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Theodizee in den Weltreligionen

Ein Studienbuch

von Loichinger, Alexander; Kreiner, Armin Fach: Theologie/ Religionswissenschaft;

Die Frage nach dem Leid war und ist die große Frage an Gott. Wenn es ihn gibt, warum lässt er all das Leid zu? Warum hat er überhaupt eine Welt mit so viel Übel und Leid erschaffen? Warum lässt er Naturkatastrophen geschehen? Warum lässt er Gewaltverbrecher gewähren?

Das vorliegende Buch versteht sich als Lese-, Lehr- und Studienbuch. Im ersten Teil werden Antworten und Lösungen aus der christlichen Tradition vorgestellt. Der zweite Teil wirft einen Blick in die nicht-christlichen Weltreligionen und zeigt dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit der Leidfrage auf.

Im abschließenden Arbeitsteil der einzelnen Kapitel finden sich vertiefende Fragen und weiterführende Literaturhinweise.
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Details
ISBN 9783825234201
UTB-Titelnummer 3420
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2010
Erscheinungsdatum 15.09.2010
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 268 S., 35 Abb.
Inhalt
An den Leser 7
Teil I: Die Frage nach Leid und Übel im Christentum
1. Theodizeeproblem – Atheistische Herausforderung 10
Einführung 10
Norbert Hoerster – Zur Unlösbarkeit des Theodizeeproblems 13
Arbeitsteil 27
2. Klassische Lösung – Traditionelle Sündenfalltheodizee 28
Einführung 28
Ludwig Ott – Grundriss der Katholischen Dogmatik 32
Arbeitsteil 42
3. Leid und Allmacht Gottes – Prozesstheodizee 43
Einführung 43
David Ray Griffin – Schöpfung aus dem Chaos und das Problem des Übels 48
Arbeitsteil 65
4. Das Argument der Willensfreiheit – Free-will-Defence 67
Einführung 67
Richard Swinburne – Das Problem des Übels 70
Arbeitsteil 82
5. Leid und „Seelenbildung“ – Irenäische Theodizee 84
Einführung 84
John Hick – Eine irenäische Theodizee 87
Arbeitsteil 104
6. Das Problem der natürlichen Übel – Naturgesetze und Theodizee 105
Einführung 105
Bruce Reichenbach – Das Argument aus den Naturgesetzen 108
Arbeitsteil 119
7. Der leidende Gott – Gottes Mitleiden 121
Einführung 121
Jürgen Moltmann – Der gekreuzigte Gott 125
Kenneth Surin – Die Leidensunfähigkeit Gottes und das Problem
des Übels 134
Arbeitsteil 141
8. Reductio in mysterium – Bleibende Geheimnishaftigkeit des Leids 142
Einführung 142
Karl Rahner – Warum lässt uns Gott leiden? 146
Arbeitsteil 157
Teil II: Die Frage nach Leid und Übel in den Religionen
9. Leid im Alten Testament – Ijobs Klage und Anklage 160
Einführung 160
Altes Testament – Das Buch Ijob 165
Arbeitsteil 181
10. Leid im Judentum – Erwählungsbewusstsein, Leiden und
Holocaust 183
Einführung 183
Rolf Schmitz – Das Leiden und das Böse. Antwortversuche im Judentum 187
Arbeitsteil 203
11. Leid im Islam – Hingabe an den Willen Allahs 205
Einführung 205
Tahsin Görgün – Leid als Teil der Welt und des Lebens. Gibt es ein
Theodizeeproblem aus islamischer Perspektive? 210
Arbeitsteil 224
12. Leid und Wiedergeburt – Theodizee in der hinduistischen
Tradition 226
Einführung 226
Arvind Sharma – Hinduistische Theodizeen 229
Arbeitsteil 241
13. Leid und Vergänglichkeit – Leidproblem in der buddhistischen
Tradition 243
Einführung 243
Hajime Nakamura – Die Grundlehren des Buddhismus 247
Arbeitsteil 260
Nachwort 262
Nachweis der Primärtexte 263
Abbildungsnachweis 264
Personenregister 267
Autoreninfo

Kreiner, Armin

Armin Kreiner lehrt Theologie an der Universität München. 

Loichinger, Alexander

Alexander Loichinger lehrt Theologie an der Universität Mainz. 
Leserbewertungen

Bewertungen

Optimale Einführung, auch für Laien geeignet

Bewertung

Kundenmeinung von Isabelle Götz

Zu Beginn meiner Rezension möchte ich anmerken, dass ich kein theologisches Studium betreibe bzw. tiefergehendes Wissen verfüge. Daher schreibe ich als interessierter Laie.

Das Werk besteht aus zwei Teilen, von denen der erste sich mit verschiedenen Lösungsstrategien der Theodizee aus christlicher Sicht beschäftigt. Man stellt fest, dass Fragen nach der Rechtfertigung des Glaubens an Gott bereits die Kirchenväter beschäftigten. Bemerkenswert ist das letzte Kapitel dieses Teils, dass sich von den traditionellen Lösungsansätzen unterscheidet, die die Theodizee als logischen Widerspruch begreifen. Dem widersprechend treten Moltmann und Surin für eine speziell trinitarische Theodizee ein, die von einem Mitleiden Gottes ausgeht und im Kreuzestod Christi gipfelt.
Der zweite Teil stellt verschiedene Lösungsansätze für die anderen Weltreligionen wie den Islam, das Judentum, den Hinduismus und den Buddhismus vor. Die einzelnen Kapitel können auch jeweils für sich gelesen werden und sind auch als Einführungen zu verstehen, da eine ausführliche Beschäftigung wahrscheinlich den verfügbaren Rahmen gesprengt hätte.
An die jeweils einzelnen Kapitel schließen sich die Fußnoten, ein Arbeitsteil, der aus Fragen besteht, und mögliche weiterführende Literatur an.
Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Einführung auch als Lesebuch für einen interessierten Laien sehr gut geeignet sind, da die Autoren eine optimale Balance zwischen der wissenschaftlichen Tiefe und den persönlichen Glaubensbedürfnissen der Lesenden finden.

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