utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Theaterwissenschaft

Eine Einführung in die Grundlagen des Fachs

von Fischer-Lichte, Erika Fach: Kultur/ Musik/ Theater;

Anders als andere Einführungen geht diese - gemäß dem aktuellen Stand des Fachs - vom Aufführungsbegriff aus und erläutert vor diesem Hintergrund die Grundlagen der Theaterwissenschaft.

Anhand konkreter Beispiele werden sowohl die speziellen methodischen Probleme des Fachs erörtert als auch die Beziehungen zwischen Theaterwissenschaft und anderen Disziplinen dargestellt.

Ein Literaturverzeichnis, ein Glossar und ein Register runden den Band ab.
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
22,99 €
1. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
18,99 €
1. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
27,74 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825231033
UTB-Titelnummer 3103
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2010
Erscheinungsdatum 09.12.2009
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag A. Francke
Umfang 283 S., mehrere Abb.
Inhalt
Vorwort IX
Prolog: Alles Theater?
1TEIL I Gegenstände und Grundbegriffe
1. Theaterbegriffe 7
2. Zur Geschichte des Faches 13
3. Überlegungen zum Aufführungsbegriff 24
3.1 Leibliche Ko-Präsenz 25
3.2 Flüchtigkeit von Aufführungen 32
3.2.1 Räumlichkeit 32
3.2.2 Körperlichkeit 36
3.2.3 Lautlichkeit 48
3.3 Zur Entstehung von Bedeutung 54
3.4 Die Ereignishaftigkeit der Aufführung und ihre Erfahrung durch den Zuschauer. 59
TEIL II Arbeitsfelder, Theorien und Methoden
4. Aufführungsanalyse 72
4.1 Theoretische Vorannahmen 72
4.1.1 Wahrnehmung 73
4.1.2 Erinnerung 73
4.1.3 Versprachlichung 79
4.2 Praxis des Analysierens 80
4.2.1 Fragestellungen 80
4.2.2 Methoden 81
4.2.3 Phänomenologische Ansätze 81
4.2.4 Semiotische Ansätze 84
4.2.5 Analysebeispiel 88
4.3 Exkurs: Aufführung und Drama 93
5. Theaterhistoriografie 101
5.1 Theoretische Vorentscheidungen 101
5.1.1 Aufführungsgenre und Theaterbegriff 102
5.1.2 Geschichtsbegriffe 103
5.1.3 Epochenbildungen 106
5.2 Historiografische Praxis 110
5.2.1 Fragestellungen 110
5.2.2 Quellen 115
5.2.3 Methoden 121
6. Theoriebildung 135
6.1 Was heißt „Theorie“? 135
6.1.1 Begriffsbestimmung 135
6.1.2 Begriffe 136
6.1.3 Geltungsanspruch und Reichweite 138
6.2 Entwicklung von Theorien 145
6.2.1 Transformationen gegebener Theorien 145
6.2.2 Überprüfung von Theorien 147
6.2.3 Theorie und Praxis 148
TEIL III Ausweitungen und Interrelationen
7. Verflechtungen von Kulturen in Aufführungen 155
7.1 Das „eigene“ Theater und das Theater der „Anderen“ 155
7.2 Verflechtungsprozesse 159
7.2.1 Verflechtungen in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts 159
7.2.2 Verflechtungen von Kulturen in Aufführungen seit den 1970er Jahren. 175
7.3 Lokalisierung und Globalisierung 186
8. Aufführungen der Künste 194
8.1 Theater und andere Künste 194
8.1.1 Verhältnis der verschiedenen Künste in Aufführungen des Theaters 194
8.1.2 Veränderungen im Theater durch Veränderungen der beteiligten Künste. 200
8.2 Performativierungen der Künste als ihre Aufführung 203
8.3 Intermedialität und Hybridisierung 209
9. Kulturelle Aufführungen/cultural performances 219
9.1 Theater und andere Genres kultureller Aufführungen 219
9.2 Neue Wirkungsästhetiken oder „Angewandtes Theater“ (applied theatre)? 222
9.3 Kulturelle Aufführungen 231
9.3.1 Inszenierung und Aufführung 232
9.3.2 Überschneidungen zwischen verschiedenen Genres 234
Epilog: Alles Theater? 243
Literatur 249
Personenregister 261
Titelregister 265
Sachregister 267
Pressestimmen
Aus: Thepakos – INTERDISZIPLINÄRE ZEITSCHRIFT FÜR THEATER UND THEATERPÄDAGOGIK, Oliver Bidlo, Heft 15 – April/Mai 2011
[…] Die hier besprochene, – und das sei bereits an dieser Stelle angemerkt – ausgezeichnete Einführung zum Thema von Erika Fischer- Lichte leistet hierzu einen wunderbaren Beitrag, indem sie vom Aufführungsbegriff den genuin theaterwissenschaftlichen Gegenstand und seine Besonderheiten bestimmt. […] Fazit: Das Buch von Fischer-Lichte ist eine ausgezeichnete Einführung zur Theaterwissenschaft. Es ist klar gegliedert und in einer lesenswerten Sprache geschrieben. Es beinhaltet die grundlegenden Aspekte des Faches – die gelungene Dreiteilung und ihre Umsetzung in einen theoretischen, praktischen und einen interdisziplinären Teil seien hier besonders bemerkt – und schafft es zugleich, inhaltlich wesentlich mehr als eine deskriptive Auflistung einiger relevanter Themen zu geben. Vielmehr setzt es – dem Stand der Wissenschaft nach – eigene inhaltliche Akzente, die zugleich das Fach in seinem Profil wesentlich bestimmen. Ein Personen-, Sach- und Titelregister setzen den Schlusspunkt einer rundum gelungenen theaterwissenschaftlichen Einführung. Fazit: Das Buch von Fischer-Lichte ist eine ausgezeichnete Einführung zur Theaterwissenschaft. Es ist klar gegliedert und in einer lesenswerten Sprache geschrieben. Es beinhaltet die grundlegenden Aspekte des Faches – die gelungene Dreiteilung und ihre Umsetzung in einen theoretischen, praktischen und einen interdisziplinären Teil seien hier besonders bemerkt – und schafft es zugleich, inhaltlich wesentlich mehr als eine deskriptive Auflistung einiger relevanter Themen zu geben. Vielmehr setzt es – dem Stand der Wissenschaft nach – eigene inhaltliche Akzente, die zugleich das Fach in seinem Profil wesentlich bestimmen. Ein Personen-, Sach- und Titelregister setzen den Schlusspunkt einer rundum gelungenen theaterwissenschaftlichen Einführung.

Anja Redecker – campus-web.de – 19.10.2010
[...] Völlig unbedarft und frei von jeglichem Vorwissen bildet der mit Anhang 273 Seiten umfassende Band tatsächlich eine Chance sich ein grundlegendes Verständnis des Faches selbst zu bilden. Dies sei gerade deshalb betont, da bekanntlich nur allzu häufig das Missverständnis vorliegt, es handele sich bei dem Studium der Theaterwissenschaften um ein Anwendungsstudium praktischer Art. [...] Theaterwissenschaft jedoch ist nicht nur informativ, sondern auch in einem so angenehmen Stil verfasst, dass die Wissenschaft nahezu zur Unterhaltung wird. [...] Was könnte ein Fazit sagen, was der Blick auf die Sterne-Wertung nicht schon verrät? Obgleich man aufgrund des strengen, nicht abwechslungsreichen Durchblätter-Eindrucks abgeschreckt werden könnte, sind die knapp 20 Euro für diesen Einführungsband gut investiert. Gerade als angehender Bachelor-Student der Theaterwissenschaften, oder auch der Literaturwissenschaften, ja, vermutlich sogar als Jura-Student, der gern ins Theater geht, lohnt sich die Anschaffung oder zumindest die Ausleihe des Titels zweifelsohne. Die Lektüre vermittelt einen umfassenden Einblick in Arbeitsweisen, Methoden und Inhalte des Fachs und eignet sich zudem beinahe als interessante Bettlektüre. Eine entsprechende Neigung natürlich vorausgesetzt. Bleibt zu hoffen, dass die verbliebenen Theater lang genug bestehen, als dass das angelernte Wissen unter Umständen auch in ein paar Jahren noch angewandt werden kann.
UTB Link zum Volltext
Leserbewertungen

Bewertungen

Eine übersichtliche Einführung

Bewertung

Kundenmeinung von Liesbeth Keltsch

Zunächst werden auf gut 50 Seiten grundlegende Begriffe im Zusammenhang mit Theater und Aufführungspraxis verständlich erklärt und wichtige Namen genannt. Die Fachgeschichte wird umrissen.
Im zweiten Teil werden sehr detailliert die Arbeitsfelder der (modernen) Theaterwissenschaft ausgebreitet und die Forschungspraxis erläutert. Es wird viel an Beispielen aufgezeigt, vereinzelt werden Bilder von Aufführungen zur Veranschaulichung herangezogen, die Sprache ist verständlich und der Text somit auch für Neulinge gut geeignet, um sich einen Überblick über den Forschungsstand und die Anliegen der Theaterwissenschaft zu verschaffen.
Ein umfassendes Literaturverzeichnis lädt zur vertiefenden Lektüre ein. Besonders nützlich zum Nachschlagen erscheinen Personen-, Titel- und Sachregister am Ende des Buches.
Auch für interessierte Leser benachbarter Disziplinen wie etwa der Literaturwissenschaft birgt dieser Text umfangreiche Informationen – v. a., weil das Theater hier nicht aus dem Blickwinkel des Dramentextes beleuchtet wird, sondern von der Aufführung als Realisierung der Inszenierung ausgegangen wird. Nicht zuletzt ist das Buch typografisch anspruchsvoll gestaltet und zeichnet sich durch ein gut lesbares Schriftbild aus.
Klare Kaufempfehlung!

1 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Theaterwissenschaft"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Theaterwissenschaft

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Theaterwissenschaft
 
  Lade...