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Textlinguistik und Textgrammatik

Eine Einführung

von Gansel, Christina; Jürgens, Frank Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik; Germanistik;

Was ist ein Text? Was unterscheidet ihn von der Summe seiner Sätze? Wie hat sich die Textlinguistik seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts verändert und mit welchen Textbeschreibungsmodellen arbeitet sie?

Ein systematischer Überblick über die Entwicklungen der Textlinguistik ermöglicht theoretische Einsichten, die in mehreren Übungsteilen angewandt, eingeübt und überprüft werden können.
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Details
ISBN 9783825232658
UTB-Titelnummer 3265
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2009
Erscheinungsdatum 17.06.2009
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 270 S., zahlr. Abb. u. Tab.
Inhalt
Vorwort 9
Abbildungen und Tabellen 11
1 Annäherung an die Kategorie »Text« 13
1.1 Komplexität und Medialität von Texten 13
1.2 Die semiotische Dimension von Texten: Der Text als Zeichen 18
1.3 Merkmale der Textualität 23
2 Zur Entwicklung des Textbegriffs 35
2.1 Strukturell-grammatische Textauffassungen der 1960er Jahre: Texte als Ausdruck von Zeichenrelationen 35
2.1.1 Text als transphrastische Einheit: Die Satzverknüpfungshypothese 35
2.1.2 Kohärenz und Pronominalisierung 37
2.2 Semantische Textbeschreibungsansätze: Beziehung zwischenText und Wirklichkeit 39
2.2.1 Isotopieansatz 40
2.2.2 Funktionale Satzperspektive: Thema und Rhema 41
2.2.3 Zum Begriff der Proposition 44
2.2.4 Makrostrukturen und Textthema 47
2.3 Kommunikativ-pragmatische Textmodelle: Text als Ausdruck der Relation von Zeichen und Zeichenbenutzer 49
2.4 Ein integratives Textmodell 51
3 Textsorten und Textsortenbeschreibung 53
3.1 Textsorten und »Alltagssprache« 53
3.2 Textexterne und textinterne Merkmale zur Differenzierung von Textsorten 57
3.3 Deduktive oder induktive Ermittlung von Textsorten 63
3.4 Textklassifikation und Typologisierung 65
3.4.1 Probleme der Terminologie 65
3.4.2 Aspekte der Textsortenordnung – ein Vorschlag in systemtheoretischer Perspektive 68
3.4.2.1 Trennung von Klassifikation und Typologisierung 68
3.4.2.2 Kommunikationsbereiche als soziale Systeme und Textsorten 74
3.5 Textsorten und Dimensionen ihrer Beschreibung 81
3.5.1 Textfunktion und sprachliche Handlung 81
3.5.2 Textsorten und Multidimensionalität 86
3.5.3 Textsorte und Medialität 90
3.6 Textmuster und Variation 92
3.6.1 Themenentfaltung und Textsortenvariation 94
3.6.2 Funktional bedingte Variation am Beispiel privater Todesanzeigen 100
3.6.3 Situativ bedingte Varianten in der Sportberichterstattung in Hörfunk und Tageszeitungen 103
3.7 Mustermischung und Textsortenintertextualität 109
4 Textgrammatik als pragmatische Grammatik – Ein neuer Beschreibungsansatz 113
4.1 Texte als Organisationsformen komplexen Wissens 113
4.1.1 Kulturelle Sprachkompetenz und Weltwissen 114
4.1.1.1 Allgemeinsprachliche Kompetenz, einzelsprachliche Kompetenz, Textkompetenz 114
4.1.1.2 Enzyklopädisches Wissen – Objekt-, Ereignis- und Ereignisfolgebegriffe 118
4.1.2 Selektion, Perspektivierung und Wirklichkeitskonstruktion 123
4.1.3 Komplexität und Ebenen der Textstruktur 128
4.2 Kommunikativ-kognitive Textauffassung und textgrammatische Beschreibung 130
5 Textproduktion und Textverstehen als Organisationsprozesse komplexen Wissens 137
5.1 Textproduktion und Schreibstrategien 137
5.1.1 Textproduktion und Schreibstrategien als Forschungsgegenstände 139
5.1.2 Schreibentwicklung und Schreibkompetenz 141
5.1.3 Phasen der Textproduktion 144
5.1.4 Strategien der Textproduktion und komplexe Vertextungsmuster 148
5.1.4.1 Narrative Vertextungsmuster 149
5.1.4.2 Deskriptive Vertextungsmuster 152
5.1.4.3 Das explikative Vertextungsmuster 155
5.1.4.4 Das argumentative Vertextungsmuster 158
5.2 Textverstehen 162
5.2.1 Textverstehen und Performanz 163
5.2.2 Parsing und Konstituentenstruktur 164
5.2.3 Textverstehen und Proposition 166
5.2.4 Framebasiertes Verstehen 169
5.2.5 Mitzuverstehendes 171
6 Textgrammatische Strukturen 175
6.1 Schriftlichkeit und Mündlichkeit 175
6.2 Syntaktische Segmentierung in der geschriebenen und gesprochenen Sprache 179
6.3 Das textgrammatische Beschreibungsinstrumentarium: Syntaktische Formen und ihr interner Bau 184
6.4 Textgrammatische Besonderheiten 193
6.4.1 Expansion des Satzes nach rechts 193
6.4.2 Verbspitzenstellung 195
6.4.3 Verbletztstellung 197
6.4.4 Anapher und Katapher 197
6.4.5 Parenthese 201
6.4.6 Anakoluth 202
6.4.7 Syntaktische Polyfunktionalität 204
6.4.8 Linksversetzung und Freies Thema 206
6.4.9 Besonderheiten der Thema-Rhema-Struktur 210
6.4.10 Doppelpunkt und Bindestrich als Gliederungssignale 212
6.4.11 Formen des Verbs in Text und Diskurs 214
6.4.12 Satzverknüpfung 216
6.5 Zum Zusammenhang zwischen den kommunikativen Gegebenheiten und der syntaktischen Form des Textes, veranschaulicht an ausgewählten gesprochen und geschrieben realisierten Textsorten 218
6.5.1 Zur Rolle des Kontextes am Beispiel der TV-Sportreportage 218
6.5.2 Kognitive Grundlagen der Textproduktion und –rezeption am Beispiel der Hörfunk-Sportreportage 220
6.5.3 Unpersönliche Ausdrucksweise in Kochrezepten 221
6.5.4 Imitierte Mündlichkeit im Kinderbuch 222
7 Wiederholungsfragen 223
Transkriptionskonventionen 237
Literatur 239
Glossar 257
Sachwortregister 265
Pressestimmen
Aus: kulturbuchtipps.de – September 2010
[…] Mit ihrem sehr verständlich und didaktisch hervorragend strukturierten Lern- und Arbeitsbuch führen die Autoren den Studierenden in die verschiedenen Theorien und in Geschichte der Textlinguistik ein. Die langjährige Erfahrung der Autoren hilft ihnen bei der interessanten Beschreibung der von Hause aus mitunter doch etwas spröden Materie. Hierbei werden die theoretischen Grundlagen oft durch praktische Beispiele ergänzt, die dem Leser zu einem leichteren Verständnis des vermittelten Lehrstoffes verhelfen. Besonders praktisch ist auch das umfangreiche Glossar am Ende des 270 Seiten starken Studienbandes zur Textlinguistik und Textgrammatik. Die aktualisierte, zweite Auflage dieses Titels ermöglicht dem Studenten einen leichten Einstieg in einen komplexen Forschungsbereich. […]
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Autoreninfo

Gansel, Christina

Christina Gansel lehrt an der Universität Greifswald.

Weitere Titel von Gansel, Christina; Jürgens, Frank

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Tsapaeva

Das Buch ist für den Seminarunterricht gut geeignet.
Sehr gutes Literatur- und Stichwortverzeichnis. Sehr guter didaktischer Aufbau.

Textlinguistik und Textgrammatik

Bewertung

Kundenmeinung von C. Müller

Das Lehrbuch "Textlinguistik und Textgrammatik" von C. Gansel und F. Jürgens scheint auf den ersten Blick eine umfangreiche Behandlung aller wichtigen Themengebiete zu sein.

Was mir sofort aufgefallen ist und was mich leider auch stört - das ist aber Geschmackssache - ist die Tatsache, dass im Vergleich zu anderen Werken für das Studium direkte Zitate und dazugehörige Quellenhinweise bzw. Literaturangaben im Fließtext teilweise sehr gehäuft stehen. Natürlich ist das beispielsweise in Hausarbeiten ein muss, aber in einem Lehrbuch, wo man sich beim Lesen sowieso schon etwas konzentrieren sollte, sind diese Unterbrechungen im Lesefluss und bei der Informationsaufnahme einfach nur hinderlich. An dieser Stelle muss aber zu Gute gehalten werden, dass die Autoren sich bemüht haben, eine umfangreiche Forschungspalette mit in das Lehrbuch aufzunehmen, sodass sich der Leser ein durchaus differenziertes und vielleicht auch kritisches Bild machen kann.

Des Weiteren, was aber auch wieder Geschmackssache ist, finde ich, rein visuell betrachtet, die Darstellungsweise einfach trist. Es gibt keinerlei farblichen Hervorhebungen und am Rand stehen keine Schlagworte. Ich weiß, dass das in vielen Lehrbüchern der Fall ist und bei ebenso vielen Lehrbüchern kann ich mich nur schwerlich aufraffen, damit zu lernen.

Die Kritikpunkte an der visuellen Gestaltung sollen aber nicht allzu sehr ins Gewicht fallen und machen deshalb nur einen Stern Abzug aus - schließlich ist der Inhalt ja das, worauf es im Endeffekt ankommt. In meinen Augen ist das Werk gut geeignet, um sich auf bevorstehende Klausuren oder dem Examen vorzubereiten. Veranschaulicht wird der behandelte Stoff noch anhand diverser Beispiele, die abgesetzt vom Fließtext immer schön zu erkennen sind. Sehr gut finde ich auch, dass es ein gesondertes Kapitel mit Wiederholungsfragen für den Leser gibt und dass ein Glossar vorhanden ist. Dass die Lösungen zu den Fragen jedoch fehlen, gefällt mir eher weniger. Es sind zwar hinter jeder Aufgabe Hinweise abgedruckt, wo die Lösungen im Buch zu finden sein könnten, aber Lösungsvorschläge finde ich eigentlich nie verkehrt.

Sehr guter Überblick

Bewertung

Kundenmeinung von Stefan Duschek

Als Lehramtsstudent im Fach Deutsch bin ich über dieses Werk von Frau Gansel und Herrn Jürgens sehr dankbar. Den Autoren gelingt es sehr gut, mir einen vertiefenden Überblick über die Textlinguistik und der Textgrammatik zu verschaffen, die sehr gut zum entsprechenden Hauptseminar (und auch weiteren sprachwissenschaftlichen Seminaren) passt.

Grober Überblick:
-Text
-Textbegriff
-Textsorten
-Textgrammatík
Textproduktion
-Textstrukturen

Der Inhalt des Buches klärt meine Fragen umfassend und ist verständlich geschrieben. Das Schriftbild (das gehört für mich mit zu einem guten Buch) ist angenehm zu lesen, könnte aber insgesamt größer ausfallen. Wichtige Informationen werden durch einen Kasten hervorgehoben, was dem Leser eine bessere Orientierung und Fokussierung erlaubt. Besonders hervorzuheben ist der Übungsteil, der eine sehr wichtige Reflexionsmöglichkeit bietet (in Bezug auf das Staatsexamen) und vor allem das Glossar, in dem die für das Verständnis notwendige Begriffe erläutert werden (man kennt sie irgendwie, kann aber die Begriffe nicht mehr richtig fassen). Das habe ich so noch nicht gesehen und ist für mich hier ein kleines Highlight.

Eine für mich ideale Weiterentwicklung wäre ein didaktisches Kapitel: "Was bedeutet das nun für den Unterricht?" Immerhin ist Herr Jürgens Lehrer und könnte dazu noch Hinweise geben (ein Stern Abzug ist allerdings dafür nicht gerechtfertigt).

Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Buch sehr gut für Germanistikstudenten geeignet ist, die einen vertiefenden Einblick für das Examen oder Hausarbeiten benötigen.
Im Vergleich zu Vaters "Einführung in die Textlinguistik" ist dieses Buch meiner Meinung nach die bessere Wahl.

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