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Verhaltenstherapie

Moderne Ansätze für Theorie und Praxis

von Parfy, Erwin; Schuch, Bibiana; Lenz, Gerhard Fach: Psychologie;

Das Lehrbuch bietet in seiner 2., vollständig überarbeiteten Auflage ein zusammenhängendes Erklärungsmodell psychischer Vorgänge, sowohl der gesundheitsfördernden als auch der störungsverursachenden. Dabei legen die Autorinnen und Autoren großen Wert auf die Einbeziehung neuer behandlungstechnischer Erkenntnisse.

Die therapeutische Beziehung wird als zentraler Faktor gewertet und therapeutische Prozessphasen werden besonders beachtet. Auf Ansätze der sogenannten „3. Welle“ der kognitiven Verhaltenstherapie wird eingegangen: Darstellungen von Schematherapie und achtsamkeitsbasierten Therapiekonzepten helfen dabei, die vielfältigen aktuellen Entwicklungen zu überblicken.
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Details
ISBN 9783825245849
UTB-Titelnummer 2423
Auflagennr. 2. vollst. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag facultas
Umfang 271 S., 6 Abb., 1 Tab.
Inhalt
Vorwort der Reihenherausgeber 7
Vorwort 9
1 Das Menschenbild der Verhaltenstherapie 11
1.1 Der Körper als Ort der physischen und psychischen Entwicklung 16
1.2 Organisation von Erfahrung 20
1.3 Die Gefühle 26
1.4 Das Denken 29
1.5 Der Rückgriff auf Erfahrungen 31
1.6 Pläne und Bedürfnisse 35
1.7 Die Fähigkeit zur Selbstregulation 39
1.8 Die wichtigen anderen 44
2 Wie psychische Probleme entstehen 51
2.1 Was uns schützt und was uns gefährdet 53
2.2 Fehlende Kompetenzen 55
2.3 Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen 56
2.4 Problematische Denkgewohnheiten und Schemata 58
2.5 Konflikte zwischen verschiedenen Plänen 62
2.6 Einseitigkeit von Persönlichkeitsstilen 64
2.7 Wiederholte Krisen in Beziehungen 66
3 Die therapeutische Beziehung 69
3.1 Überlegungen zu Therapiebeginn 70
3.2 Aufbau einer therapeutischen Zusammenarbeit 72
3.3 Dimensionen der Beziehungsgestaltung 75
4 Der therapeutische Prozess 81
4.1 Klinische und verhaltenstherapeutische Diagnostik 82
4.2 Die individuelle Fallkonzeption – gemeinsame Zielsetzungen 84
4.3 Der Abschied von der Therapie 90
5 Die verschiedenen therapeutischen Methoden 93
5.1 Die Arbeit mit Emotionen 93
5.1.1 Die „klassischen“ Verfahren 94
5.1.2 Die emotionsorientierte Therapie 104
5.1.3 Die Schematherapie 108
5.1.4 Der Aufbau von Fertigkeiten zur Emotionsregulation 113
5.2 Die Arbeit mit Kognitionen 116
5.2.1 Identifikation und Veränderung problematischer Gedanken 118
5.2.2 Die „Sokratische Gesprächsführung“ 120
5.2.3 Die Metakognitive Therapie 123
5.2.4 Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie 125
5.3 Die Veränderung des Bezuges zu sich selbst 128
5.3.1 Der Aufbau von Selbstkontrollfertigkeiten 129
5.3.2 Die Einübung von selbstsicherem Verhalten 130
5.3.3 Der Aufbau von Selbstwertgefühl 132
5.3.4 Die Förderung selbstfürsorglichen Verhaltens durch euthyme Verfahren 133
5.3.5 Die Einübung von Achtsamkeit, Empathie und Mitgefühl 134
5.4 Die therapeutische Beziehung als Raum für neue Erfahrungen 138
5.5 Die Arbeit mit dem Körper 141
5.5.1 Die Progressive Muskelentspannung 141
5.5.2 Die Bauchatmung 145
5.5.3 Biofeedback und Neurofeedback 146
5.6 Die Nutzung von lerntheoretischem Wissen 147
5.6.1 Operante Methoden 147
5.6.2 Modelllernen 149
5.7 Die Stärkung allgemeiner Gesundheitsfaktoren 149
5.7.1 Die Aktivierung von Ressourcen 149
5.7.2 Die Förderung von Resilienz 151
6 Störungsspezifische Behandlungskonzepte der Verhaltenstherapie 155
6.1 Von A(ngst) bis Z(wang) 156
6.1.1 Angststörungen (Demal) 156
6.1.2 Alkoholismus (Andorfer) 160
6.1.3 Borderline-Persönlichkeitsstörung (Lenz) 170
6.1.4 Depression (Butschek) 176
6.1.5 Essstörungen (Ohmann) 184
6.1.6 Persönlichkeitsstörungen (Schuch) 191
6.1.7 Posttraumatische Belastungsstörungen (Pucher-Matzner) 196
6.1.8 Schizophrene Störungen (Lenz) 204
6.1.9 Schmerz (chronischer) (Bach) 208
6.1.10 Sexualstörungen (funktionelle) (Kinzl) 214
6.1.11 Somatoforme Störungen (Bach) 221
6.1.12 Soziale Angststörung/Soziale Phobie (Demal) 226
6.1.13 Zwangsstörungen (Demal) 230
6.2 Störungsspezifisches Arbeiten aus medizinischer Perspektive 237
6.2.1 Verhaltensmedizin (Bach) 237
6.2.2 Verhaltenstherapie und Pharmakotherapie (Aigner & Lenz) 243
7 Kurze Geschichte der Verhaltenstherapie – ein Blick in die Zukunft 252
AutorInnen 261
MitarbeiterInnen 262
Abkürzungen 265
Sachregister 267
Autoreninfo

Lenz, Gerhard

Prof. Dr. Gerhard Lenz lehrt an der Med. Uni Wien.

Schuch, Bibiana

Dr. Bibiana Schuch ist klinische und Gesundheitspsychologin sowie Psychotherapeutin an der Wiener Universitätsklinik für Psychiatrie.

Parfy, Erwin

Dr. Erwin Parfy ist Klinischer Psychologe, Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) und Lehrtherapeut der ÖGVT in Wien.

Weitere Titel von Parfy, Erwin; Schuch, Bibiana; Lenz, Gerhard

Leserbewertungen

Bewertungen

Klasse Übersicht über den "state of the art"

Bewertung

Kundenmeinung von Michael Flothmann

Die Autoren beschreiben das Menschenbild, Entstehung psychischer Probleme, die therapeutische Beziehung, den therapeutischen Prozess, verschiedene therapeutische Methoden und störungsspezifische Behandlungskonzepte der Verhaltenstherapie bzw. aus Sicht der Verhaltenstherapie. Des Weiteren wird ein geschichtlicher Abriss und ein Zukunftsblick gegeben.
Der Inhalt wird dem Titel "Moderne Ansätze" gerecht. Zum Beispiel wird der Einbezug der Achtsamkeit beschrieben, sowie der stärkere Einbezug von Emotionen, der Schematherapie, Ressourcenaktivierung und Resilienzförderung. Dies habe ich so noch nicht in den letzten Büchern über Verhaltenstherapie vorgefunden, die ich in der letzten Zeit in die Hänge genommen habe. Schön fand ich auch, dass die Autoren der therapeutischen Beziehung ein eigenes Kapitel widmeten, da der Verhaltenstherapie hier oft ein Mangel vorgeworfen wird.

Das Buch würde ich als eine weite Übersicht bezeichnen. Bei der Themenvielfalt auf 260 Seiten kann natürlich nicht tiefgehend auf alles eingegangen werden. Zum Beispiel wird bei dem Thema Diagnostik Grundlegendes benannt, jedoch kategoriale Diagnostik oder das SORKC-Schema nicht weiter erklärt. In jedem Kapitel wird dennoch weiterführende Literatur aufgeführt, um sich an entsprechenden Punkten vertiefend mit den Themen beschäftigen zu können. Auch kann bei dieser Kürze und dennoch thematischer Weite natürlich keine praktische Umsetzung beschrieben werden wie in Manualen, dafür wird aber ebenfalls auf weiterführende Literatur verwiesen. Trotz der Kürze des Buches werden insgesamt 13 störungsspezifische Behandlungskonzepte dargelegt. In anderen Lehrbüchern ist dieses Kapitel auf meist sehr viel weniger beschränkt.

Der Inhalt ist sehr prägnant beschrieben. Manche Sätze musste ich zweimal oder mehrmals lesen. Die Autoren haben einen sehr guten Schreibstil, das mehrmals lesen war bei mir lediglich der inhaltlichen Dichte geschuldet. Oft wird der Inhalt anhand von Beispielen verdeutlicht, was ebenfalls zur guten Verständlichkeit beiträgt.

Aus meiner Sicht ist dies ein Buch für PraktikerInnen, die sich einen Überblick über den "state of the art" der VT verschaffen wollen sowie Psychotherapeuten in Ausbildung. Als Sozialarbeiter nutze ich des Weiteren dieses Buch, um mir einen Überblick zu verschaffen, was aus der VT außerhalb der klassischen Techniken in die Praxis der Sozialarbeit integrierbar (zur Förderung der Lebensbewältigung und Passung von Individuum und Umwelt) ist. Hier profitiere ich insbesondere von der Darlegung weiterführender Literatur.
Um den Inhalt angemessen zu verstehen und einordnen zu können, sollte man Vorkenntnisse in klinischer Psychologie oder Psychotherapie haben. Den Anfang der Zielgruppe würde ich somit in den höheren Semestern der Psychologie oder Sozialarbeit (z.B. im Master in klinischer Sozialarbeit) verorten.

Kompakter und aktueller Überblick der Verhaltenstherapie

Bewertung

Kundenmeinung von Moritz Lange

Erwin Parfy, Bibiana Schuch und Gerhard Lenz geben in ihrem aktuellen Werk "Verhaltenstherapie. Moderne Ansätze für Theorie und Praxis" einen kompakten Überblick über ein großes Themenfeld. Zu Beginn wird versucht, ein Menschenbild der Verhaltenstherapie zu skizzieren. Dabei berufen sich die Autoren auf klassische Modelle, um das menschliche Denken, Fühlen und handeln zu veranschaulichen.

Neben den bekannten Theorien aus der Verhaltenstherapie finden auch neue Ansätze ihren Platz. Wichtige Bereiche wie die Pathogenese, therapeutische Beziehung und der therapeutische Prozess werden einführend vorgestellt und in den verhaltenstherapeutischen Kontext eingebettet. Die letzten beiden Kapitel widmen sich ausführlicher den verschiedenen therapeutischen Methoden und störungsspezifischer Behandlungskonzepte.

Das Buch eignet sich meiner Meinung nach besonders für Studenten höherer Semester, die schon Kontakt mit grundlegenden Theorien der Psychologie und Verhaltenstherapie hatten.

Die Herangehensweise der Autoren unterscheidet sich von anderen einführenden Werken und kann meiner Meinung nach eine andere Perspektive auf die übliche, eher wissenschaftlichere Rezeption der Verhaltenstherapie bieten. Besonders die Aktualität des vorliegenden Buches und das Interesse der Autoren, neue Perspektiven und Ansätze vorzustellen, verleiht dem Buch die notwendige Weitsicht, um für mich und meine weitere Arbeit relevant zu sein.
Für die Darstellung des Inhalts hätte ich mir den Gebrauch von kleinen Zusammenfassungen am Seitenrand gewünscht, der mir aus vielen anderen UTB-Büchern bekannt ist.

Überblick über die Wiener Schule der Verhaltenstherapie

Bewertung

Kundenmeinung von Andreas

Man könnte sagen, die „Wiener Schule der Verhaltenstherapie“ ist hiermit aus vielen seminaristischen Vorträgen und Lehrtätigkeiten auf Wunsch der Hörer zusammengefasst als Lehrbuch entstanden. Die Autoren beginnen mit der Darstellung vom Verhalten von Tier und Mensch, Verhaltenssequenzdarstellungen, Körper, Erfahrungsorganisation, Gefühlen und Denken einen Versuch eines verhaltenstherapeutischen Menschenbildes zu bilden. Lebenspläne, Regelkreis zur Verhaltenssteuerung sowie v.a. auf CASPAR zurückgehende Plananalyse sind skizziert. Sehr therapiefallerfahren gelten diese Autoren, welche vor allem im AKH Wien werken und wirken. GERHARD LENZ selbst war der Gründer der Verhaltenstherpiestation ebendort.

Ansätze von der Entstehung von Problemen, Selbstregulation und die Genese und Faktoren der therapeutischen Beziehung sind beschrieben. KLAUS GRAWE, ein bekannter Verhaltenstherapeut publizierte entlang seines langen und gehaltvollen Wirkens die größte Metaanalysestudie der Psychotherapie überhaupt.
Der spezifische verhaltenstherapeutische Therapieprozess beinhaltet Problemanalyse, Patienteninformation über das Störungsbild, Ressourcenaktivierung, Methodensuche nach spezifischen Methoden zur Verbesserung bzw. Heilung. Dann folgt die notwendige Stabilisierung von bereits erworbenen Fähigkeiten und Abschluss der Behandlung als gemeinsame Planung auch in zeitlichem Bezugsrahmen.

Als verschiedene Methoden werden Konfrontation mit emotionalen Erfahrungen, klassische Verfahren (systematische Desensibilisierung) mit Beispielen, emotionsorientierte Therapie, Familienskulptur, kognitiver Ansatz (Identifikation und Veränderung problematischer Gedanken, sokratische Gesprächsführung), Selbstbezugsveränderung (mit Fertigkeitentraining bezüglich Selbstkontrolle mit Übungen und Euthyme Verfahren (Genuss – gezielt verspüren) erklärt.

Die therapeutische Beziehung ist der Raum für neue Erfahrungen wo anhand von Übertragungstests und Rollenumkehrtests trainiert wird. Die körperbezogene Arbeit wie progressive Muskelentspannung, Bauchatmung, Vagustechniken, Biofeedback und lerntheoretische Verfahren (operante Methoden nach Skinner), Modelllernen (nach Bandura) werden erläutert.

Im störungsspezifischen Kapitel beschreiben von (A)ngst bis (Z)wang gesamt 14 klinisch wichtige Störungen von weiteren 8 Autoren verhaltenstherapeutische Erklärungsansätze als auch Therapiemethodiken. Diese sind Agoraphobie und Panikstörung (RUDOLF MARX), Alkoholismus (RUDOLF MARX), Borderline-Persönlichkeitsstörung (GERHARD LENZ), Depression (CHRISTINE BUTSCHEK), Essstörungen (MARTINA DE ZWAAN), Persönlichkeitsstörungen (BIBIANA SCHUCH), Posttraumatische Belastungsstörungen (INGEBORG PUCHER), Schizophrene Störungen (GERHARD LENZ), Schlafstörungen (KURT MEZAROS), Schmerz (chronischer) (MICHAEL BACH), Sexualstörungen (funktionelle) (JOHANN F KINZL), Somatoforme Störungen (MICHAEL BACH), Sozialphobie (ULRIKE DEMAL) und Zwangsstörungen (ULRIKE DEMAL).

Kurze Skizze der Verhaltensmedizin sowie pharmakologische Kombinationstherapie, historischer Abriss der Verhaltenstherapie selbst und weitere meilensteinhafte Impulsgeber von elementarer Autoren dieser wichtigen Schule der Psychotherapie werden biographisch und deren elementarer Wisseninputs zum Schlußteil angeführt. Einzeln sind diese: ALBERT BANDURA, AARON BECK, FRANZ CASPAR, ALBERT ELLIS, VITTORIO GUIDANO, FREDERICK KANFER, ARNOLD LAZARUS, MARSHA LINEHAN, GIOVANNI LOITTI, ;OCHAEL MAHONEY, JÜRGEN MARGRAF, ISSAC MARKS, DONALD MEICHENBAUM UND JOSEPH WOLPE.

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