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Soziologische Theorien

von Rosa, Hartmut; Strecker, David; Kottmann, Andrea Fach: Soziologie; Reihe: UTB basics

• Ein umfassender einführender Überblick über klassische und zeitgenössische Theorien.
• Nicht nach Schulen aneinander gereiht, sondern systematisch und historisch werden die einzelnen Ansätze anhand ihrer jeweiligen "Diagnose" der Moderne vorgestellt. Dadurch werden Zusammenhänge und Unterschiede deutlich.
• Das Buch richtet sich an Studienanfänger ohne fachspezifische Vorkenntnisse und an alle, die einen Einblick in die soziologische Theorie gewinnen wollen.
• Zusammenfassungen, Begriffsdefinitionen und Hintergrundinformationen erleichtern das Lernen
• zahlreiche Tabellen und Abbildungen machen Zusammenhänge sichtbar
• Lernkontrollfragen fördern das Verständnis
• mit weiterführenden Literaturangaben
• Sach- und Personenregister bieten zusätzliche Orientierung
• ideal für die Prüfungsvorbereitung

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Details
ISBN 9783825238322
UTB-Titelnummer 2836
Auflagennr. 2. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 13.03.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 316 S., 23 Abb., 23 Tab.
Inhalt
Vorwort 11
1 Einleitung 14
1.1 Was ist soziologische Theorie? 14
1.2 Soziologie als Reflexion: Analyse und Diagnose der Moderne 17
1.3 Dimensionen der Modernisierung 21
1.3.1 Domestizierung 22
1.3.2 Rationalisierung 22
1.3.3 Differenzierung 23
1.3.4 Individualisierung 24
1.4 Phasen der Moderne: Gesellschaftsentwicklung und Theorieentwicklung 25
1.4.1 Die frühe Moderne 25
1.4.2 Die entwickelte Moderne 27
1.4.3 Die Spätmoderne 28
1.5 Zum Aufbau des Buches 30
2 Die frühe Moderne 32
2.1 Domestizierung 1:
Die Entwicklung der Produktivkrafte – Karl Marx 32
2.1.1 Einfuhrung 32
2.1.2 Leitfrage 33
2.1.3 Methodisches Konzept: Historisch-materialistische Soziologie 35
2.1.4 Analyse: Der Siegeszug des Kapitalismus 40
2.1.5 Diagnose: Ökonomische Krisen, Klassenkämpfe und Entfremdung 44
2.1.6 Zusammenfassung 50
2.2 Rationalisierung 1:
Die Entzauberung der Welt – Max Weber 52
2.2.1 Einführung 52
2.2.2 Leitfrage 52
2.2.3 Methodisches Konzept: Sinnverstehende und werturteilsfreie Soziologie 54
2.2.4 Analyse: Die Moderne als Prozess der Rationalisierung 59
2.2.5 Diagnose: Entzauberung, Freiheits- und Sinnverlust 64
2.2.6 Zusammenfassung 68
2.3 Differenzierung: 1
Von der segmentaren zur arbeitsteiligen Gesellschaft –Emile Durkheim 71
2.3.1 Einführung 71
2.3.2 Leitfrage 73
2.3.3 Methodisches Konzept: Positivistische Soziologie als Physik der Moral 74
2.3.4 Analyse: Ursachen und Funktion der Arbeitsteilung 81
2.3.5 Diagnose: Individuum und Gesellschaft im Ungleichgewicht 86
2.3.6 Zusammenfassung 90
2.4 Individualisierung 1:
Vom Dorfbewohner zum Grosstadtmenschen – Georg Simmel 92
2.4.1 Einführung 92
2.4.2 Leitfrage 94
2.4.3 Methodisches Konzept: Soziologie als Wissenschaft der sozialen Interaktionen 96
2.4.4 Analyse: Individualisierung und der Wandel der sozialen Kreise 101
2.4.5 Diagnose: Vermassung, Vereinsamung und die Tragödie der Kultur 107
2.4.6 Zusammenfassung 110
3 Die entwickelte Moderne 114
3.1 Domestizierung 2:
Die total verwaltete Welt – Theodor W. Adorno 114
3.1.1 Einführung 114
3.1.2 Leitfrage 116
3.1.3 Methodisches Konzept: Denken in Konstellationen 117
3.1.4 Analyse: Staatskapitalismus und autoritärer Staat 123
3.1.5 Diagnose: Die total integrierte Gesellschaft 127
3.1.6 Zusammenfassung 133
3.2 Rationalisierung 2:
Kritik der Verständigungsverhältnisse – Jürgen Habermas 135
3.2.1 Einführung 135
3.2.2 Leitfrage 136
3.2.3 Methodisches Konzept: Rekonstruktive Sozialwissenschaft
als Kritik der Verständigungsverhältnisse 138
3.2.4 Analyse: Rationalisierung der Lebenswelt und
Entkopplung der Systeme 144
3.2.5 Diagnose: Kolonialisierung der Lebenswelt 149
3.2.6 Zusammenfassung 152
3.3 Differenzierung 2.1:
Modernisierung als Evolution – Talcott Parsons 156
3.3.1 Einführung 156
3.3.2 Leitfrage 157
3.3.3 Methodisches Konzept: Soziologie als Integration von
Handlungstheorie und Strukturfunktionalismus 160
3.3.4 Analyse: Modernisierung als Evolution 168
3.3.5 Diagnose: Dysfunktionalitat und einseitige Modernisierung 174
3.3.6 Zusammenfassung 176
3.4 Differenzierung 2.2:
Die funktional differenzierte Gesellschaft – Niklas Luhmann 178
3.4.1 Einführung 178
3.4.2 Leitfrage 180
3.4.3 Methodisches Konzept: Soziologie als Theorie
selbstreferentieller Systeme 181
3.4.4 Analyse: Funktionale Differenzierung 188
3.4.5 Diagnose: Entdifferenzierung, Umweltzerstörung und Exklusion 195
3.4.6. Zusammenfassung 198
3.5 Individualisierung 2:
Vom Fremd- zum Selbstzwang – Norbert Elias 202
3.5.1 Einführung 202
3.5.2 Leitfrage 204
3.5.3 Methodisches Konzept: Prozess- und Figurationssoziologie 206
3.5.4 Analyse: Modernisierung als Individualisierung –
Selbstzwang und Affektkontrolle 211
3.5.5 Exkurs: Individualisierung im Übergang zur Spätmoderne:
Die soziologische Theorie Ulrich Becks 215
3.5.6 Diagnose: Soziale Spaltung und Selbst-Abrichtung 219
3.5.7 Zusammenfassung 221
4 Die Spätmoderne 225
4.1 Domestizierung 3:
Die Rückkehr der Natur – Bruno Latour 225
4.1.1 Einführung 225
4.1.2 Leitfrage 229
4.1.3 Methodisches Konzept: Die Akteur-Netzwerk-Theorie 231
4.1.4 Analyse: Domestizierung als produktive Selbsttäuschung der Moderne 237
4.1.5 Diagnose: Die unkontrollierte Vermehrung und Verselbständigung der Hybriden 240
4.1.6 Zusammenfassung 243
4.2 Rationalisierung 3:
Von der Rationalisierung zur Rational-Choice-Theorie 245
4.2.1 Einführung 245
4.2.2 Leitfrage 247
4.2.3 Methodisches Konzept: Rationale Akteure und Spieltheorien 248
4.2.3.1 Rationale Akteure 249
4.2.3.2 Vom Handeln zur Gesellschaft – Das
Wannenmodell soziologischen Erklarens 252
4.2.3.3 Die Spieltheorie und die Logik der Interaktion 253
4.2.4 Analyse: Modernisierung als institutionelle
Anerkennung des nutzenmaximierenden Handelns im Wettbewerbsprinzip 259
4.2.5 Diagnose: Verzerrte Präferenzen und die Erosion von Vertrauen und Solidarität 260
4.2.6 Zusammenfassung 263
4.3 Differenzierung 3:
Von den ausdifferenzierten Funktionssphären zur
fluiden Gesellschaft – Michael Hardt und Antonio Negri 267
4.3.1 Einführung 267
4.3.2 Leitfrage 272
4.3.3 Methodisches Konzept: Interdisziplinare,
neomarxistische Lehnstuhlsoziologie 274
4.3.4 Analyse: Die Entstehung eines globalen Empire 277
4.3.5 Diagnose: Vom total vermachteten Empire
zur Selbstbefreiung der Multitude 280
4.3.6 Zusammenfassung 283
4.4 Individualisierung 3:
Der Tod des Subjekts – Michel Foucault 285
4.4.1 Einführung 285
4.4.2 Leitfrage 287
4.4.3 Methodisches Konzept: Von der Archäologie
des Wissens zur Genealogie der Macht 289
4.4.4 Analyse: Die spätmoderne Individualität als Effekt
der Totalisierung produktiver Macht 296
4.4.5 Diagnose: Genealogische Kritik spätmoderner Subjektivierungsformen 301
4.4.6 Zusammenfassung 303
Pressestimmen
Aus: kulturbuchtipps.de –- September 30, 2014
[…] [Hier] wird der Schwerpunkt auf die verschiedenen soziologischen Theorien gelegt. […] Für den Soziologiestudenten sind besonders die direkten Vergleiche der soziologischen Theorien, die Zusammenfassungen der wichtigsten Grundzüge in tabellarischer Form sowie die für das Verständnis so wichtige Herausarbeitung der Unterschiede wichtig.

Aus: socialnet.de – Klaus Hansen - 28.11.2013
[…] Fazit: Nicht nach soziologischen Schulen wird hier in die Soziologie eingeführt, sondern systematisch und historisch werden einzelne soziologische Ansätze anhand ihrer jeweiligen Diagnose der modernen Gesellschaft, die das Fach erst hervorgebracht hat, vorgestellt. Das ist eine gelungene Wegweisung im Kosmos soziologischen Denkens. Für den Studienanfänger ist dieses in guter wissenschaftlicher Prosa geschriebene „Musterbuch“ soziologischer Erklärungsansätze zugleich eine Einladung, eigene Vorlieben zu entdecken und weiter zu vertiefen. […]

Autoreninfo

Kottmann, Andrea

Andrea Kottmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) der Universität von Twente (Niederlande).

Rosa, Hartmut

Rosa, Hartmut

Prof. Dr. Hartmut Rosa lehrt an der Universität Jena.

Strecker, David

Strecker, David

David Strecker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Jena.

Weitere Titel von Rosa, Hartmut; Strecker, David; Kottmann, Andrea

Reiheninfo
Unsere Lehrbücher für die "Generation @": Die Bände der Reihe utb basics bereiten den Stoff in kompakter, leicht verständlicher und übersichtlicher Form auf. Damit ist der Lernerfolg garantiert – quer durch alle Studienfächer.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Scholl

Gelungene Einführung, die soziologische Theorien verständlich erklärt.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Sachse-Thürer

Das Buch fasst soziologische Theorien sehr gut nach Schlagworten sortiert zusammen und ist besonders als Überblick für jüngere Semester geeignet.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von D. Braunisch

Für das Lehrgebiet der Systemanalyse ist das soziologische oder soziale Verhalten eines einzelnen oder zwischen den Mitmenschen sehr entscheidend, daher bietet das Buch einen Mehrwert für Wissenschaft, Forschung und Praxis um dem Nachzugehen.

Empfehlenswerte Einführung in das Denken der soziologischen Klassiker

Bewertung

Kundenmeinung von Saskia Gränitz

Das Handbuch „Soziologische Theorien“ lässt sich als begleitende Lektüre für StudienanfängerInnen und Soziologie-Interessierte uneingeschränkt empfehlen. Für Dozentinnen und Dozenten theorieorientierter Einführungsveranstaltungen dürfte es eine qualitativ hochwertige Unterstützung darstellen, komplexe Theorien und ihre interdependenten Beziehungen bzw. Traditionslinien in verständlicher Sprache und unter Einbeziehung historischer Kontexte anschaulich zu vermitteln. Insbesondere die Einordnung der soziologischen Theoretiker in eine historische Matrix verschiedener Stadien der westlichen Moderne eröffnet sowohl ideengeschichtlichen als auch materialistischen Herangehensweisen eine Orientierung.
Dass alle aufgeführten Theorien von männlichen Klassikern stammen, dürfte einer androzentrischen Tradition im innerdisziplinären Diskurs im 19./20. Jahrhundert geschuldet sein. Dieses Dilemma wird im Vorwort zur zweiten Auflage angesprochen, allerdings überzeugen Argumente, die auf eine patriarchale Konstitution der modernen Gesellschaften und ihres Wissenschaftsapparates verweisen, spätestens ab der 20. Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr. Gerade hier wäre die Aufgabe einer selbstreflektiven Soziologie, Geschichte gegen den Strich zu bürsten (Walter Benjamin) und bewusst diejenigen gesellschaftstheoretischen Ansätze in den Reigen soziologischer Selbstvergewisserung mit aufzunehmen, die durch eine Ausweitung der Perspektive bspw. bezüglich der Frage nach Reproduktionsverhältnissen die blinden Flecken der klassischen Theoretiker kritisieren und somit jahrzehntelange Paradigmen überschreiten.

Insgesamt sehr gut gelungen!

Bewertung

Kundenmeinung von M. Heilmayr

Mit dem Buch gelingt es den Autoren einen grundlegenden Überblick über die soziologische Theorie zu schaffen.
Schnell ist das Ziel der möglichst verständlichen Vermittlung erkennbar. Eine aufwendige Gestaltung, mit vielen Informationskästen, Graphiken und Übersichten erleichtern dem Leser den Einstieg zu den teils komplexen Inhalten. Dabei erweisen sich vor allem die Definitions- und Zusammenfassungskästen für das Nachschlagen wichtiger Inhalte als positiv. Auch die Biographien der Autoren werden anschaulich, in überschaubarem Umfang und separiert von den Ansätzen aufgeführt, was den Fokus sinnvoller Weise auf die Theorien richtet. Dabei wirkt der ein oder andere Kasten (sei es von teils wenig gehaltvollen Schaubildern bis zu einigen für mich überflüssigen Lernkontrollfragen) zwar als zu gut gemeint, ist die freundliche und übersichtliche Aufbereitung aber ein wesentlicher Pluspunkt des Werkes.

Die Systematik des Buches erscheint zunächst irritierend: Die Autoren unterscheiden eine gesellschaftsstrukturellen Perspektive (Differenzierung), eine kulturelle (Rationalisierung), eine persönlichkeitsstrukturelle (Individualisierung) sowie eine Perspektive des Naturverhältnisses (Domestizierung). Ich hielt eine solche strikte Einteilung für schwer möglich, zu groß empfand ich die Gefahr von Unvollständigkeiten und Pauschalisierungen. Im Hinblick auf das Ziel der verständlichen Vermittlung erweist sich der Aufbau aber als ein sehr kluges Konzept. Vor allem die vielfältigen Möglichkeiten das Buch zu lesen zeigen das. Entweder entlang der historischen Entwicklung der Theorien im Zusammenhang, entlang einer Epoche (aufgeteilt nach der frühen Moderne, der entwickelten Moderne und der Spätmoderne) oder einzelner soziologischen Ansätze der ausgewählten Autoren. Behandelt werden u.a. Marx, Weber, Durkheim, Simmel, Adorno, Habermas, Parsons, Luhmann, Elias, Latour, Hardt, Negri, Rational Choice und Foucault. Dass dabei auch wichtige Denker wie Bourdieu, Butler oder Giddens ausgespart werden ist schade und der strikten Konzeption geschuldet. So schafft das Buch zwar einen gelungenen Überblick, umfasst die Themenkomplexität aber nur im Ansatz. Dessen sind sich die Autoren bewusst und listen nach jedem Kapitel eine umfangreiche Literaturliste, getrennt nach Primär- und Sekundärliteratur, auf, die sich in jeglicher Hinsicht bewährt und selten wesentliche Texte vergisst.
Man merkt: Vor allem der zurecht gelobte Professor und Mitherausgeber des Werkes Dr. Harmut Rosa weiß sich in den Köpfen der Studenten und Neueinsteiger einzufühlen. Leichte Sprache, didaktisch sinnvolle Aufbereitung, präzise Darstellungen. Alles in Allem legt er mit seinen Co-Autoren ein sehr gutes Einführungsbuch vor, das sich auch als Nachschlagewerk bewährt und für den Einstieg in die soziologische Theorien sehr zu empfehlen ist.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Sokoll

Kluge Systematik, klare Gliederung und breite Spannweite (zwei Jahrhunderte Theorieentwicklung,unterschiedliche Ansätze). Gute Auswahl der behandelten Theoretiker/Ansätze.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von D. Kudlacek

Das Buch hat sich gegenüber der vorherigen Ausgabe deutlich verbessert. Der Grundgedanke des Buchs, „die Theorien einzelner AutorInnen als exemplarisch für eine bestimmte Perspektive“ zu erläutern erscheint uneingeschränkt sinnvoll. Die kurzen Zusammenfassungen am Ende der jeweiligen Kapitel sind sehr hilfreich. Die eingeschobenen Definitionen erleichtern (nicht nur Personen mit wenigen Vorkenntnissen) den Einstieg in die Thematik. Die Zweiteilung der Literaturhinweise in Primär- und Sekundärliteratur ist für Dozenten und Dozentinnen eine erhebliche Erleichterung wenn es um die Vorbereitung von Literaturlisten und Semesterapparaten geht. Die Entscheidung eine „Kombination aus systematischer und autorenorientierter Darstellung“ zu wählen ist uneingeschränkt sinnvoll. Allerdings erscheint die Ausgestaltung dieser Kombination an (wenigen) Stellen zu verworren. Vielleicht wäre eine stärker auf den Autor fixierte Perspektive an manchen Stellen für ein Einführungswerk besser gewesen. Immerhin ist das Buch in der Reihe UTBBasics erschienen. Für Fortgeschrittene ist die gewählte Kombination jedoch gut.

Gut strukturierter Einblick

Bewertung

Kundenmeinung von Annelie Schramm

Das Buch "Soziologische Theorien" führt, ohne Vorkenntnisse im Gebiet vorauszusetzen, in einige der zentralen Ansätze der Soziologie ein.

Schon in der Einleitung äußert das Autorenteam den Wunsch, verständlich zu vermitteln, was ihnen auch gelingt.
Um dem Leser bzw. der Leserin einen Leitfaden an die Hand zu geben, ist das Buch in vier Teile - Domestizierung, Rationalisierung, Differenzierung und Individualisierung - und in drei Zeitebenen - frühe Moderne, entwickelte Moderne und Spätmoderne - gesplittet, denen jeweils ein (bzw. in einem Fall zwei) spezifische Vertreter der jeweiligen Denklinie zugeordnet sind.
Wo der Leser dann ansetzen möchte, bleibt ihm selbst überlassen, sodass das Buch 'klassisch' von vorn nach hinten durchgelesen oder an einer bestimmten Stelle, z.B. der Rationalisierung in der frühen Moderne, angesetzt werden und 'durcheinander' gelesen werden kann.

Die Kapitel selbst sind sehr übersichtlich gestaltet und werden durch grafische Darstellungen und kleine Kästchen ergänzt, in denen die wesentlichen Punkte des jeweiligen Denkers hervorgehoben sind oder unbekannte Fachbegriffe erklärt werden. Vor allem für Anfänger ist dies sehr praktisch, da beim erstmaligen Beschäftigen nicht vorausgesetzt werden kann, dass bekannt ist, worum es sich bei Emergenz handelt, was Strukturalismus bedeutet oder was genau unter einem autopoietischen System verstanden werden kann usw.
Auch am Ende jedes Kapitels findet sich eine kleine Zusammenfassung, die in Tabellenform gehalten ist und die die allerwesentlichsten Punkte noch einmal zusammenfasst. Diese Tabellen sind vor allem dann sehr hilfreich, wenn das Kapitel direkt nach dem Lesen oder einige Wochen später noch einmal rekapituliert werden soll (ersetzt aber natürlich nicht die Anfertigung eigener Notizen).

"Soziologische Theorien" bietet einen gut strukturierten und äußerst geordneten Einblick in das breite Feld der Soziologie. Natürlich darf dabei nicht vergessen werden, dass diese Wissenschaft selbst sich bei direkter Konfrontation nicht so geordnet darstellt wie es hier so gut gelungen ist und dass nicht jeder der Denker nur auf seine wesentlichsten Punkte reduziert werden kann, sondern viel mehr geschrieben hat, als im Buch abgedeckt werden konnte. Darauf aber weisen die Autoren hin.

Mir persönlich hat die Ordnung geholfen, einen Einstieg zu finden und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl in Komplexität unterzugehen. Vor allem Anfänger werden dafür dankbar sein, die sich mit Hilfe dieses Buches eine Basis schaffen können, um daraufhin eigenständig weiterarbeiten zu können und Fortgeschrittene können sich gut bereits Vergessenes noch einmal in Erinnerung rufen oder noch bestehende Lücken füllen.

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