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Wie Wissenschaft Wissen schafft

Wissenschaftstheorie und -ethik für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

von Brühl, Rolf Fach: Soziologie; Betriebswirtschaftslehre; Volkswirtschaftslehre; Studienratgeber; Psychologie;

Wissen schafft die Wissenschaft durch ihre (empirischen) Methoden. Dieses Buch zeigt für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, wie ihre Methoden wissenschaftstheoretisch fundiert werden. Mittels eines pluralistischen Konzepts werden zentrale Themen diskutiert und gezeigt, wie im Wettbewerb um Ideen wissenschaftliche Forschungsstandards auf ihre Begründungsansprüche zu prüfen sind.
Die zweite Auflage dieses Buches wurde komplett überarbeitet und um ethische Grundlagen der Wissenschaft ergänzt.

Dieses Buch richtet sich gleichermaßen an Studierende, Lehrende und Wissenschaftler aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
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Details
ISBN 9783825248895
UTB-Titelnummer 4200
Auflagennr. 2. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Einband Kartoniert
Formate UTB S (12 x 18,5 cm)
Originalverlag UVK Lucius
Umfang 369 S., 27 Abb., 8 Tab.
Zusatzmaterial
Inhalt
Vorwort V
1 Einleitung 1
1.1 Warum Wissenschaftstheorie? 1
1.2 Pluralismus und wissenschaftliche Toleranz 3
1.3 Ziele des Buches 10
1.4 Aufbau des Buches 13
2 Wissenschaftstheorie und Forschungsprozess 18
2.1 Was ist Wissenschaftstheorie? 18
2.2 Kognitive Ziele der Wissenschaft 20
2.3 Dimensionen von Forschungsprogrammen 23
2.4 Wissen, Wahrheit und Validität 31
2.4.1 Wahrheitstheorien 31
2.4.2 Wahrheit und Rechtfertigung 36
2.4.3 Validität und Zuverlässigkeit als Gütekriterien von Forschung 37
3 Ontologische Festlegungen für die Sozialwissenschaft 44
3.1 Sachverhalte in einer Ontologie des Sozialen 44
3.2 Eine Mehrebenen-Analyse der Ontologie 47
3.2.1 Handlungsmodell der Sozialwissenschaft 48
3.2.2 Vom Handlungsmodell zu kollektiven, sozialen Sachverhalten 56
3.3 Realismus und Anti-Realismus 60
4 Forschungsprozess und Forschungsmethoden 70
4.1 Argumentation in der Wissenschaft 70
4.1.1 Argument und Argumentation 70
4.1.2 Logik und Forschungsprozess 71
4.2 Aussagen und deduktive Folgerungen 72
4.3 Induktion und Abduktion 75
4.3.1 Induktion als Erkenntnis- und Schlussverfahren 75
4.3.2 Abduktion als Erkenntnis- und Schlussverfahren 77
4.3.3 Schluss auf die beste Erklärung 79
4.3.4 Abduktion, Induktion und Deduktion 81
4.3.5 Eine allgemeine Argumentform 82
4.4 Typen von sozialwissenschaftlichen Methoden 85
5 Verstehen 91
5.1 Verstehen als Konzept der Hermeneutik 91
5.2 Grundlegung einer hermeneutischen Methode 94
5.2.1 Geist-theoretische Aspekte der Hermeneutik 94
5.2.2 Die Stufen des Verstehens 96
5.2.3 Eine naturalistische Hermeneutik 100
5.2.4 Sozialwissenschaftliche Hermeneutik 104
5.3 Methodologie sozialwissenschaftlicher Hermeneutik 109
5.3.1 Zur Bedeutung des Vorwissens 110
5.3.2 Begriffs- und Hypothesenbildung in der Grounded Theory 112
5.3.3 Fallauswahl, Theorieentwicklung und Generalisierung 116
5.3.4 Intentionen als Grundlage hermeneutischer Regeln 118
5.3.5 Prinzip der hermeneutischen Billigkeit und Rationalität 121
5.4 Validität von Interpretationen 124
6 Beschreibung 132
6.1 Wesentliche Ziele beschreibender Untersuchungen 132
6.2 Begriffsbildung 134
6.2.1 Begriffe als Bausteine von wissenschaftlichen Aussagen 134
6.2.2 Theoretische und empirische Begriffe 137
6.2.3 Operationale Definition durch einen Reduktionssatz 139
6.2.4 Das Drei-Ebenen-Modell von Begriffen 140
6.2.5 Wahrheit von Definitionen 143
6.2.6 Anforderungen an Definitionen 144
6.3 Messung von Variablen 147
6.3.1 Zusammenhang zwischen Begriffen und Variablen 147
6.3.2 Von Variablen zu den Messmodellen 148
6.3.3 Anforderung an Messungen 150
6.4 Von der Begriffs- zur Typenbildung 152
6.4.1 Typen und Typologien in den Sozialwissenschaften 152
6.4.2 Phasen der Typologie-Konstruktion 154
6.4.3 Anforderung an Typologien 156
6.5 Beschreibung von Zusammenhängen 158
6.5.1 Aussagenarten 158
6.5.2 Generalisierung in den Sozialwissenschaften 160
6.5.3 Zusammenhangsaussagen und Fallauswahl 164
6.5.4 Von Zusammenhangs- zu Kausalhypothesen 169
7 Erklärung 177
7.1 Von der DN-Erklärung zur intentionalen Erklärung 177
7.1.1 Deduktiv-nomologische Erklärung 178
7.1.2 Induktiv-statistische Erklärung 182
7.1.3 Intentionale Erklärung 184
7.2 Kausalität und Erklärung in den Sozialwissenschaften 186
7.2.1 Kausalität und Kausalitätsauffassungen 186
7.2.2 Regularitätsansatz der Kausalität 188
7.2.3 Kontrafaktischer Ansatz 190
7.2.4 Interventionsansatz 191
7.2.5 Mechanismusansatz 192
7.2.6 Kausalität in der sozialen Realität 193
7.3 Theorien in den Sozialwissenschaften 196
7.3.1 Theorien als System von Aussagen 196
7.3.2 Semantische Theorieauffassung 200
7.3.3 Drei-Ebenen-Modell: Reduktion und Emergenz 203
7.3.4 Mikrofundierung und Mehr-Ebenen-Untersuchung 206
7.4 Bewährung und Hypothesenprüfung 207
7.4.1 Theorie und Praxis der Bewährung 207
7.4.2 Duhem-Quine-These über Holismus und Unterbestimmtheit 208
7.4.3 Von der inhaltlichen zur statistischen Hypothese 209
7.4.4 Grundmodell der statischen Prüfung 211
7.4.5 Signifikanztests und ihre Verbesserung 212
7.4.6 Statistische Validität 215
7.4.7 Feststellen des Bewährungsgrads 216
7.5 Bewährung und Validität 220
7.6 Erklären versus Verstehen 222
7.6.1 Plädoyer für Methodenkombinationen 222
7.6.2 Qualität von Studien mit Methodenkombinationen 225
8 Gestaltung und Prognose 233
8.1 Merkmale von Gestaltung und Prognose 233
8.2 Prognose 235
8.2.1 Strukturgleichheit von Erklärung und Prognose 235
8.2.2 Prognosefähigkeit von Theorien (Instrumentalismus) 238
8.2.3 Prognosen in den Sozialwissenschaften 241
8.2.4 Güte von Prognosen 245
8.3 Gestaltung 249
8.3.1 Strukturgleichheit von Erklärung und Gestaltung 249
8.3.2 Das Primat der Gestaltung 253
8.3.3 Theorie und Praxis: ein normatives Spannungsverhältnis 257
8.3.4 Gestaltungsziel und Sozialtechnologie 261
8.3.5 Aufklärung und Emanzipation als Gestaltungsziele 263
8.3.6 Intervention in soziale Systeme: von der Aktionsforschung zum Sozialexperiment 265
8.3.7 Qualitätsaspekte in der Gestaltung 267
9 Ethische Grundlagen der Wissenschaft 274
9.1 Ethik für die Wissenschaft 274
9.1.1 Werte und Normen der Wissenschaft 274
9.1.2 Ethische Theorien und Wissenschaftsethik 276
9.2 Verantwortung von Wissenschaftlern 281
9.2.1 Zum Konzept der Verantwortung 281
9.2.2 Verantwortung gegenüber der Gesellschaft 283
9.3 Ethik im Forschungsprozess 287
9.3.1 Fehlverhalten und Praxis guter wissenschaftlicher Forschung 287
9.3.2 Fragwürdige Forschungspraktiken 290
Nachbemerkung 297
Glossar 299
Literaturverzeichnis 313
Namensregister 346
Sachregister 348
Verzeichnis der Philosophieboxen
Philosophiebox 1 Fallibilismus 12
Philosophiebox 2 Paradigma, Normalwissenschaft und Inkommensurabilität 29
Philosophiebox 3 rationale Handlungstheorien in den Sozialwissenschaften 54
Philosophiebox 4 Individualismus versus Kollektivismus 58
Philosophiebox 5 sozialer Konstruktivismus 65
Philosophiebox 6 Modell und Theorie 87
Philosophiebox 7 Hermeneutik als Methode des Verstehens 92
Philosophiebox 8 Naturalismus 103
Philosophiebox 9 eliminative Methoden der Induktion von Mill 168
Philosophiebox 10 kritischer Rationalismus und Bewährung 181
Philosophiebox 11 Wissenschaftliche Forschungsprogramme nach Lakatos 199
Philosophiebox 12 Pragmatismus 256
Philosophiebox 13 kritische Theorie in den Sozialwissenschaften 264
Philosophiebox 14 kantsche Deontologie 280
Autoreninfo

Brühl, Rolf

Brühl, Rolf

Prof. Dr. Rolf Brühl lehrt Betriebswirtschaftslehre und Wissenschaftstheorie an der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin.
Leserbewertungen

Bewertungen

Leseempfehlung

Bewertung

Kundenmeinung von Andreas Schmidt

„Jedes praktische Handeln beruht implizit auf Theorien; Praktiker, die glauben, sie brauchen keine Theorien, irren sich. Sie verwenden ihre Theorien nur unreflektiert. Ähnliches gilt für Fachwissenschaftler, die die Methoden ihrer Wissenschaft anwenden und glauben, dass sie keine wissenschaftstheoretische Position innehaben.“
So bringt Rolf Brühl bereits in der Einleitung die Intention des Buches auf den Punkt: es soll Studierenden, Lehrenden und Wissenschaftlern aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Orientierung geben auf dem Weg, ihre eigene wissenschaftstheoretische Position zu finden und darauf aufbauend wissenschaftliche Methoden reflektiert zu verwenden. Die Logik des Forschungsprozess wird ebenso thematisiert wie die kognitiven Ziele der Wissenschaft: Verstehen, Beschreiben, Erklären, Prognostizieren, Gestalten. Das Buch sollte am besten zu Beginn des Studiums gelesen werden, um sich dann eben reflektiert mit dem Fachwissen und der Methodik seines Studienfachs auseinander setzen zu können. Nur wer weiß, wie die eigene Fachwissenschaft tatsächlich Wissen schafft, kann dazu Stellung beziehen und am wissenschaftlichen Diskurs partizipieren.
Die vielen Schaubilder und Beispiele im Text sowie Schlüsselbegriffe, Lernfragen und kommentierte Literaturempfehlungen am Ende eines jeden Kapitels erleichtern den Einstieg in das Thema enorm und ermöglichen dem Leser, sich in bestimmte Themengebiete zu vertiefen. Rolf Brühl schafft es, dieses anspruchsvolle Thema vergleichsweise knapp und anschaulich darzustellen ohne dass es zu oberflächlich (und damit trivial) wird. Durch die klare Strukturierung kann man sich voll auf den Inhalt fokussieren und bei Bedarf noch einmal gezielt benötigte Informationen nachschlagen.
Fazit: 5 Sterne und eine Leseempfehlung für ein außergewöhnliches Buch zum Thema Wissenschaftstheorie, das gerade deshalb so wichtig ist, weil dieses Thema leider vielerorts aus den modularisierten Studienplänen verschwunden ist.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Toth

Das Buch sticht insofern heraus, dass es im Gegensatz zu anderen wissenschaftstheoretischen Büchern der Sozialwissenschaften einen sehr analytischen Zugang bietet. Der Fokus liegt auf der Logik des Forschungsprozesses, statt bloß Theorien und Strömungen deskriptiv darzustellen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Jürgens

Dass der hermeneutische Verstehensbegriff im Kontext der sozialwissenschaftlichen Methodik erläutert und damit dessen multidisziplinäre Relevanz hervorgehoben wird, ist einer der großen Vorzüge dieses Buches, das sich vorzüglich auch für den Gebrauch in der überfachlichen Lehre eignet.

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