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Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft

Systemtheoretische Grundlagen und professionelle Praxis - Ein Lehrbuch

von Staub-Bernasconi, Silvia Fach: Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik;

Silvia Staub-Bernasconi stellt in diesem Band die Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft umfassend und vielschichtig vor. Auf der Grundlage von systemischer Theorie erläutert sie Wege der Sozialen Arbeit zur Profession. Neben historischen und (meta)theoretischen Überlegungen wird die Praxisrelevanz des systemischen Paradigmas erläutert. Erläutert wird auch die Entwicklung des Verständnisses vom beruflichen Doppelmandat zum professionellen Tripelmandat Sozialer Arbeit.
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Details
ISBN 9783825247935
UTB-Titelnummer P2786
Auflagennr. 2. vollst. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2007
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 536 S., 2 Abb.
Inhalt
Einleitung: Nach- und Vordenken über Soziale Arbeit als systemtheoretisch begründete Handlungswissenschaft 11
Teil I: Ist Soziale Arbeit zu einfach oder zu komplex, um theorie- und wissenschaftswürdig zu sein? 21
1 Ilse Arlt (1876–1960) – Bedürfnistheoretikerin der ersten Stunde 21
1.1 Warum mir alles, jenen nichts? 21
1.2 Es gibt keine Fürsorgesachverständigen! 23
1.3 Mängel des fürsorgerischen Alltagsdenkens über Not und Hilfe 24
1.4 Auch die bestehenden Theorien – insbesondere der liberalen Ökonomie – sind unzulänglich 27
1.5 Fragen, Themen und Aussagen einer Bedürfnistheorie 28
1.6 Armut und Armutsforschung 36
1.7 Soziale Arbeit – die Wissenschaft von Not und Hilfe 37
1.8 Aspekte heutiger Relevanz von Ilse Arlts Theorie Sozialer Arbeit 45
2 Jane Addams (1860–1935) – Systemtheoretikerin der ersten Stunde 49
2.1 Problembeschreibungen 53
2.2 Komplexe Erklärungen – Erwartungen an die Wissenschaft 56
2.3 Ziele Sozialer Arbeit – so wie sie Jane Addams sah 62
2.4 Soziale Praxis als Umgang mit Ressourcen, Menschen und Ideen 63
2.5 Jane Addams’ Verhältnis zu Revolution und Gewalt 74
3 Das sanfte Entschwinden einer Nobelpreisträgerin Sozialer Theorie und Arbeit: die Gesellschafts- bzw. Friedenstheorie und -praxis von Jane Addams 83
3.1 Jane Addams – Soziologin oder/und Sozialarbeiterin? 83
3.2 Jane Addams’ Friedens- und Gesellschaftstheorie 84
3.3 Die soziale Friedens- und Gesellschaftspraxis von Jane Addams als soziale Mehrebenenpraxis 90
3.4 Die sanfte Gewalt symbolischer Macht oder wie es zur Trennung zwischen Theorie/Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit kam 95
4 Mary Parker Follett (1868–1933) – Prophetin eines demokratischen Sozialmanagements 101
4.1 Die Fragen und Probleme, von denen Mary Parker Follett umgetrieben wurde 102
4.2 Erste Antworten unter Bezug auf menschliche Bedürfnisse, die Politik- und weitere Wissenschaften als Erklärungshintergrund. 103
4.3 Soziale und demokratische Wertvorstellungen sowohl in der Politik wie in gewinn- und dienstorientierten Organisationen 104
4.4 Der Ort des Lernens über Management und Demokratie 105
4.5 Handhabung eines Werkzeugkastens versus demokratischpartizipative Dienstleistung – zentrale Handlungsleitlinien fürs Management 106
4.6 Die Managementtheorie von Mary Parker Follett aus heutiger Sicht: zur Vereinbarkeit von Demokratie und Effizienz in Unternehmen 110
5 Theoretische Bedürfnis- versus Funktionsorientierung – auf der Spurensuche nach einem gesellschaftlich bestimmten Geschlechterverhältnis 113
5.1 Die unerschöpflichen Varianten der Unsichtbarmachung von Frauen – auch in der Sozialen Arbeit 113
5.2 Gesellschaftliche Funktion als Ausgangspunkt von Theorien Sozialer Arbeit 121
5.3 Zwei Theorietraditionen – ein Plädoyer für Theorienpluralismus oder die Abschaffung eines unsichtbaren geschlechtsspezifischen Dominanzverhältnisses? 126
6 Theoretische Gegenstandsbestimmungen Sozialer Arbeit – von den Anfängen der Disziplin bis zur Gegenwart – ein Überblick 133
6.1 Gegenstandsbestimmung im weiten und im engen Sinn 134
6.2 Geschichtlicher Abriss des Gegenstandes der Theorie und Wissenschaft Sozialer Arbeit 135
6.3 Folgerungen und Desiderate für die Theoriebildung in der Sozialen Arbeit 152
Teil II: Soziale Arbeit als handlungswissenschaftliche Disziplin 157
1 Zentrale metatheoretische, objekttheoretische und handlungstheoretische Entscheidungen sowie ihre Folgen für die Konzeption Sozialer Arbeit als Handlungswissenschaft am Beispiel dreier Paradigmen 157
1.1 Metatheoretische Vorentscheidungen im Hinblick auf eine Disziplin Sozialer Arbeit 159
1.2 Objekttheoretische Weichenstellungen – Systeme, Menschenund Gesellschaftsbilder 168
1.3 Soziale Probleme – zur Gegenstandsdiskussion im Rahmen einer Sozialen Arbeit als Handlungswissenschaft 180
1.4 Zur Erklärung sozialer Probleme 187
1.5 Werte und Ethik zur Beurteilung sozial problematischer Sachverhalte und sozialer Problemdefinitionen 189
1.6 Kollektive und individuelle Akteure der Artikulation,
Verursachung, Milderung, Verhinderung oder Lösung sozialer Probleme und die Funktion Sozialer Arbeit 194
1.7 Vom beruflichen Doppelmandat zum professionellen Tripelmandat Sozialer Arbeit 198
1.8 Allgemeine normative Handlungstheorie – spezielle Handlungstheorien und der transformative Dreischritt 202
2 Wissen und Wissenschaftsverständnis in den Debatten über Sozialarbeitswissenschaft. 217
2.1 Ein Blick über die Grenzen 219
2.2 Die Problematisierung des «herkömmlichen» Wissenschaftsverständnisses im Diskurs über Sozialarbeitswissenschaft 227
2.3 Menschliche Erkenntniskompetenzen als Wissensquellen – ihre Verkürzungen und Verabsolutierungen 232
2.4 Sozialarbeitswissenschaft als angewandte Wissenschaft 239
2.5 Epilog: Schließen sich Wissenschaftlichkeit und politisches Engagement aus? 242
3 Vom transdisziplinären wissenschaftlichen Bezugswissen zum professionellen Handlungswissen am Beispiel der Empowerment- Diskussion 245
3.1 Zum Unterschied zwischen Wissenschaft und Handlungswissenschaft 245
3.2 Das «Empowerment-Konzept» in der Sozialen Arbeit 247
3.3 Der transformative Dreischritt: vom wissenschaftlichen Bezugswissen zu professionellen Handlungsleitlinien 252
3.4 Die «Transformationsregel» – Patentrezept zur Verbindung von Theorie und Praxis? 261
3.5 Die ethische Begründung von Handlungsleitlinien und die Verhinderung des Missbrauchs von Wissen 262
3.6 Einwände und Kritiken zum transformativen Dreischritt 265
Teil III: Soziale Arbeit als professionelle Praxis: spezielle Handlungstheorien für spezielle soziale Probleme 271
1 Soziale Probleme und problembezogene Arbeitsweisen als spezielle Handlungstheorien Sozialer Arbeit – eine Übersicht, ein Entwicklungs- und Forschungsprogramm 271
1.1 Die Arbeitsweisen im Überblick 272
2 Soziale Diagnose als unverzichtbares Element von Professionalität. 287
2.1 Diagnose als Prozess der theoretisch-wissenschaftlich gesteuerten Wahrheitsfindung in unterschiedlichen Settings der Sozialen Arbeit 288
2.2 Diagnose als Prozess demokratisch gesteuerter Konsensfindung und legal erzwungener Verfassungs- bzw. Gesetzeskonformität 292
2.3 Diagnose als Prozess der Erhaltung oder/und Herstellung von Menschenwürde 293
3 Spezielle Handlungstheorien Sozialer Arbeit 297
3.1 Ressourcenerschließung als älteste Arbeitsweise der Sozialen Arbeit. 298
3.2 Bewusstseinsbildung nach Paulo Freire (1921–1997) als spezielle Handlungstheorie Sozialer Arbeit 311
3.3 Identitäts- und Kulturveränderung als spezielle Handlungstheorie Sozialer Arbeit 334
3.4 Vernetzung als spezielle Handlungstheorie Sozialer Arbeit 356
3.5 Umgang mit Machtquellen und Machtstrukturen als spezielle
Handlungstheorien Sozialer Arbeit 374
Teil IV: Ein Blick in die Zukunft – zur Transnationalisierung Sozialer Arbeit 419
1 Soziale Arbeit auf dem Weg zur Weltgesellschaft 419
1.1 Internationales professionelles Engagement, internationale Organisationen und der Versuch, internationale Soziale Arbeit zu definieren 423
1.2 Der Einfluss der Methodenkonzeption auf die Wahrnehmung der sozialräumlichen Reichweite Sozialer Arbeit 431
1.3 Von der lokal-nationalen zur internationalen und transnationalen Sozialen Arbeit und ihre Bedeutung für Theorie und Praxis 435
2 Feministische Soziale Arbeit – wie weit reichen feministische Theorie(n) und politische Praxis? 449
2.1 Ein kurzer Rückblick in die bewegte Geschichte der zweiten Frauenbewegung 450
2.2 Wie weit reichen feministische Theorien und die sich daraus ergebenden Politiken? 457
2.3 Worin besteht die Möglichkeit, die losen, zerstreuten Theoriefragmente zusammenzubringen? 464
3 Sozialverträglichkeit der Wirtschaft – eine mehrdimensionale Konzeption von Umweltverträglichkeit 471
3.1 Der Begriff ‹Sozialverträglichkeit›, seine Genese und verschiedenen Bedeutungen 474
3.2 Sozialverträglichkeit und Wirtschaftssystem – Versuch einer Definition 476
3.3 Sozialverträglichkeit als ‹systembedingte› Widerspruchsund Dissonanzerfahrung und ihre Interpretation durch die Individuen 478
3.4 Soziale und weitere Umweltkosten von Großfirmen – fünf Gespräche mit Wirtschaftsführern 482
3.5 Soziale Sprachlosigkeit – eine durchgehende Gemeinsamkeit aller Gesprächsteilnehmer 495
3.6 Zusammenfassende Betrachtung der Gesprächsergebnisse 495
3.7 Folgerungen und Aktualisierung 498
Literatur 501
Personenverzeichnis 527
Stichwortverzeichnis 533
Pressestimmen
Aus: info-sozial.de, Peter Habura, 21.05.2010
[…] Das Buch eignet sich uneingeschränkt für eingeschriebene Studenten im Studium. In der beruflichen Praxis ist es eher für die Lehrenden der Sozialen Ausbildungsstätten geeignet. Allerdings sollten sich in der Praxis erfahrene Sozialpädagogen/innen für die Inhalte des Buches interessieren und damit zu einer Verbreitung der Sozialarbeitswissenschaft beitragen. Fazit: Es handelt sich um ein anspruchsvolles und tiefgründiges – gedanklich folgerichtig gefertigtes – Buch. Dieses Buch bietet ein hohes Maß an Reflexionspotential an. Die Autorin schreibt in verständlicher Weise, so dass sich auch in wissenschaftlichen Texten ungeübte Leser gut einfinden können.
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Leserbewertungen

Bewertungen

Umfangreiche Überlegungen innerhalb einer spannenden Debatte um die Professionalisierung Sozialer Arbeit!

Bewertung

Kundenmeinung von Benjamin Donath

Silvia Staub-Bernasconi legt mit dieser Veröffentlichung ein professionstheoretisch sehr interessantes Buch über die Konstitution einer (Handlungs)Theorie Sozialer Arbeit vor. Ein Buch, dass sich um die Frage, wie sich eine unabhängige theoretisch-wissenschaftliche Basis Sozialer Arbeit konzipieren lässt, die eine Einbindung neuerer Herausforderungen und Entwicklung nicht aus-, sondern einschließt.

Das sehr übersichtlich in vier Hauptteile gegliederte Buch bearbeitet unter der Metafrage im ersten Kapitel einen historischen Überblick erster Versuche, Soziale Arbeit wissenschaftlich zu begründen. Das zweite Kapitel widmet sich der Charakterisierung der Disziplin Sozialer Arbeit als Handlungstheorie, sie setzt sich dabei hier besonders mit den theoretischen Prämissen als Grundlage für die Begründung als Handlungstheorie auseinander. Im dritten Kapitel wird versucht, einen Transfer des vorher theoretisch begründeten Überbaues einer als Handlungstheorie verstandenen Sozialen Arbeit in die Praxis vorzunehmen, bevor im vierten Kapitel der Einbezug globaler Perspektiven im Rahmen der Transnationalisierung Sozialer Arbeit geschieht.

Das für ihre Verhältnisse relativ einfach geschriebene Buch ist allerdings m.E. schwerlich eine Lektüre für Menschen ohne soziologische/sozialarbeiterische Vorkenntnisse und richtet sich eher an Praktiker_innen und Masterstudierende und kann m.E. nach nicht als Grundlagenlektüre dienen.
Für mich Masterstudierenden der Sozialen Arbeit stellt dieses Buch eine theoretisch anspruchsvolle Auseinandersetzung in der nach wie vor aktuellen Debatte um die wissenschaftliche Fundierung und Entwicklung Sozialer Arbeit dar. Dieses Buch stellt für mich einen wichtigen und ernstzunehmenden Beitrag innerhalb dieser Diskussion dar.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Eberli

Sehr umfangreiche und fundierte Abhandlung zum Thema.

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