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Was ist Gesellschaft?

Einführung in soziologische Grundbegriffe

von Schwietring, Thomas Fach: Soziologie;

Die soziologische Sicht auf Gesellschaft lässt viele vertraute Phänomene in einem anderen Licht erscheinen. Neben Neugier, kritischem Blick und Mut zu eigenen Fragen sind hierfür die Kenntnis von soziologischen Methoden, Begriffen und Theorien eine unabdingbare Voraussetzung.

Anschaulich und an konkreten Beispielen führt Thomas Schwietring in das soziologische Denken und in zentrale soziologische Grundbegriffe ein. Er zeigt, welche Argumente und wissenschaftlichen Modelle den Begriffen zugrunde liegen und eröffnet dem Leser ein Verständnis der gesellschaftlichen Zusammenhänge. Dabei bündelt jedes Kapitel die Auswahl an Begriffen mit einer einleitenden Fragestellung und schließt mit einer Zusammenfassung sowie Hinweisen auf weiterführende Literatur.
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Details
ISBN 9783825287375
UTB-Titelnummer 8430
Auflagennr. 2. aktual. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 23.04.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 357 S.
Inhalt
Vorwort 17
1 Was ist Gesellschaft? 19
1.1 Einführung: Gesellschaft als die Welt des Menschen 19
1.1.1 Einführung: Ist Gesellschaft sichtbar? 20
1.1.2 Gesellschaft und die Deutung des eigenen Selbst 21
1.1.3 Gesellschaft als allgegenwärtige Tatsache 22
1.1.4 Trugbilder 23
1.2 Gesellschaft, Vergesellschaftung oder Gemeinschaft? 24
1.2.1 Gesellschaft oder Vergesellschaftung? 24
1.2.2 Gesellschaft und Gemeinschaft 25
1.2.3 Gesellschaft oder Gesellschaften 28
1.2.4 Gesellschaften in Bewegung 29
1.3 Lektüreanregungen 32
1.4 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 32
2 Besteht eine Gesellschaft aus Menschen? 33
2.1 Gruppen und ihre Mitglieder 34
2.2 Gesellschaft als objektive Tatsache 35
2.2.1 Sprache als soziale Tatsache 37
2.2.2 Zwänge, Entlastungen und Möglichkeiten 37
2.3 Regeln und ihre Geltung 38
2.3.1 Vielfalt und Widersprüchlichkeit von Regeln 39
2.3.2 Wandelbarkeit 40
2.3.3 Verbote und Anreize 41
2.3.4 Intersubjektivität oder objektive Ordnung? 41
2.4 Ordnungsbildung als Emergenz 43
2.4.1 Die Entstehung von Bedeutung als emergente Ordnung 44
2.4.2 Emergenz 44
2.5 Anonyme Funktionszusammenhänge 45
2.5.1 Industriegesellschaften und Arbeitsteilung 46
2.5.2 Funktionale Differenzierung 48
2.5.3 Technik als Akteur und Teil von Gesellschaft 50
2.6 Geschichtlichkeit 52
2.7 Fazit 54
2.8 Lektüreanregungen 54
2.9 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 55
3 Hat eine Gesellschaft Grenzen? 57
3.1 Einheit und Grenze 58
3.2 Räumliche Grenzen: Haben Gesellschaften ein Territorium? 58
3.2.1 Gesellschaft und Nationalstaat 59
3.2.2 Globalisierung oder Weltgesellschaft? 62
3.2.3 Weltsystem, Weltgesellschaft oder globale Netzwerke? 63
3.2.4 Verliert oder gewinnt der Nationalstaat an Bedeutung? 65
3.2.5 Grenzen, Grenzregime und Grenzräume 66
3.2.6 Raum als symbolische Ordnung 68
3.2.7 Vergesellschaftungen jenseits territorialer Grenzen 68
3.3 Wer gehört dazu? Zugehörigkeit als innere Grenze 69
3.3.1 Die Bevölkerung der Gesellschaft 69
3.3.2 Staatsbürgerschaft 70
3.3.3 Zugehörigkeit, Identifikation und Anerkennung 71
3.3.4 Der Fremde 71
3.4 Kann man Gesellschaft verlassen? 72
3.4.1 Anonymität als soziale Beziehung 74
3.5 Exkurs: Gibt es »Gesellschaftstheorie«? 75
3.5.1 Kapitalismus, Industriegesellschaft, Modernisierung 76
3.5.2 Gesellschaftsdiagnosen und Gesellschaftsbegriffe 77
3.6 Fazit: Gesellschaft geschieht 79
3.7 Lektüreanregungen 79
3.8 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 80
4 Wie ist Gesellschaft möglich? 81
4.1 Einführung 81
4.1.1 Gibt es isolierte Subjektivität? 82
4.2 Gesellschaft, Subjektivität und Sozialität 84
4.2.1 Sozialisation 84
4.2.2 Evolutionäre Perspektive 85
4.2.2.1 Evolution und Emergenz 86
4.2.2.2 Soziokulturelle Evolution 87
4.2.2.3 Sprache 88
4.2.2.4 Fazit 89
4.3 Der Mensch als soziales Wesen 89
4.3.1 Philosophische Anthropologie: instinktarm, aber weltoffen 90
4.3.1.1 Arbeit und Weltaneignung 91
4.3.2 Menschen werden geboren und sterben 91
4.3.2.1 Natalität: Die Chance, bei null anfangen zu können 92
4.4 Fazit 93
4.5 Lektüreanregungen 93
4.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 94
5 Wie wirklich ist soziale Wirklichkeit? 95
5.1 Einführung: Welche Wirklichkeit? 96
5.1.1 Alltagswissen und alltägliche Normalität 97
5.1.2 Was wissen wir über Gesellschaft? 98
5.1.3 Soziale und mediale Wirklichkeit 98
5.2 Gesellschaft als soziale Wirklichkeit 100
5.2.1 Die Definition der Situation 101
5.2.1.1 Geteilte Situationsdeutungen 103
5.2.2 Selbsterfüllende Prophezeiungen 104
5.2.3 Verdinglichung und Konstruktion 106
5.2.4 Konstruktion und Wirklichkeit 107
5.2.5 Die menschliche Welt besteht aus Sinn 109
5.3 Alltagswissen: Wissen, ohne es zu wissen 109
5.3.1 Alltagswissen und soziale Wirklichkeit 110
5.3.1.1 Sprache und Wirklichkeit 111
5.3.1.2 Soziale Wirklichkeit als Lebenswelt 112
5.3.2 Phänomenologie des Alltagswissens 112
5.3.2.1 Lebenswelt 113
5.3.2.2 Natürliche Einstellung 114
5.3.2.3 Der Horizont der Lebenswelt 115
5.3.2.4 Typen und Routinen: der Charakter des Alltagswissens 116
5.3.2.5 Vorurteile 118
5.3.2.6 Regeln und Rezepturen 118
5.3.2.7 Geteiltes Wissen 119
5.4 Fazit: Gesellschaft als soziale Wirklichkeit 119
5.4.1 Soziologie als Wissenschaft vom Wissen 120
5.5 Lektüreanregungen 120
5.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 121
6 Was ist und womit beschäftigt sich Soziologie? 123
6.1 Einführung 124
6.1.1 Wir alle sind Soziolog(inn)en, aber was ist Soziologie? 125
6.2 Seit wann gibt es Soziologie? 125
6.2.1 Warum ist die Soziologie eine verhältnismäßig neue Wissenschaft? 126
6.2.2 Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen 127
6.2.3 Vergleichen: Eine neue Sicht auf die Welt 128
6.2.4 Geschichte als Geschichtlichkeit 129
6.2.5 Soziologie als Nebenprodukt 131
6.3 Gesellschaft wird zum Problem 131
6.3.1 Geschichte als Fortschritt 132
6.3.2 Gesellschaftstheorie als Theorie der Geschichte 133
6.3.2.1 Auguste Comte 134
6.3.2.2 Karl Marx 134
6.3.2.3 Herbert Spencer 135
6.4 Soziologie als Wissenschaft der Moderne 135
6.4.1 Rationalisierung 137
6.4.2 Arbeitsteilung 138
6.4.3 Individualisierung 139
6.4.4 Soziale Ordnung als offene Frage 140
6.5 Gründungsstreitigkeiten: Kontroversen um Gegenstand und Methode 141
6.5.1 Gegenstand oder Methode? 141
6.5.2 Naturwissenschaften und Kulturwissenschaften 142
6.5.3 Erklären oder Verstehen 142
6.5.4 Besonderheiten erklären oder allgemeine Gesetze formulieren? 143
6.5.5 Zahlen als Antworten 144
6.5.6 Struktur oder Handlung? 145
6.5.7 Reflexivität von Soziologie und Gesellschaft 147
6.5.8 Und was ist Soziologie heute? 148
6.6 Lektüreanregungen 149
6.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 150
7 Wie entsteht Ordnung? 151
7.1 Einführung: Ordnung und ihr Gegenteil 152
7.2 Was ist Ordnung? 154
7.2.1 Ordnung und Unordnung als Gleichgewicht 154
7.2.2 Eine neue Ordnung 155
7.2.3 Soziale Ordnung 155
7.2.4 Ordnung als Emergenz und Autopoiesis 156
7.3 Modelle sozialer Ordnung 157
7.3.1 Regeln und Spiele 157
7.3.2 Rituale 158
7.3.3 Werte und Normen 159
7.3.3.1 Wertegeneralisierung 162
7.3.3.2 Wertewandel 163
7.3.4 Institutionen 165
7.3.5 Rollen und Habitus 166
7.3.5.1 Rollen 166
7.3.5.2 Habitus 167
7.3.6 Geordnet streiten: Konflikt vergesellschaftet 168
7.3.7 Enttraditionalisierung und Normierung 169
7.4 Sind Gesellschaften eine Einheit? 170
7.4.1 Sozialintegration und Systemintegration 171
7.4.2 Einheit durch Differenzierung 172
7.4.2.1 Segmentäre Differenzierung 172
7.4.2.2 Differenzierung in Zentrum und Peripherie 172
7.4.2.3 Stratifikatorische Differenzierung 173
7.4.2.4 Funktionale Differenzierung 173
7.5 Lektüreanregungen 174
7.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 175
8 Gleich, ungleich oder anders? Über Ungleichheit und Differenz 177
8.1 Einführung 178
8.1.1 Ungleichheit vergleichen 179
8.1.2 Ungleichheit als universelles Phänomen 180
8.1.3 Gleichheit und Ungleichheit als moderne Ideen 181
8.2 Ungleichheit und Gleichheit in historischer Perspektive 182
8.2.1 Vormodernes Denken: Gerechtigkeit meint nicht Gleichheit 182
8.2.2 Modernes Denken: Gleichheit als treibende Kraft 183
8.2.3 Industrialisierung: Ungleichheit als prägende Erfahrung 183
8.3 Was genau bedeutet »soziale Ungleichheit«? 185
8.3.1 Die subjektive und die objektive Seite sozialer Ungleichheit 186
8.3.2 Wahrnehmung und Bewertung 187
8.3.3 Wertvolle Güter, Ressourcen und Lebenschancen 188
8.3.4 Knappheit 189
8.3.5 Vergleich mit einer Bezugsgruppe 190
8.3.6 Exkurs: Absolute und relative Armut 191
8.3.7 Strukturen und Strukturgeber 194
8.3.8 Dauerhaftigkeit und Wandel von Ungleichheit 195
8.4 Typen und Modelle sozialer Ungleichheit 197
8.4.1 Stände 197
8.4.1.1 Sklaverei 198
8.4.2 Klassen 199
8.4.2.1 »Klassengesellschaft im Schmelztiegel« 200
8.4.2.2 Stände und Klassen als Idealtypen symbolischer und materieller Ungleichheit 201
8.4.3 Schichtung und sozialer Status 202
8.4.3.1 Statusinkonsistenz 204
8.4.4 Soziale Lagen, Lebenslagen und Lebenschancen 205
8.4.5 Lebensstile und soziale Milieus 207
8.4.6 Lebensstile als Ausdruck der Entstrukturierung von Ungleichheit 207
8.4.6.1 Milieu-Modelle 209
8.4.6.2 Nutzen und Kritik 211
8.4.7 Habitus und Distinktion 211
8.4.7.1 Habitus und die Hartnäckigkeit der sozialen Herkunft 212
8.4.7.2 Ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital 212
8.4.7.3 Naturalisierung und Distinktion 213
8.5 Aktuelle Tendenzen: Risiko und Exklusion 214
8.5.1 Die Verzeitlichung von Ungleichheit im Lebenslauf 214
8.5.2 Individuelle Risiken und globale Abhängigkeiten 215
8.5.3 Exklusion und Differenzierung 215
8.6 Lektüreanregungen 216
8.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 217
9 Wer hat die Macht? 219
9.1 Einführung 220
9.2 Macht und Herrschaft ­ Definitionen und Unterscheidungen 221
9.2.1 Was bedeutet »Macht haben«? 221
9.2.2 Macht und Herrschaft aus soziologischer Sicht 222
9.3 Macht oder Herrschaft? 223
9.3.1 Macht und Herrschaft nach Max Weber 224
9.3.1.1 Webers Begriff der Macht 224
9.3.1.2 Webers Definition von Herrschaft 226
9.3.1.3 Herrschaft durch Gewalt? 229
9.3.2 Herrschaft und die Motive des Gehorchens 230
9.4 Legitime Herrschaft 231
9.4.1 Typen legitimer Herrschaft nach Max Weber 232
9.4.1.1 Traditionale Herrschaft 232
9.4.1.2 Charismatische Herrschaft 234
9.4.1.3 Legale/bürokratische Herrschaft 235
9.4.1.4 Fazit 237
9.4.2 Niemand herrscht allein: Hierarchien und Verwaltungsstäbe 238
9.4.3 Dauerhaftigkeit von Herrschaft und die Frage der Nachfolge 239
9.5 Worin genau besteht Macht? 241
9.5.1 Macht als soziale Figuration 241
9.5.1.1 Prozesse der Machtbildung 1: Koalition der Privilegierten 242
9.5.1.2 Prozesse der Machtbildung 2: Macht durch Solidarität und Arbeitsteilung 244
9.5.1.3 Etablierte und Außenseiter 244
9.5.1.4 Fazit 245
9.5.2 Anthropologisch begründete Formen von Macht 245
9.5.2.1 Grenzen des Machtbegriffs 246
9.6 Hat man Macht über sich selbst? 247
9.6.1 Oder entsteht das Selbst durch Macht? 248
9.6.1.1 Psychoanalyse: Das Ich als verinnerlichte Kontrolle 248
9.6.1.2 Zivilisationsprozess und zunehmende Selbstkontrolle 249
9.6.1.3 Gouvernementalität: Herrschaft als Wissen über Subjektivität 249
9.6.2 Fazit 250
9.7 Lektüreanregungen 251
9.8 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 252
10 Wer ist »Ich«? und Wie wird man Mitglied einer Gesellschaft? 253
10.1 Einführung: Wer ist »Ich«? 254
10.2 Individuum, Individualität, Individualisierung 255
10.2.1 Individualisierung als sozialgeschichtlicher Prozess 256
10.2.2 Theorien der Individualisierung 258
10.2.3 Methodologischer Individualismus 261
10.3 Sozialisation: Wie wird man Mitglied einer Gesellschaft? 261
10.3.1 Historischer Hintergrund des Sozialisationsbegriffs 262
10.3.2 Sozialisation als aktives Aneignen der Welt 263
10.3.2.1 Symbolischer Interaktionismus: Die Ausbildung des Selbst durch Lernen am Anderen 264
10.3.2.2 Das produktiv realitätverarbeitende Subjekt 265
10.3.2.3 Selbstsozialisation 266
10.3.3 Strukturfunktionalismus: Einpassung des Individuums in die Gesellschaft 267
10.3.4 Sozialisation und die Reproduktion ungleicher Lebenschancen 269
10.3.5 Sozialisationsphasen und Sozialisationsinstanzen 270
10.3.5.1 Wann endet Sozialisation? 272
10.3.5.2 Akkulturation 273
10.3.6 Zusammenfassung 274
10.4 Identität 275
10.4.1 Identität, Identifikation und Identitätsmanagement 276
10.4.2 Soziale und personale Identität 277
10.4.3 Stigma und Inszenierung 278
10.4.4 Biografie als Illusion 280
10.4.5 Kollektive Identität 281
10.4.6 Identitätsverlust, Identitätskämpfe und Bastelbiografien 283
10.5 Lektüreanregungen 284
10.5.1 Individualisierung 284
10.5.2 Identität 284
10.5.3 Sozialisation 285
10.5.4 Akkulturation/Postkolonialismus 285
10.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 286
11 Haben Menschen ein Geschlecht? 287
11.1 Einführung: Was ist »Geschlecht«? 288
11.1.1 Geschlecht als strukturelles Merkmal von Gesellschaft 288
11.1.2 Vergeschlechtlichte Wirklichkeit 289
11.1.3 Traditionale und moderne Geschlechterordnungen 291
11.1.4 Die Wissenschaften vom Geschlecht 292
11.1.5 Strukturelle Variable und subjektive Identität 292
11.1.6 Die Erfindung der Natur 293
11.1.7 Zusammenfassung: Geschlecht kann alles sein ­ und ist nichts wirklich 293
11.2 Historisch: Die Entdeckung des Geschlechts 294
11.2.1 Ursprungsmythen einer »natürlichen« Ungleichheit 295
11.2.2 Menschen sind Männer ohne Geschlecht 296
11.2.3 Modernisierung des Geschlechtergegensatzes 297
11.2.3.1 Naturalisierung des Geschlechts 299
11.2.4 Frauenrechtsbewegung, Feminismus, Geschlechtertheorie 300
11.2.4.1 Erste und zweite Frauenbewegung 301
11.2.4.2 Von der Frauenbewegung zur Geschlechterforschung 302
11.3 Systematisch: Geschlecht als konstruierte Wirklichkeit 302
11.3.1 Gibt es ein Geschlecht ­ und wenn ja: Wie viele Geschlechter gibt es? 303
11.3.1.1 Ist Geschlecht eine biologische Tatsache? 303
11.3.1.2 Naturalisierung: Natur als Legitimationsbegriff 305
11.3.2 Biologisches und kulturelles Geschlecht: Die Unterscheidung von sex und gender und ihre Kritik 306
11.3.2.1 Alles Gender: Kritik an der Sex-Gender-Unterscheidung 306
11.3.3 Konstruktion von Geschlecht 307
11.3.3.1 Doing Gender ­ Die ständige Verfestigung des Geschlechts im Alltag 308
11.3.3.2 Das Ich hinter der Inszenierung: Geschlecht und Selbst 309
11.3.4 Männerforschung 310
11.4 Fazit 311
11.5 Lektüreanregungen 311
11.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 312
12 Kann man auch »nicht mitmachen«? 313
12.1 Einführung 314
12.1.1 Abweichung oder Normalität als Problem? 314
12.2 Abweichendes Verhalten 315
12.2.1 Abweichung und Konformität 316
12.2.2 Devianz oder Delinquenz ­ was ist Abweichung? 317
12.3 Abweichung erklären ­ Theorien abweichenden Verhaltens 320
12.3.1 Kann man alle Regeln befolgen? 321
12.3.2 Abweichung vom statistischen Durchschnitt 322
12.3.3 Kriminalität als erblicher Defekt oder psychische Krankheit? 323
12.3.4 Die Macht über die Regeln: schichtspezifische Ansätze 324
12.3.5 Abweichung wird erlernt: Kriminalitätskarrieren und differenzielle Assoziation 325
12.3.6 Die Ordnung der Abweichung: Subkulturen und pluralistische Gesellschaften 326
12.3.7 Ordnung in der Unordnung? Ordnungsverluste und Anomie 329
12.3.8 Nicht jeder Diebstahl ist ein Diebstahl: Etikettierung und Stigmatisierung 330
12.3.9 Konformität ist kein erstrebenswertes Ziel 332
12.4 Die andere Ordnung: Protest und soziale Bewegungen 333
12.4.1 Historische Perspektive: Aufstand, Revolte, Revolution 334
12.4.2 Klassenkonflikte 335
12.4.3 Soziale Bewegungen 336
12.5 Lektüreanregungen 338
12.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion 339
13 Literatur 341
14 Personenverzeichnis 349
15 Sachverzeichnis 353
Pressestimmen
Aus: LIT-TIPPS – Martin List– 6/2018
[…] Dies ist ein großartiges Buch! In klarer, zuweilen fast gediegener Sprache, wie man sie in der deutschen Sozialwissenschaft seit Max Weber leider zu selten antrifft, werden hier ganz grundlegende Fragen der Soziologie verhandelt […].Die Lektüre sei allen einschlägig Interessierten, also, sage ich keck: Allen wärmstens empfohlen. […]

Autoreninfo

Schwietring, Thomas

Dr. Thomas Schwietring lehrt an der Universität Duisburg-Essen.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Ketschau

Sehr umfassend, verständlich formuliert, perfekt für Studierende ohne akademische soziologische Vorkenntnisse.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von B. Neumeister

Sehr guter Aufbau, Behandlung gesellschaftlicher Themen in der Tiefe und Breite, die für den Einsatz in Bachelorstudiengängen sehr gut geeignet ist.

Gute Zusammenfassung sowohl für Studienanfänger als auch Fortgeschrittene

Bewertung

Kundenmeinung von Julia Mertens

Beim ersten Blick ins Buch überzeugte es gleich durch ein gut strukturiertes und sehr umfangreiches Inhaltsverzeichnis. Die einzelnen Kapitel umfassen ein breites Themenspektrum und beinhalten das Wichtigste um einen Überblick über das komplizierte Thema "Gesellschaft" zu bekommen. Die weitere Unterteilung der Kapitel ist ebenfalls gelungen.
Der Aufbau des Buches ist sehr strukturiert und der lehrbuchähnliche Stil (Schlagwörter am Rand des Textes sowie Lernfragen am Ende der Kapitel) führen auch einen Studieneinsteiger sicher durch die Themengebiete und ermöglichen auch ein gut vorbereitetes Selbststudium.
Der Stil des Buches ist klar und ansprechend, die Inhalte wurden entsprechend aufbereitet und werden dem Leser gut verständlich gemacht.
Allgemein bietet das Buch, wie es auch beschrieben wird, eine gute Einführung in die soziologischen Begriffe. Insgesamt bietet es für alle die sich für das Thema interessieren, seien es Studienanfänger, fortgeschrittene Studenten oder einfach Soziologie-Begeisterte, eine sehr gute Zusammenfassung und anschauliche Darstellung als Hilfestellung für die Beantwortung der Frage "Was ist Gesellschaft?".

umfassendes Überblickswerk zum Einstieg

Bewertung

Kundenmeinung von Sascha Schulz

"Was ist Gesellschaft?" - dass diese Frage nicht in wenigen Sätzen zu beantworten ist, zeigt nicht allein der Umfang des von Thomas Schwietring vorgelegten Werkes. Wie der Autor durch seine exzellente Gliederung deutlich macht, handelt es sich dabei um eine facettenreiche Fragestellung, die historisch wie kontextuell verschiedentlich betrachtet werden kann.
In einer kleinteiligen Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise leitet der Autor den Leser durch eben jene Perspektiven und beleuchtet diese in verständlicher, aber nicht zu banaler Sprache. Die gute Gliederung des Werkes setzt sich dabei auch in den Texten fort, die durch ihre Kürze, die gute Absatzgestaltung, die angemessene Schriftgröße sowie paraphrasierende Randannotationen gekennzeichnet sind.
Dass im Rahmen nur eines Buches freilich nicht alle Aspekte der Fragestellung en detail zu klären sind, ist offensichtlich. Dennoch wäre es hin und wieder wünschenswert, der Autor hätte den einen oder anderen Seitenblick im Text riskiert. So beschäftigt sich das Kapitel zur "Macht" bspw. ausschließlich mit Max Webers Überlegungen hierzu. Gleichzeitig ist jedoch auf die ebenfalls annotierten Leseempfehlungen jedes Kapitels hinzuweisen, die dem interessierten Leser nicht nur Literaturangaben (v.a. zu den unverzichtbaren Primärtexten) liefern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer groben Relevanzeinschätzung dieser geben.
Somit bleibt als einziger "Kritikpunkt" das Gender-Kapitel, dessen Relevanz für das vorliegende Buch sicherlich streitbar ist; dessen Vorhandensein ist der Güte des Buches als übersichtliches Einstiegswerk aber sicher auch nicht abträglich.

Als Lernbuch super

Bewertung

Kundenmeinung von Gereon

Auf den ersten Blick, nach dem Aufschlagen, besticht das Buch durch einen systematisch erscheinenden und klar gegliederten Eindruck. Bei genauerer Betrachtung wird dieser Eindruck bestätigt. Das Buch beginnt wie üblich mit einem Inhaltsverzeichnis, an das sich aber dann ein detailliertes Inhaltsverzeichnis anschließt, hier sind alle Unterkapitel aufgezählt.
Die einzelnen Kapitel werden mit Hilfe von Fragen eingeleitet und verständlich gemacht, am Anfang jedes Kapitels findet sich eine kurze Auflistung der wichtigsten Schlagworte zu dem Thema und erneut die Kapitelgliederung.
Die Texte sind gut zu lesen und der Autor gibt sich Mühe, die Thematik mit aktuellen Beispielen zu vergegenwärtigen und ein leichtes Verstehen zu fördern. In jedem Kapitel gibt es Fragen zum Verständnis, die zu einer eigenen Reflexion des Gelesenen anregen. Zum Ende eines jeden Kapitels findet sich eine Zusammenfassung, die in kurzen, prägnanten Sätzen das Kapitel wiedergibt. Gelegentlich finden Grafiken oder Tabellen Anwendung, wenngleich der Autor damit sehr zurückhaltend umgeht. Ebenfalls folgen, auf jedes Kapitel, Lektüreanregungen, die weiterreichende Literatur enthalten, die häufig eine ganze Seite einnehmen.
Am Ende des Buches finden sich die üblichen Literaturangaben sowie ein Personenverzeichnis und ein Sachverzeichnis.

Das Buch ist übersichtlich aufgebaut, und als „Lernbuch“ super. Und eine Empfehlung an alle Studenten, die sich mit diesem Thema befassen müssen oder wollen. Durch Beispiele findet bisweilen eine außergewöhnlich spannende Darstellung der Inhalte statt.

Eignet sich hervorragend als einführender Überblick

Bewertung

Kundenmeinung von Can Gani

Das Buch "Was ist Gesellschaft" eignet sich hervorragend als einführender Überblick in die Soziologie im Allgemeinen wie auch in spezielle soziologische Fachgebiete, wie z.B. Gender Studies oder die Soziologie sozialer Ungleichheit.

Dieses Wissen wird klar und sinnvoll strukturiert dargeboten. Hierbei ist das detaillierte Inhaltsverzeichnis zu erwähnen, das dieses Buch als "Nachschlagewerk" vereinfacht, wie auch die angegebenen Schlagwörter am Rand der Texte zum schnelleren Finden spezieller Textpassagen.

Der Schreibstil des Autors fügt in diese Struktur den Inhalt in leicht verständlicher Form und bemüht sich mit Einstiegsfragen den Leser auf das Kapitel gedanklich für den Inhalt vorzubereiten und mit "eigenen Fragen" die Neugier der Leser über das Allgemeine hinaus zu wecken.

Insgesamt ist dieses Buch für die Erstsemester der Soziologie wärmstens ans Herz zu legen, begleitend für alle Einführungsvorlesungen, aber auch für ältere Semester ein Werk zum Nachschlagen und für Fachfremde, die mit soziologischen Theorien arbeiten oder sich dafür interessieren!

Für Einsteiger wie für Fortgeschrittene eine große Hilfe

Bewertung

Kundenmeinung von Jo

Im Vorwort formuliert Schwietring seinen Anspruch: Er setzt es sich zum Ziel, „anhand zahlreicher Beispiele...ein breites Spektrum an Themen“ zu behandeln. Meiner Meinung nach ist dieses Ziel voll erfüllt. Einzelne Themen werden dargestellt, wichtige Begriffe prägnant erklärt. Der rote Faden des Buches ist klar erkennbar, denn der Zusammenhang zwischen Themen und Begriffen wird immer wieder hergestellt. Der Stoff ist somit klar strukturiert dargestellt, auf den Punkt gebracht und hilft dem Leser, sich in der Stofffülle zurecht zu finden. Die einzelnen behandelten Themen reichen von der Klärung der Frage „Was ist Gesellschaft?“ über die Felder der gesellschaftlichen Ordnung und der sozialen Ungleichheit bis hin zur Einführung in die Gender-Thematik.

Mir gefällt vor allem die klare Struktur des Buches, inklusive des übersichtlichen Layouts. Zum Beispiel werden Kernaussagen eines Theoretikers oder Definitionen und Grafiken farblich abgesetzt. Auch der Sprachstil hat mich angesprochen. In meinen Augen ist er einprägsam und klar. Schwietring versteht es, die Themen eingängig und schnell nachvollziehbar dem Leser näher zu bringen.
Ich las das Buch, während ich ein Soziologie-Modul zur Thematik der sozialen Ungleichheit belegt hatte. Das Buch hat mir sehr dabei geholfen, eine Metaebene einzunehmen, bevor ich mich in die einzelnen Themen durch andere Lektüre tiefer eingelesen habe (hier sind auch die Literaturempfehlungen Schwietrings sehr hilfreich!).

Ich denke, dass das Buch nicht nur Einsteigern in die Soziologie, sondern ebenso Studenten in höheren Semestern, die etwas nachschlagen wollen, eine große Hilfe sein kann.

Ein gelungenes Buch, das neugierig macht und Freude am Fach vermittelt

Bewertung

Kundenmeinung von Heike

In seinem Buch ‚Was ist Gesellschaft?‘ setzt sich Thomas Schwietring das Ziel bekannte Phänomene der Gesellschaft mit anderen Augen, nämlich denen der Soziologie zu betrachten. Anhand solcher bekannter Phänomene führt er geschickt und verständlich in das Denken und die Grundbegriffe der Soziologie ein.
Durch das ausführliche Inhaltsverzeichnis, in dem klar die Struktur des Buches erkennbar ist, lassen sich auch leicht einzelne Themen heraussuchen, sodass das Buch nicht nur eine grundlegende Einführung für den Studienanfänger ist, sondern auch später als Nachschlagewerk mit verständlichen Erläuterungen ein dauerhafter Wegbegleiter im Studium der Soziologie werden kann.
Gefallen hat mir besonders die Strukturierung an Hand immer differenzierenderer Fragestellungen und immer wieder die Bezugnahme auf bekannte gesellschaftliche Phänomene, um in die Begriffe, die Geschichte, die zentralen Themen einzuführen und auch die klassischen Denker der Soziologie vorzustellen. Immer wieder Hinweise auf andere Kapitel und somit Zusammenhänge, Literaturempfehlungen zur Vertiefung der jeweiligen Themen sowie reflexive Fragen zum Verständnis der vorhergegangenen Erläuterungen runden die einzelnen Kapitel ab. Insgesamt ein gelungenes Buch zur Einführung, das neugierig macht auf mehr Soziologie und Freude am Fach vermitteln kann.

Sehr empfehlenswertes Buch zur Einführung

Bewertung

Kundenmeinung von Daniel

Thomas Schwietrings Buch "Was ist Gesellschaft?" bietet einen umfassenden Überblick über das Thema Gesellschaft. Dabei zeigt das Buch eine klare Strukturierung auf, die es dem Leser ermöglicht gezielt bestimmte Unterbegriffe nachzuschlagen. Hervorzuheben sind vor allem Begriffe, die sich am Buchrand befinden. Dem Leser wird es dadurch erleichtert bestimmte Begriffe schneller zu finden und ihre Erklärungen und Bedeutungen im nebenstehenden Text nachzulesen. Des Weiteren verfügen die einzelnen Kapitel über Lektürevorschlage zur weiteren Vertiefung.
Die oben genannten Punkte machen das Werk zu einem sehr empfehlenswerten Buch zur Einführung in das Thema Gesellschaft.

Ein schönes Buch für Einsteiger und Fortgeschrittene

Bewertung

Kundenmeinung von Ulrich

Beginnend mit einer Inhaltsübersicht und einem sich anschließendem 10seitigen, detaillierten Inhaltsverzeichnis, ist schnell erkennbar, dass das Buch den Anspruch verfolgt eine klare Gliederung zu bieten. Das detaillierte Inhaltsverzeichnis hilft dem Leser bestimmte Gebiete der soziologischen Grundbegriffe schnell zu finden. Durch die thematisch durchdachte Anordnung findet der Leser so auch ohne Umstände zu seinem Thema gehörende oder angrenzende Themenbereiche. Als ebenso hilfreich, zeigt sich das am Ende stehende Personen- und Sachverzeichnis.

Klar gegliederte Kapitel mit vorangestellten Inhaltsverzeichnissen des jeweiligen Abschnittes, Einführungen in jedes neue Thema und Lektüreanregungen sowie Fragen zum Verständnis und zur Reflektion zum Ende jeden Kapitels machen die klare Struktur deutlich. Am Textrand stehende Schlagwörter und Kapitel-Nummern erleichtern ebenfalls die Auffindbarkeit von gewünschten Textstellen.
Fachlich liefert das Buch eine schöne Auswahl und eine Vielzahl wichtiger Grundlagen, die diffundiert ausgearbeitet und klar dargestellt und beschrieben werden. Beispiele im Text helfen weiter das Vorangestellte zu verdeutlichen, ebenso wie herausgehobene Definitionen von neuen Begrifflichkeiten. Ein schönes Buch, das Einsteigern, aber auch Fortgeschrittenen, einen schönen Überblick über die soziologische Sicht auf die Gesellschaft bietet.
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