utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Reformation und Konfessionelles Zeitalter (1517–1648)

von Jung, Martin H. Fach: Theologie/ Religionswissenschaft; Reihe: Basiswissen Theologie und Religionswissenschaft

Für die evangelische Kirchengeschichtsschreibung ist die Reformation eine eigenständige Epoche der Kirchen-, Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte. Mit ihr endet das Mittelalter und beginnt die Neuzeit. Auf die Reformation folgt das Konfessionelle Zeitalter, das sich bis 1648 erstreckte, als der Friede von Münster und Osnabrück mehr Toleranz gewährte. Seine Ausläufer reichen bis ins ausgehende 18. Jahrhundert. Diese beiden Epochen prägten die Kirchengeschichte nachhaltig.

Martin H. Jungs Lehrbuch enthält in fünfzehn übersichtlichen Kapiteln den studien- und prüfungsrelevanten Lehrstoff zu beiden Epochen. Karten, Bilder, Tabellen und Auszüge aus Quellentexten machen den Text anschaulich. Das Glossar hilft beim Verstehen fremder Begriffe. Personen- und Sachregister ermöglichen das gezielte Auffinden einzelner Gestalten und Sachverhalte.
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
27,99 €
1. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
22,99 €
1. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
33,74 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825236281
UTB-Titelnummer 3628
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2012
Erscheinungsdatum 15.02.2012
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 288 S., 13 Abb., 27 Tab.
Inhalt
Einleitung: Reformation und Konfessionelles Zeitalter als
Epochen der Kirchen-, Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte 9
1. Voraussetzungen, Rahmenbedingungen, Hintergründe 14
Das Reich 14
Die Kirche 16
Das Bildungswesen 20
Die Entdeckungen 22
2. Luther und die frühe Reformation in Wittenberg 25
Luthers Entwicklung zum Reformator 25
Die reformatorische Entdeckung 27
Thesen zu Ablass und Buße (1517) 29
Disputationen in Heidelberg und Leipzig 33
Reformatorische Hauptschriften (1520) 34
Wormser Reichstag (1521) 36
Auf der Wartburg 40
Bibelübersetzung 40
Reformen und Unruhen in Wittenberg 42
Ritterfehde gegen die alte Kirche (1522/23): Franz von Sickingen 44
Bauernkrieg (1524/25) und Thomas Müntzer 45
Streit mit Erasmus 52
Ausstrahlungen der Wittenberger Reformation 56
3. Melanchthon und der Fortgang der Reformation in Wittenberg 58
Melanchthon – mehr als ein Konreformator 58
Der erste Reichstag von Speyer (1526) 62
Visitationen in Kursachsen, Aufbau evangelischer Gemeinwesen 64
Der zweite Reichstag von Speyer und der Protest (1529) 71
Augsburger Reichstag und Augsburger Bekenntnis (1530) 74
Schmalkaldischer Bund und Schmalkaldische Artikel 77
Luthers letzte Jahre 79
Die Verbreitung des Luthertums 80
4. Zwingli und die Reformation in Zürich 85
Zwinglis Entwicklung zum Reformator 85
Disputationen in Zürich und Baden 88
Ausstrahlungen der Züricher Reformation 91
Abendmahlsstreit und Marburger Religionsgespräch 93
Schlacht von Kappel und Tod Zwinglis (1531) 96
Bullinger als Nachfolger Zwinglis 98
5. Calvin und die Reformation in Genf 100
Calvins Entwicklung zum Reformator 100
Basel: Institutio (1535/36) 101
Genf: Reformator an der Seite Farels (1536–1538) 102
Straßburg: Reformator an der Seite Bucers (1538–1541) 104
Ausbau Genfs zur Gottesstadt (1541–1564) 107
Ausstrahlungen der Genfer Reformation 111
Calvins letzte Jahr 112
Beza als Nachfolger Calvins 113
Der Siegeszug des Calvinismus, auch in Deutschland 114
6. Täufer und Schwenckfelder 118
Das Sakrament der Taufe 119
Evangelische Kritik an der Kindertaufe 120
Anfänge der Täuferbewegungen und erste Wiedertaufen 122
Täufer-Bekenntnisse und Täufer-Verfolgungen 123
Täuferreformationen in Waldshut und Nikolsburg 125
Hoffman und das Münsteraner Täuferreich 126
Menno und die Mennoniten 128
Baptisten – eine täuferische Freikirche 132
Schwenckfeld und die Schwenkfelder Church 133
7. Frauen der Reformationszeit 138
Ehe und Ehelosigkeit als christliche Lebensformen 139
Katharina von Bora – eine Reformatorenfrau 140
Katharina Zell – eine Frau als Reformatorin? 143
Caritas Pirckheimer – prominente Gegnerin der Reformation 146
Folgen der Reformation für die Frauen 150
8. Reformation in England, Frankreich, Polen 154
Heinrich VIII. und der Anglikanismus 154
Hugenotten in Frankreich 157
Lutheraner, Calvinisten und Sozinianer in Polen 159
9. Religionsgespräche, Religionskrieg, Religionsfriede 162
Die Reichsreligionsgespräche (1540/41) 162
Die Doppelehe Philipps von Hessen (1540) 167
Der Schmalkaldische Krieg (1546/47) 170
Das Interim (1548–1552) 171
Der Fürstenkrieg (1552) 173
Augsburger Reichstag und Augsburger Religionsfriede (1555) 175
10. Das Konzil von Trient (1545–1563) und die Katholische Reform 179
Konzilsgedanken bei den Reformatoren 179
Mühsame Wege zum Konzil 181
Trienter Konzil: 1. Phase (1545–1547) 182
Trienter Konzil: 2. Phase (1551–1552) 183
Protestanten auf dem Weg nach Trient 184
Trienter Konzil: 3. Phase (1562–1563) und Abschluss (1564) 185
Die Katholische Reform 186
Die Jesuiten im Dienst der Reform 187
11. Anfänge des Konfessionellen Zeitalters 191
Konfessionsbildung, Konfessionalisierung, Konfessionalismus 191
Lehrkonflikte im Luthertum 193
Konkordienformel und Konkordienbuch 198
Philippisten, Gnesiolutheraner, Kryptocalvinisten 200
Lutherische Orthodoxie 203
Reformierte Orthodoxie 208
Die Synode von Dordrecht (1618/19) und der Arminianismus 209
12. Barockscholastik, romanische Mystik, Jansenismus 213
Barockscholastik: mittelalterliche Theologie in neuem Gewand 213
Romanische Mystik: neue Frömmigkeitsformen und neue Orden 215
Jansenius und Jansenismus: Augustin-Renaissance im Katholizismus 217
13. Dreißigjähriger Krieg (1618–1648) und Westfälischer Friede (1648) 219
Konfessionalisierung, Rekatholisierung, Gegenreformation 219
Der Dreißigjährige Krieg und seine Folgen 223
Der Friede von Münster und Osnabrück 224
Krieg als Gericht, Friede als Geschenk, Reform als Konsequenz 226
14. Juden und Christen im 16. und 17. Jahrhundert 231
Erwartungen der Juden an die Reformation 231
Luthers Judenfeindlichkeit und ihre Folgen 234
Philosemiten in Holland und England 237
Judenmission und Judentaufen 241
15. Pietismus, Aufklärung und das Ende des Konfessionellen Zeitalters 245
Frömmigkeitskrisen und Frömmigkeitsaufbrüche 246
Weigel und Böhme: Mystik im Protestantismus 247
Arndt und das „Wahre Christentum“ 249
Descartes und die „Grundlage der Philosophie“ 251
Pietismus und Aufklärung als Bahnbrecher der Moderne 252
Ausblick: Die Nachwehen des Konfessionellen Zeitalters und
das Erbe der Reformation in der Moderne 259
Anhang 264
Glossar 264
Literatur 275
Quellen und Abkürzungen 275
Personenregister 276
Sachregister 281
Nachweis der Abbildungen 288
Pressestimmen
Aus: Ebernburg-Hefte – Patrik Mähling – 49/2015
[…] Es ist Jung gelungen, ein Lehrbuch vorzulegen, in dem wesentliche Aspekte und wichtige Ereignisse kurz und prägnant dargestellt werden […]. Kästen, die beispielsweise […] stichwortartige Überblicksinformationen enthalten, sowie Bilder und Karten werden durchweg didaktisch überzeugend […] eingesetzt, was den Charakter des Werkes als Lehrbuch unterstreicht, wie ebenfalls der durchgängige Einsatz von Stichwörtern zum jeweiligen Absatz am Seitenrand. […]

Aus: theology.de – 29.02.2012
[…] Jung bietet den prüfungsrelevanten Lehrstoff des Studiums mit vielen Karten, Bildern, Übersichtstabellen und einem ausführlichen Glossar. Ein Muss für Theologiestudenten! […]
> Zum Volltext der Rezension

Aus: Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 11 – Prof. Dr. Martin Schreiner - 2012
Vorzüglich führt Martin H. Jung [...] in Reformation un d Konfessionelles Zeitalter als Epochen der Kirchen-, Theologie und Frömmigkeitsgeschichte ein.

Autoreninfo

Jung, Martin H.

Jung, Martin H.

Prof. Dr. theol. habil. Martin H. Jung (1956 in Bietigheim-Bissingen geboren) studierte nach einem freiwilligen sozialen Friedensdienst in Israel Evangelische Theologie, außerdem Pädagogik und Religionswissenschaft, in Tübingen und Berlin. Nach seinem Vikariat in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wirkte er 1987-1990 und 1992-1997 als Assistent in Tübingen, dazwischen im Pfarrdienst. 1990 Promotion, 1996 Habilitation, anschließend Privatdozent für Kirchengeschichte in Tübingen. 1996 Professurvertretung an der Universität Gesamthochschule Siegen. 1997-2002 Assistenzprofessor an der Theologischen Fakultät der Universität Basel. Seit 2002 Professor für Historische Theologie (Kirchengeschichte, Dogmen- und Konfessionsgeschichte, Ökumenische Theologie) in Osnabrück. Mitglied der „Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus“ sowie weiterer wissenschaftlicher Organisationen, Mitglied des Senats der Universität Osnabrück. Forschungsschwerpunkte: Reformationsgeschichte, protestantische Orthodoxie, Pietismus, Kirchen- und Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Geschichte der Frauen in der Kirche, Geschichte der jüdisch-christlichen sowie der christlich-muslimischen Beziehungen, Frömmigkeitsgeschichte.

Weitere Titel von Jung, Martin H.

Reiheninfo
Die Reihe deckt alle Bereiche der Evangelischen Theologie ab und orientiert sich an den Studien- und Prüfungsinhalten der modularisierten Studiengänge. Schwerpunkte bilden die Bereiche Bibelwissenschaften, Kirchengeschichte, Systematische Theologie und praktische Theologie. Die optische Aufbereitung des Stoffs in Tabellen und Grafiken unterstützen den Lese- und Lernprozess der Studierenden.

Weitere Titel aus dieser Reihe anzeigen

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Buchholz

Das Buch geht über das Thema Reformation hinaus und beschreibt auch die Konfessionalisierungsproblematik, die oftmals im Studium zu kurz kommt. Der osteuropäische Kontext fehlt als Vergleichsmodus. Hier wären die Altgläubigen ein wichtiger Aspekt.

Guter Einblick in das Zeitalter der Reformationsgeschichte

Bewertung

Kundenmeinung von Rebekka Bolz

Das Werk von Martin H. Jung bietet einen umfassenden Überblick über den Weg zur Reformation und ihrer Folgen bis hin zum Westfälischen Frieden von 1648. In 15 Kapiteln können sich meiner Meinung nach sowohl Kirchenhistoriker als auch Fachfremde ein Bild über das konfessionelle Zeitalter machen. Besonders hervorzuheben ist, dass Jung auch auf aktuelle Fragestellungen nach "Juden & Christen" oder "Frauen in der Kirche" eingeht und diese historisch beleuchtet. Jung selbst betont in seinem Vorwort die Aktualität der Grundgedanken der Reformation; nicht nur auf Grund der Jubiläumsfeiern in den kommenden Jahren, sondern besonders im Hinblick auf einen ökumenischen Dialog der Kirchen.

Jungs Buch wird dadurch zu einem guten Studienbuch, dass keine Fragen offen bleiben. In kleinen Kästchen werden Begriffe und ihre lateinische oder griechische Herkunft erklärt, Kurzbiographien oder kleine Zeittafeln verschaffen einen Überblick und in jedem Kapitel findet man grau unterlegte Kästen, die das Vorangegangene zusammenfassen.

Für ein historisches Werk ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, dass an Quellen gearbeitet wird. Auch dies gelingt Jung. Wichtige Texte wie Luthers Thesen vom 31.10.1517 oder der Osnabrücker Friedensvertrag von 1648 sind abgedruckt und erläutert. Nicht erkennbar wird, wie die Auswahl von 31 aus 95 Thesen zu Stande kommt.

Obwohl Jung dem evangelischen Lehrbuch auch katholische Sichtweisen einhaucht, werden teilweise falsche Urteile gefällt. So erkennen meiner Meinung nach auch katholische Kirchenhistoriker die Reformation als Epoche ein. Jung verneint diese "epochale Bedeutung".

Wünschenswert wäre weiterhin ein ausführlicheres Kapitel zu Luthers Theologie gewesen, aber vielleicht war dafür auch nicht mehr der Platz gegeben.

Im Großen und Ganzen ein sehr gelungenes Studienbuch!

sehr umfangreich und klar gegliedert

Bewertung

Kundenmeinung von Sven Görnitz

In diesem Buch werden die einzelnen Abschnitte der Reformation und des Konfessionellen Zeitalter in einer Art Querschnitt dargestellt. Durch die Hinweise an den Seiten, welche Aspekt gerade im links stehenden Abschnitt behandelt wird bleibt das Thema greifbar, ein abschweifen oder zuviel lesen wird damit verhindert. Der Umfang, die Verarbeitung, Struktur und Gestaltung sind sehr positiv zu werten, jedoch macht das Buch an einigen Stellen eher den Eindruck eines Lexikons, als einer vertiefenden Monographie. Eine Erweiterung dieses Werkes würde jedoch auf Kosten des Handlings gehen, denn dass Werk hat bereits jetzt einen Umfang von 290 Seiten. Dem Buch würden mehr Bilder gut tun,um bestimmte Dinge plastischer zu machen. Als sehr gut sehe ich auch den Ausblick auf ein breites Spektrum an Ländern in denen reformiert wurde und die Beleuchtung der Hintergründe!

Äußerst positiver Leseeindruck

Bewertung

Kundenmeinung von Nadja D.

„Reformation und Konfessionelles Zeitalter“ von Martin H. Jung ist ein evangelisches Lehrbuch, das die katholischen Perspektiven überzeugend integriert. In der Einleitung erfolgt eine anschauliche Einführung in die Epoche und eine Definition des Begriffs Reformation. Für den rechten Gebrauch der Termini rund um die Reformation werden die wichtigsten Bezeichnungen und Begriffe erklärt. Das Buch setzt sich aus insgesamt fünfzehn Kapiteln zusammen. Im ersten Kapitel werden zum Beispiel die Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Hintergründe der Reformation kenntnisreich aufgeführt. Eingegangen wird zunächst auf die politischen Verhältnisse um das Jahr 1500, dabei wird die Reichsstruktur beschrieben unter Einbezug der Herrschaftsinstanzen im Reich. Anschließend werden die kirchlichen Strukturen systematisch erklärt unter Einbezug der kirchlichen Missstände. Das Bildungswesen mit Fokus auf das Aufkommen des Humanismus und dem bedeutendsten Vertreter Erasmus von Rotterdam wird sehr kurz behandelt. Es werden im gesamten Band durchgehend Quellen angeführt, so z.B. im zweiten Kapitel Luthers 95 Thesen, Luthers Wormser Rede oder Der erste der Zwölf Artikel der Bauern. Jedes Kapitel bietet eine Literaturangabe zur weiteren Einarbeit und schließt mit einem stichpunktartigen Überblick, wie z.B. im dritten Kapitel über den Erfolge und die Folgen der Reformation. Hervorragend für die Vertiefung sind Glossar und die ausführliche Bibliographie geeignet. Mein Leseeindruck war insgesamt äußerst positiv.

4 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Reformation und Konfessionelles Zeitalter (1517–1648)"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Reformation und Konfessionelles Zeitalter (1517–1648)

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Reformation und Konfessionelles Zeitalter (1517–1648)
 
  Lade...