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Themenorientierte Literaturdidaktik: Helden im Mittelalter

Konzept und Praxisbeispiele

von Küenzlen, Franziska; Mühlherr, Anna; Sahm, Heike Fach: Literaturwissenschaft; Schulpädagogik; Germanistik;

Helden aus der Literatur des Mittelalters machen den Deutschunterricht von heute spannend!

Die Faszinationskraft von „Helden“ ist nutzbar für eine spannende und fruchtbare Gestaltung des Deutschunterrichts: Was haben Lancelot oder Herzog Ernst gemeinsam mit Harry Potter oder Batman?
Welche Helden werden zu welcher Zeit verehrt ... und warum?

Didaktisch strukturiert vermittelt der Band germanistisches Fachwissen, das sich im Deutschunterricht umsetzen lässt, und beantwortet erstmals die Frage, welche Kernstellen älterer Literatur zur Helden-Thematik sinnvoll in der Schule einsetzbar sind.
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Details
ISBN 9783825241636
UTB-Titelnummer 4163
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2014
Erscheinungsdatum 18.06.2014
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang 165 S.
Inhalt
1. Gegenstand – Zielrichtung – Verwendbarkeit 9
1.1 Themenschwerpunkt 9
1.2 Zielpublikum: An wen richtet sich dieser Band? 11
1.3 Hilfsmittel zur Arbeit mit mittelhochdeutschen Texten 13
1.4 Literatur 13
2. Alte und neue Konzeptionen 15
2.1 Die Faszinationskraft von Helden 15
2.2 Geschichte des Heldenbegriffs 16
2.3 Joseph Campbell „Der Heros in tausend Gestalten“ 21
2.4 Die Heldenauswahl dieses Bandes 22
2.5 Helden auf Mittelhochdeutsch 24
2.6 Literatur 26
3. Sîfrit (Heike Sahm) 28
3.1 Einführung und didaktischer Schwerpunkt 28
3.2 Die Vorausdeutungen auf den Tod des Helden 30
3.2.1 Erzählervorausdeutungen 31
3.2.2 Warnungen durch Träume 32
3.3 Der Held und seine Hilfsmittel 35
3.4 Verrat und Ermordung 40
3.5 Kriemhilts Trauer 47
3.6 Der exorbitante Held 50
3.7 Literatur 51
4. Roland (Heike Sahm) 53
4.1 Einführung und didaktischer Schwerpunkt 53
4.2 Der Held und sein Schwert 56
4.3 Held und Kollektiv 58
4.4 Trauer und Zorn 63
4.5 Der Held als Heiliger? 66
4.6 Literatur 68
5. Willehalm (Anna Mühlherr) 69
5.1 Einführung und didaktischer Schwerpunkt 69
5.2 Zerdehnte Rachehandlung, Aneignung des Fremden 73
5.3 Rüstungsschmutz und blanke Nerven 78
5.4 Rennewart: Heroik und Komik 83
5.5 Mechanik der Aufhäufung von Leid und Reichweiten der Ethik 87
5.6 Literatur 89
6. Tristan (Anna Mühlherr) 90
6.1 Einführung und didaktischer Schwerpunkt 90
6.2 Schwieriger Beginn und brillante Performanz 91
6.3 Brutale Selbstbehauptung 96
6.4 Tristan als Heilsbringer 100
6.5 Todesnähe und virtuos erspieltes Leben 104
6.6 Fremdheit 106
6.7 Literatur 109
7. Herzog Ernst (Franziska Küenzlen) 110
7.1 Einführung und didaktischer Schwerpunkt 110
7.2 Begabung und Begünstigung – Neid und Rache 111
7.3 Begegnung mit dem Fremden I: Aggression und Selbstüberschätzung (Grippia) 118
7.4 Begegnung mit dem Fremden II: Kommunikation und Kooperation (Arimaspi) 124
7.5 Heimkehr: Auszeichnung und Re-Integration 129
7.6 Literatur 131
8. Iwein (Franziska Küenzlen) 132
8.1 Einführung und didaktischer Schwerpunkt 132
8.2 Hartmann von Aue: Iwein 136
8.3 Felicitas Hoppe: Iwein Löwenritter 146
8.3.1 Der Mann in Gestalt eines Ungeheuers 147
8.3.2 Ehre, was ist das? 152
8.4 Literatur 156
9. Glossar 158
Autoreninfo

Küenzlen, Franziska

Franziska Küenzlen (Jahrgang 1970) studierte an der Universität Tübingen Latinistik, Germanistik und Romanistik. Die Promotion erfolgte 2003 mit der Arbeit „Verwandlungen eines Esels. Apuleius’ Metamorphoses im frühen 16. Jahrhundert“ (erschienen 2005). Von 2002 bis 2010 war sie wissenschaftliche Assistentin am Germanistischen Institut der Universität Münster, unterbrochen von einem Jahr als Feodor-Lynen-Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der Universität Oxford in England. Von 2010 bis Juni 2011 absolvierte sie das Seiteneinsteiger-Programm des Landes Rheinland-Pfalz und ist seitdem Studienrätin für die Fächer Deutsch und Latein an der Integrierten Gesamtschule in Mutterstadt, seit August 2012 auch lehrbeauftragte Fachleiterin für das Fach Deutsch am Studienseminar Speyer. (Stand 10.06.2014)

Mühlherr, Anna

Anna Mühlherr (Jahrgang 1960) studierte an der Universität Tübingen Germanistik, Philosophie und Anglistik. Nach dem Staatsexamen (1985) verbrachte sie ein Jahr als Lehrkraft am Bryn Mawr College (USA) und arbeitete anschließend als Wissenschaftliche Angestellte, seit 2003 als Akademische Rätin in der Mediävistischen Abteilung des Deutschen Seminars der Universität Tübingen. Provomiert wurde sie 1991 mit einer Arbeit zum frühneuhochdeutschen Prosaroman (Titel: ‚Melusine‘ und ‚Fortunatus‘. Verrätselter und verweigerter Sinn, publiziert 1993). Im Jahr 2003 erfolgte die Habilitation mit einer Schrift über die frühen mittelhochdeutschen Mariendichtungen bis zum Leich Walthers von der Vogelweide. Sie lehrt und forscht an der Universität Tübingen.

Sahm, Heike

Heike Sahm (Jahrgang 1966) studierte an den Universitäten Kiel und Tübingen Deutsch und Geschichte. Nach dem Staatsexamen 1993 wurde sie Stipendiatin am Göttinger Graduiertenkolleg ‚Kirche und Gesellschaft im 15. und 16. Jahrhundert‘. Die Promotion erfolgte 1998 in Tübingen mit der Arbeit ‚Dürers kleinere Texte. Konventionen als Spielraum für Individualität‘ (publiziert 2002). Von 1997 bis 2007 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln, wo sie sich 2006 mit einer Arbeit zum altsächsischen ‚Heliand‘ habilitierte. Im Sommer 2007 ging sie mit einem Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für ein Jahr an die Universität Cambridge, und im Folgejahr versah sie die Jacob Grimm-Gastprofessur in Göttingen. Auf vier Jahre als wissenschaftliche Angestellte an der Universität Siegen folgte im Herbst 2013 der Ruf an die Universität Göttingen, auf die Professur für Germanistische Mediävistik / Ältere deutsche Sprache und Literatur. (Stand 10.06.2014)
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Fahr

Es ist oftmals schwer, den Lehramtsstudierenden die Relevanz der Mediävistik für ihr Studium näher zu bringen. Gerade solche Werke, die Universität und Schule miteinander verknüpfen und Möglichkeiten für die Einbindung der mittelalterlichen Texte für den Schulunterricht aufzeigen, sind deshalb sehr hilfreich.

Gelungene Darstellung des Heldenbegriffs unter Einbeziehung literaturdidaktischer Aspekte

Bewertung

Kundenmeinung von Nadine Müller

Die Autoren wenden sich der europäisch-abendländischen Kultur zu verschiedenen Zeiten zu und reflektieren den Begriff des Heldens in seinen verschiedenen Bedeutungen. Dieser literaturwissenschaftliche Themenschwerpunkt wird auch unter literaturdidaktischen Aspekten behandelt, sodass sich eine problemorientierte Umsetzung für die Schule erarbeiten lässt. Die Autoren stellen sechs verschiedene Helden vor und deren Vernetzung mit sozialen Themen, wie der Identitätsfindung, wird jeweils herausgearbeitet.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Mergen

Eine solide Darstellung zu einem aktuellen Thema: Der Rolle des Heldenbildes in mittelalterlichen Erzählungen für die Gegenwartsliteratur und der Frage, welche Einsatzmöglichkeiten im Deutschunterricht bestehen.

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