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Transformationen in Osteuropa im 20. Jahrhundert

von Segert, Dieter Fach: Politikwissenschaft;

Osteuropa hat im 20. Jahrhundert zwei große Transformationen erlebt. Warum ist der Staatssozialismus dort entstanden? Was waren seine grundlegenden Probleme? Welches Erbe hat er hinterlassen? Was können wir im Westen aus dem radikalen Wandel des Ostens über die Gefährdungen unserer eigenen Ordnung lernen?

Der Wiener Politikwissenschaftler Dieter Segert führt mit diesem Buch in die „Area Studies“ zu Osteuropa ein und diskutiert den Zusammenhang der Politikwissenschaft mit anderen sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit den Staaten des östlichen Europa beschäftigen.
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Details
ISBN 9783825239831
UTB-Titelnummer 3983
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 20.11.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag facultas
Umfang 272 S., 5 Abb., 23 Tab.
Inhalt
Abkürzungsverzeichnis 8
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 9
Vorwort 11
1 Einführung: Politikwissenschaftliche Regionalstudien zu Osteuropa 13
1.1 Osteuropaforschung im Spannungsfeld von Politik und Wissenschaft 13
1.2 Disziplinäre Zuordnung der Regionalstudien über Osteuropa innerhalb der Politikwissenschaft als Wissenschaftsdisziplin 15
1.3 Ist Osteuropa nach dem Ende des Staatssozialismus überhaupt noch eine Region im Sinne der Regionalstudien? 19
I Osteuropas erste große Transformation im 20. Jahrhundert 27
2 Die Entstehung des modernen Osteuropas nach dem Ersten Weltkrieg 29
3 Die Entstehung des Staatssozialismus unter den spezifischen Bedingungen Russlands 46
3.1 Warum konnten die „Bolschewiki“ sich überhaupt an der Macht halten? 47
3.2 Der klassische Sozialismus 53
3.3 Alternative Deutungsangebote für die Herausbildung, das Funktionieren und den Zusammenbruch des Staatssozialismus 58
4 Ausbreitung, Ausdifferenzierung und Wandel des Staatssozialismus 67
4.1 Ursachen und Folgen der Ausdehnung des Staatssozialismus auf Ostmittel- und Südosteuropa 68
4.2 Varianten des Staatssozialismus und Akteure seines Wandels nach dem Ende der klassischen Phase 73
4.3 Abweichende Modelle des Staatssozialismus 85
5 Krisen, Reformen und Niedergang des sowjetischen Staatssozialismus 107
5.1 „Prager Frühling“: Die Richtung der Reformen und ihre Akteure 109
5.2 Polnische Solidarnosc: Arbeiter gegen den Staatssozialismus 118
5.3 Gorbac?v – ein Held des Rückzugs? 126
5.4 DDR am Ende: Sieg der Nation über die Klasse? 131
II Die zweite große Transformation Osteuropas nach 1989 147
6 Theoretische Konzepte der Transformationsforschung, ihre Erkenntnismöglichkeiten und weißen Flecken 149
6.1 Zur begrifflichen Einführung: „Revolution“, „Systemwechsel“, „Transformation“ 149
6.2 Der Mainstream der Transformationsforschung der 1990er Jahre: das Konzept einer „Transition to Democracy“ 151
6.3 Thomas Carothers’ Kritik am „Transition to Democracy“-Paradigma 161
6.4 Das andere Extrem: „Politische Kultur“ als Transformationshindernis 164
6.5 Komplexere Deutungsmodelle: „Pfadabhängigkeit“ und „Dilemma der Gleichzeitigkeit“ 167
6.6 Postsozialismuskonzepte 171
6.7 Kurzes Resümee 180
6.8 Exkurs: Die Messung der Demokratisierungserfolge und ihre Defizite 181
7 Wirtschaftliche Transformationsprozesse und ihre Resultate 185
7.1 Aufgaben der wirtschaftlichen Transformation von der spätsozialistischen Staatswirtschaft zu einer Form von Marktwirtschaft 185
7.2 Unterschiedliche Strategien und Geschwindigkeiten des Wandels 189
7.3 Wirtschaftliche Ergebnisse und soziale Auswirkungen der ersten Phase der wirtschaftlichen Reformen 191
7.4 Zweite Phase der Transformation: Verlauf von Privatisierung und Umstrukturierung 197
7.5 Warum war die chinesische wirtschaftliche Transformation erfolgreicher als die postsowjetische? 205
8 Konturen der entstehenden posttransformatorischen Gesellschaft in Osteuropa 208
8.1 Welcher Typ von Gesellschaft ist entstanden? 208
8.2 Die ambivalente soziale Bilanz des Systemwechsels 213
8.3 Auseinanderdriften der Gesellschaften und politische Entfremdung 216
9 Funktionierende Staatlichkeit als Problem der Transformation 223
9.1 Auseinanderbrechen multinationaler Staaten und Entstehung neuer Nationalstaaten 223
9.2 Ursachen der Gewalt im Prozess der Staatenneubildung – ein Vergleich zwischen der Tschechoslowakei und Jugoslawien 227
9.3 Defizitäre Staatlichkeit als Ergebnis der Transformation 231
10 Aus Osteuropa für die Demokratietheorie lernen 235
10.1 Russland und Ungarn: Unterschiedliche Arten einer Krise der Politik oder nur verschiedene Ausprägungen desselben Problems? 236
10.2 Geringe Unterstützung der Demokratie durch die Verlierer der Transformation als Ursache der Demokratieprobleme 244
10.3 Fragen an die Demokratietheorie aus dem Vergleich zwischen Osteuropa und den „etablierten Demokratien“ des Westens 249
Literatur 253
Namensverzeichnis 270
Sachverzeichnis 271
Autoreninfo

Segert, Dieter

Segert, Dieter

Dieter Segert ist Universitätsprofessor, lehrt „Area Studies“ am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und ist stellvertretender Sprecher der Forschungsplattform „Wiener Osteuropastudien“.
Leserbewertungen

Bewertungen

Für Osteuropa-Interessierte gut geeignet

Bewertung

Kundenmeinung von Hanna G.

Dieter Segerts Buch ist in erster Linie ein Begleitwerk zu einer Vorlesung aus dem Masterstudium Politikwissenschaften an der Uni Wien. Daher lehnt sich das Buch an die Vorlesung an. Das Buch eignet sich zur effizienten Prüfungsvorbereitung und ermöglicht es den Studierenden sich während der Vorlesung auf den Vortrag und nicht das Mitschreiben zu konzentrieren. An Beispielen aus dem Raum Osteuropa behandelt Segert verschiedene Problematiken der Transformationsprozesse in den ehemaligen sozialistischen Ländern, sei es nun die Rolle Gorbatschows oder der Einfluss von Modernisierung auf den Transformationserfolg. Besonders spannend fand ich das Kapitel 7.5., in dem es um die Frage geht, warum die chinesische wirtschaftliche Transformation erfolgreicher war als die postsowjetische.
Ich halte das Buch auch für Einsteiger geeignet, da es in einem gut lesbaren Stil verfasst ist. Als Quereinsteigerin in die Politikwissenschaften hatte ich keine großen Verständnisprobleme, abgesehen von einigen wenigen Fachtermini, die ich nachschlagen musste. Auch der Aufbau ist klar strukturiert und nachvollziehbar. Das Layout ist das eines klassischen Lehrbuchs (schlicht, wenig aufregend), jedoch finde ich die Schriftgröße genau richtig und auch die Formatierung des Textes unterstützt die Lesbarkeit.
Ich kann das Buch „Transformationen in Osteuropa im 20. Jahrhundert“ vor allem für HörerInnen Segerts Vorlesung empfehlen, aber auch für alle anderen politikwissenschaftlich und Osteuropa- Interessierten ist es mehr als geeignet.

Gelungenes Buch

Bewertung

Kundenmeinung von Anna-Lena

Bevor man das Buch überhaupt öffnet, fällt einem zunächst einmal der eher geringe Umfang auf, was grundsätzlich nichts Schlechtes ist. Wenig Gewicht, also auch mehr Platz in der Tasche und das Wichtigste über die Transformationen in Osteuropa ist definitiv enthalten.
Da ich auf diesem Gebiet schon etwas mehr gelesen habe, hätte ich mir ausführlichere Informationen gewünscht. Für einen ersten Überblick ist das Buch aber auf jeden Fall sehr gut!
Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich und gut strukturiert. Der Schreibstil ist verständlich und enthält trotzdem genügend Fachliteratur, um für eine Studienarbeit in Frage zu kommen.

Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Buch bereits erschienen wäre als ich meine Abschlussarbeit schreiben musste.

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Produktfragen

Fragen zu Transformationen in Osteuropa im 20. Jahrhundert

In absteigender Reihenfolge

Frage von emilie

Frage
Könnten Sie bitte das Inhaltsverzeichnis schon vorab bekannt geben?
Antwort
Der Titel erscheint voraussichtlich am 20.11. Wir haben noch kein Inhaltsverzeichnis vorliegen.

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Transformationen in Osteuropa im 20. Jahrhundert
 
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