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Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht

Für Bachelor, Master und Dissertation

von Kornmeier, Martin Fach: Studienratgeber;

Die ultimative Arbeitshilfe für erfolgreiches und besseres Schreiben in Studium und Wissenschaft

Wie gelingt es, ein wissenschaftliches Werk auf die erforderlichen Qualitätskriterien auszurichten und gleichzeitig leserfreundlich zu schreiben?
Prägnant, anschaulich und mit vielen Beispielen zu Inhalt und Stil erklärt dieses Lehrbuch, wie man erfolgreich und verständlich schreibt:
• Warum benötigt eine wissenschaftliche Arbeit ein präzise formuliertes Thema? Eine Forschungsfrage? Definitionen und Hypothesen? Einen Theorieteil?
• Welche Literatur ist zu bevorzugen? Wie bewertet man deren Qualität?
• Wie soll die Arbeit gegliedert werden?
• Wie argumentiert man wissenschaftlich?
• Wie wird man rechtzeitig fertig?
• Wie meistert man „Schreibkrisen“?
• Wie entwickelt man einen Schreibstil, der beim Lesen Spaß macht?

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Details
ISBN 9783825250843
UTB-Titelnummer 3154
Auflagennr. 8. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2018
Erscheinungsdatum 10.09.2018
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag Haupt
Umfang 355 S., 59 Abb., 2 Tab.
Zusatzmaterial
Inhalt
1 Vorwort: ein Backrezept? 23
2 Das Drama mit dem Gugelhupf 29
2.1 Thema Ihrer Bachelorarbeit: „Backen Sie einen Gugelhupf!“ 29
2.2 Die vier Grundsätze von Bäcker Roth oder: „Wie man sich bei wissenschaftlichen Arbeiten korrekt verhält!“ 35
2.3 „Scientific Googlehoopf“: Anforderungen und Qualitätskriterien einer wissenschaftlichen Arbeit 40
2.4 Jetzt ganz neu: „Gugelhupfrezept mit Backblockadenblocker!“ 42
2.4.1 Piemont-Kirschen, Königsnüsse, Megaperls – und Schreibkrisen 42
2.4.2 „Schreibprobleme“ lösen – aber wie? 47
3 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil I): SIE bestimmen, welchen Gugelhupf Sie servieren 53
3.1 Die Suche nach dem generellen Thema: Welchen Kuchen wollen Sie backen? 53
3.1.1 Hilfe bei der Themensuche 53
3.1.2 Was tun, wenn es Ihren Kuchen bereits gibt? 56
3.2 Die Suche nach der zentralen Forschungsfrage: Welches Rezept soll’s denn sein? 62
3.2.1 Beschreibung (Deskription) 63
3.2.2 Erklärung (Explikation) 70
3.2.3 Prognose 72
3.2.4 Gestaltung 73
3.2.5 Kritik (Bewertung) und Utopie 75
3.3 Formulieren Sie Ihr Thema möglichst präzise! 76
4 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil II):
Verarbeiten Sie nur Zutaten, die man für einen Gugelhupf benötigt! 81
4.1 Das Leid mit der Literatur 81
4.1.1 Qualität ist das beste Rezept 81
4.1.2 Die besten Zutaten finden: Strategien der Literaturrecherche 89
4.1.2.1 Methode der konzentrischen Kreise 89
4.1.2.2 Systematische Suche 90
4.1.2.3 Vorwärts gerichtete Suche 93
4.1.3 Kaufen Sie Ihre Zutaten nicht im nächstbesten Internetshop 93
4.2 Die Zutaten bereitlegen: Lesen und Exzerpieren von Texten 98
4.3 Nicht zu wenige und nicht zu viele Zutaten: Quantität der verarbeiteten Literatur 101
4.4 Geriebene Zitronenschale und ein paar Rosinen: Nicht nur die Literatur macht’s 102
5 Der Inhalt einer wissenschaftlichen Arbeit (Teil III): Rühren Sie Ihre Zutaten richtig zusammen! 105
5.1 Die Zutaten Schritt für Schritt dazugeben: Stellenwert der Gliederung 105
5.2 Die leidige „Einleitung“ (= 1. Kapitel) 109
5.3 „Grundlagen und Definitionen” (= 2. Kapitel) 117
5.3.1 Eigentliche Bedeutung von „Grundlagen und Definitionen“ 117
5.3.2 Die Kurzgeschichte von der traurigen Definition mit ihren unendlich vielen Kindern 118
5.4 „Hauptteil”: Das Herzstück Ihrer Arbeit (= 3. Kapitel) 126
5.4.1 Die Zutaten stehen bereit – und nun? 126
5.4.2 Eigentliche Herausforderung: die Zutaten angemessen verarbeiten (= korrekter Umgang mit Hypothesen, Aussagen, Daten) 128
5.4.2.1 Hypothesen 129
5.4.2.2 Aussagen 134
5.4.3 Analyse empirischer Daten 145
5.4.3.1 Mehr als nur Häufigkeiten 145
5.4.3.2 Mit univariaten Verfahren in die eigentliche Analyse einsteigen 146
5.4.3.3 Mit bivariaten Analyseverfahren einfache Zusammenhänge entdecken 147
5.4.3.4 Klarheit im Datenwust: Multivariate Analyseverfahren 151
5.5 Der vernachlässigte „Schluss“ (= 4. Kapitel) 162
5.6 Die Zubereitung variieren: Mögliche Gliederungen einer wissenschaftlichen Arbeit 163
6 Der Stil wissenschaftlicher Arbeiten: Damit Ihr Gugelhupf gelingt, brauchen Sie das richtige Händchen 173
6.1 Sie backen – schreiben – für Leser! 173
6.2 Verwenden Sie die richtigen Wörter – und verwenden Sie die Wörter richtig! 180
6.2.1 Verben 180
6.2.1.1 Leisten Sie Verzicht auf Funktionsverben! 181
6.2.1.2 Achten Sie auf die „Stilhöhe“! 182
6.2.1.3 Reanimieren Sie tote Verben! 182
6.2.1.4 Doppelt quält besser: Pleonasmen und Verben mit unnötigen Vorsilben 185
6.2.1.5 Beizeiten das Tempus beherrschen 187
6.2.1.6 Hätte da was im Konjunktiv stehen müssen? 189
6.2.1.7 Sollten Passivsätze seitens des Autors vermieden werden? 193
6.2.1.8 Infinitive ad infinitum? 196
6.2.2 Substantive 197
6.2.2.1 Das Substantivaneinanderreihungsproblem … 197
6.2.2.2 … und das Problem der Aneinanderreihung von Substantiven 202
6.2.2.3 Ein konkretes Substantiv für einen konkreten Sachverhalt 206
6.2.2.4 Zu Ihrer Rückerinnerung ein Testversuch als Gratisgeschenk: keine pleonastischen Substantive! 207
6.2.2.5 (Wort-)Blähungen der besonderen Art 210
6.2.2.6 Geeignete Synonyme statt Wortwiederholungen 213
6.2.2.7 Männliche und / oder weibliche Ausdrucksform? 216
6.2.3 Adjektive 217
6.2.3.1 Misstrauen Sie Adjektiven! 217
6.2.3.2 Wählen Sie präzise Adjektive! 220
6.2.3.3 Sperren Sie schwarze Raben in die Vogelvoliere! 223
6.2.3.4 Adverb Adjektiv 225
6.2.3.5 Die maximalste Steigerungsstufe ist immer die optimalste! Oder etwa nicht? 227
6.2.3.6 Sie arbeiten nicht in der Kreativabteilung 229
6.2.4 „Simpel = unwissenschaftlich”? Zum Umgang mit Fachbegriffen, Fremdwörtern und Amerikanismen / Anglizismen 229
6.2.4.1 Muss man kasuistisch auf ein Kompendium extraordinärer Termini rekurrieren? 229
6.2.4.2 Fremdwort Fachbegriff 231
6.2.4.3 Weitere coole Infos 232
6.2.5 Präpositionen 235
6.2.6 Hinweise zur Wortwahl 236
6.2.6.1 Vorsicht vor Dickmachern: Füll- und Flickwörter 236
6.2.6.2 Nicht im Boulevardstil, nicht salopp 239
6.2.6.3 Der Kontext Ihrer Wörter ist wichtig 243
6.2.6.4 Versenken Sie Wortdreimaster! 245
6.2.6.5 Ich, wir oder man? 246
6.2.6.6 Anthropomor… was? 247
6.3 Sätze 248
6.3.1 Generelle Hinweise zur Formulierung von Sätzen 248
6.3.2 In der Kürze liegt die Würze! 253
6.3.3 Keine „russischen Puppen“!
6.3.4 Achten Sie auf den Satzbau! 256
6.3.5 Zeichnen Sie (Sprach-)Bilder! 259
6.3.6 Redewendungen sollten Sie korrekt aufs „Trapez“ bringen! 260
6.3.7 War da was? Achten Sie auf Korrelationen! 261
6.4 Den Teig immer mal wieder probieren: Überarbeiten und korrigieren Sie Ihren Text gewissenhaft! 262
6.4.1 Machen Sie Ihre Arbeit zu einem eigenständigen Werk! 262
6.4.2 Stehlen Sie Ihren Lesern nicht die Zeit! 263
6.4.3 Lesen Sie den Inhalt Ihrer Arbeit laut vor! 266
6.4.4 Machen Sie den „Muttitest“! 266
7 Die Form wissenschaftlicher Arbeiten: Damit Ihr Gugelhupf wie ein echter Gugelhupf aussieht 269
7.1 Funktionen der Form 269
7.2 Stellenwert ausgewählter Formvorschriften 271
7.2.1 Rechtschreibung und Grammatik 271
7.2.2 Interpunktion: mehr als Punkt und Komma 278
7.2.2.1 Komma 279
7.2.2.2 Doppelpunkt 285
7.2.2.3 Gedankenstrich 286
7.2.2.4 Semikolon 287
7.2.3 Korrekte Zitierweise der verarbeiteten Literatur 288
7.2.3.1 Belegen der Literatur im Text 288
7.2.3.2 Ergänzende Hinweise zur korrekten Zitierweise 296
7.2.3.3 Angabe der Quellen im Literaturverzeichnis 298
7.2.4 Abbildungen, Tabellen, Grafiken 311
7.2.4.1 Stellenwert von Schaubildern 311
7.2.4.2 Hinweise zur Gestaltung von Schaubildern 312
7.2.4.3 Schaubildtypen 315
7.2.4.4 Korrekte Quellenangabe bei Abbildungen, Tabellen usw. 317
7.2.5 Mathematische Formeln und Gleichungen 320
7.2.6 Abkürzungen und Kurzwörter 321
7.2.6.1 Grü. f. d. bed. Eig. v. Abk. 321
7.2.6.2 In wissenschaftlichen Texten erlaubte Abkürzungen 322
7.2.6.3 Abkürzung von Zahlwörtern und Einheiten 324
7.2.6.4 Abkürzungen und Kurzwörter: mit oder ohne Punkt? 326
7.2.7 Symbole 327
7.2.8 Zahlen 328
7.2.9 Kapitel, Absätze, Aufzählungen / Auflistungen, Hervorhebungen 334
8 Halten Sie sich an die Backzeit! 337
Literatur 341
Index 345
Pressestimmen
Aus: lehrerbibliothek.de – Dieter Bach – Januar 2013
Wissenschaftliches Arbeiten praxisnah und plausibel erläutert mit der Metapher eines Backrezepts - das ist originell, plausibel und gut lesbar. [...]

Aus: Bühnentechnische Rundschau – heft 1/2013
[…] Anschaulich und mit vielen Beispielen zu Inhalt und Stil erklärt dieses Lehrbuch, wie man erfolgreich und verständlich schreibt.
Aus: media-mania.de - Anja Thiemé
[...] Dabei ist das Buch wirklich sehr sinnvoll und durch seinen lockeren und direkten Schreibstil auch angenehm und vergnüglich zu lesen. Trockene Literatur wird man im Rahmen seiner Arbeit genug lesen müssen, da ist es ein Vergnügen, dass die „Anleitung“ amüsanter geschrieben ist. [...] Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, auf die in nächste Zeit eine Abschlussarbeit zukommt und die vor dieser Aufgabe noch ein wenig Angst haben.

Aus: socialnet.de, Carsten Rensinghoff, 06.03.2010
[…] Martin Kornmeier versteht es ein nicht ganz leichtes Thema auf humorvolle Art und Weise an die Frau oder den Mann zu bringen. Es bringt einen gewissen Schwung in die Scientific Community. Es ist eine Alternative zur Lektüre der ‚alten’ und knorrigen Literatur aus diesem Feld. Von der Rezensentenseite her sei diese schmackhafte Lektüre sehr empfohlen. [...]

Aus: STUDIUM , WS 08/09 – 83
[…] Der Autor weiß nicht nur auf all diese Fragen eine Antwort, er versteht es auch, mit einem kurzweiligen und bisweilen originellen Schreibstil den Leser für Stilfragen zu sensibilisieren. Wer dieses sehr nützliche Buch frühzeitig zur Hand nimmt, wird mit Sicherheit eine lesbarere – und damit bessere – Abschlussarbeit schreiben.

Aus: Text art – Magazin für kreatives Schreiben - Wolfgang Manekeller, Heft 1-2010
Dass einem Betriebswirtschaftler über das Schreiben wissenschaftlicher Texte ein durch und durch hilfreiches Buch gelingt, das sich außerdem auch noch gut liest – ein Glücksfall. […] Eine rundum sowohl hilfreiche als auch erfreuliche Lektüre!

Aus: Der Ingenieur (ZS des Verbandes Österreichischer Ingenieure), Heft 4/09
Wie gelingt es, ein wissenschaftliches Werk auf die erforderlichen Qualitätskriterien auszurichten und gleichzeitig leserfreundlich zu schreiben? Anschaulich und mit vielen Beispielen zu Inhalt und Stil erklärt dieses Lehrbuch, wie man erfolgreich und verständlich schreibt: [...]
Autoreninfo

Kornmeier, Martin

Kornmeier, Martin

Prof. Dr. Martin Kornmeier lehrt BWL - International Business an der DHBW in Mannheim.

Weitere Titel von Kornmeier, Martin

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenberwertung

Bewertung

Kundenmeinung von S. Lux

Das Buch "Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation" ist sehr übersichtlich gestaltet und verfolgt durch das Gugelhupf-Prinzip einen eindeutigen roten Faden. Es ist sehr verständlich verfasst und bietet Studenten praktische Tipps sowie einen klaren Praxisbezug für die Erstellung ihrer eigenen Arbeiten.

Wissenschaftliche Arbeiten "backen" leicht gemacht

Bewertung

Kundenmeinung von BA im Masterstudium

Ich habe Kornmeiers Werk in der 7. Auflage gelesen. Grundsätzlich ist dieses sehr gut und bietet einen guten Überblick und - wenn man so will - Einstieg in wissenschaftliches Arbeiten.

Ich bin immer wieder erstaunt, dass sowas überhaupt nötig ist, denn wenn man seine Abschlussarbeit im Bachelor oder Master verfasst, sollte man eigentlich mit den Gepflogenheiten wissenschaftlichen Arbeitens annähernd vertraut sein. Nimmt man die Auflage als Indikator für den Verkauf des Buches, scheint dafür aber dennoch recht viel Bedarf zu bestehen. Mir hat einmal einer meiner Dozenten gesagt, dass er grundsätzlich davon ausgeht, dass Studierende mit Abitur eigentlich dazu fähig sein sollten, zumindest formal korrektes Deutsch wiederzugeben... was aber häufig nicht der Fall zu sein scheint. Ich habe im BA-Studium selbst schon einige Sachen erlebt, die eigentlich... nunja, ich nenne es mal "überflüssig" wäre. So sind z. B. einige höhere Semester immer noch nicht in der Lage, ein formal korrektes Literaturverzeichnis zu erstellen oder div. Fälle der deutschen Sprache - von der ich persönlich ein großer Fan bin - korrekt anzuwenden. Gerade aber Kornmeiers Fokus auf die Sprache finde ich imponierend gegenüber vergleichbaren Werken. Aber genug davon.

Ich würde sagen, ich bin mit 90 % der Ausführungen Kornmeiers einverstanden. Einige kritische Punkte habe ich aber dennoch bemerkt:

- Kornmeier beleuchtet m. E. die "informelle" Seite des streng formalisierten wissenschaftlichen Arbeitens nicht oder zu wenig: das könnte man am besten mit individuellen "Gepflogenheiten" von Lehrenden bzw. Dozenten erläutern, mit denen vor allem Studierende aller Fachrichtungen konfrontiert werden dürften. Z. B. macht es hinsichtlich der formalen Gestaltung einer Arbeit durchaus Sinn, trotz Vorgaben des jeweiligen Instituts seinen betreuenden Dozenten auf die individuelle Perspektive hinsichtlich Zitation und Quellen anzusprechen. Man kann es nicht vermeiden: Man schreibt nicht nur für die Allgemeinheit, sondern auch für den Korrektor. Ich habe diesbezüglich unterschiedlichste Erfahrungen gesammelt. Einige Bsp.: Manche Dozenten bevorzugen z. B. trotz Vorgaben seitens des Instituts andere Zitationsstile als die "gängigen" (z. B. Stil mit Fußnoten anstatt Harvard-Zitierweise). In einem Fall wurde mir auch ein Zitationsstil konkret vorgeschrieben, der dem eines anerkannten Journals entsprach und von den allgemeinen Vorgaben abwich. Es gibt auch immer wieder unterschiedliche Auffassungen, was die "richtigen" Quellen betrifft. So hat ein Dozent bspw. die Verwendung sog. "grauer" Literatur ausgeschlossen, weil diese für ihn nicht seriös sei. Andere verweisen z. B. explizit auf "graue" Literatur. Diese ganzen Eigenheiten können meiner Erfahrung nach mitunter den Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Arbeit beeinflussen. Ein wenig mehr Bezug auf den Alltag an einer typischen deutschen Uni wäre also zusätzlich hilfreich. Evtl. geht ein wenig damit einher, dass Lehrende auch ein wenig den Blick von Studiernden nicht mehr wirklich nachvollziehen können, und folglich auch wenig den Blick für solche alltäglichen Problematiken von Studierenden verlieren.

- Kornmeier scheint eine explizite Abneigung gegen Fußnoten zu haben, die er auch deutlich in besagtem Werk zum Ausdruck bringt. Er empfiehlt "Ist eine Anmerkung wichtig genug, schreibe sie in den Text und nicht in Fußnoten; ist sie dies nicht, lasse sie gleich ganz weg!". Dies kann ich so nicht als adäquat empfinden. Ich bin wie Kornmeier der Meinung, dass das Lesen von Fußnoten optional bleiben sollte. Dennoch: man kann mit Fußnoten z. B. gut kommunizieren, dass man Problematiken, die sich in größerem Zusammenhang mit der eigenen untersuchten Fragestellung ergeben, erkannt hat. Hinweise darauf sind zwar optional, dennoch aber notwendig, weil es von Überblick über die eigene Thematik zeugt. Auch fordern dies nicht selten Dozenten selbst, Fußnoten zu verwenden (eben für solche Dinge wie beschrieben). Jeder der eine wissenschaftliche Arbeit verfasst, wird früher oder später einmal mit dem Problem konfrontiert, wie sehr er denn ins Detail gehen soll(te)/muss. Auch hier sind Fußnoten ein adäquater Weg, den Textfluss nicht zu sehr durch ergänzende Angaben oder Erläuterungen auszubremsen, aber dennoch optionale Infos zu liefern, die von Überblick, Belesenheit und einfach wissenschaftlichem Denken zeugen. Wenn Kornmeier darauf hingewiesen hat, dann jedenfalls viel zu schwach.

- Auch ist das vorliegende Werk sehr "wirtschaftswissenschaftsgeschädigt", d. h. viele seiner Hinweise lassens ich in anderen Disziplinen nicht wirklich übertragen. Wenn ich z. B. in der Philosophie oder der Politischen Theorie über hochgradig abstrakte Dinge schreibe (z. B. Freiheit), die auch nicht irgendwie gemessen werden können (mittels qualitativer oder quantitativer Verfahren), kann ich nicht immer absichtlich meine Sprache in der Wortwahl (z. B. Adjektiven) einschränken, weil ich hier das ganze Register der Sprache ziehen muss, um ein Phänomen abwechslungsreich zu beschreiben. Insofern lässt sich hier nicht alles - wie von Kornmeier empfohlen - in Substantive gießen. Auch macht es m. E. keinen Sinn, erst dazu aufzufordern Adjektive wenn möglich zu vermeiden, nur um im Anschluss daran zu fordern, möglichst präzise Adjektive zu verwenden. Soll ich sie nun vermeiden oder nicht? war meine erste Frage beim Lesen. Natürlich sollte man immer darauf achten - wie Kornmeier richtig bemerkt -, dass alles sprachlichen und inhaltlichen Sinn ergibt (also Adjektive tatsächlich Inhalt kommunizieren, und nicht aus irgendwelchen ästhetischen Gründen o. ä.). Dazu aufzurufen, möglichst einfach und kompakt zu schreiben ist deshalb nicht falsch, dennoch muss man auch hier abwägen, ob man dies kann oder nicht. Und in meiner Disziplin kann ich dies nicht immer. Insofern sind Kornmeiers Hinweise an vielen Stellen eher irreführend als hilfreich. Ein Wirtschaftswissenschaftler wird sich anderen Begriffen und Worten bedienen können als bspw. ein Philosoph oder Politikwissenschaftler, was die Kommunikation von Inhalten einer Arbeit angeht. Das lässt Kornmeiner für meinen Geschmack zu sehr unter den Tisch fallen. Oftmals muss man auch ein gewisses Niveau dem Leser eigener Texte unterstellen, weil man m. E. wissenschafltiche Arbeiten werder für "Idioten" noch für das "einfache" Volk schreibt. Insofern bleibt die Leserschaft in vielen Fällen ohnehin im akademischen Bereich, weshalb man meiner Meinung nach auch ein gewisses sprachliches Niveau voraussetzen kann. Das habe ich bereits ebenfalls von vielen Dozenten gehört. Das schließt im Übrigen auch nicht aus, dass man Sachverhalte dennoch vergleichsweise einfach formulieren kann und sollte. Dennoch macht es sich Kornmeier hier mit der Balance ein wenig zu einfach.

Ich könnte noch einige solcher Sachen bemerken, will den (etwaigen) Leser dieser Rezension aber nicht weiter mit Details langweilen.

Abseits davon finde ich die Metaphorik des "Gugelhupfs" eher störend als hilfreich, aber das ist meine pers. Meinung. Da ich allmählich auch zum wissenschafltichen "Fachidioten" mutiere, sind mir solche Metaphoriken eher zuwider als hilfreich.

Insofern: Kornmeiers Werk ist nicht perfekt. Ansätze für Verbesserungen gibt es wohl immer. Dennoch ist es im Vergleich zu anderen doch relativ locker (was ich nicht benötige, um den Inhalt zu verstehen), übersichtlich und hilfreich.

Schreiben á la Backrezept

Bewertung

Kundenmeinung von Cappuccinopause

Ich habe mich diesem Buch gewidmet, da ich genau das suchte, was der Autor in seinem Vorwort verspricht: nicht noch ein Buch zu Seitenrändern, Zitiatangaben und optimale Arbeitsbedingungen. Das kennen wir alle, haben es schon x-mal durchgekaut und, sind wir ehrlich, verschafft uns dadurch keinen wirklichen Vorteil anderer Arbeiten gegenüber - gegen die man ja nu mal herausstechen möchte und muss, wenn man mehr als eine Durchschnittsnote anstrebt. Kornmeier schreibt über die Feinheiten der Sprache und die Funktionen der Bestandteile einer Abschussarbeit, also genau das, was eben diesen Sprung über den Durchschnitt hinaus anstoßen könnte.

Zuerst fiel mir die Übersichtlichkeit des Buches auf: kleine Illustrationen am Textrand, einzelne blau hervorgehobene Wörter und immer wieder mal eine Art Überschrift, auch dezent am Textrand. So gewinnt man zum Einen rasch einen Überblick, was wo in dem Text behandelt wird und zum Anderen finden sich Textstellen leichter wieder - wozu mir persönlich auch Post-Its dienen, aber ich gehe sparsam damit um, damit ich am Ende nicht mehr davon als eigentliche Seiten habe, also definitiv eine Hilfe.

Auch ist der Text sehr angenehm geschrieben. Er liest sich leicht und ließ mich hin und wieder schmunzeln. Oftmals sind solche, ich wage Ratgeber zu sagen, schwere Lektüre, durch deren Trockenheit man nicht unbedingt zum Schreiben motiviert wird. Das empfand ich hier anders!
Der Leser wird von Herrn Kornmeier direkt addressiert, was ich in Romanen eher als Minuspunkt, hier jedoch als eine Stärke des Textes empfand.

Auch die verwendeten Beispiele sind lesernah gewählt: Romane, Filme, Namen, die man kennt und man wird dort abgeholt, wo man sich gedanklich befindet (Kapitel 5.2 ist mit "Die leidige 'Einleitung'" betitelt).

Ein kleines Manko, sonst wäre diese Rezension ja auch zu schön gewesen: die Anzahl der blau hervorgehobenen Wörter ist beinahe zu hoch. Allerdings habe ich bisher auch keins gefunden, bei dem die Hervorhebung nicht sinnvoll wäre, aber alles in allem, wenn man manchmal eine einzelne Seite betrachtet, ohne sie zu lesen, ist doch recht viel Blau zu finden. Lenkt aber tatsächlich kaum ab, finde ich.

FAZIT: ein gut verdaulicher Gugelhupf. Ran an den Backofen!

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von K. Mayer

Wie auch die Vorauflagen bietet die aktuelle Auflage des Standardwerks einen guten Überblick bzw. Einstieg ins Wissenschaftliche Arbeiten.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Hentschel

Ich bin langjähriger Fan dieses Werkes und kenne frühere Auflagen. Konnte mir kaum vorstellen, was noch zu verbessern wäre, und doch: die augenfälligere Gestaltung ist sehr gelungen, dezent und dennoch schafft sie (noch) mehr Übersicht.
Sollte bei jeder Abschlussarbeit vorhanden sein - zumindest rate ich das meinen Studenten. Die, die sich damit befassen, schreiben wirklich bessere Arbeiten!

Großartige Zusammenfassung

Bewertung

Kundenmeinung von Paulina Hösl

Obwohl der Schreibprozess und alles was dazu gehört so unglaublich komplex ist, schafft der Autor es, die einzelnen Schritte gut voneinander zu trennen und spricht gezielt Probleme der einzelnen Schritte an.

Grundlegend wird dem Leser ein einfaches "Rezept" geliefert, an dem er sich orientieren kann, um eine wissenschaftliche Arbeit fertig zu stellen. Den Rezept-Charakter und die Vergleiche zu Beginn mit einem Gugelhupf finde ich sehr gelungen, da nicht nur darüber gesprochen wird, was alles schief laufen kann, sondern auch, wie man diese Dinge vermeiden kann. Es werden viele Lösungen angeboten für die unterschiedlichsten Probleme.

Alles in allem denke ich, dass es ein gelungenes Buch ist.

Einen Stern habe ich abgezogen, da es doch sehr lang ist (was aber auch den Vorteil hat, das es sehr in die Tiefe geht), allerdings kann es dadurch schwer sein, schnell das zu finden, was gesucht wird. Auf der anderen Seite drückt der Autor seine eigene Meinung manchmal sehr stark aus, was mir persönlich nicht gefallen hat.

Wissenschaftlich Schreiben leicht gemacht „Ein Backrezept - Das Drama mit dem Gugelhupf.“

Bewertung

Kundenmeinung von TatOrt 110

Wissenschaftlich Schreiben leicht gemacht
„Ein Backrezept - Das Drama mit dem Gugelhupf.“
Lustig aufbereitet und leserfreundlich.
Auf ausgesprochen amüsante und dennoch einprägsame Weise wird das Beispiel Gugelhupf backen auf wissenschaftliches schreiben transferiert.
Das Motiv des Gugelhupfes zieht sich durch das gesamte Buch und lockert die Passagen auf.
z. B. „Die Suche nach der zentralen Forschungsfrage: Welches Rezept soll es denn sein?“
Das ist meiner Meinung nach aber auch ein Schwachpunkt des Buches. Wer auf der Suche nach schnellen Antworten auf Fragen wie nach konkretem Aufbau oder wissenschaftlichen Formulierungen in einer wissenschaftlichen Arbeit ist findet diese Antworten nicht direkt.
Das Buch ist gut geeignet für Menschen gerne lesen und die eine erste Einführung in das Thema wissenschaftlich schreiben suchen. Wer es gerne kurz knapp und klar möchte oder aufgrund von Zeitdruck braucht sollte besser eine zusammengefasste Alternative suchen.
Für mich ist das größte Problem das tatsächliche Schreiben, das Finden der richtigen und wissenschaftlichen Formulierung. In Kapitel 6 “Sie backen – schreiben – für Leser!“ geht es genau darum. Nach einer kurzen Enttäuschung. Der erste Tipp zum Thema flüssiger, anschaulicher und abwechslungsreicher Stil war: Gehen sie in eine Schreibwerkstatt. Zweiter Tipp: lassen sie das alberne Wissenschaftsdeutsch, widmete sich der Autor anschaulich auf fast 100 Seiten dem Thema leserfreundlich und dennoch wissenschaftlich schreiben. Im Anschluss folgt ein Kapitel welches sich mit Interpunktion, Orthografie und richtiger Zitierweise beschäftigt, auch die Gestaltung von Tabellen und Abkürzungen sind hier verortet. Der Käufer des Buches muss sich nur die Mühe machen diese Anregungen zu lesen und schlussendlich zu erarbeiten.
Um eine gute wissenschaftliche Arbeit zu schreiben, so ist mir nach der Lektüre des Buches klar geworden reicht es nicht das Rezept/Buch zu lesen. Um einen guten Gugelhupf zu backen braucht es zusätzlich Übung.
„Das „backen“ Sie schon!“

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von C. Niebergall

Die Idee, wissenschaftliches Arbeiten anhand eines Kuchenbackens zu erläutern, ist genial. Viele praktische Beispiele helfen den Studierenden Fehler zu vermeiden und geben Ihnen Anregungen. Die nun farbige Gestaltung lockert den Text zusätzlich auf.

Lesermeinung

Bewertung

Kundenmeinung von Ann-Christin Stricker

Das Buch "Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht" lässt sich leicht lesen und ist sehr übersichtlich geschrieben. Es lässt sich gut "in einem Rutsch" lesen, ist aber auch zum erneuten Nachschlagen gut geeignet. Dies liegt zum einen an dem roten Faden durch den Vergleich mit einem Gugelhupf, der sich durch das ganze Buch zieht. Dies macht auf lustige Weise deutlich, worum es jeweils im Kern geht ohne sich auf einzelne Fachgebiete zu spezialisieren.
Die konkreten Beispiele sind dann jeweils, wie auch im Vorwort angekündigt, eher aus den Wirtschaftswissenschaften und deshalb zeitweise nicht immer sofort für jeden anderen Fachbereich ableitbar. Ich komme beispielsweise aus den Naturwissenschaften und da lässt sich nicht jedes Beispiel exakt vergleichen, aber im Allgemeinen reicht es trotzdem für das Verständnis aus.

Das Buch ist meiner Meinung nach sehr praxisbezogen und geht in einigen Bereichen, die mit dem direkten Schreiben zu tun haben, sehr in die Tiefe. So werden beispielsweise der Plural gängiger Wörter in wissenschaftlichen Arbeiten oder die Unterschiede von Adverb und Adjektiv aufgeführt. Diese sprachlichen Abschnitte haben einen großen Anteil am Buch eingenommen, was mancher mögen kann, mancher vielleicht als zu viel erachtet. Je nachdem in welchem Bereich des wissenschaftlichen Schreibens die eigenen Probleme hauptsächlich liegen.

Rundum also ein gutes, hilfreiches Buch zum Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten und durch seinen Ausbau, die Hinweissymbole an den Seitenrändern und das Leitbild "Gugelhupf" sehr empfehlenswert.

Ein wertvolles Hilfsmittel auf dem Weg durch jedes Studium

Bewertung

Kundenmeinung von R. Hansmann

Das Buch "Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht" (WSLG) ist seit seiner Erstveröffentlichung vor zehn Jahren zum absoluten Standardwerk der Methodenbücher für wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen avanciert. In seiner 8. Auflage kommt das "Gugelhupf-Buch" nun mit einem runderneuertem Gesicht daher. Das Layout entspricht dem "Zeitgeist" und v.a. den Lesegewohnheiten der meisten Studierenden: zentrale Aussagen werden wie Hyperlinks blau eingefärbt, gleiches gilt für Merksätze oder Beispiele, Hinweise und Schlagworte am Seitenrand erleichtern die Übersicht.
Inhaltlich bietet das Buch Studierenden aller Fachrichtungen ein wertvolles Repertoire an Handwerkszeug, um das wissenschaftliche Schreiben in ihrem Studium - wenn auch vielleicht nicht mühelos, so dennoch in jedem Fall strukturiert und formal einwandfrei - bestreiten zu können.
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