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Angewandte Ethik

Ein systematischer Leitfaden

von Knoepffler, Nikolaus Fach: Philosophie;

Angewandte Ethik handelt wesentlich von Konflikten. Der hier vorliegende systematische Leitfaden vermittelt auf anschauliche Weise die Grundlagen, wie lebensdienliche Regeln und verantwortliches Handeln in (Gen)Technik und Wirtschaft, im Umgang mit Pflanzen und Tieren, in Medizin, Sport und in den Medien beschaffen sein sollten.

Nach einem kurzen Überblick zu unterschiedlichen ethischen Ansätzen werden die Prinzipien von Menschenwürde und Menschenrechten, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit als die wesentlichen Fundamente herausgearbeitet. Mit ihrer Hilfe werden ethische Konflikte in den einzelnen Bereichen strukturiert und im Idealfall gelöst.
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Details
ISBN 9783825232931
UTB-Titelnummer 3293
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2010
Erscheinungsdatum 18.02.2010
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 284 S., 27 Grafiken, 16 Tab.
Inhalt
Vorwort .11
Hinführung .13
Teil I Allgemeine Grundlegung
1 Der Begriff „Ethik“ und zwei Grundannahmen .17
1.1 Eine Definition von „Ethik“ in Abgrenzung zu „Moral“, „Ethos“ und „Recht“.17
1.2 Erste Grundannahme: Menschliche Freiheit .21
1.3 Zweite Grundannahme: Ethischer Absolutismus und Universalismus .25
2 Klassifikation und Kritik absolutistischer Hauptpositionen.30
2.1 Naturrechtslehren und Wertphilosophie .30
2.1.1 Platon (428–348) .31
2.1.2 Aristoteles (384–322) .32
2.1.3 Stoa (ab ca.300 v.Chr.) .34
2.1.4 Thomas von Aquin (1224–1274) .34
2.1.5 Neuzeitliche Naturrechtslehren .35
2.1.6 Schelers (1874–1928) und Deweys (1859–1952)
2.1.6 Wertphilosophie .37
2.1.7 Die Grenzen dieser Positionen .38
2.2 Formale Pflichtethiken .39
2.2.1 Kant (1724–1804) .39
2.2.2 Habermas (* 1929) .41
2.2.3 Die Grenzen dieser Positionen .42
2.3 Konsequenzialistische Ethiken am Beispiel utilitaristischer Theorien .43
2.3.1 Typen des Aktutilitarismus 43
2.3.2 Die Grenzen des Aktutilitarismus und die umstrittene Alternative eines Regelutilitarismus .44
2.4 Vertragstheorien .46
2.4.1 Hobbes (1588–1679) .46
2.4.2 Rawls (1921–2002) .47
2.4.3 Grenzen der Vertragstheorien .47
2.5 Übersicht .48
3 Typologie Angewandter Ethiken und das Verständnis von „Anwendung“ .50
3.1 Das Top-down-Modell Angewandter Ethik und seine Grenzen .50 3.2 Das Bottom-up-Modell Angewandter Ethik und seine Grenzen .52
3.3 Das holistische Modell Angewandter Ethik als sachgemäße Alternative .53
3.4 Zusammenfassende vereinfachte Typologie
Angewandter Ethik .57
4 Anspruch und Aufgabe Angewandter Ethik .58
Teil II Systematische Grundlegung
5 Der Ausgangspunkt: Menschenwürde und Menschenrechte .65
5.1 Zur Bedeutung des Prinzips der Menschenwürde .65
5.1.1 Das Prinzip der Menschenwürde als Antwort auf eine grundlegende Menschheitserfahrung .65
5.1.2 Das Prinzip der Menschenwürde und seine Differenz zu den Prinzipien von Marxismus und Utilitarismus .66
5.1.3 Abgrenzungen von anderen Würdekonzeptionen .69
5.1.4 Folgerungen für die Anwendung des Prinzips der Menschenwürde .70
5.2 Die Begründungsdimension „Menschheitserfahrung“ .71
5.3 Die Frage der Extension der Menschenwürde und der Menschenrechte .76
5.3.1 Lebensanfang des Menschen .77
5.3.2 Lebensende des Menschen 87
5.3.3 Die Frage der Extension im Hinblick auf nicht-menschliche Lebewesen .90
6 Menschenrechte und Menschenpflichten .100
6.1 Menschenrechte .100
6.2 Gerechtigkeit als Menschenrecht und Menschenpflicht .103
6.2.1 Grundlegende Voraussetzung für das Verständnis von Gerechtigkeit .104
6.2.2 Maßgebliche Unterscheidungen der Gerechtigkeit im Anschluss an Aristoteles .105
6.2.3 Gerechtigkeit als Anspruch und Verpflichtung .112
6.2.4 Exemplifizierung: Geschlechtergerechtigkeit als berechtigtes Anliegen von feministischer Ethik und von Gender Ethics .118
6.3 Nachhaltigkeit als Menschenpflicht .121
6.4 Konkretisierung in Regeln .123
6.5 Risiko im Handeln/Anwenden, aber auch im Unterlassen .126
6.6 Allgemeine Kriterien .129
7 Folgerungen für eine Ethik der Politik und des Rechts als einer Basis einer implementierbaren Angewandten Ethik .133
7.1 Globale Herausforderungen .134
7.1.1 Friedenssicherung als globale politische Herausforderung .134
7.1.2 Sicherung funktionierenden Wirtschaftens als globale Herausforderung .137
7.1.3 Klimaschutz .138
7.2 Globale Strukturen und das Prinzip der Subsidiarität .140
7.2.1 Mögliche globale Strukturen: der platonische Lösungsvorschlag .141
7.2.2 Mögliche globale Strukturen vor dem Hintergrund des Demokratieprinzips .142
7.2.3 Die nationale und subnationale Dimension – die entscheidende Funktion des Subsidiaritätsprinzips .145
7.3 Gesamtschau .146
Teil III Spezifische Bereiche Angewandter Ethik
8 Systematik der Bereiche .147
8.1 Die Verantwortungsdimensionen .147
8.2 Verweisungszusammenhänge .151
8.3 Konkretion am Beispiel des ethischen Konfliktfalls „Gentechnik“ .152
8.3.1 Intuitive Grundidee, Forschungsfelder und Anwendungsmöglichkeiten .152
8.3.2 Gentechnik in ihrer Relevanz für die unter- schiedlichen Bereiche Angewandter Ethik .156
9 Wissenschaftsethik.158
9.1 Wissenschaftsethische Positionen .158
9.2 Bereichsspezifische Normen und Werte – Themenfelder .160
9.3 Bereichsspezifische ethische Konflikte am Beispiel von gentechnischen Forschungsvorhaben .162
10 Technikethik .170
10.1 Technikethische Positionen .170
10.2 Bereichsspezifische Normen und Werte – Themenfelder .173
10.3 Bereichsspezifische ethische Konflikte am Beispiel der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 .176
11 Wirtschaftsethik .179
11.1 Wirtschaftsethische Positionen .181
11.2 Bereichsspezifische Normen und Werte – Themenfelder .187
11.3 Das bereichsspezifische Konfliktfeld am Beispiel des Einflusses des global agierenden Unternehmens Monsanto 192
12 Umweltethik .196
12.1 Umweltethische Positionen .196
12.2 Bereichsspezifische Normen und Werte – Themenfelder .198
12.2.1 Allgemeine Umweltethik .199
12.2.2 Tierethik .200
12.2.3 Pflanzenethik .203
12.3 Bereichsspezifische ethische Konflikte am Beispiel von gentechnischen Eingriffen
an Pflanzen .203
13 Bioethik des Menschen .207
13.1 Bioethische Positionen .207
13.2 Bereichsspezifische Normen und Werte – Themenfelder .214
13.2.1 Sexualethik .214
13.2.2 Medizinethik .220
13.3 Bereichsspezifische ethische Konflikte am Beispiel genetischen Enhancements
des Menschen .233
14 Sportethik.240
14.1 Sportethische Positionen .240
14.2 Bereichsspezifische Normen und Werte – Themenfelder .242
14.3 Bereichsspezifische ethische Konflikte am Beispiel von (Gen)Doping .244
15 Medienethik .248
15.1 Medienethische Positionen .248
15.2 Bereichsspezifische Normen und Werte – Themenfelder .251
15.3 Bereichsspezifische ethische Konflikte am Beispiel der Darstellung Grüner Gentechnik.257
16 Schlussüberlegungen 261
Glossar .262
Zitierte Literatur .269
Personen- und Institutionenregister.281
Pressestimmen
Aus: socialnet.de, Peter Eisenmann, 26.10.2010
Fazit: Dem Autor ist es gelungen, dem Leser ein profundes und einsichtiges Verständnis von dem zu vermitteln, was als Angewandte Ethik gilt und wodurch sie sich von der bloßen theoretischen Betrachtung ethisch-philosophischer Grundsätze unterscheidet. Damit darf das vorliegende Werk nicht nur als einführende Pflichtlektüre für die Studierenden einschlägiger Fächer gelten, sondern kann durchaus darüber hinaus den Anspruch der Allgemeingültigkeit für all jene erheben, denen an der ethischen Betrachtung und Bewertung menschlichen Handelns besonders gelegen ist. Zudem werden die für die jeweiligen Themenfelder relevanten Norm- und Wertvorstellungen exemplarisch verdeutlicht. Dem Autor ist es darüber hinaus auch gelungen, theoretische Konzepte und Begründungen lesbar rüber zu bringen und zugleich einen wichtigen Beitrag für die in unserer Zeit immer wieder aufbrechende und unerlässliche Werte- und Normendiskussion zu leisten.
UTB Link zum Volltext

Aus: ekz-Informationsdienst, Dieter Altmeyer, IN 2010/12
Einführender Gesamtüberblick über die allgemeinen und systematischen Grundlagen der Angewandten Ethik und über die zentralen Fragestellungen ihrer wichtigsten Unterdisziplinen. Im 1. Teil definiert der Verfasser, Philosophieprofessor in Jena, den Begriff "Angewandte Ethik" und stellt deren Hauptpositionen, Methoden und Modelle vor. Im 2. Teil bestimmt er ihre systematischen Grundlagen, die auf den Grundprinzipien der Menschenwürde, der Menschenrechte, der Gerechtigkeit und der Nachhaltigkeit basieren. Im 3. Teil geht es ihm um die Darstellung und Fundierung einzelner spezifischer Bereichsethiken wie Wirtschaftsethik, Bioethik, Sportethik u. a. Im Anhang ein Glossar der Fachhtermini, ein Literaturverzeichnis und ein Personen- und Institutionenregister. – Ein fundierter systematischer Leitfaden zu dieser philosophischen Teildisziplin.
Autoreninfo

Knoepffler, Nikolaus

Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler lehrt an der Universität Jena.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Albert

Das Buch ist gut aufgebaut: es beginnt mit einer allgemeinen Einführung in Begriffe, Grundannahmen und Hauptpositionen, behandelt im zweiten Teil, der "Systematischen Grundlegung" moralische Grundwerte (Menschenwürde, -rechte und -pflichten, Gerechtigkeit) sowie deren Bedeutung für die angewandte Ethik, um im dritten Teil, "Spezifische Bereiche Angewandter Ethik" einzelne Bereichsethiken am Beispiel Gentechnik vorzustellen.

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