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Unternehmensethik

Grundlagen und praktische Umsetzung

von Göbel, Elisabeth Fach: Betriebswirtschaftslehre; Philosophie;

Wie kann die Unternehmensethik als Management der Verantwortung praktisch umgesetzt werden? Eine stärkere Orientierung der Unternehmens-führung am Leitbild einer vernünftigen, lebensdienlichen Wirtschaft wird nicht nur von Politikern und kritischen Bürgern, sondern ebenso von Wirtschafts-praktikern und -wissenschaftlern gefordert.

Die Autorin erörtert zunächst die philosophischen Grundlagen der Ethik und klärt dann das Verhältnis von Ethik und Ökonomik. Im Vordergrund steht die Institutionalisierung der Ethik auf der Ebene des einzelnen Unternehmens. Zugleich wird aber auch deutlich, welche Rolle die Individualmoral der Wirtschaftsakteure sowie die Rahmenordnung für die Unternehmensethik spielen.

Als Service beinhaltet das Buch eine detaillierte Liste von Initiativen und Institutionen mit Internetadressen. Darüber stellt die Autorin ein umfangreiches Online-Glossar bereit.

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Details
ISBN 9783825287108
UTB-Titelnummer 8515
Auflagennr. 5. überarb. u. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 15.05.2017
Einband Gebunden
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag UVK Lucius
Umfang 356 S.
Zusatzmaterial
Inhalt
Einführung 19
I Grundlagen der Ethik 25
1 Zentrale Begriffe 25
1.1 Freiheit und Verpflichtung 25
1.2 Moral, Recht und Ethos 27
1.2.1 Moral 27
1.2.2 Recht 27
1.2.3 Ethos 29
1.3 Ethik 31
1.3.1 Allgemeine Kennzeichnung 31
1.3.2 Deskriptive Ethi 32
1.3.3 Normative Ethik 32
1.3.4 Methodenlehre 33
1.3.5 Metaethik 33
2 Unterschiedliche Typen ethischer Argumentation 34
2.1 Bewertungsgrundlage: Gesinnung, Handlung, Folgen 34
2.1.1 Gesinnungsethik 35
2.1.1.1 Allgemeine Kennzeichnung 35
2.1.1.2 Vorteile und Probleme einer Gesinnungsethik 36
2.1.2 Pflichtenethik 37
2.1.2.1 Allgemeine Kennzeichnung 37
2.1.2.2 Die Erkenntnis des Pflichtgemäßen auf der Grundlage von Imperativen 38
2.1.2.3 Die Pflichten im Einzelnen 38
2.1.2.4 Vorteile und Probleme einer Pflichtenethik 39
2.1.3 Folgenethik 41
2.1.3.1 Allgemeine Kennzeichnung 41
2.1.3.2 Vorteile und Probleme einer Folgenethik 41
2.1.3.3 Der Handlungsutilitarismus von Jeremy Bentham 42
2.1.3.4 Die Weiterentwicklung des Utilitarismus durch John Stuart Mill 43
2.1.3.5 Das Verhältnis von Pflichtenethik und Utilitarismus 44
2.1.4 Synopse 45
2.2 Der Ort der Moral: Individuum, Institution, Öffentlichkeit 47
2.2.1 Individualethik 47
2.2.2 Institutionenethik 47
2.2.3 Die Öffentlichkeit als Ort der Moral 49
2.2.4 Synopse 51
2.3 Ethische Entscheidungsmethoden: Monologische Ethik und Diskursethik 53
2.3.1 Formale und materiale Ethik 53
2.3.2 Monologische Ethik 53
2.3.3 Diskursethik 55
2.3.3.1 Allgemeine Kennzeichnung 55
2.3.3.2 Anwendungsbereiche der Diskursethik 56
2.3.3.3 Probleme und Vorzüge der Diskursethik 56
2.3.4 Synopse 57
II Das Verhältnis von Ethik und Ökonomik 59
1 Kennzeichnung der Ökonomik 59
1.1. Begriff der Ökonomik 59
1.2 Das Modell menschlichen Verhaltens in der Ökonomik 62
2 Die Auseinanderentwicklung von Ethik und Ökonomik 65
2.1 Ethik und Ökonomik als miteinander verbundene Teile der praktischen Philosophie 65
2.2 Von der materialen zur formalen Auslegung des ökonomischen Prinzips 66
2.3 Unterschiede zwischen der aristotelischen und der modernen Auffassung von Ökonomik 68
2.4 Ethik und Ökonomik ­ zwei Welten? 69
3 Das Verhältnis von Sittlichkeit und Selbstinteresse: unvereinbar oder vereinbar? 70
3.1 Was heißt Selbstinteresse? 70
3.2 Nähere inhaltliche Bestimmung des Selbstinteresses 70
3.3 Berücksichtigung der Interessen anderer 72
3.4 Gesinnung der Akteure 73
3.5 Kanalisierung des Selbstinteresses durch Institutionen 74
3.6 Synopse 75
III Modelle der Beziehung von Ethik und Ökonomik 77
1 Anwendung der Ethik auf die Wirtschaft (Modell 1) 77
1.1 Ethik als Ausgangsdisziplin 77
1.2 Kritik am Anwendungsmodell 77
1.3 Konkretisierung ethischer Grundsätze für unterschiedliche Lebensbereiche 78
2 Anwendung der Ökonomik auf die Moral (Modell 2) 79
2.1 Ökonomik als universale Erklärungsgrammatik 79
2.2 Ort der Moral ist die marktwirtschaftliche Rahmenordnung 80
2.2.1 Moralisches Handeln muss sich auszahlen 80
2.2.2 These: Die Marktwirtschaft transformiert Eigennutz in Gemeinwohl 80
2.2.3 Ethische Probleme der Marktwirtschaft 81
2.3 Individualmoral in der Moralökonomik 82
2.3.1 Individualmoral der Politiker 83
2.3.2 Individualmoral der Wirtschaftsakteure 83
2.3.3 Die Unverzichtbarkeit der Individualmoral im Modell der Moralökonomik 85
2.4 Primat der Ökonomik im Konfliktfall 85
2.5 Relevanz der Ökonomik für die Implementation ethischer Zielsetzungen 86
3 Integration von Ethik und Ökonomik (Modell 3) 87
3.1 Das Konzept sozialökonomischer Rationalität 87
3.2 Problematik der Integrationsidee 87
4 Plädoyer für das Anwendungsmodell 89
IV Bereiche einer angewandten Wirtschaftsethik 91
1 Allgemeine Abgrenzung der Wirtschaftsethik 91
2 Die Mikroebene der Wirtschaftsethik: Die Wirtschaftsakteure 93
2.1 Konsumentenethik 94
2.1.1 Ethische Forderungen an die Konsumenten 94
2.1.2 Grenzen der Konsumentenverantwortung 95
2.2 Produzentenethik 96
2.3 Investorenethik 97
3 Die Makroebene der Wirtschaftsethik: Die Rahmenordnung 98
3.1 Ethische Bewertung wirtschaftlicher Institutionen 98
3.2 Vorteile und Probleme der Marktwirtschaft 99
3.3 Zwingt der Markt zur Unmoral? 100
3.4 Staatliche Rahmenordnung 102
3.5 Überstaatliche Rahmenordnung 103
4 Die Mesoebene der Wirtschaftsethik: Unternehmensethik 104
4.1 Das Unternehmen als moralischer Akteur? 104
4.2 Bedingungen für die Moralfähigkeit von Unternehmen 105
4.3 Unternehmen sind moralfähig 106
4.4 Die Mitverantwortung der Individuen in der Unternehmung 108
5 Zusammenwirken von Mikro-, Meso- und Makroebene der Wirtschaftsethik 109
V Unternehmensethik als Management der Verantwortung 113
1 Verantwortung: Die ethische Grundkategorie der Unternehmensethik 113
1.1 Subjekt der Verantwortung 113
1.2 Objekt der Verantwortung 114
1.3 Verantwortungsrelation 115
1.4 Instanz der Verantwortung 116
2 Verantwortung als Integrationsbegriff
2.1 Integration von Gesinnungs-, Pflichten- und Folgenethik 117
2.2 Integration von Individuen, Institutionen und Öffentlichkeit 118
2.3 Integration von Diskursethik und monologischer Verantwortungsethik 120
3 Die praktische Umsetzung der Unternehmensverantwortung im Management 121
3.1 Warum ,,Management"? 121
3.2 Kritik an der Idee eines Managements der Verantwortung 122
3.3 Die Bausteine eines Managements der Verantwortung 125
VI Die analytische Komponente der Unternehmensethik: Stakeholderanalyse 129
1 Begriff des Stakeholders 129
1.1 Die Stakeholder als Adressaten der Unternehmensverantwortung 129
1.2 Unterschiedliche Definitionen des Stakeholders 130
1.3 Unterschiedliche Auffassungen von den Funktionen einer Stakeholderanalyse 131
2 Ablauf der Stakeholderanalyse 132
2.1 Stakeholder wahrnehmen 133
2.1.1 Überblick über typische Stakeholder 133
2.1.2 Die Öffentlichkeit als Stakeholder 134
2.1.3 Die Medien als Stakeholder 136
2.1.4 Die Führungskräfte und Mitarbeiter als Stakeholder 136
2.1.5 Instrumente zur Unterstützung der Stakeholderwahrnehmung 137
2.1.5.1 Social Issue Analysis 137
2.1.5.2 Produktlebenszyklusanalyse 138
2.1.5.3 Dialog mit den Stakeholdern 140
2.1.6 Die unvermeidbare Selektivität der Stakeholderwahrnehmung 140
2.2 Stakeholder und ihre Anliegen analysieren und prognostizieren 141
2.2.1 Analyse der Stakeholderanliegen 141
2.2.2 Prognose der Stakeholderanliegen 141
2.2.3 Datenquellen für Analyse und Prognose von Stakeholderanliegen 142
2.3 Stakeholderansprüche bewerten 143
2.3.1 Ethische versus strategische Bewertung 143
2.3.2 Bewertung der Legitimität der Stakeholderanliegen 144
2.3.2.1 Die Legitimität des Anspruchs macht den normativrelevanten Stakeholder 144
2.3.2.2 Das Verständnis von Legitimität 145
2.3.2.3 Legalität und Legitimität 145
3 Ethische Grundlagen für die Legitimitätsbewertung 146
3.1 Menschenwürde als ethisches Prinzip für die Bewertung von Stakeholderanliegen 146
3.2 Gemeinwohl als ethisches Prinzip für die Bewertung 149
3.3 Nachhaltigkeit als ethisches Prinzip für die Bewertung 151
3.4 Tierschutz als ethisches Prinzip für die Bewertung 151
3.5 Gerechtigkeit als ethisches Prinzip für die Bewertung 152
4 Die mögliche Kollision legitimer Stakeholderanliegen 153
4.1 Die Kollision von Interessen 153
4.2 Abwägung konfligierender Ansprüche 154
4.2.1 Pflichten, Güter und Werte als Basis der Abwägung 154
4.2.2 Vorzugsregeln für die Güter- und Übelabwägung 156
4.2.3 Beispiele für eine Abwägung von legitimen Interessen 158
4.3 Die Rolle des Gewinns bei der Abwägung konfligierender Ansprüche 160
4.3.1 Die Rolle des Gewinns in einer Marktwirtschaft 160
4.3.2 Gewinnerzielung steht unter einem Legitimitätsvorbehalt 160
4.3.3 Gewinneinbußen können das kleinere Übel sein 161
5 Die strategische Option einer Konfliktentschärfung 162
VII Die strategische Komponente der Unternehmensethik 165
1 Das Ziel einer Entschärfung von Stakeholderkonflikten durch die Harmonisierung von Moral und ökonomischen Interessen 165
2 Wettbewerbsstrategien 166
2.1 Arten von Strategien 166
2.1.1 Unternehmensstrategie 167
2.1.2 Geschäftsbereichsstrategie 168
2.1.3 Funktionsbereichsstrategie 168
2.2 Können Strategien ,,moralisch" sein? 168
2.3 Verantwortungsbewusste Strategiewahl am Beispiel Umweltschutz 169
2.3.1 Umweltschutz als Unternehmensziel 169
2.3.2 Umweltbewusste Unternehmensstrategien 170
2.3.3 Umweltbewusste Geschäftsbereichsstrategien 171
2.3.4 Umweltbewusste Funktionsbereichsstrategien 172
2.3.5 Integration von Moralität in die strategische Unternehmensführung 174
2.4 Probleme der Harmonisierung von Moral und Gewinn durch Wettbewerbsstrategien 175
2.4.1 Die unterschiedliche Fristigkeit von Kosten und Nutzen 175
2.4.2 Die unterschiedliche Bewertbarkeit von Kosten und Nutzen 176
2.4.3 Die Unsicherheit hinsichtlich der Reaktion der anderen Marktteilnehmer 177
3 Ordnungspolitische Strategien 178
3.1 Die Notwendigkeit von Ordnungspolitik 178
3.2 Staatliche Ordnungspolitik 179
3.3 Ordnungspolitische Strategien der Unternehmen 180
3.3.1 Unterstützung staatlicher Ordnungspolitik 180
3.3.2 Ordnungspolitische Eigeninitiativen 181
4 Marktaustrittsstrategien 182
VIII Die personale Komponente der Unternehmensethik 185
1 Die Unverzichtbarkeit der personalen Komponente 185
2 Führungsethik 187
2.1 Begriffsklärung 187
2.1.1 Begriff ,,Führung" 187
2.1.2 Begriff ,,Führungsethik" 188
2.2 Personalführungsethik 189
2.2.1 Voraussetzungen für ein legitimes Führungsverhältnis 189
2.2.2 Die Begrenzung der Weisungsbefugnisse 190
2.2.3 Die verantwortungsvolle Gestaltung der Führungsbeziehung 190
2.3 Unternehmensführungsethik 192
2.3.1 Die Unternehmensführung betrifft alle Stakeholder 192
2.3.2 Typische Unternehmensführungsentscheidungen 192
2.3.3 Ethik in der Unternehmensführung 193
2.3.4 Die besondere Verantwortung der Führungskräfte 194
3 Mitarbeiterethik 195
3.1 Die innerbetriebliche Verantwortung 195
3.2 Die Verantwortung gegenüber den Stakeholdern 196
3.3 Whistle Blowing 198
3.3.1 Kennzeichnung des Whistle Blowing 198
3.3.2 Bewertung des Whistle Blowing 198
3.3.3 Empfehlungen für das Whistle Blowing 199
4 Führungs- und Mitarbeiterethik als Tugendethik 200
4.1 Kennzeichnung von Tugend und Tugenden 200
4.2 Grenzen der Tugendethik 202
IX Die innerbetrieblichen Institutionen 205
1 Die Bedeutung strukturell-systemischer Führung 205
2 Die institutionelle Unterstützung des Sollens 207
2.1 Formale Werte und Normen: Das Unternehmensleitbild 207
2.1.1 Das Unternehmensleitbild als Teil der Zielhierarchie 207
2.1.2 Das Bekenntnis zur Verantwortung in Vision und Leitbild 208
2.1.3 Einige typische Leitbildaussagen 209
2.1.4 Empfehlungen für das Leitbild 210
2.1.5 Die Präzisierung der Grundsätze in Zielen und Richtlinien 211
2.1.6 Der Prozess der Leitbilderstellung 212
2.2 Informale Werte und Normen: Die Unternehmenskultur 213
2.2.1 Kennzeichnung der Unternehmenskultur 213
2.2.2 Beziehung zwischen Unternehmenskultur und Unternehmensethik 214
2.2.3 Ansatzpunkte für ein "Kulturmanagement" 217
3 Die institutionelle Unterstützung des Wollens 219
3.1 Personalauswahl 220
3.1.1 Das Personalauswahlverfahren 220
3.1.2 Personalauswahl und Unternehmensethik 220
3.1.3 Ansatzpunkte für die Auswahl sittlich orientierter Unternehmensmitglieder 222
3.2 Personalbeurteilung und -honorierung 225
3.2.1 Motivation durch Anreize 225
3.2.2 Der Zusammenhang mit der Unternehmensethik 226
3.2.2.1 Prinzipien einer gerechten Personalbeurteilung und - honorierung 226
3.2.2.2 Beispiele für Lohnungerechtigkeiten 228
3.2.2.3 Der Ehrliche darf nicht der Dumme sein 231
3.3 Kontrollsysteme 233
3.3.1 Anreizwirkungen der Kontrolle 233
3.3.2 Die Bedeutung der Kontrolle in Compliance- und Integritätsprogrammen 235
4 Die institutionelle Unterstützung des Könnens 237
4.1 Personalentwicklung 238
4.1.1 Funktion der Personalentwicklung 238
4.1.2 Anlässe für Personalentwicklung 239
4.1.3 Inhalte der Personalentwicklung 239
4.1.4 Methoden und Träger der Personalentwicklung 239
4.1.5 Personalentwicklung als Teil verantwortlichen Personalmanagements 240
4.1.6 Personalentwicklung zur Unterstützung der Unternehmensethik 242
4.1.6.1 Entwicklungsziel: Moralische Kompetenz 242
4.1.6.2 Verbesserung der moralischen Sensibilität 243
4.1.6.3 Verbesserung der moralischen Urteilskraft und Motivation 244
4.1.6.4 Verbesserung der Verständigungskompetenz 246
4.1.6.5 Adressaten der Entwicklung 247
4.1.7 Entwicklungsmethoden 248
4.2 Organisationsstruktur 251
4.2.1 Zusammenhang zwischen Organisationsstruktur und Unternehmensethik 251
4.2.2 Abbau von organisationalen Verantwortungsbarrieren 252
4.2.3 Aufbau von organisationalen Unterstützungspotenzialen 254
4.2.3.1 Stellen 255
4.2.3.2 Gremien 257
4.2.3.3 Situative Faktoren 259
4.2.3.4 Vor- und Nachteile spezieller Stellen und Gremien für die Unternehmensethik 260
4.3 Informationssysteme 260
4.3.1 Die Einordnung der Informationsaufgabe in das Controlling 260
4.3.2 Die Beziehung von Controlling und Unternehmensethik 262
4.3.2.1 Barrierewirkung des herkömmlichen Controlling 263
4.3.2.2 Unterstützung der Unternehmensethik durch Informationsbereitstellung 263
4.3.3 Beispiel: Öko-Controlling 265
4.3.4 Corporate Social Performance als Information für den Kapitalmarkt 266
X Die überbetrieblichen Institutionen 269
1 Die institutionelle Unterstützung des Sollens 269
1.1 Gesetze und Verordnungen 270
1.1.1 Schutzrechte für Anspruchsgruppen 270
1.1.2 Ergänzungsbedürftigkeit der Gesetzgebung 271
1.2 Kodizes und Konventionen 273
1.2.1 Funktionen, Verbindlichkeit und Geltungsbereiche 273
1.2.2 Regelsysteme in Bezug auf Branchen 274
1.2.3 Regelsysteme in Bezug auf Produkte 275
1.2.4 Berufs- und Standesregeln 276
1.2.5 Themenspezifische Regelwerke 279
1.2.6 Verhaltenskodizes für Organisationen 282
1.3 Globale Regelsysteme und das Problem interkultureller Konflikte 287
1.3.1 Vereinheitlichung der Normen als Ziel 287
1.3.2 Gibt es universal gültige Werte und Normen? 288
1.3.3 Plädoyer für die Anerkennung weltweit gültiger Normen und Werte 290
2 Die institutionelle Unterstützung des Wollens 291
2.1 Kontrollen 291
2.1.1 Staatliche Kontrollen 292
2.1.2 Kontrollen durch die Öffentlichkeit 292
2.1.3 Kontrollen durch wirtschaftsnahe Organisationen und Peer-Kontrolle 293
2.1.4 Kontrollen durch gemeinnützige Organisationen 294
2.1.5 Kommerzielle Kontrollanbieter 295
2.2 Anreize 296
2.2.1 Bestrafung von Fehlverhalten 296
2.2.2 Kompensation von Zusatzkosten 297
2.2.3 Beseitigung von Fehlanreizen 298
2.2.4 Generierung von Zusatznutzen 298
3 Die institutionelle Unterstützung des Könnens 299
3.1 Leitlinien für die CSR-Berichterstattung 299
3.2 Wirtschaftsethik in der schulischen und universitären Ausbildung 303
3.3 Verbraucheraufklärung und -bildung 307
3.3.1 Das Idealbild vom souveränen Verbraucher 307
3.3.2 Mitverantwortung der Verbraucher 307
3.3.3 Hilfestellungen für den verantwortungsbewussten Verbraucher 308
Zusammenfassung, Rückblick und Ausblick 311
Literaturverzeichnis 315
Initiativen/Institutionen und Internetadressen zum Thema 337
Namensregister 343
Sachregister mit Glossarhinweisen 349
Pressestimmen
Aus: ekz-infodienst – Joachim Weigelt – KW 24/2016
[…] Sinnvoll strukturiert und alles überzeugend dargestellt. In flüssigem Schreibstil, der sich gut lesen und verstehen lässt, farbige Hervorhebungen der wichtigsten Aussagen, mit einem umfangreichen Anhang […]. Insbesondere für Studierende gedacht; aber auch Managern aller Leistungsebenen hat dieses Buch viel zu bieten. […]

Aus: ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft – Georg Rüter – Bd. 63 (2012)
[…] Göbels Buch stellt eine für betriebswirtschaftliche Zwecke erstklassige Grundlage für das Verstehen und das Umsetzen von Unternehmensethik dar. Angesichts des großen Umfangs des vorliegenden Werkes mit mehr als 330 Seiten (ohne Literaturverzeichnis) wäre eine differenzierte Behandlung ordnungspolitischer Grundlagen für das Handeln der Wirtschaftenden kaum leistbar gewesen. […]
Aus: Paneuropa Österreich – Christian Dick
[…] Das Buch ist sowohl für Studium als auch für die Praxis eine sehr gute Basis dafür, wie ein positives Arbeitsklima in Unternehmen nachhaltig gefördert werden, wie das Potenzial der Mitarbeiter freigesetzt werden kann und wie die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen deutlich gesteigert werden kann.

Autoreninfo

Göbel, Elisabeth

Göbel, Elisabeth

Prof. Dr. Elisabeth Göbel lehrt an der Universität Trier und forscht zu den Themen Organisation, Neue Institutionenökonomik, Strategisches Management und Wirtschaftsethik. Sie studierte an der RWTH Aachen und an der Universität Tübingen. Dort war sie danach Assistentin am Lehrstuhl für Planung und Organisation bei Prof. Dr. F. X. Bea.

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Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Schneider

Gerade für Anfänger in Sachen Ethik sehr klar, systematisch und mit Beispielen unterlegt.

Empfehlenswert!

Bewertung

Kundenmeinung von S. Braun

Das Buch vermittelt aus Studierendensicht die grundlegenden Hintergründe aus den Bereichen Ethik und Ökonomik. Dabei ist es sinnvoll im Aufbau und leicht verständlich im Schreibstil, weshalb es auch Studienanfängern ein gutes Grundlagenwerk ist.
Mit vielen anschaulichen Beispielen aus dem Alltag werden die Inhalte gut verdeutlicht und durch die zahlreichen,auch kritischen Anregungen für die praktische Umsetzung des Themas eignet sich das Buch besonders für Praktiker selbst.
„Unternehmensethik“ von E. Göbel verfügt über eher weniger Grafiken, was es aber auch nicht nötig hat. Super sind für den Leser/ die Leserin die optische Hervorhebung wichtiger Begrifflichkeiten, die damit schnell wieder zu finden sind. Neben einem verfügbaren Online-Glossar enthält das Buch auch Institutionen und entsprechende Internetadressen für Interessierte.
Insgesamt ist dieses Lehrbuch absolut empfehlenswert und thematisiert mit der Verbindung aus Moral/Ethik und Wirtschaft etwas zunehmend bedeutsam Werdendes.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Paganini

Umfassende und dabei doch die Grundlagen nicht außer Acht lassende Darstellung des Themas.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von U. Schmid

Sehr gute Einführungslektüre in das Themengebiet der Unternehmensethik; interdisziplinär nutzbar.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Zelewski

Das Werk vermittelt eine durchweg kritische Einstellung gegenüber ökonomischen "Mainstream"-Ansichten unmd erscheint mir daher hervorragend dazu geeignet, Studierende der Wirtschaftswissenschaften zur kritischen Relexion des Standard-Soffs ihrer Ausbildung anzuregen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von M. Schönlein

Sehr schöne theoretische Annäherung an den Begriff der Ethik, aber auch an die Einsatzbereiche.
Die Einteilung in die Bereiche der angewandten Wirtschaftsethik in Mikro-, Makro- und Mesoebene finde ich sehr gelungen!

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