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Römische Antike

von Huttner, Ulrich Fach: Geschichte; Reihe: Studium Geschichte

Römische Geschichte anhand der Quellen dargestellt

Das Studienbuch bietet eine fundierte und gut verständliche Darstellung der römischen Geschichte von der Frühzeit bis zur Reichskrise im 3. Jh. n.Chr. Im Rahmen der Abhandlung der politischen Ereignisgeschichte kommen auch wichtige Themen der Forschungsdiskussion zur Sprache.

Ein Charakteristikum des Bandes – und gleichzeitig eine Schlüsselqualifikation historischen Arbeitens – ist die intensive Auseinandersetzung mit den literarischen und archäologischen Quellen.
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Details
ISBN 9783825239190
UTB-Titelnummer 3122
Auflagennr. 2. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 20.02.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 454 S., zahlr. Abb. u. Karten
Zusatzmaterial
Inhalt
I. Einleitung 1
1. Der geographische Rahmen 1
2. Der chronologische Rahmen und die Periodisierung
der römischen Geschichte 4
3. Zur Quellenlage 7
4. Antike und moderne Historiographie 9
4.1 Antike Historiographie 9
4.2 Moderne Historiographie 14
II. Die römische Frühzeit (ca. 1000–500 v.Chr.) 17
1. Die Genese der Stadt Rom 17
2. Die Königszeit und die Etrusker 19
III. Die römische Republik und der Weg zur
Weltmacht (ca. 500–133 v.Chr.) 26
1. Die Frühzeit der Republik 27
2. Der Ausgleich zwischen den Ständen (Patrizier und Plebeier) 28
2.1 Secessio plebis („Volksstreik“) und Volkstribunat 29
2.2 Das Zwölftafelgesetz 31
2.3 Die Leges Liciniae Sextiae und die Lex Hortensia 32
3. Die Funktionsweise der Republik 33
3.1 Die Sozialstruktur 34
3.2 Die politischen Instanzen 38
4. Expansion in Italien 60
4.1 Rom und seine Nachbarn – frühe Verträge 60
4.2 Galliersturm und Latinerkrieg 62
4.3 Die Samnitenkriege 64
4.4 Pyrrhos 68
4.5 Das römische „Bundesgenossensystem“ 70
5. Der Kampf gegen Karthago 71
5.1 Der Erste Punische Krieg 72
5.2 Konflikte und Machtpolitik zwischen den Kriegen 76
5.3 Der Zweite Punische Krieg 79
6. Rom und der griechische Osten 88
6.1 Der Zweite Makedonische Krieg 88
6.2 Der Antiochoskrieg 91
6.3 Der Dritte Makedonische Krieg und die aktive Machtpolitik Roms 92
6.4 Griechische Kultur und römischer Pragmatismus 97
7. Störungen in der innenpolitischen Struktur 100
7.1 Scipio Africanus 101
7.2 Spaniengeneräle in Bedrängnis 102
IV. Das Jahrhundert der Krise:
Von der Republik zur Monarchie (133 v.Chr. – 14 n.Chr.) 104
1. Revolution oder Krise? 105
2. Die Gracchen 107
2.1 Tiberius Sempronius Gracchus, das Problem der
Landverteilung und die Radikalisierung der Politik 107
2.2 Populare und Optimaten 110
2.3 Caius Gracchus und sein revolutionäres Programm 111
2.4 Widerstand gegen Caius Gracchus und das
Senatus Consultum Ultimum 114
3. Marius und Sulla 116
3.1 Der Iugurthinische Krieg 116
3.2 Kimbern und Teutonen 118
3.3 Die Auseinandersetzung des Saturninus mit dem Senat 119
3.4 Marius und Sulla im Kampf ums Prestige 120
3.5 Der Bundesgenossenkrieg 121
3.6 Sullas erster Marsch auf Rom und sein Kampf im Osten 125
3.7 Die „Herrschaft“ Cinnas und Sullas zweiter Marsch auf Rom 128
3.8 Sullas Diktatur und sein Restaurationsprogramm 132
4. Militärische Bewährungsproben: der Aufstieg des Pompeius 136
4.1 Sertorius in Spanien 137
4.2 Der Aufstand des Spartacus 139
4.3 Das Konsulat des Pompeius und des Crassus 141
4.4 Die Sonderkommanden des Pompeius 142
4.5 Der Aufstand des Catilina und erste Umtriebe des Clodius 148
4.6 Die Rückkehr des Pompeius 153
5. Caesar, die Eskalation des Bürgerkrieges und die Diktatur 154
5.1 Das Erste Triumvirat 154
5.2 Caesars Konsulat (59 v.Chr.) 155
5.3 Die Eröffnung des Gallischen Krieges 158
5.4 Die Provokationen des Clodius und die Erneuerung
des Triumvirats 160
5.5 Caesars Sieg in Gallien 165
5.6 Unruhen in Rom und Caesars Weg ins Abseits 168
5.7 Der Ausbruch des Bürgerkrieges: Italien und Spanien 172
5.8 Der Kampf gegen Pompeius 175
5.9 Caesars Erfolg im Osten und das Ende des Pompeius 177
5.10 Krieg und Sieg gegen die „Pompeianer“ in Africa 180
5.11 Caesars Diktatur 183
5.12 Kampf und Sieg gegen die Pompeiussöhne in Spanien 186
5.13 Caesars Allmacht und Ende 188
6. Octavian auf dem Weg zur Autokratie 193
6.1 Octavians Führungsanspruch im Kampf um Caesars Erbe 193
6.2 Das Zweite Triumvirat und das Ende der Caesarmörder 199
6.3 Octavian und Antonius zwischen Konflikt und Einvernehmen 201
6.4 Die Zuspitzung des Konfliktes und die Schlacht von Actium 207
7. Die Verschleierung der Autokratie durch Augustus 214
7.1 Die Jahre der Wende: 28/27 v.Chr. 214
7.2 Gefährdung und Konsolidierung des Prinzipats 218
7.3 Sittengesetze und Säkularfeier 222
7.4 Expansionspolitik im Norden 224
7.5 Das Problem der Nachfolge und der dynastische Anspruch 225
Exkurs: Die Geburt Christi 231
7.6 Politische Turbulenzen und die Katastrophe im
„Teutoburger Wald“ 232
7.7 Tod und Bilanz 235
8. Blüte der Literatur 237
V. Der Prinzipat in stabilen Strukturen (14–235 n.Chr.) 243
1. Die Kaiserwürde 244
1.1 Die Herrschaftsübernahme durch Tiberius 244
1.2 Die Konditionen kaiserlicher Macht und das
„Bestallungsgesetz“ Vespasians 245
1.3 Titulatur und Bild des Kaisers 248
2. Die Regierungspraxis und die Administration des Reiches 250
2.1 Senatoren und ihre Karriere 252
2.2 Kaiser und Statthalter 256
2.3 Ritter und ihre Karriere 257
3. Das Militär 261
3.1 Militär in Italien 262
3.2 Die Legionen 262
3.3 Die Auxiliartruppen 265
3.4 Die Funktionsweise der Armee 268
4. Die iulisch-claudische Dynastie (14–68) 268
4.1 Tiberius (14–37) 270
4.2 Caligula (37–41) 276
4.3 Claudius (41–54) 280
4.4 Nero (54–68) 284
5. Das Vierkaiserjahr: Bürgerkrieg im Kaiserreich (68/69) 291
5.1 Galbas Coup und Scheitern 292
5.2 Othos Coup und seine Niederlage gegen Vitellius 294
5.3 Der Siegeszug Vespasians 295
6. Die flavische Dynastie (69–96) 298
6.1 Vespasian (69–79) 298
6.2 Titus (79–81) 303
6.3 Domitian (81–96) 306
7. Die Adoptivkaiser (96–192) 309
7.1 Nerva (96–98) und die Idee der Adoption 309
7.2 Traian (98–117) 311
7.3 Hadrian (117–138) 316
7.4 Antoninus Pius (138–161) 322
7.5 Marcus Aurelius (161–180) und Lucius Verus
(161–169) – die letzten Adoptivkaiser 324
7.6 Das Nachspiel: Commodus (180–192) 331
8. Die severische Dynastie (193–235) 336
8.1 Prätendentenkämpfe und der Siegeszug des
Septimius Severus (193–211) 336
8.2 Caracalla (211–217) 342
8.3 Der Putsch des Macrinus und die Reorganisation
der severischen Dynastie 344
8.4 Elagabal (218–222) 346
8.5 Severus Alexander (222–235) 348
VI. Die Soldatenkaiser und die Reichskrise (235–284 n.Chr.) 352
1. Abwehrkämpfe und die Dominanz des Militärs 352
1.1 Maximinus Thrax (235–238) und die Senatskaiser des Jahres 238 353
1.2 Gordian III. (238–244) und Philippus Arabs (244–249) 356
1.3 Schneller Kaiserwechsel und Grenzkämpfe um
die Jahrhundertmitte 360
1.4 Die Dynastie des Valerianus (253–268) und die
Etablierung von Sonderreichen 364
1.5 Kämpfe und Konsolidierung unter den späten
Soldatenkaisern: von Claudius Gothicus (268–270)
bis Carus (282/283) 370
2. Soziale Umbrüche und ökonomische Einbrüche 379
2.1 Zwänge und Chancen der Eliten 379
2.2 Die Nöte des breiten Volkes 381
2.3 Ökonomische Flaute und gestörte Qualitätsstandards 382
3. Christen in der Defensive 385
3.1 Eingottkulte 385
3.2 Die Kritik an den Christen 386
3.3 Das Opferedikt des Decius (250) und die
Verfolgungsedikte des Valerianus (257/258) 388
4. Krisenbegriff und Krisenbewusstsein 390
VII. Anhang 393
1. Karten 393
2. Abkürzungsverzeichnis 398
3. Kommentiertes Literaturverzeichnis 400
4. Abbildungs- und Kartenverzeichnis 416
5. Register 420
Pressestimmen
Aus: www.theartofculture.com, MS, 29.01.2010
Für das Studium der Geschichte, besser gesagt der Alten Geschichte sind bei UTB unlängst zwei umfassende Gesamtdarstellungen erschienen, die beide aus einer äußerst gelungenen Mischung aus unabdingbaren Fachdetails und der für den Rahmen eines einzigen Bandes nötigen Überblicksdarstellung bestehen. Damit eignen sich diese Monographien ideal für eine erste Einführung in die Alte Geschichte als auch für die Vorbereitung auf Abschlussprüfungen wie das gymnasiale Staatsexamen, wobei dann die vorbildlich ausgewählte Sekundarliteratur miteinbezogen werden sollte. [...] Summa summarum sind beide Darstellung sehr informationsdicht und äußerst gelungen!
> Zum Volltext der Rezension
Autoreninfo

Huttner, Ulrich

Prof. Dr. Ulrich Huttner lehrt Alte Geschichte an der Universität Siegen.
Reiheninfo
Die Reihe greift die Themen von Pflichtveranstaltungen wie Epochenmodulen und Überblicksvorlesungen im Geschichtsstudium auf. Jeder Band folgt einer einheitlichen Gliederung in Einführung, Darstellung und Information und zeichnet sich durch eine quellenorientierte Darstellung aus. Übersichtstafeln und Karten erleichtern den Überblick; Marginalien, Quellenzitate, und Abbildungen mit ausführlichen Legenden strukturieren den Text. Die ideale Vorbereitung für das Examen!

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Kuhle

Die große Masse des Inhaltes liegt auf der römischen Kaiserzeit, während die früheren Epochen quantitativ weniger betrachtet werden. Auch die späte Kaiserzeit nimmt einen verhältnismäßig kleinen Raum ein. Trotz der Kritik ist das Buch lesenswert und für Studierende, deren Hauptaugenmerk in den Einführungsveranstaltungen zumeist die Kaiserzeit ist, sehr hilfreich. Besonders das Kommentierte Literaturverzeichnis hilft zur Orientierung in den sehr zahlreichen Veröffentlichungen zur Kaiserzeit.

Sehr empfehlenswerte Einführung in die römische Antike

Bewertung

Kundenmeinung von Marcel Aulich

Ulrich Huttner´s Buch „Römische Antike“ bietet eine übersichtlich gestaltete Einleitung in einen Zeitraum von 1300 Jahren römischer Geschichte. Er teilt die römische Antike in 5 Epochen und führt jede unter der Berücksichtigung ihrer besonderen Eigenheiten sehr verständlich ein. Die übersichtliche Struktur und die Zeittafel zu jeder einzelnen Epoche, nehmen den Leser an die Hand und begleiten ihn auf seiner Reise in eine Zeit, die schon lange vergangen ist, aber noch bis heute wirkt.
Das Inhaltsverzeichnis und der Anhang erlauben es sich schnell im Buch zurechtzufinden. Die Sprache des Buches ist klar und leicht verständlich. Huttner vermeidet lange Schachtelsätze und übersetzt lateinische Fachtermini in aller Regel in Klammern neben dem Terminus.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch für alle an der römischen Antike Interessierten als Einleitung und als Nachschlagewerk sehr geeignet ist. Ein abgeschlossenes Geschichtsstudium ist zum Verständnis dieses Werkes nicht notwendig, schadet der Lektüre aber sicherlich auch nicht.

Gelungenes Überblickswerk zur Römischen Antike

Bewertung

Kundenmeinung von Jessica Hackbarth

Das Buch "Römische Antike" von Ulrich Huttner behandelt die Römische Geschichte von der Frühzeit bis zur Reichskrise im 3. Jh. n. Chr.
Einleitend beginnt Huttner mit einer Beschreibung des zeitlichen und geographischen Rahmens, der Quellenlage und einer kurzen Erläuterung zu den Prinzipien der antiken und modernen Geschichtsschreibung. Die historische Darstellung selbst erfolgt in streng chronologischer Reihenfolge und fasst die wichtigsten Entwicklungen der römisch-antiken Geschichte auf kompakte Weise zusammen. Huttner beschränkt sich dabei auf die wesentlichen Ereignisse und schildert diese in einem gut lesbaren Schreibstil, was dem Buch eine besondere Stringenz verleiht und es dem Leser ermöglicht, diese Geschehnisse leicht miteinander in Verbindung zu setzen. An manchen Stellen lässt der Autor Zitate, Abbildungen sowie schematische Zeichnungen in den Text einfließen. Besonders letzteres hilft dem Leser, komplexe Strukturen besser zu verstehen. Jedem Kapitel geht zudem eine Zeittafel voran, welche die zeitliche Einordnung erleichtert.
Das Buch richtet sich in erster Linie an Geschichtsstudenten und ist gut geeignet zur Einführung in das Thema der Römischen Antike, da es einen sehr guten Überblick bietet. Forschungsfragen und -diskussionen werden in dem Buch zwar angerissen, können in diesem Rahmen aber nicht ausführlicher behandelt werden, weshalb sich bei einer intensiveren Auseinandersetzung mit bestimmten Aspekten eine weiterführende Lektüre empfiehlt, wobei das umfangreiche, thematisch sortierte und kommentierte Literaturverzeichnis am Ende gute Anhaltspunkte liefert.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Werk zur Vermittlung von Basiswissen über die römische Geschichte!

Empfehlenswerter Überblick über die Römische Antike

Bewertung

Kundenmeinung von Lena Wattenberg

„Römische Antike“ von Ulrich Huttner ist ein Buch, das sich insbesondere an Studenten der Geschichtswissenschaft richtet und bietet diesen einen guten Überblick über die römische Geschichte ab ca. 1000 v. Chr. bis zur Reichskrise im 3. Jahrhundert n. Chr.
In der Einleitung beginnt Huttner mit einer geographischen und zeitlichen Einordnung, geht kurz auf die Quellenlage ein und bietet eine Zusammenfassung der Darstellungen der römischen Antike. Im Anschluss daran beginnt Huttner einen chronologischen Überblick über die Römische Antike und es gelingt ihm, dem Leser eine gute Einführung in die Thematik zu geben.
Die eingebauten Zitate, Karten, Bilder und die schematische Darstellung verdeutlichen das Geschriebene und die verwendeten Quellen zeigen dem Leser, woher das Wissen über die Antike stammt. Dadurch, dass den einzelnen Kapiteln Zeittafeln vorangestellt sind, die sehr knapp die wichtigsten Daten aufzeigen und durch einzelne Stichworte an den Seitenrändern, wird es dem Leser ermöglicht, sich gut zu orientieren und es erleichtert das Suchen nach einzelnen Fakten.
Das Buch kann nur eine knappe Gesamtdarstellung bieten, aber der Anhang mit dem kommentierten Literaturverzeichnis erleichtert eine weitere Recherche zu einzelnen Themen. Zudem bietet der Anhang Karten, die das Gelesene veranschaulichen sowie ein Register, das eine schnelle Orientierung im Buch ermöglicht.
Insgesamt ist das Buch gut lesbar, da der Autor sehr verständlich schreibt. Außerdem gelingt es ihm, dem Leser ein gutes Basiswissen über die Römische Antike zu verschaffen. Das Buch ist empfehlenswert für Interessierte, die sich zunächst einen Überblick verschaffen wollen.

Guter Einstieg in die Römische Geschichte

Bewertung

Kundenmeinung von Sophjen Heidrich

Ulrich Huttner hat sich einem äußerst komplexen Thema angenommen, dass nicht nur von Historikern sondern auch von Archäologen und anderen „Hilfswissenschaften“ untersucht wird und das mit unterschiedlichen Ansätzen. Dort liegt auch der Schwachpunkt des Buches ,denn es fließen leider keine neuen Erkenntnisse in die genannten Beispiele ein sondern es wird nur „altes“ wiederholt aber das ist ein grundlegendes Problem im Austausch der Wissenschaften, dem sich auch Huttner, trotz guter Absicht, nicht entziehen kann.

Ihm gelingt es von der Gründung Roms, bis in das „Krisenjahrhundert“ eine Stringenz zu entwickeln, die es möglich macht sich einen Überblick zu verschaffen. Dies ist die eigentliche Stärke des Buches der „rote Faden“. Durch eine geschickte Einführung in die soziale Hierarchie, bekommt man schnell ein gutes Basiswissen um die Bürgerkriege und sozialen Entwicklungen zu verstehen. Die Zeittafeln sind übersichtlich strukturiert, doch die Bildtafeln müssen zum Teil aus sich selbst sprechen. Auch die Einschübe der Primärliteratur und Archäologischer Objekte sind brauchbar und lockern den Text ein wenig auf.

Der Gedanke ein Werk zu schaffen was begleitet, gut lesbar ist und in kurzer Zeit viele Informationen bietet ist allemal von Ullrich Huttner erfüllt worden. Darum kann ich dieses Buch empfehlen wenn eine Vorlesung oder Seminar als Einführung zur römischen Geschichte besucht wird, wer jedoch noch mehr Informationen und Verknüpfungen sucht, dem sollte die beigefügte und umfangreiche Literaturliste gute Dienste leisten. Für die beste Wertung sind leider die oben genannten Kritikpunkte zu stark aber dennoch ein sehr gutes Buch.

Gelungener Einstieg in die Zeit des römischen Imperiums

Bewertung

Kundenmeinung von Stefan Ulsenheimer

Das Buch ist streng chronologisch aufgebaut und behandelt den Zeitraum von der Stadtgründung Roms bis zu den Soldatenkaisern Ende des 3 Jahrhunderts nach Christus.
Zielpublikum sind insbesondere Geschichtsstudenten, die sich einen fundierten Überblick über die Thematik verschaffen wollen. Dies gelingt auch deshalb gut, da Huttner nicht nur maßgebliche Quellen nennt, sondern diese vielfach auch auszugsweise zitiert. Dies zahlreichen Abbildungen antiken Münzen dienen ebenfalls der Veranschaulichung des Textes, lassen mithin den Eindruck aufkommen, dass der Autor ein Numismatik-Fan ist. Auch das kommentierte Literaturverzeichnis ist hier sehr hilfreich.
Neben der gut lesbaren Sprache stechen besonders die Zeittafeln zu Beginn jedes Kapitels positiv hervor, durch die der Leser sich einen schnellen Überblick über die reine Faktengeschichte verschaffen kann.
So gut das geschriebene Werk für sich selbst ist, sind doch zwei Kritikpunkte anzumerken: Zum einen endet das Buch im Jahr 284, behandelt also weder die konstantinische Zeit noch die Reichsteilung und den Untergang des römischen Imperiums. Auch wenn die Spätantike als eigenes Thema aufgefasst werden kann, so fehlt dennoch die letzte Blütezeit unter Kaiser Konstantin. Der andere Kritikpunkt ist das sehr dürftige Kartenmaterial.
Insgesamt bleibt das Buch dennoch sehr empfehlenswert, da der vorhandene Inhalt selbst wirklich ausgezeichnet gelungen ist. Eine bessere Bewertung unterbleibt nur aufgrund der beiden genannten Schwächen.

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