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Wahlrecht und Parteiensystem

Zur Theorie und Empirie der Wahlsysteme

von Nohlen, Dieter Fach: Politikwissenschaft;

Inwiefern formen Wahlrecht und Wahlsystem die Parteiensysteme? Lassen sich gesetzmäßige Beziehungen feststellen? Welche Bedeutung kommt den gesellschaftlichen und politischen Kontexten zu? Zur Prüfung dieser Fragen dienen theoretisch-methodische Überlegungen und systematisch vergleichend ausgewertete historische Erfahrungen aus liberal-pluralistischen Staaten in aller Welt. Das Buch versteht sich als eine allgemeine Einführung in die Lehre von den Wahlsystemen, zielt aber zugleich auf eine neue theoretische Grundlegung des Forschungsfeldes.


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Details
ISBN 9783825240509
UTB-Titelnummer 1527
Auflagennr. 7. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2013
Erscheinungsdatum 20.11.2013
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag Barbara Budrich
Umfang 588 S., 5 Abb., 68 Tab.
Zusatzmaterial
Inhalt
Verzeichnis der Tabellen 12
Verzeichnis der Abbildungen 16
Vorwort 17
1. Bedeutung, Begriff und Funktionen von Wahlen 23
1.1 Wahlbegriffe 25
1.2 Bedeutung von Wahlen 27
1.2.1 Wahlen in pluralistischen Demokratien 27
1.2.2 Wahlen in nicht-kompetitiven Systemen 30
1.2.3 Wahlen in autoritären Systemen 30
1.3 Funktionen von Wahlen 33
1.3.1 Funktionen kompetitiver Wahlen 34
1.3.2 Funktionen nicht-kompetitiver Wahlen 36
1.3.3 Funktionen semi-kompetitiver Wahlen 37
1.4 Wahlen in Übergangsperioden 38
2. Wahlrecht. Voraussetzungen, Verlauf und Folgen
der Ausbreitung des demokratischen Wahlrechts 41
2.1 Wahlrecht und Demokratisierung 41
2.2 Wahlrechtsgrundsätze 43
2.3 Wahlhandlung und Ergebnisermittlung 46
2.4 Der Prozess der Durchsetzung eines demokratischen Wahlrechts 47
2.5 Ursachen und Konsequenzen der Wahlrechtsausbreitung 55
2.6 Wahlen und Demokratieentwicklung 60
3. Wahlsysteme und Parteiensysteme:
Eine problemorientierte Einführung 67
3.1 Grundlegende Begriffe 67
3.2 Wahlsysteme: Grundfragen und Forschungsansätze 68
3.2.1 Wie bedeutend sind Wahlsysteme? 69
3.2.2 In welche Richtung wirken Wahlsysteme? 72
3.2.3 Wie sind die Auswirkungen
von Wahlsystemen zu bewerten? 74
3.2.4 Forschungsansätze 75
3.3 Parteiensysteme 79
3.3.1 Begriff und Bedeutung 79
3.3.2 Forschungsansätze und Typologien 80
3.3.3 Bewertungen 86
3.4 Die vergleichende Analyse von Wahlsystemen:
Zu Aufgaben allgemein und Ansatz der Schrift 88
4. Wahlsystematik I:
Technische Elemente von Wahlsystemen 91
4.1 Die Wahlkreiseinteilung 93
4.1.1 Gleiche oder ungleiche Repräsentation 94
4.1.2 Gerrymandering 96
4.1.3 Wahlkreisgröße und Proporzeffekt 98
4.1.4 Ebenen der Wahlkreiseinteilung 105
4.1.5 Regionale Verteilung der Wahlkreisgrößen 106
4.1.6 Wahlkreisgröße und das Verhältnis
zwischen Wählern und Abgeordneten 109
4.2 Wahlbewerbung 110
4.2.1 Listenformen 110
4.2.2 Listenverbindung 113
4.3 Stimmgebung 115
4.4 Bewertung der verschiedenen Formen von Wahlbewerbung und Stimmgebung 117
4.5 Stimmenverrechnung 119
4.5.1 Sperrklauseln 120
4.5.2 Entscheidungsregeln 122
4.5.3 Höchstzahlverfahren 123
4.5.4 Wahlzahlverfahren 126
4.5.5 Hare/Niemeyer und Sainte-Laguë/Schepers 130
4.5.6 Ebenen der Stimmenverrechnung 133
4.6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
für die Analyse von Wahlsystemen und ihrer Auswirkungen 137
5. Wahlsystematik II:
Mehrheitswahl und Verhältniswahl. Klassifikation und Bewertung von Wahlsystemen 141
5.1 Definitions- und Klassifikationsprobleme 141
5.2 Über Entscheidungsregeln und Repräsentationsprinzipien 151
5.3 Was ist Mehrheitswahl, was Verhältniswahl? 154
5.4 Über die politischen Auswirkungen der Entscheidungsregeln 158
5.4.1 Politische Auswirkungen der Mehrheitsregel 158
5.4.2 Politische Auswirkungen der Proporzregel 158
5.4.3 Die politischen Auswirkungen von Mehrheit
und Proporz als Entscheidungsregeln im Vergleich 160
5.5 Die Repräsentationsprinzipien Mehrheitswahl und
Verhältniswahl und ihre unmittelbare Auswirkungen 163
5.6 Die politischen Auswirkungen von Mehrheitswahl
und Verhältniswahl im Vergleich 165
5.6.1 Die Vorzüge von Mehrheitswahl und
Verhältniswahl nach dem normativen Ansatz 167
5.6.2 Vorzüge und Nachteile von Mehrheitswahl und
Verhältniswahl nach dem historisch-empirischen Ansatz 169
5.6.3 Begrenzungen des Mehrheits- und des Proporzprinzips 171
5.6.4 Folgerungen für Bewertung und Analyse von Wahlsystemen 184
5.7 Bewertungskriterien von Wahlsystemen 187
6. Wahlsystematik III:
Wahlsystemtypen, Auswirkungen und vergleichende Bewertung 195
6.1 Eine Typologie der Wahlsysteme 200
6.2 Wahlsystemtypen und Proportionalität 215
6.3 Verhältniswahltypen und politische Auswirkungen 219
6.4 Kombinierte Wahlsysteme. Struktur und Effekte 221
6.5 Wahlsystemtypen und mehrdimensionale Funktionen 225
6.6 Ein binärer Vergleich von Wahlsystemtypen am Beispiel Neuseelands 230
7. Die Wahlsysteme im intraregionalen Vergleich 233
7.1 Wahlsysteme in westlichen Industrieländern 234
7.1.1 Mehrheitswahlsysteme 234
7.1.2 Verhältniswahlsysteme 235
7.1.3 Wahlreformen und Reformdebatten 245
7.2 Wahlsysteme in Mittel- und Osteuropa 256
7.2.1 Absolute Mehrheitswahl 257
7.2.2 Verhältniswahl in Wahlkreisen variabler Größe 258
7.2.3 Kombinierte Wahlsysteme 267
7.2.4 Kritik und Reform 269
7.3 Wahlsysteme in Lateinamerika 275
7.3.1 Präsidentialismus, Wahlsysteme und Parteiensysteme 276
7.3.2 Zweierwahlkreissystem und segmentiertes Wahlsystem 278
7.3.3 Verhältniswahlsysteme 280
7.3.4 Parteiensysteme 283
7.3.5 Reformdebatte 287
7.4 Wahlsysteme in Afrika 294
7.5 Wahlsysteme im arabisch-islamischen Raum 304
7.6 Wahlsysteme in Asien 308
8. Die Wahlsysteme einzelner Länder 319
8.1 Zur Bedeutung der Einzelanalyse von Wahlsystemen 319
8.2 Großbritannien (Relative Mehrheitswahl) 324
8.2.1 Wahlkreiseinteilung 325
8.2.2 Die Wahlrechtsausbreitung und ihre politischen Folgen 328
8.2.3 Die Ablösung der Liberalen durch Labour und
die Herausbildung eines Zweiparteiensystems 332
8.2.4 Parteienwettbewerb im Zweiparteiensystem 336
8.2.5 Das Aufbrechen des Zweiparteiensystems und seine Folgen 338
8.2.6 Reformdebatte und –perspektiven 341
8.3 Frankreich (Absolute Mehrheitswahl) 345
8.3.1 Die absolute Mehrheitswahl unter der III. Republik 345
8.3.2 Das Wahlsystem – Formel zur Macht 348
8.3.3 Die absolute Mehrheitswahl unter der V. Republik 351
8.3.4 Die Wahlreformen von 1985 und 1986:
Aufweichung des bipolaren Parteiensystems? 355
8.4 Weimarer Republik (Reine Verhältniswahl) 363
8.4.1 Reine Verhältniswahl
nach der automatischen Methode 364
8.4.2 Die Auswirkungen der reinen Verhältniswahl 364
8.4.3 Zur These von der Schuld der Verhältniswahl
am Zusammenbruch der Weimarer Republik 366
8.5 Bundesrepublik Deutschland (Personalisierte Verhältniswahl) 367
8.5.1 Die personalisierte Verhältniswahl und die Wahlreformen 1949-2013 368
8.5.2 Die Entwicklung des Parteiensystems
und der Faktor Wahlsystem 373
8.5.3 Sperrklausel 379
8.5.4 Die Zweistimmen-Konstruktion 380
8.5.5 Überhangmandate 386
8.5.6 Zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 390
8.5.7 Zur Bewährung und Bewertung der personalisierten Verhältniswahl 394
8.5.8 Zur Klassifikation des Wahlsystems der Bundesrepublik 396
8.5.9 Reformdebatte und Reforminitiativen 398
8.6 Spanien (Verhältniswahl in Wahlkreisen unterschiedlicher Größe) 402
8.6.1 Das Wahlsystem 403
8.6.2 Die Auswirkungen der Verhältniswahl in Wahlkreisen unterschiedlicher Größe 403
8.6.3 Bewertung des Wahlsystems und Reform 406
8.7 Irland (Single Transferable Vote) 410
8.7.1 Stimmgebung und Stimmenverwertung 411
8.7.2 Die Auswirkungen der Wahlkreiseinteilung 412
8.7.3 Die Auswirkungen des Stimmgebungsverfahrens infolge von Wahlabsprachen 415
8.7.4 Reforminitiativen 418
8.8 Russland (Segmentiertes Wahlsystem) 419
8.8.1 Genese des Wahlsystems 420
8.8.2 Die Struktur des Wahlsystems 420
8.8.3 Die Auswirkungen des Wahlsystems 423
8.8.4 Reformdebatte 428
8.9 Ungarn (Kompensatorisches Wahlsystem) 429
8.9.1 Genese des Wahlsystems 430
8.9.2 Die Struktur des kompensatorischen Wahlsystems 432
8.9.3 Die Auswirkungen des ungarischen Wahlsystems 434
8.9.4 Bewertung des Wahlsystems 438
9. Das Wahlsystem zum Europäischen Parlament (Polymorphe Verhältniswahl) 441
9.1 Die gemeinschaftlichen Rechtsgrundlagen 441
9.2 Vergebliche Versuche der Vereinheitlichung 444
9.3 Das engere Wahlrecht 446
9.4 Die nationalen Wahlsysteme zum Europäischen Parlament 448
9.5 Perspektivenwechsel im Umgang mit Diversität 451
9.6 Polymorphe Verhältniswahl als supranationales Wahlsystem 455
10. Wahlsysteme und Parteiensysteme 461
10.1 Demokratietheorie und Wahlsystemoption 463
10.1.1 Leistungsprofile von Wahlsystemen 468
10.1.2 Wahlsysteme und Wahlbeteiligung 471
10.2 Wahlsystem und Parteiensystem 474
10.2.1 Wahlsysteme und Mehrheitsbildung 477
10.2.2 Wahlsysteme und Regierungswechsel 482
10.2.3 Wahlsysteme und Proportionalität 488
10.3 Gesetzmäßige Auswirkungen von Wahlsystemen 491
10.3.1 Duvergers „soziologische Gesetze“ 491
10.3.2 Raes statistisch-empirische Bestätigung von Duverger 493
10.3.3 Sartoris Neuformulierung
der Duverger’schen Gesetze 495
10.4 Kontextbezogene Thesen zu den Auswirkungen von Wahlsystemen 500
10.5 Wahlsysteme und Kontext 503
10.6 Wahlsysteme als abhängige Variable 514
10.7 Genese und Reform von Wahlsystemen 516
10.8 Wahlsystemfrage und Politikberatung 521
Literaturverzeichnis 526
Personen- und Sachregister 564
Glossar 574
Pressestimmen
Aus: politische bildung, 2013
„…das Standardwerk der Wahlsystemforschung in Deutschland…“

Aus: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 2005
„Mit diesen heute nicht mehr wegzudenkenden Erkenntnissen machte sich Dieter Nohlen zweifelsohne zum weltweit gewichtigsten Wahlsystemforscher.“

Aus: Zeitschrift für Parlamentsfragen 2004
Dieter Nohlen - der beste Kenner von Wahlen und Wahlsystemen in Deutschland - zerstört mit seinen Überlegungen simplifizierte Ursache-Wirkung-Annahmen zwischen Wahlsystem, Parteiensystem und Regierungssystem ... Obwohl Nohlen relativiert und modifiziert, bleibt er dennoch dabei … ,Electoral Systems Matter'

Aus: buchkatalog.de – Dipl. Pol. Henrik
[…] Ein wichtiges Lehrbuch, das – historisch-empirisch orientiert – die komplexe Beziehung von Wahlrecht und Parteiensystem analysiert und neu konzeptionalisiert.
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Leserbewertungen

Bewertungen

Ein Muss für jeden Student der Politikwissenschaft

Bewertung

Kundenmeinung von Ozan Adem Tunali

Dieses Buch ist sehr umfangreich und informativ. Es ist sehr verständlich geschrieben und man muss sich nicht tief in die Materie einarbeiten um es zu verstehen. Das Buch war in meinem Seminar über das Thema "Wahlsysteme" unverzichtbar und vor allem sehr hilfreich. Ich kann es jedem Studenten der Politikwissenschaft studiert empfehlen oder denen die sich für verschiedene Wahlsysteme interessieren.

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