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Studienhandbuch Östliches Europa

Band 2: Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion

von Bohn, Thomas M.; Neutatz, Dietmar Fach: Geschichte;

Das Studienhandbuch ist als Einführung in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte, Kultur und Gesellschaft des östlichen Europa konzipiert. Es ist als ein zuverlässiges Nachschlagewerk zur Geschichte der Länder und Regionen des östlichen Europa angelegt und soll vor allem den Studenten und Dozenten der einschlägigen Fachrichtungen als Rüstzeug dienen.

Der erste Band deckt die Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas ab, der zweite Band jene des Russischen Reiches und der Sowjetunion. Nach der Klärung von Grundproblemen werden Überblicke über die Großräume, Länder und Regionen sowie über länderübergreifende ethnische und religiöse Gruppen geboten.

Die jeweiligen Kapitel enthalten historische Grundlinien und umfangreiche bibliographische Angaben. Des Weiteren sind die Bände mit Zeittafeln, einem Glossar, Karten, einem Überblick über Forschungseinrichtungen sowie Registern ausgestattet.
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Details
ISBN 9783825231682
UTB-Titelnummer P3168
Auflagennr. 2. überarb. u. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2009
Erscheinungsdatum 22.07.2009
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Böhlau Köln
Umfang 566 S., 4 farb. Faltkarten
Inhalt
Vorwort IX
Abkürzungen XIV
Grundlagen 1
Quellenkunde, Archive (D. Neutatz) 3
Historiographie, Forschungsrichtungen (T. M. Bohn) 13
Historische Geographie (T. Wünsch) 23
Demographie, Bevölkerungsverteilung (T. M. Bohn) 32
Staat, Herrschaft, Institutionen (D. Wulff) 41
Gesellschaft (L. Häfner) 50
Geschlechter, Familie (B. Fieseler) 59
Wirtschaft (S. Troebst) 69
Technik, Verkehr, Umwelt (A. Helmedach) 79
Recht, Justiz (R. Tuchtenhagen) 89
Religionen, Kirchen (T. Bremer) 98
Kunst, Literatur, Musik (M. Stadelmann) 108
Bildung, Wissenschaft (T. Maurer) 118
Krieg, Militär (K. Brüggemann) 128
Außenpolitik (D. O’Sullivan) 137
Epochen 145
Kiever Rus’, Teilfürstentümer und Mongolenherrschaft (J. Kusber) 147
Moskauer Reich (J. Kusber) 155
Petersburger Imperium (R. Tuchtenhagen) 162
Revolution und Bürgerkrieg (L. Häfner) 172
Sowjetunion (D. Neutatz) 180
Perestrojka (S. Creuzberger) 191
Probleme und Interpretationen 195
Bürokratie (B. Chiari) 197
Emigration (L. Häfner) 204
Europäisierung und Modernisierung (M. Aust) 211
Gewalt (A. Helmedach) 217
Imperium (U. v. Hirschhausen) 228
Kolonisation (G. Hausmann) 235
Mentalität (J. Hösler) 243
Nationalität (A. Renner) 250
Öffentlichkeit (G. Hausmann) 257
Sonderweg und „Eigenart“ (S. Wiederkehr) 264
Stalinismus (D. Neutatz) 271
Urbanisierung (T. M. Bohn) 278
Großregionen 286
Kaukasien (O. Reisner) 288
Mittelasien (P. G. Geiß) 295
Moskauer Zentralregion (K. Gestwa) 303
Nordrussland (R. Tuchtenhagen) 312
Sibirien (E.-M. Stolberg) 321
Ukraine (K. Boeckh) 328
Ural (M. Schippan) 335
Weißrussland (Belarus’) (R. Lindner) 342
Wolgaregion (G. Hausmann) 349
Zentrales Schwarzerdegebiet (D. Wulff) 355
Nationalitäten, Minderheiten, Gruppen 363
Altgläubige (G. Scheidegger) 365
Armenier (H. Roth) 369
Balten (K. Brüggemann) 373
Deutsche (D. Neutatz) 375
Finno-Ugrier, Samojeden (uralische Völker) (K. Brüggemann) 379
Griechen (E. Kraft) 385
Iranische Völker (P. G. Geiß) 389
Juden (V. Dohrn) 393
Kaukasier (O. Reisner) 399
Kosaken (K. Boeckh) 403
Mongolen (E.-M. Stolberg) 407
Ostslaven (M. Stadelmann) 411
Paläoasiaten (E.-M. Stolberg) 415
Polen (J. Mahnke-Devlin) 419
Romanen (W. van Meurs) 423
Tungusen (E.-M. Stolberg) 427
Türkvölker (P. G. Geiß) 430
Anhang 439
Studienbibliothek zur Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion (R. Einax) 441
Forschungseinrichtungen (J. Lipinsky) 475
World-Wide-Web-Ressourcen (M. Abeßer) 487
Transliterationstabellen (P. G. Geiß) 494
Nationalitätentabelle 501
Glossar und Sachregister 506
Ortsregister mit Ortsnamensynopse 530
Personenregister 533
Mitarbeiterverzeichnis 540
Karten 552
Autoreninfo

Bohn, Thomas M.

Thomas M. Bohn lehrt seit 2010 als Professor für Osteuropäische Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Neutatz, Dietmar

Dietmar Neutatz ist Professor für die Geschichte Osteuropas an der Universität Freiburg.
Leserbewertungen

Bewertungen

Knapp 550 Seiten geballtes Wissen oder ein grober Abriss?

Bewertung

Kundenmeinung von Rebecca Schäfer

Studienhandbuch! Nichts weiter! Oder doch?

Knapp 550 Seiten geballtes Wissen oder ein grober Abriss?

Das „Studienhandbuch Östliches Europa“ ist beides: für den uninformierten Studenten, der sich zwecks seines Studiums mit der Geschichte Osteuropas auseinandersetzen will, wartet das Studienhandbuch mit einem lexikothekartigen Wissen auf und veranlasst zur weiteren Recherche. Das Handbuch ist leicht geschrieben und auch für Anfänger des Studienfaches Geschichte sehr verständlich. Jedes Kapitel ist klar gegliedert und definiert sich in verschiedene Unterkapitel, die nicht den Zusammenhang verlieren und zudem auf bestehende Forschungsfragen eingehen. Schritt für Schritt baut sich die abwechslungsreiche Geschichte des Landes, der Menschen auf. Die Hauptkapitel gehen auf Grundlagen von Staat und Politik ein, schildern geschickt die russischen Epochen und Geographien und zeigen die Probleme der Nationalitäten, Vielvölker und Minderheiten auf.

Durch die Verwendung von an die Kapitel und innerhalb der Unterkapitel folgenden Zeittafeln, wird besonders auch der geschichtliche Abriss sehr verdeutlicht. Zur tiefergehenden Recherche fordern umfangreiche Querverweise neben einer Auswahlbibliographie mit Grundlagenquellen, Hilfsmitteln und Darstellungen auf. Somit ist das Studienhandbuch besonders auch auf die Bedürfnisse von bereits promovierten und fortgeschrittenen Lesern zugeschnitten.

Thomas M. Bohn und Dietmar Neutatz verweisen bereits im Vorwort darauf hin, dass das Hauptziel des Handbuches sich darin findet, einen möglichst übersichtlichen Einstieg in die vorhandene Literatur und publizierten Quellen zu geben. Das ist ihnen auch gut gelungen: Übersichtlicher, thematischer Ablauf. Ein Handbuch, das ich sicherlich nicht nur im Grundstudium, sondern besonders auch während meiner weiterführenden Semester gerne wieder zur Hand nehmen werde! Das Studienhandbuch ist eine Einführung, beantwortet gleichzeitig, zum Teil vertiefend, Grundfragen, ohne jedoch die geschichtlichen Aspekte abschließend darzustellen, sondern um explizit auch die weitere eigene Forschung und Fragenstellung anzuregen. Ich empfehle das Handbuch gleichermaßen für den Studenten und den Dozenten!

Informativ, lehrreich und dazu teilweise auch noch spannend. Was will man von einem Studienhandbuch denn noch mehr? Wer über die Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion informiert sein möchte, der ist hiermit bestens bedient.

Sehr hilfreich

Bewertung

Kundenmeinung von Johannes Schmitz

Das ‚Studienhandbuch Östliches Europa‘ ist eine aktuelle und methodisch durchdachte Darstellung der russischen Geschichte. Die Autoren gehen in ihren Beiträgen auf die wesentliche Aspekte der russischen, aber auch der osteuropäischen Geschichte ein.
Durch die klare übersichtliche Struktur bietet das Werk einen sehr leichten Einstieg in die jeweiligen Themenblöcke, welche gegebenenfalls auch unabhängig voneinander betrachtet werden können.
Die Autoren erheben bei ihrer Darstellung jedoch nicht den Anspruch eine Gesamtdarstellung der russischen Geschichte zu geben, viel mehr zielt das Buch darauf ab dem Leser einen schnellen und übersichtlichen Einstieg in die Themenfelder zu gewähren. Das Buch darf jedoch nicht als bloße Sammlung von Daten verstanden werden, vielmehr versuchen die Autoren neue Perspektiven und Interpretation zu gewähren und somit auch bestehende Werke zu ergänzen.
Die besondere Stärke des Buches liegt meiner Meinung vor allem in den Literaturverweisen. So schließt sich an jeden Themenblock eine Auswahlliteratur an, die einen Überblick über die wichtigste Literatur und Quellen gewährt. Dies erleichtert die weitere Arbeit mit dem jeweiligen Thema.
Die Kapitel „Quellenkunde, Archive“ und „Historiographie, Forschungsrichtungen“ stellen eine weitere Stärke des Buches dar. Die Autoren geben hier notwendige und grundlegende Informationen, welche für die Bearbeitung von russischen Quellen unverzichtbar sind, diese Kapitel sind insbesondere für Studienanfänger sehr hilfreich.
Besonders hervorzuheben ist noch das Kapitel „Studienbibliothek zur Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion“ (mit rund 500 Verweisen), hier finden sich zusätzlich zu den schon in den einzelnen Kapiteln angeführten Bibliographien weitere Literaturhinweise, welche wiederum nach Themenblöcken sortiert sind.

Einziger Nachteil:
Zu Weilen ist nicht ganz schlüssig, warum bestimmte historische Ereignisse sehr detailliert und umfassend behandelt werden, während andere wichtige Ereignisse nur sehr kurz angeschnitten werden. Dies zeigt sich vor allem bei der sehr komprimierten Behandlung des russischen Bürgerkrieges. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Informationen gewünscht, deshalb auch 'nur' 4 Sterne.

Fazit:
Das Buch ist für den Gebrauch im Studium sehr sinnvoll und ist besonders Studenten zu empfehlen. Es kann sowohl bei Referaten eine große Hilfe sein, als auch eine sinnvolle Hinführung bei Hausarbeiten darstellen.

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