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Sozialpädagogische Entscheidungen

Professionelle Urteilsbildung in der Sozialen Arbeit

von Bastian, Pascal Fach: Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik;

Entscheidungshandeln in der Sozialen Arbeit

Die Soziale Arbeit stellt ein Tätigkeitsfeld dar, in dem Menschen fortwährend fachliche Urteile und Entscheidungen treffen müssen. Das Buch befasst sich mit unterschiedlichen theoretischen Zugängen zur sozialpädagogischen Urteilsbildung.

Das Buch bietet eine Einführung in ein sehr relevantes, jedoch häufig marginal betrachtetes Thema der sozialpädagogischen Praxis. Die einzelnen Themen und Aspekte zu sozialpädagogischen Entscheidungen werden anhand von Fallbeispielen anschaulich diskutiert und kontextualisiert.
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Details
ISBN 9783825251512
UTB-Titelnummer 5151
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2019
Erscheinungsdatum 25.03.2019
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 141 S.
Inhalt
Einleitung 7
1. Urteilsbildung und Entscheidungsfindung als Kernthemen für eine professionelle Soziale Arbeit 15
2. Anforderungen an dieprofessionelle Urteilsbildung – Was sagt die sozialpädagogische Theorie? 21
2.1 Ausbalancieren zwischen Lebensweltorientierung und Problembearbeitung 22
2.2 Ausbalancieren professioneller Handlungsparadoxien und Wissensformen –professionstheoretische Ansätze 28
2.3 Zwischenfazit: Urteils- und Entscheidungsanforderungen? 37
3. Urteile, Entscheidungenund Prognosen – psychologische Grundlagen und Modelle 38
3.1 Urteile, Entscheidungenund Prognosen – psychologische Grundlagen 39
3.2 Schnelles oder langsames Denken? Kognitive Verzerrungen und Heuristiken 49
3.3 Risikoprognosen in der Sozialen Arbeit 59
4. Die Praxis professioneller Urteilsbildung – Forschungen zu den inneren und äußeren Bedingungen 68
4.1 Die inneren Bedingungen: Fachkräfte in der Sozialen Arbeit als schlechte Entscheider*innen? (zusammen mit Katharina Freresund Mark Schrödter) 71
4.2 Die äußeren Bedingungen: Kontexte fachlicher Entscheidungen und Urteile 76
4.3 Kritische Überlegungen zur bisherigen Betrachtung professioneller Praxis 82
5. Perspektiven einer sozialpädagogischen Urteilsbildung. Das Urteilsnetzwerkmodell 86
5.1 Die inneren Bedingungen: Der pädagogische Takt als praktische Urteilskraft 88
5.2 Die äußeren Bedingungen: Urteilsbildung als Ergebnis von Urteilsnetzwerken 97
5.3 Das Urteilsnetzwerkmodell der Sozialen Arbeit und die Rolle des pädagogischen Takts 110
6. Schlussbetrachtung 128
6.1 Was bringt mir ein solches Buch für die praktische Soziale Arbeit? 129
6.2 Ausblick: Neue Herausforderungen für die Soziale Arbeit 131
Autoreninfo

Bastian, Pascal

Dr. Pascal Bastian ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Universität Koblenz-Landau | Campus Landau.
Leserbewertungen

Bewertungen

Die Selbstreflexion steht im Vordergrund

Bewertung

Kundenmeinung von Janina

Das Buch war für mich in einem guten Fluss zu lesen, ein roter Faden ist erkennbar. Der Autor geht auf verschiedene Methoden der Sozialarbeit ein und zeigt die Schwierigkeiten der Abgrenzungen auf, die eine subjektive Urteilsfällung bedingen und somit einen großen Einfluss auf die Soziale Arbeit haben. Der Einfluss der eigenen Erfahrungen und der möglicherweise daraus resultierenden Voreingenommenheit wird von dem Autor immer wieder und in verschiedenen Bereichen aufgezeigt, ebenso die Notwendigkeit sich dieser Einflüsse auf sein persönliches soziales Arbeiten bewusst zu werden.
Selbstreflexion ist der wichtige Punkt in diesem Werk, was tue ich warum und wodurch werden meine Entscheidungen möglicherweise auch negativ, wenn auch unwillentlich und unbewusst, beeinflusst? Was bedeutet das für meine sozialpädagogischen Handlungen?
Für angehende und fertige Sozialarbeiter ein gutes Buch, da es die Notwendigkeit der Selbstreflexion verdeutlicht!

Vorstellung eines Modells zu professionellen Entscheidungsfindung und deren Betrachtung

Bewertung

Kundenmeinung von e.hummel

Pascal Bastian nähert sich in seinem Werk Sozialpädagogische Entscheidungen der Frage nach der professionellen Urteilsbildung in der Sozialen Arbeit an. Dabei verortet und begründet er zuerst diese Frage als ein Kernthema professioneller Sozialer Arbeit. Weiter nimmt er Bezug auf Theorien und deren Stellung und Gebrauch in der Sozialen Arbeit. Etwas ausführlicher wird hierbei der Lebensweltliche Ansatz besprochen. Das dritte Kapitel geht näher auf theoretische Grundlagen von Entscheidungs- und Prognosemodellen der Psychologie ein. Hierbei wird auch den Fragen der Gewichtung von Rationalität und Heuristik in einer Entscheidung nachgegangen. Im vierten Kapitel werden Bedingungen oder Faktoren exemplarisch besprochen, die Einflüsse auf Entscheidungen und Urteile haben können. Hierbei werden zwischen inneren und äußeren Bedingungen unterschieden. Diese Trennung wird im folgenden Kapitel hinterfragt und zusammen mit den Überlegungen zum pädagogischen Takt und der Akteur- Netzwerk-Theorie der Versuch unternommen die verschiedenen Perspektiven in ein Urteilsnetzwerkmodell überzuführen als mögliche alternative Betrachtungsweise auf professionelle Urteilsbildung und deren immanente Widersprüchlichkeiten. Gerade einer der Kernfragen, was eine professionelle Entscheidung von einer laienhaften Entscheidung unterscheidet, bleibt der Inhalt zu einem gewissen Grad schemenhaft und fragmentiert und es kann durchaus das Gefühl entstehen man verbleibt auf einer Ebene, die durch einen Ringen um die Definition der Begrifflichkeiten von Balance, Takt und Reflexion geprägt ist. Insgesamt könnte ich mir vorstellen, dass das Urteilsnetzwerkmodell in der Kürze der Erklärung für Studierende ohne Vorkenntnis der anderen Bezügen ( Takt und Akteur Netzwerk-Theorie) nur schwer zu erfassen und zu durchdringen ist. Aber auch diese Einschätzung ist eine rein persönliches Urteil und eine womöglich einseitige Prognose. Hierbei wäre eine Übertragung oder exemplarische Transformation auf ein Praxisbeispiel dessen sehr hilfreich. Für Studierende oder den Lesenden insgesamt hilfreich wären aus meiner persönlichen Sicht auch didaktisch gesehen mehr Absätze im Schriftbild. Insgesamt ist sich aber der Autor der Spannung und Schwierigkeit der Thematik selbstreflexiv bewusst, welches in Kapitel 6 als auch 6.1 deutlich wird. Abschließend sehe ich die Stärken des Werkes darin, dass es die Bedeutung und Wichtigkeit über die Rolle von Entscheidungen in der professionellen sozialen Arbeit zu reflektieren, verstärkt in das eigene Bewusstsein ruft und damit zu einer Ausbildung einer „professionellen Haltung“ beitragen kann.

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