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Soziale Arbeit mit Geflüchteten

Rassismuskritisch, professionell, menschenrechtsorientiert

von Prasad, Nivedita Fach: Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik;

Flucht und Soziale Arbeit

Die Themen „Flucht und Migration“ sind historisch und gegenwärtig eng verknüpft mit professioneller Sozialer Arbeit.

Das Lehrbuch diskutiert rassismuskritische Ansatz- und Diskussionspunkte der Sozialen Arbeit im Umgang mit Thema Flucht und macht Vorschläge zu einem professionellen ethisch basierten und damit mandatskonformen Umgang mit Geflüchteten in der Sozialen Arbeit.

Rassismuskritisch, Professionell, Menschenrechtsorientiert umgehen mit Geflüchteten in der Sozialen Arbeit - dieses Buch erklärt praxisorientiert und fundiert, wie das gelingen kann.
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Details
ISBN 9783825248512
UTB-Titelnummer 4851
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 19.02.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 300 S.
Inhalt
Nivedita Prasad: Statt einer Einführung: Menschenrechtsbasierte, professionelle und rassismuskritische Soziale Arbeit mit Geflüchteten 9
Lebensbedingungen von Geflüchteten
Andrea Würdinger: Leben im Rahmen des Asylverfahrens 33
Marei Pelzer: Leben unter dem AsylbLG 63
Zülfukar Çetin: Politik der Zivilisierungsmission im Zusammenhang von Homophobie und Sexismus 81
Besonders vulnerable Geflüchtete
Astride Velho: Trauma als Konzept der Diagnose, Verdeckung und Skandalisierung in der Sozialen Arbeit im Kontext Flucht – rassismuskritische und menschenrechtliche Perspektiven 97
Heiner Thiele: Kindeswohl und Flucht. Minderjährige Geflüchtete als vulnerable Gruppe 118
Diane Izabiliza im Interview mit Mohammed Jouni: „Ich muss eine politische Haltung haben, ich muss verstehen, dass meine Arbeit dadurch geprägt wird, dass Leute strukturell benachteiligt werden.“ 134
Josefine Heilmann & Swantje Köbsell: Unsichtbar und unterversorgt: Geflüchtete Menschen mit Beeinträchtigungen 147
Heike Rabe: Ein Recht auf effektiven Schutz vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften 167
Juliane Kampf: Die Rolle von Frauenhäusern bei der Unterstützung gewaltbetroffener geflüchteter Frauen – Zugang und Barrieren 187
Silvia Oitner & Nivedita Prasad: Menschenhandel und Flucht: Herausforderungen für die Soziale Arbeit mit Geflüchteten 198
Professionelle Soziale Arbeit mit Geflüchteten
Claus Melter: Soziale Arbeit zwischen zuschreibenden Kulturalisierungen und einer diskriminierungs- und rassismuskritischen Migrationspädagogik sowie der Orientierung an der Integrität jedes Menschen 221
Daniel Bendix: Migration und globale Ungleichheit – Perspektiven aus dem Geflüchtetenaktivismus in der BRD 247
Sebastian Muy: Mandatswidrige Aufträge an Soziale Arbeit in Sammelunterkünften für Geflüchtete 260
Ulrike Eichinger & Barbara Schäuble: Gestalten unter unmöglichen Bedingungen? Soziale Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften 274
Christiane Wahl: Möglichkeiten und Grenzen einer menschenrechtsbasierten Sozialen Arbeit in Unterkünften für Geflüchtete 300
Henrike Janssen & Katharina Ohletz: Die Umsetzung des Menschenrechts auf wirksame Beschwerde für Geflüchtete (in Gemeinschaftsunterkünften) 317
Marco Wille: Zusammenarbeit mit Sprachmittler*innen in der Betreuung von „unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten“ 330
Ausblick: Ziviler Ungehorsam und Innovative Praxen
Miriam Burzlaff & Naemi Eifler: Kritisch intervenieren!? Über Selbstverständnisse, Kritik und Politik Sozialer Arbeit – oder aber: Was ist der ‚weiße Kittel‘ Sozialer Arbeit? 345
Maxi Obexer: Ziviler Ungehorsam: Was, wenn mein Staat nicht menschlich ist? 366
Aktivist*innen-Kollektiv Erszebeth Szabo: Refugee Konvoi – Schienenersatzverkehr als ziviler Ungehorsam 370
Urte Böhm, Elène Misbach, Silvia Oitner & Bettina Völter: alice solidarisch an der Alice Salomon Hochschule Berlin: Von einer innovativen Praxis zu sozialen Innovationen? 373
Autor*innen 391
Autoreninfo

Prasad, Nivedita

Professorin für Handlungsmethoden und geschlechterbezogene Ansätze in der Sozialen Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Schmitt

Bei der Thematik "Soziale Arbeit mit Geflüchteten" ist eine menschenrechtsorientierte Sichtweise dringend geboten, um die staatliche Verweigerung von Teilhaberechten nicht als gegeben hinzunehmen. In vielen Texten wird deutlich, wie Rassismen wirksam werden und welche Handlungsansätze den dort tätigen
Sozialarbeiter_innen zur Verfügung stehen. Dieses Fachbuch greift wichtige Themen innerhalb der Sozialen Arbeit mit Geflüchteten auf und ist besonders zur Einführung in das Thema für Studierende sehr gut geeignet.

Kritisches Werk über aktuelle Situation

Bewertung

Kundenmeinung von Tanja Tholen

Zunächst einmal würde ich dem Buch eher so 3,5 Sterne geben, da es aber keine halben gibt, runde ich auf vier Sterne auf.
Das Werk ist in vier große Abschnitte unterteilt, Lebensbedingungen von Geflüchteten, besonders vulnerable Geflüchtete, Professionelle Soziale Arbeit mit Geflüchteten und zum Schluss ein Ausblick über zivilen Gehorsam und Innovative Praxen. Es werden also viele verschiedene Bereiche einbezogen, weswegen das Buch einen großen Überblick liefert. Dabei ist alles sehr verständlich geschrieben und es wird auf eine gendergerechte Sprache geachtet. Die Abschnitte bezüglich der Gesetzeslage sind ohne Zweifel wichtig, aber teilweise anstrengend und trocken zu lesen.
In dem Buch wird die aktuelle Situation viel kritisiert, was ich sehr befürworte, aber manchmal dachte ich mir, dass die Vorstellungen toll, aber leider utopisch sind und dass es für Sozial Arbeiter, die auf ihren Beruf und das Geld angewiesen sind, nicht immer möglich ist, sich gegen den Träger zu stellen. Außerdem hat mir die Gewalt gegen Männer gefehlt. In dem Abschnitt über Gewalt in Unterkünften wird kurz erwähnt, dass 2/5 der Männer und 1/3 der Frauen Gewalt während der Flucht erleben und es ist ja auch allgemein bekannt, dass es aufgrund der Bedingungen in den Unterkünften zu Gewaltsituationen kommen kann und dennoch werden die Männer nicht weiter beachtet. Im gesamten Buch hat mir dieser Aspekt sehr gefehlt. Was ich aber als sehr positiv ansehe, ist die Tatsache, dass nicht über Geflüchtete, sondern mit Geflüchteten gesprochen werden soll, da sie selbst am besten Aussagen über ihre Bedürfnisse treffen können. Alles in allem finde ich dieses Werk sehr gut, um sich wirklich kritisch mit der Thematik und der eigenen Profession auseinanderzusetzen. Dabei muss aber immer daran gedacht werden, dass nicht alles umsetzbar ist, aber das es trotzdem wichtig ist, sein eigenes Handeln zu reflektieren und sich immer wieder bewusst zu werden, welche Grundsätze die Soziale Arbeit eigentlich vertritt. Genau darauf kommt dieses Werk auch häufig zurück.

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