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Vergleichende Politikanalyse

von von Prittwitz, Volker Fach: Politikwissenschaft;

Vergleichen bedeutet analysieren. Dementsprechend heißt das vorliegende Buch Vergleichende Politikanalyse.

In dem Band werden zunächst theoretische und methodische Grundlagen und dann drei Bereiche der Vergleichenden Politikanalyse dargestellt: die Vergleichende Analyse politischer Systeme, die Vergleichende Situationen- und Prozessanalyse und die Vergleichende Governanceanalyse.

Schließlich geht es um Formen kombinierter Vergleichsanalyse anhand der Themen: Wie entwickelt sich Demokratie?, Vergleich von Wohlfahrtsregimen und Demokratischer Frieden.

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Details
ISBN 9783838528717
UTB-Titelnummer E2871
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2007
Erscheinungsdatum 20.06.2007
Einband Nein
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 397 S.
Inhalt
Verzeichnis der Abbildungen XIII
Vorwort XV
Einführung 1
1. Herausforderung Politikanalyse 1
2. Was ist Wissenschaft? 3
3. Untersuchungsanordnungen 8
4. Vergleichend analysieren: Konzept und Methoden 13
5. Was ist Politik? Vergleichende Politikanalyse 25
Teil 1: Vergleichende Analyse politischer Systeme 29
A) Vergleichende Kontextanalyse 29
1. Gesellschaft ­ Staat ­ Politik 29
2. Historische Systemkontexte 33
3. Strukturelle Kontexte 34
4. Leistungs- und Problemkontexte 35
5. Kontextprofile und Methoden der vergleichenden Kontextanalyse 37
B) Kulturvergleichende Politikanalyse 39
1. Der Vergleich politischer Kulturen 39
1.1 Der Political-Culture-Ansatz 39
1.2 Der Zivilreligionsansatz 42
1.3 Der Sozialkapital-Ansatz 45
2. Kultur als Politikrahmen 47
2.1 Die Kampf-der-Kulturen-These (Clash of Civilizations) 47
2.2 Kulturen als Variablenkomplexe 49
2.3 Kommunikationskulturen 51
3. Methodische Überlegungen 53
3.1 Relativistische Vergleichskritik 53
3.2 Methoden der vergleichenden Kulturanalyse 54
C) Politische Systemstrukturen im Vergleich 56
1. Undifferenzierte Systeme 56
1.1 Anomisch-konflikthaft 56
1.2 Informell-gemeinschaftlich 58
2. Autokratie 59
2.1 Monarchie 60
2.2 Totalitäre Systeme 61
2.3 Autoritäre Systeme 64
3. Demokratie 68
3.1 Demokratieanforderungen 68
3.2 Defekte Demokratien und Demokratiedefizite 70
3.3 Messindizes 74
3.3.1 Vanhanens Demokratisierungsindex 74
3.3.2 Die Demokratie- und Autokratieskalen von Jaggers/Gurr 75
3.3.3 Die Freedom-House-Skalen zur Demokratiemessung 77
3.3.4 Von der zweipoligen zur dreipoligen Systemmessung 78
3.4 Demokratische Systemtypen 79
3.4.1 Repräsentative Demokratie und direkte Demokratie 80
3.4.2 Parlamentarische und präsidentielle Demokratie 88
3.4.3 Mehrheitsdemokratie und Konkordanzdemokratien 91
3.4.4 Unitarische und föderale Systeme (Mehrebenensysteme) 93
3.4.5 Übergreifende Idealtypen 96
Teil 2: Vergleichende Situations- und Prozessanalyse 99
A) Der politische Akteur 99
1. Begriff und Typen 99
2. Handlungsmotive: Präferenzen ­ Ziele ­ Interessen 103
3. Interaktionsorientierungen 107
4. Kognitive Muster und Wertorientierungen 109
5. Handlungsstile und Süchte 113
6. Einfluss 115
B) Akteurkonstellationen 120
1. Nullsummen- und Win-win-Konstellationen 120
2. Gemischtmotivationale Akteurkonstellationen 123
2.1 Mehrdimensionale Verteilungskonflikte 124
2.2 Vertrauenssituationen und Vertrauensdilemmata 126
2.3 Versicherungskonstellationen 130
2.4 Drohsituationen (Feiglingsspiel) 131
2.5 Koordination mit Verteilungskonflikt 132
3. Komplexitätssteigerungen 134
3.1 Wiederholung (Iteration) 134
3.2 N-Personen-Konstellationen 135
3.3 Asymmetrische Information und informationelle Unsicherheit 136
3.4 Koppelungen 137
4. Vetoplayer-Konstellationen 140
5. Konstellationen spezieller politischer Akteure 142
5.1 Parteiensysteme 142
5.2 Verbändesysteme 143
5.3 Politische Bewegungen 144
C) Situatives Handeln 146
1. Situationsentsprechendes und situationsabweichendes Handeln 146
2. Kommunikation 148
2.1 Begriff und Formen 148
2.2 Ein- und mehrdimensionale Kommunikation 150
2.3 Formen politischer Kommunikation 154
3. Typen politischer Handlungssituationen 156
3.1 Partikular: Situationen schwachen öffentlichen Handelns 157
3.1.1 Bürgerkrieg 157
3.1.2 Legitimationskrise 158
3.1.3 Blockade (Patt) 158
3.2 Differenziert: Situationen gebundenen Konfliktaustrags 159
3.2.1 Konflikt um Zutritt zur politischen Arena 159
3.2.2 Konflikt um Einflusspotenziale in der politischen Arena 160
3.2.3 Konflikt um die Durchsetzung von Akteurpositionen 161
3.3 Gemeinschaftlich: Situationen starken öffentlichen Handelns 162
3.3.1 Gefahrenabwehr 162
3.3.2 Skandal 163
3.3.3 Emphatische Überhöhung (Feiern) 164
3.4 Gemischte Situationstypen 164
3.5 Vergleichende Situationenanalyse 166
D) Prozess 170
1. Grundlagen 170
1.1 Der Begriff Prozess 170
1.2 Die Kriterien Pfadabhängigkeit und Pfadunabhängigkeit 173
1.3 Zeitkriterien 176
1.4 Eine Typologie der Situationenverknüpfung 178
2. Politische Prozessformen 180
2.1 Akteurunspezifisch 180
2.2 Akteurspezifisch 183
3. Vergleichende Prozessanalyse 186
3.1 Diffusionsanalyse 186
3.2 Analyse von Situationenverknüpfungen 189
3.3 Statistische Kovarianzprüfung 190
Teil 3: Vergleichende Governanceanalyse 193
A) Grundlagen 193
1. Die Begriffe Öffentliches Handeln ­Regieren ­ Governance 193
2. Vergleichskriterien von Governance 197
2.1 Funktionen 198
2.1.1 Bewältigung öffentlicher Aufgaben 198
2.1.2 Problembewältigung 200
2.1.3 Normverträglichkeit 201
2.2 Operative Anforderungen 204
2.2.1 Der Policy-Zyklus 204
2.2.2 Reproduktion 207
2.3 Abgrenzung 208
2.4 Regelstrukturen 208
B) Fundamentale Governancemedien 210
1. Machtfundierte Governancemedien 210
1.1 Gemeinschaft 210
1.1.1 Familie 211
1.1.2 Club 211
1.1.3 Nachbarschaft 212
1.1.4 Netzwerk 212
1.2 Hierarchie 215
1.2.1 Religion 217
1.2.2 Privileg 217
1.2.3 Bürokratie 218
1.2.4 Fürsorge 219
2. Regelumkämpfte Governancemedien 220
2.1 Tausch/Verhandeln 220
2.2 Argumentieren 222
2.3 Öffentlichkeit 223
3. Regelgebundene Governancemedien 226
3.1 Verfahren 226
3.1.1 Spiel 228
3.1.2 Recht 230
3.1.3 Wettbewerb 232
3.1.4 Repräsentation 233
3.1.5 Beteiligung 235
3.1.6 Entscheidung 236
3.2 Rückbindung von Differenzierung 237
3.2.1 Responsivität 237
3.2.2 Selbstverantwortung 238
3.2.3 Hilfe (Solidarität) 238
3.2.4 Vertrauen 239
4. Governance der geschlossenen und der offenen Gesellschaft 240
4.1 Netzwerke und Verfahren im Gesellschaftsvergleich 242
4.2 Hierarchie im Gesellschaftsvergleich 244
4.3 Gemeinschaft im Gesellschaftsvergleich 245
4.4 Halboffene Governancemedien und Privatheit im Gesellschaftsvergleich 246
4.5 Zusammenfassung 247
C) Governancestrategien 249
1. Sachlogisch 249
1.1 Einzelfallmanagement oder Regelsteuerung? 250
1.2 Handlungskoordination ­ Systemsteuerung ­ Prozesssteuerung 251
1.3 Niveausteuerung ­ Verteilungssteuerung ­ Gleichgewichtskoordination 252
1.4 Problemfeldspezifische oder problemfeldübergreifende Governance? 255
2. Interaktionslogisch 257
2.1 Wechselseitige Anpassung 257
2.2 Negative Koordination 258
2.3 Positive Koordination 259
2.4 Arbeitsteilung 260
2.5 Regulative Politik (Command and Control) 260
2.6 Anreizsteuerung 262
2.7 Zielsteuerung 263
2.8 Verfahrenssteuerung 264
2.9 Ressourcen-, Personal- und Netzwerksteuerung 266
2.10 Integration und Segregation 266
2.11 Diffuse Kooperation 271
2.12 Bildung von Governancesystemen 273
3. Kombinationen von Sach- und Interaktionslogiken 274
3.1 Primat der Sachlogik? 274
3.2 Institutionelle Arrangements (Regime) 276
3.3 Bereichsspezifische Organisationen 277
3.4 Politikstile (Regulationsstile) 278
3.5 Prozessuale Governance (Prozessmanagement) 279
D) Vergleichende Erfolgsbewertung und Erfolgsanalyse 283
1. Erfolgsvergleich 283
1.1 Summarischer Erfolgsvergleich 283
1.2 Effektivitätsvergleich 284
1.3 Effizienzvergleich 286
2. Best-Practice-Analyse 288
3. Vergleichende Erfolgsanalyse 289
Teil 4: Kombinierte Formen vergleichender Politikanalyse 293
A) Wie entwickelt sich Demokratie? 293
1. Die Ausbreitung demokratischer Systeme 294
2. Erklärungsmomente der Demokratieentwicklung 299
2.1 Differenzierungstheorie (Systemtheorie) 299
2.2 Modernisierungstheorie 300
2.2.1 Lipsets Modernisierungstheorie 301
2.2.2 Machtressourcenstreuung 302
2.2.3 Das Modell Humanentwicklung 303
2.3 Der Akteur-Prozess-Ansatz der Demokratieerklärung 304
2.4 Demokratieentwicklung als Managementkriterium 306
3. Ein integriertes Analysekonzept der Demokratieerklärung 308
B) Der Vergleich von Wohlfahrtsregimen 310
1. Wohlfahrtsbegriffe 310
2. Esping-Andersens Typologie von Wohlfahrtsstaats-Regimen 314
3. Die Entwicklung von Alterssicherungssystemen in Europa 318
4. Herausforderungen des Wohlfahrtsstaates 322
5. Ein erweitertes Vergleichsraster von Wohlfahrtsregimen 324
C) Demokratischer Frieden? 329
1. Frieden durch Demokratie? 329
1.1 Kants Friedenstheorem 329
1.2 Überlegungen zur Friedlichkeit politischer Systeme 331
1.3 Friedens- und Kriegsdefinitionen 335
1.4 Empirische Befunde 337
2. Die neue Bellum-Justum-Diskussion: Demokratie durch Krieg? 342
3. Demokratie durch Frieden? 344
Literaturverzeichnis 350
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