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Wegweiser Geschichtsdidaktik

Historisches Lernen in der Schule

von Baumgärtner, Ulrich Fach: Geschichte;

Was ist historisches Lernen? Wie wird Geschichte innerhalb und außerhalb der Schule vermittelt? Und mit welchen Methoden und Medien können Lehrkräfte im Geschichtsunterricht arbeiten?
Ulrich Baumgartner erläutert übersichtlich die Grundlagen der Geschichtsdidaktik. Wichtige Begriffe werden definiert, Theorien und Modelle dargestellt sowie aktuelle Debatten zusammengefasst. Damit erhalten vor allem Studienanfänger eine gute Orientierung, Referendare und Examenskandidaten ein nützliches Repetitorium.
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Details
ISBN 9783825243999
UTB-Titelnummer 4399
Auflagennr. 1. Aufl.
Erscheinungsjahr 2015
Erscheinungsdatum 07.10.2015
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Schöningh
Umfang 254 S., 40 Abb., 18 Tab.
Inhalt
Wegweiser Geschichtsdidaktik – ein kurzer Überblick über das Buch 9
Geschichte und Didaktik 17
Geschichte 17
Didaktik 24
Probleme und Perspektiven 28
Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur 31
Die Position Karl-Ernst Jeismanns 31
Die Position Hans-Jürgen Pandels 35
Die Position Jörn Rüsens 37
Geschichtskultur 40
Folgerungen für das historische Lernen in der Schule 43
Probleme und Perspektiven 44
Historisches Lernen 47
Lernen 47
Reifung, Entwicklung und Sozialisation 53
Probleme und Perspektiven 55
Geschichtsunterricht: Historisches Lernen in der Schule 57
Unterricht in Geschichte 57
Merkmale des Geschichtsunterrichts 63
Aktuelle Herausforderungen für den Geschichtsunterricht 71
Probleme und Perspektiven 73
Ziele historischen Lernens 75
Von geschichtsdidaktischen Positionen zu Kompetenzmodellen 75
Kurzer Überblick über ausgewählte Kompetenzmodelle 79
Probleme und Perspektiven 86
Inhalte historischen Lernens 89
Historisches Wissen 89
Verfahren der Inhaltsbestimmung 92
Lehrpläne für Geschichte 96
Probleme und Perspektiven 102
Methoden historischen Lernens 105
Die Vieldeutigkeit des Begriffs „Methode“ 105
Methodik des Geschichtsunterrichts 107
Probleme und Perspektiven 111
Medien historischen Lernens 113
Was heißt „Medium“? 113
Medienarten im Geschichtsunterricht 114
Probleme und Perspektiven 118
Medien historischen Lernens: Mündlichkeit und Hörbarkeit 121
Mündliche Überlieferung und Oral History 121
Sound History 127
Unterrichtskommunikation 128
Bilingualer Geschichtsunterricht 133
Probleme und Perspektiven 136
Medien historischen Lernens: Schriftlichkeit 139
Schriftquellen in der Schule 139
Schriftliche Darstellungen im Geschichtsunterricht 148
Geschichts-Erzählungen 149
Schulbuch 152
Schriftliche Ausarbeitungen der Schülerinnen und Schüler 157
Probleme und Perspektiven 160
Medien historischen Lernens: Bildlichkeit 163
Bilder und Bildquellen 163
Verfahren der Bildinterpretation 166
Film 174
Karten 182
Visualisierende Darstellungen 186
Probleme und Perspektiven 189
Medien historischen Lernens: Gegenständlichkeit 193
Sachquellen 193
Museum 197
Historische Orte 202
Probleme und Perspektiven 208
Medien historischen Lernens: Körperlichkeit 211
„Handlungsorientierung“ im Geschichtsunterricht 211
Szenisches Spiel 213
Probleme und Perspektiven 220
Medien historischen Lernens: Digitalität 223
Was sind digitale Medien? 223
Digitale Medien im Geschichtsunterricht 224
Probleme und Perspektiven 228
Planung, Durchführung und Auswertung von Geschichtsunterricht 231
Unterrichtsplanung 231
Unterrichtsauswertung 237
Probleme und Perspektiven 240
Empirische Forschung in der Geschichtsdidaktik 243
Grundlagen empirischer Forschung in der Geschichtsdidaktik 243
Zwei ausgewählte Beispiele empirischer Untersuchungen 245
Probleme und Perspektiven 249
Namensregister 253
Pressestimmen
Aus: Zs für Geschichtsdidaktik - 2016
[…] Baumgärtners Buch ist ein umfangreicher Überblick, allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das ist ausgesprochen gut gelungen: Wesentliche Konzepte der aktuellen geschichtsdidaktischen Forschung werden kundig vorgestellt, so dass Lesende profund informiert werden. Zugleich regen die vertiefte Diskussion mancher Aspekte ebenso wie die Literaturhinweise zum weiteren Nachdenken und Lesen an.

Aus: Sehepunkte - 2016
[…] Bereits in der Einleitung (9-15) wird der Leser bestärkt, dem Text treu zu bleiben, zeigt sich auf den ersten Seiten die Qualität des Autors, knapp und präzise zu formulieren und den Adressaten, insbesondere den Novizen und Interessierten der Geschichtsdidaktik, schnell über grundlegende Themengebiete zu informieren. Diese Qualität wird über den gesamten Umfang gehalten.

Aus: media-mania.de – Matthias Jakob - 7. Oktober 2015
[…] Fazit: Als synthetisierende Einführung eignet sich der Band hervorragend einen schnellen Überblick über zentralen Begriffe und Kategorien des Faches zu verschaffen. Auch wenn konkrete praktische Umsetzungsmöglichkeiten kaum beziehungsweise nur sehr oberflächlich angesprochen werden, so ermöglichen die kommentierten Litertaturhinweise eine gute Basis zur weiteren Vertiefung und praktischen Umsetzung.

Aus: ekz-Publikation – Reinhold Heckmann – Dezember 2015
[Das Lehrbuch] skizziert die Grundlagen der Geschichtsdidaktik, definiert die Begrifflichkeiten, stellt Theorien und Modelle vor und erläutert wichtige zu behandelnde Inhalte sowie die im schulischen Geschichtsunterricht verwendeten Methoden und Medien. […] In 1. Linie für Studierende in Lehramtsstudiengängen und für Referendare […] .

Aus: H-Soz-Kult – Thomas Martin Buck – 03/2016
[…] Man kann das vorliegende Grundlagenwerk insgesamt als sehr gelungene und umfassende Einführung in den Gegenstand bezeichnen. Das ansprechende Buch wird vielen Lehramtsstudierenden, aber auch Dozierenden, die im geschichtsdidaktischen Bereich […] tätig sind, hilfreich sein, zumal die Inhalte übersichtlich, klar und ansprechend präsentiert werden. […]

Autoreninfo

Baumgärtner, Ulrich

Baumgärtner, Ulrich

Ulrich Baumgärtner ist Seminarlehrer für Geschichte am Karlsgymnasium München und apl. Professor für Didaktik der Geschichte am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Leserbewertungen

Bewertungen

Ein Wegweiser und noch viel mehr

Bewertung

Kundenmeinung von Isabelle Götz

Baumgärtners „Wegweiser Geschichtsdidaktik“ bietet eine umfangreiche Einführung in die Didaktik des Geschichtsunterrichts.

Die erste Hälfte befasst sich mit deren theoretischen Teil: Neben der Erörterung der Inhalte und der Methoden des historischen Lernen werden auch deren Ziele ausführlich dargelegt, welche insbesondere im Zug der Schwerpunktverlagerung von Faktenwissen zur Kompetenzorientierung äußerst interessant ist. Als sehr positiv empfinde ich, dass bei allen theoretischen Bereichen die jeweiligen Vorteile und Nachteile zum Ende des jeweiligen Kapitels erwähnt werden, da es in den Wissenschaften der Fachdidaktiken, ähnlich wie in der Pädagogik, recht schwer ist, völlig objektive Darstellungen abzugeben, und es dementsprechend viele Meinungen gibt.

Die zweite Hälfte befasst sich mit der praktischen Planung und Umsetzung des Geschichtsunterrichts, wobei das Hauptaugenmerk auf die Medien des historischen Lernens gerichtet ist, die in ihrer Bandbreite sämtlich und detailliert diskutiert werden und gerade bei der Planung erster Unterrichtsstunde nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch Ideen vermitteln.

An Ende des jeweiligen Kapitels finden sich stets Literaturangaben für eine vertiefte Beschäftigung mit dem Bereich. Die Sprache bewegt sich durchgehend auf einem hohen fachlichen Niveau, dennoch kann man dem Verfasser bei konzentrierter Lektüre stets folgen.

PS: Der Kritik meines Vorrezensenten kann ich mich insofern anschließen, dass dieses Werk nach einem abgeschlossenen Studium der Geschichte auf Lehramt, ob nun mit einem Master of Education oder einem Staatsexamen, wohl obsolet ist. Ich befasste mich mit diesem Buch parallel zum studienbegleitenden Praktikum (bayerisches Lehramt), bei welchem erste Unterrichtsversuche an Schulen unternommen und die in einem entsprechenden Seminar an der Universität reflektiert werden. Hier lernt man nach und nach alle Inhalte dieser Fachdidaktik kennen; hat man bereits solch ein Seminar oder eine anders geartete Einführung genossen, so bietet das Werk in der Tat nichts Neues mehr. Allerdings wird dieses Fachbuch schließlich als „Wegweiser“ bezeichnet, und ein Wegweiser für alle, die zum ersten Mal mit diesem Fachbereich in Berührung kommen, ist es definitiv.

Ein gutes Buch, aber für wen?

Bewertung

Kundenmeinung von Sebastian Chatsman

Das Buch „Wegweiser in der Geschichtsdidaktik“: Historisches Lernen in der Schule von Ulrich Baumgärtner ist genau das, was man von dem Titel erwarten sollte. Aufgebaut ist das Werk Baumgärtners in 18 Kapitel. Die ersten drei (Einleitung mitgezählt) fungieren dabei als Wegweiser, mit einer kurzen Einführung in das Verhältnis von Geschichte und Didaktik. Die Themenkomplexe von Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur werden in den Positionen von Jeismann, Pandel und Rüsen dargestellt. Danach geht es bereits in den nächsten 12 Kapiteln um den Bereich historisches Lernen, wobei erst einmal die einzelnen Aspekte historischen Lernens aufgeschlüsselt und ausführlich erläutert werden und danach folgt eine Betrachtung verschiedener Medien für historisches Lernen wie beispielsweise Bildlichkeit und Digitalität, wobei jedes Kapitel mit Problemen und Perspektiven des jeweiligen Mediums endet. Die letzten beiden Kapitel handeln von Planung, Durchführung und Auswertung des Geschichtsunterrichts und empirische Forschung in der Geschichtsdidaktik.
Kommen wir nun zur Bewertung dieses Buchs. Vom Grundprinzip macht das Buch genau das, was der Titel verspricht, wobei auf Grund der großen Konzentration auf das historische Lernen, Titel und Untertitel besser vertauscht werden sollten. Vom Grundprinzip macht das Buch dieses auch gut und gerade die Betrachtung der verschiedenen Medien finde ich lobenswert. Kommen wir nun zu dem Problem, das meiner Meinung nach existiert, wobei ich hierbei aus meiner persönlichen Situation heraus spreche, als Student, der bereits sein Geschichtsstudium im Master of Education abgeschlossen hat. Für wen ist dieses Werk gedacht? Aus meiner Perspektive am Ende des Studiums habe ich bisher nichts Neues aus diesem Werk erfahren können. Alle genannten Aspekte kamen in irgendeiner Form bereits in meinem Studium vor und dann nicht in gesammelter Form, sondern direkt von den Urhebern. Die Konzentration auf die Medien des historischen Lernens ist zwar ganz nett, aber zum einen mit gesundem Menschenverstand selbst herleitbar und für einen Studenten, der Geschichte auf Lehramt studiert, in beinahe jedem Seminar Standart. Die letzten beiden Kapitel wirkten hingegen wie ein Lückenfüller, da die Abhandlung eines Themas wie Planung und Durchführung in gerade mal knapp 10 Seiten im Vergleich zu den Mengen, die man im Studium dazu lesen muss, schlicht und einfach lächerlich sind.
Kommen wir dementsprechend zu meiner Frage zurück, für wen ist dieses Buch?
Als Student zum Beginn des Studiums könnte ich mir vorstellen, etwas mit dem Buch anfangen zu können, da der Aufbau und der Informationsgehalt aus dieser Perspektive sinnvoll erscheint. Aber auch hier ist wieder die Frage, warum sollte man mit diesem Buch arbeiten, wenn man im Laufe seines Studiums mit allen Teilaspekten in viel detaillierterer Form in Kontakt kommt und man somit auch hier wieder zu dem Ergebnis kommen muss, dass man dieses Buch eigentlich nicht gebraucht hätte.
Für wen ist dieses Buch nun?
Ich muss sagen, dass ich es nicht weiß. Versteht mich nicht falsch. Baumgärtner verfolgt ein in sich geschlossenes sinnvolles Konzept und bietet mit entsprechenden Literaturangaben immer einen einfachen Weg sich genauer über die Thematik zu informieren, aber diejenigen für die dieses Buch von Interesse wäre, bekommen meiner Meinung während ihres Studiums deutlich mehr als nur „Wegweiser“ an die Hand gegeben und somit wirkt dieses Werk für mich irgendwie überflüssig.

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