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Textdiagnose und Schreibberatung

Fach- und Qualifizierungsarbeiten begleiten

von Ulmi, Marianne; Bürki, Gisela; Verhein-Jarren, Annette; Marti, Madeleine Fach: Studienratgeber;

»Ich kann nicht schreiben.« – »Doch, Sie können!« - Fundierte Hilfe für alle, die Studierende beim Schreiben unterstützen.

Die Autorinnen stellen die Betreuung, Begleitung und Beurteilung der Textproduktion im »wissenschaftlichen Schreiben« und in der beruflichen Weiterbildung auf ein solides Fundament und geben Hilfestellungen für die Praxis.

Dazu arbeiten sie das für die Besprechung von Texten relevante Sprach- und Textwissen auf und stellen wichtige Aspekte in der Begleitung des Schreibprozesses und Instrumente dazu vor. 

Im ersten Teil des Buches bereiten die Autorinnen textlinguistische Einsichten und Konzepte auf, die außerhalb der linguistischen Fachkreise bisher wenig bekannt sind, und entwickeln sie für den praktischen Einsatz weiter.

Im zweiten Teil werden die beraterischen Grundlagen für das Begleiten schriftlicher Arbeiten in Studium und beruflicher Weiterbildung behandelt: Gestaltung der Beratungssituation, des Schreibprozesses, didaktische Möglichkeiten und Grenzen der Textbegleitung.

Dieses Buch ist nicht als Dozenten-Freiexemplar erhältlich.
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Details
ISBN 9783825286934
UTB-Titelnummer 8544
Auflagennr. 2. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 275 S., 25 farb. Abb., 23 Tab.
Zusatzmaterial
Inhalt
Zur Einleitung – Weiter im Text 7
1 Text, Autorin und Leser 15
1.1 Worauf ein guter Text basiert 16
1.2 Die Informationsfunktion von Texten 17
1.2.1 Geschriebener Text und Text im Kopf 18
1.2.2 Schreiben als Auswählen, Weglassen und Ordnen 18
1.2.3 Verstehen als wohlwollendes Ergänzen 20
1.3 Die sozial-kommunikative Funktion: Autorin und Text im Dienst mehrerer Herren 26
1.3.1 Komponenten der Schreibkompetenz 26
1.3.2 Entwicklung von der Schreiberzentriertheit zur Adressatenorientierung 32
1.3.3 Textfunktionen und Diskursgemeinschaften 35
1.4 Fach- und Qualifizierungsarbeiten lesen 37
1.4.1 Durch den Text stolpern: Symptome und mögliche Ursachen 39
1.4.2 Lesehaltung 41
1.4.3 Einschätzung als wissenschaftliche Arbeit 44
2 Textdiagnose und Weiterentwicklung des Textes 47
2.0 Bietschhorn-Modell – Überblick 47
2.1 Inhalt 51
2.1.1 Was ist Thema – und was Inhalt? 52
2.1.2 Ungenügende Fragestellung 59
2.1.3 Elemente der Makrostruktur erfüllen ihre Funktion nicht 64
2.1.4 Einleitung geht an ihrer Funktion vorbei 67
2.1.5 Einleitung und Schluss stimmen nicht überein 71
2.2 Thematische Entwicklung 75
2.2.1 Titel und Inhaltsverzeichnis geben keine inhaltliche Orientierung 76
2.2.2 Aneinanderreihung statt thematische Entwicklung 90
2.2.3 Thema kommt nicht vom Fleck oder verliert sich 94
2.3 Informationsdichte und außertextliche Bezüge 102
2.3.1 Mitten hinein – In medias res 102
2.3.2 Sprünge und Verkürzungen im Gedankengang 108
2.3.3 Wie viel Informationen braucht mein Adressat? 113
2.3.4 Mangelnder, falscher oder ins Leere führender Einsatz von Konnektoren 119
2.4 Leseführung 125
2.4.1 Vor- und Rückverweise funktionieren nicht 125
2.4.2 Metakommunikative Hinweise sinnvoll einsetzen 133
2.5 Sprache 141
2.5.1 Grundsätzliches 141
2.5.2 Das treffende Wort 144
2.5.3 Fragwürdige Informationsverteilung im Satz 151
2.5.4 Typische grammatikalische Unsicherheiten und Stolpersteine 160
2.6 Textsortenspezifische Anforderungen 167
2.6.1 Autoren- statt Sachorientierung 168
2.6.2 Den Sinn von Paraphrasen und Zitaten verstehen 179
3 Wissenschaftliches Schreiben 187
3.1 Klärungen 189
3.1.1 Kennzeichen des wissenschaftlichen Schreibens 190
3.1.2 Vom Sinn der expliziten Intertextualität 195
3.1.3 Vordergründige Textfunktion und geheime Verwalter 195
3.2 Wissenschaftssprache als typische Fachsprache 197
3.2.1 Funktion einer „alltäglichen Wissenschaftssprache“ 197
3.2.2 Erscheinungsebenen der Fachsprachlichkeit 199
3.2.3 Wie viel Fachsprache braucht die Wissenschaft? 206
3.3 Wissenschaftliches Schreiben und fachliches Lernen 210
3.3.1 Kluften zwischen Anspruch und Umsetzbarkeit 210
3.3.2 Text als Indikator für den Lernstand 218
3.3.3 Inhalte und Komposition vor Form 226
4 Handreichungen zur Schreibberatung 229
4.1 Zur Beratungspraxis 230
4.2 Grundlagen zur Schreibberatung 233
4.2.1 Schreibberatung als Fach- und Prozessberatung 233
4.2.2 Der Ablauf einer Beratung 237
4.2.3 Umgehen mit dem Rollen-Dilemma zwischen Beraten und Beurteilen 239
4.2.4 Konzeptionelle Überlegungen zum Einsatz der Beratungen 241
4.3 Hintergrundwissen zur Schreibkompetenz 246
4.3.1 Das Lesen als Thema der Schreibberatung 247
4.3.2 Fremdsprachige Studierende beraten 247
4.3.3 Unterschiedliche Schreibtypen beraten 248
Übersicht: Probleme und Lösungsoptionen 253
Literatur 259
Abbildungen 268
Tabellen 269
Index 270
Pressestimmen
Aus: wissenschaftliches-arbeiten-lehren.de– Andrea Klein – 17. April 2016
Mit diesem Buch der vier Schweizer Schreibdidaktikerinnen finden Sie wirklich alle Schwachstellen oder, positiv formuliert, die Potenziale eines Textes. Versprochen! […]

Aus: Akzente, das Magazin der Pädagogischen Hochschule Zürich - Daniel Ammann - 02/2014
[...] Ausgehend von typischen Stolpersteinen beim Denken und Schreiben zeigen die Verfasserinnen, wie Texte inhaltlich und sprachlich in Form kommen. Ergänzende Ausführungen zum wissenschaftlichen Schreiben und zur Beratungspraxis machen den Titel für Fachdozierende zum nützlichen Hand- und Arbeitsbuch. [...]

Autoreninfo

Bürki, Gisela

Bürki, Gisela

Prof. Dr. Gisela Bürki lehrt an der PH Bern.

Marti, Madeleine

Marti, Madeleine

Dr. Madeleine Marti lehrt an der EB Zürich.

Ulmi, Marianne

Ulmi, Marianne

Lic. phil. Marianne Ulmi lehrt an der PH Bern.

Verhein-Jarren, Annette

Prof. Dr. Annette Verhein lehrt an der Hochschule für Technik Rapperswil HSR.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von K. Schlingmann

Ein grandioses Buch, das sowohl Lehrenden, als auch Studierenden hilft, "Fehler" in Texten konkret benennen zu können. Es bleibt aber nicht nur auf dieser Ebene, sondern zusätzlich werden auch Methoden und Strategien geboten, um diese Fehler zu vermeiden. Kurz gesagt: endlich weg von einem "Der Texte passt irgendwie nicht", hin zu einem "An dieser Stelle im Text funktioniert xy nicht, aus dem Grund ist die Passage nicht verständlich/nicht logisch/grammatisch falsch, ...".

Umfassend und fundiertes Modell einer Schreibberatung für Studierende

Bewertung

Kundenmeinung von Florian Bödecker

Die Autorinnen haben keinen weiteren Schreibratgeber verfasst, der Studierende und andere Wissenschaftler durch den Schreibprozess führt – angefangen von der Idee zur Endfassung. Das Buch ist umgekehrt für Dozierende oder Schreibberater geschrieben, die Studierenden, die das wissenschaftliche Schreiben lernen müssen, dabei beraten sollen.
Ausgangspunkt ist daher immer ein schon existierendes Stück Text, der in der Planungsphase des Textes aber auch nur ein Gliederungsentwurf sein kann. Dieser Text soll dann aus Leserperspektive auf das bereits Gelungene und das noch zu Verbesserende untersucht werden.
Um analysieren zu können, welche Aspekte des Textes wie verbessert werden können, schlagen die Autorinnen neben einem Modell der Schreibkompetenzen und der Schreibphasen das Bietschhorn-Modell (ein viertausend Meter hoher Berg der Walliser Alpen) als Werkzeug für die Textdiagnose vor. Das Modell beruht auf der Auseinandersetzung mit Forschungs- und Ratgeberliteratur, eigenen Erfahrungen und einem Korpus von studentischen Texten, anhand dessen die einzelnen Schichten des Modells und die für sie typischen Probleme, aber auch Lösungen beschrieben werden.

Die Autorinnen geben aber nicht nur Hinweise auf Probleme beim Schreiben und bieten Lösungen dafür an, sondern geben auch Hinweise für die Schreibberatung selbst: Sie knüpfen an ein modernes Beratungsverständnis in der Pädagogik an, das auf den Prinzipien Selbstverantwortung der Studierenden, Ressourcenorientierung und gemeinsamer Lösungsfindung beruht. Der Berater ist also ein Schreibbegleiter. Entscheidend ist nicht, was der Dozent weiß, sondern was der Studierende verstehen und umsetzen kann.
Insgesamt bieten die Autorinnen ein sehr fundiertes und durchdachtes Konzept einer Schreibberatung, bei dem nicht nur die Schreibkompetenzen angesprochen werden, sondern auch die Beratung selbst mit ihren Fallstricken unter die Lupe genommen wird. Mir ist kein anderes Buch bekannt, dass ähnlich umfassend die Tücken des Schreibens auf allen Ebenen umreißt und sich darüber hinaus kritisch mit den Normen des wissenschaftlichen Schreibens befasst sowie die Beratung reflektiert. Das Buch dürfte gerade für Hochschuldozenten sehr hilfreich sein, die ja in der Regel zwar Erfahrungen mit dem wissenschaftlichen Schreiben haben, aber selbst mehr fachlich als schreibberaterisch ausgebildet sind. Allerdings verstehen die Autorinnen unter Schreibberatung, wie ja auch der Titel ausdrückt, vor allem „Fachberatung“. Obwohl sie selbst sagen, dass auch „Prozessberatung“ bei Schreibschwierigkeiten nötig sein kann, gehen sie nicht auf Schreibstörungen ein. Hier frage ich mich, ob nicht Schreibberatung auch die Analyse von Schreibblockaden enthalten sollte. Gisbert Keseling hat z.B. die beiden Störungstypen der schlechten Textgestalt und des zerstörerischen inhaltlichen Adressaten ausgemacht. Dass fehlende inhaltliche Kenntnisse der Hauptgrund für Schreibstörungen sind, wie die Autorinnen unter Bezug auf Ueding behaupten, ist sicher so nicht richtig.

Der Ratgeber „Textdiagnose und Schreibberatung“...

Bewertung

Kundenmeinung von Evelin Kessel

...richtet sich an Dozenten und Schreibberater, die wissenschaftliche Schriften betreuen. Der Schwerpunkt liegt hierbei nicht auf der Prozessberatung, sondern auf der Arbeit am konkreten Text, der in der Regel zunächst „unfertig“ ist. Durch die Untersuchung des bereits begonnenen Textes und die Diagnose von Stärken und Schwächen ergeben sich Ansatzpunkte zur Weiterarbeit unter Berücksichtigung des Potenzials des Textes. Das ausdrückliche Ziel der Autorinnen ist dabei die Qualitätsförderung wissenschaftlicher Arbeiten.
Durch das Einbeziehen sprachwissenschaftlicher Kenntnisse zu Text und Grammatik sowie die Auswertung von Ratgeberliteratur zum Thema wissenschaftliches Schreiben und zu Fachsprachen schaffen die Autorinnen die Grundlage für ihren eigenen Ratgeber, der sich nicht ausdrücklich an die Studierenden wendet, sondern an diejenigen, die Kenntnisse aus der Schreibforschung in ihrer eigenen beratenden Tätigkeit anwenden wollen. In „Textdiagnose und Schreibberatung“ wird zu diesem Zweck das Grundwissen für eine angemessene Ausgestaltung von Schreibberatung zugänglich gemacht.
Das Werk liefert zunächst Informationen über die Funktion und den Aufbau eines Textes im Allgemeinen sowie über die Beziehung Autor – Text – Leser. Das zweite Kapitel stellt das aus der Erfahrung der Autorinnen gewonnene „Bietschhorn-Modell zur Textdiagnose“ dar, welches den Text in verschiedene Schichten bzw. Komponenten teilt sowie Schwierigkeiten beim Lesen einer jeweils bestimmten Komponente zuordnet, um im Anschluss die Beratung an genau diesem defizitären Punkt anzusetzen und somit die Weiterentwicklung des Textes zu fördern. Kapitel 3 klärt die Funktionen wissenschaftlichen Schreibens und liefert somit das Grundlagenwissen für die anschließenden Informationen zur Schreib- und Textberatung. Vor jedem Unterkapitel existiert ein farbig abgesetzter Abschnitt, der „das Wichtigste in Kürze“ vermittelt. Im Anhang stellt eine Tabelle typische Probleme wissenschaftlicher Arbeiten und mögliche Lösungen dar, wiederum eingeteilt in die verschiedenen Schichten des Bietschhorn-Modells.
Das Buch führt die Schreibberatung weg von abstrakten Prozessen und hin zu konkreten Textproblemen und deren Lösungen. Von der Erfahrung der Autorinnen auf dem Gebiet der fachübergreifenden Schreibberatung profitiert der Leser durch anschauliche Beispiele und Anleitungen zur Umsetzung in der Praxis.

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