansätze 97
Das Problem der Gattungen in der Geschichtsschreibung 97
Wer las welche Geschichtswerke im Mittelalter? 98
Wahr und falsch 99
Geschichte(n) erzählen: Die literarische Form der Historiographie 101
Geschichtsbilder und Wahrnehmungen 102
Erinnerung und Rituale 103
Beispiel Peter von Dusburg über die Kriegsführung der Prußen 105
Leitfragen für die Interpretation 108
6. Reiseberichte 111
Genese und Gebrauch 111
Neuere Forschungsansätze 113
Das Eigene, das Fremde und das Andere 114
Das Fremde beschreiben 116
Formen des Wissens 116
Kontaktsysteme 118
Tradition vs. Empirie? – Wie Wissen entsteht 119
Reiseberichte und die Entdeckung der Welt 120
Beispiel Wilhelm von Rubruk über das Verhalten der Mongolen 122
Leitfragen für die Interpretation 126
Schlussbemerkung 129
Abbildungsverzeichnis 133
Bibliographie 135
Glossar 149
Pressestimmen
Aus: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters Band 70-1 – C.L. - 2015-11-16
Der Band richtet sich vornehmlich an Studierende. […] Methodisch besticht das Studienbuch erstens durch eine Einführung in den aktuellen Interpretationsdiskurs mit dem Schwerpunkt auf einem kulturwissenschaftlichen und damit interdisziplinären Ansatz […] und zweitens durch jeweils ein Quellenbeispiel pro Kapitel, das durch quellenspezifische „Leitfragen für die Interpretation“ nicht nur für den Universitätsunterricht, sondern auch für das Privatstudium wichtige Anregungen bietet.

Autoreninfo

Brauer, Michael

Brauer, Michael

Dr. Michael Brauer ist – nach Studium und Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin – Universitäts-Assistent für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Salzburg. Dort hält er regelmäßig Einführungsseminare in geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken. Seine Forschungsinteressen liegen in der Wissensgeschichte sowie in der Geschichte der Religionen und des Kulturkontakts im Mittelalter.
Reiheninfo
Die Bände geben eine knappe, fundierte und didaktische Gesichtspunkte berücksichtigende Einführung in die für eine Epoche zentralen schriftlichen Quellengattungen und deren Interpretation. Ein separater Band über Bildquellen seit dem späten 18. Jahrhundert vervollständigt die Reihe.

Neben der anschaulichen Darstellung von Erkenntnischancen und Interpretationsproblemen historischer Quellen steht die Verbindung von empirischer Analyse und Information über die durch historische Semantik, Diskurstheorie und verwandte Zugänge veränderten Grundlagen der Quelleninterpretation im Fokus der Schriftenreihe.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Hollenbach

Neuer, kulturgeschichtlicher Ansatz der Quelleninterpretation wird vorgestellt, welcher an verschiedenen Quellenarten nochmals detailliert vorgestellt wird; Leitfragen am Ende eines Kapitels; ausführliche Bibliographie; Glossar.

Leider werden nur ausgewählte Quellenarten des Mittelalters berücksichtigt. Als Beispiel für Selbtszeugnisse werden nur Reiseberichte aufgeführt, Autobiographien, Briefe u. Ä. fehlen. Es zeigt sich so, trotz des Modernen Ansatzes der Quelleninterpretation, eine sehr traditionelle Sicht auf Quellenarten.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von L. Thiel

Das Buch vermittelt einen verständlichen Umgang mit historischen Quellen. Besonders gut gelungen ist die Gegenüberstellung von traditionellen und modernen, kulturgeschichtlichen Forschungsansätzen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von P. Köckert

Das Einführungswerk von Herrn Bauer erstaunt in erster Linie durch seine Kürze, wobei der Autor es schafft alle klassischen Felder der, für die Mediävistik relevanten, Quellengattungen abzuarbeiten. Der geringe Umfang des Buches wird besonders Studenten animieren sich damit zu beschäftigen, jedoch gerade für diese Zielgruppe erscheint der Inhalt als zu stark komprimiert und dadurch besteht die Gefahr der Verwirrung der Studenten. Für eine tiefgreifendere Beschäftigung mit den Quellen des Mittelalters sollten daher andere Werke zu Rate gezogen werden, jedoch für einen ersten Einstieg in die Thematik ist das Werk durchaus verwendbar.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von O. Teufer

Michael Brauers Werk stellt eine gelungene Einführung in die Thematik dar. An den Beispielen von Urkunden, Verwaltungsquellen, Akten der Inquisition, Offenbarungsliteratur, Geschichtsschreibung und Reiseberichten behandelt der Autor die Möglichkeiten der Quellenkritik und -interpretation.

Als ideal für Studienanfänger erweist sich der einheitliche Aufbau der verschiedenen Abschnitte. Neben einem zweisprachigen Quellenauszug werden dem Proseminaristen Ansätze zur Auswertung und damit einhergehende Leitfragen aufgezeigt sowie weiterführende Literatur an die Hand gegeben. Als gutes und kompaktes Hilfsmittel ist Brauers "Quellen des Mittelalters" für den Einsatz in Prosemniaren daher nur zu empfehlen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Ebert

Das Buch bietet einen anschaulichen und schnellen Überblick über die "Quellen des Mittelalters" und ist für Studienanfänger aber auch für fortgeschrittene Studierende, die etwas nachschlagen wollen oder aufgrund Ihrer Seminararbeit Besonderheiten eines bestimmten Themas nachlesen möchten, gut geeignet.

Besonders gut sind die Kapitel 5: "Geschichtsschreibung" und 6: "Reiseberichte", da sie über den üblichen propädeutischen Überblick in Proseminaren hinausgehen. Neben der Einführung von Hans-Werner Goetz: Proseminar Geschichte. Mittelalter sicher ein "Basis-Instrument" für Studierende mit Schwerpunkt Mittelalter.

Guter Überblick

Bewertung

Kundenmeinung von Nicole Gross

Das Buch Quellen des Mittelalters ist nebst ausführlicher Einleitung, unterteilt in sechs Kapiteln zu den wichtigsten Quellen des Mittelalters und erläutert die Verwendungszwecke und Entstehungen der Urkunden, Verwaltungsquellen, Akten der Inquisition, Offenbarungsliteratur, Geschichtsschreibung und Reiseberichte und gibt Hinweise auf die Verwendung der Quelle in der Forschung und deren Bearbeitung. Quellenanalyse und -interpretation bezeichnet Brauer als „kreative Prozesse“ (S. 129) und gibt in den einzelnen Kapiteln einen guten Einblick in die Quellenarbeit und die unterschiedlichen Forschungsansätze und Fragestellungen, mit denen die Quellen immer wieder in einem anderen Licht betrachtet werden können.
Jede Quellengattung wird anhand eines Beispiels erläutert, die einzelnen Kapitel werden mit Leitfragen zur Interpretation abgeschlossen und damit zur eigenen Bearbeitung angeregt. Vor allem der Unterschied in der Fragestellung zwischen der Klassischen Quellenkritik und den Neuen Ansätzen der Forschung wird nicht nur innerhalb der Kapitel, sondern auch in den Leitfragen deutlich zum Ausdruck gebracht und die Unterschiede sind damit nachvollziehbar.
Literaturhinweise und Leseempfehlungen runden die Kapitel zur Vertiefung des Themas ab.
Das Buch liefert einen guten Überblick sowohl über die Quellengattungen als auch die Forschungsliteratur. Dazu trägt u.a. auch die umfangreiche Bibliografie am Ende des Buches bei. Das Glossar bietet eine knappe Erklärung der wichtigsten Wörter.
Für meinen Geschmack könnten die Texte ein bisschen besser gegliedert sein, eine Stichwortleiste am rechten Rand zu einzelnen Abschnitten wäre hilfreich.
Ansonsten eine gute Empfehlung gerade für geschichtswissenschaftliche Studenten, die sich einen Überblick über die Quellengattungen und Forschungsliteratur verschaffen möchten.

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