utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Wissenschaftliches Englisch

Stilsicher Schreiben in Studium und Wissenschaft

von Mautner, Gerlinde Fach: Sprachwissenschaft/ Linguistik; Studienratgeber; Anglistik/ Amerikanistik; Reihe: Studieren, aber richtig

Englisch ist heute in Studium und Wissenschaft selbstverständlich und unverzichtbar. Um die Sprache stilsicher, wirkungsvoll und gekonnt einzusetzen, braucht es aber besondere Kenntnisse und Fertigkeiten.

Die kompakte Darstellung bietet die nötigen Grundlagen für das Verfassen von Bachelor- und Masterarbeiten, Dissertationen und sonstigen wissenschaftlichen Arbeiten. Das Buch richtet sich vor allem an Studierende und Wissenschaftler/innen mit deutscher Muttersprache.

• Beispiele aus englischsprachigen Originalquellen
• Keine linguistischen Vorkenntnisse erforderlich
• Für alle Disziplinen und Fächer geeignet
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
19,99 €
2. aktual. u. erw. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
15,99 €
2. aktual. u. erw. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
23,99 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825246211
UTB-Titelnummer 3444
Auflagennr. 2. aktual. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2016
Erscheinungsdatum 13.06.2016
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 264 S., mit zahlreichen Tabellen und Schaubildern
Zusatzmaterial
Inhalt
1 Zum Auftakt 11
1.1 Worum es in diesem Buch geht 12
1.2 Zielgruppen 15
1.3 Aufbau des Buches und mögliche Arten, es zu lesen 17
1.4 Hinweise zur Benutzung und Zeichenerklärung 18
2 Überblick: Das Instrumentarium 21
2.1 Allgemeine Grundlagen 22
2.1.1 Die Verantwortung des Autors für den Kommunikationserfolg, oder: Pity the readers 23
2.1.2 Linearität der Argumentation 24
2.1.3 Der Absatz als Sinneinheit 25
2.2 Die wichtigsten Bausteine 27
2.2.1 Begriffe klären 27
2.2.2 Schreiben über das Schreiben: »Metadiskurs« 30
2.2.3 Was Texte zusammenhält: Kohärenz und Kohäsion 32
2.3 In a Nutshell 34
3 Textstruktur: Von der Ouvertüre zum Finale 37
3.1 Grundlagen 38
3.1.1 Sinn und Zweck von Strukturkonventionen 39
3.1.2 Gliederung und Transparenzgebot 40
3.1.3 Textsorten 42
3.2 Die Makrostruktur von empirischen Zeitschriftenartikeln 44
3.2.1 Die AIMRaD-Formel 45
3.2.2 Das Abstract 46
3.2.3 Die Einleitung (Introduction) 54
3.2.4 Methoden (Methods) 59
3.2.5 Ergebnisse (Results) 61
3.2.6 Diskussion 63
3.3 In a Nutshell 67
8 Inhaltsverzeichnis
4 Der Absatz: Von Leitmotiven und Spannungsbögen 69
4.1 Grundlagen 70
4.2 Die klassische Struktur von Absätzen 73
4.2.1 Am Anfang: Das Thema des Absatzes anschneiden (topic sentence) 78
4.2.2 In der Mitte: Argumente entwickeln (supporting sentences/elaboration) 79
4.2.3 Am Ende: Der Schlusssatz (climax sentence) 80
4.2.4 Kommentiertes Textbeispiel 81
4.3 Die Absatzmitte: Optionen für die Gestaltung nachvollziehbarer Argumentation 85
4.3.1 Chronologie 86
4.3.2 Spezifizierung/Vertiefung 89
4.3.3 Gegenüberstellung 92
4.4 Von einem Absatz zum nächsten: transitioning 95
4.5 In a Nutshell 98
5 Der Satzbau: Piano, Forte, Paukenschlag 99
5.1 Grundlagen 100
5.1.1 Der Satzbau als strategisches Gestaltungsmittel 101
5.1.2 Einfache, aneinandergereihte und komplexe Sätze 102
5.1.3 Fragesätze und Aufforderungssätze 109
5.1.4 Informationsstruktur und Kohäsion 110
5.1.5 Satzlänge 114
5.2 Details 116
5.2.1 Off to a good start: Der Satzanfang 116
5.2.2 All’s well that ends well: Das Satzende 121
5.2.3 Cleft sentences 124
5.2.4 Aktiv und Passiv 127
5.2.5 Wie vermeidet man den deutschen »Hauptwortstil«? 131
5.3 In a Nutshell 133
6 Bewertungen: Der Ton macht die Musik 137
6.1 Grundlagen 138
6.1.1 Wissenschaftsstil und »Objektivität« 138
6.1.2 Formen und Ebenen der Bewertung 140
6.2 Die Text- und Satzebene 142
6.3 Die Wortebene 146
6.3.1 Hedges 148
6.3.2 Boosters 148
6.3.3 Attitude markers 150
6.4 Die Präsenz des Autors und Lesers im Text: self mention und engagement markers 151
6.4.1 Self mention: Sind I und we erlaubt? 151
6.4.2 Direkte Fragen 154
6.4.3 Directives 155
6.5 In a Nutshell 156
7 Zitate: Vielstimmigkeit im Text 159
7.1 Grundlagen 160
7.2 Typen von Zitaten 161
7.3 Zitate einleiten: reporting verbs und andere Strukturen 165
7.4 Bewertung von zitierten Informationen 170
7.5 In a Nutshell 172
8 Das Komma: Die Kunst des Atemholens 175
8.1 Grundlagen zur Zeichensetzung 176
8.2 Das Komma 177
8.2.1 Wo definitiv kein Komma gesetzt wird 178
8.2.2 Wo ein Komma verwendet wird 181
8.3 Andere Satzzeichen 188
8.4 In a Nutshell 190
Appendix: Phrasebank 193
Übungen 213
Lösungen 237
Literatur 251
Sachregister 261
Pressestimmen
Aus: Kardiotechnik 2/2013
[…] So ist der linguistische Hintergrund zur Darstellung des Zusammenhangs wichtig und interessant und macht aus diesem Ratgeber mehr als nur ein wissenschaftliches Kochbuch.

Aus: media-mania.de, Silke Hettich, 01.08.2011
[…] Gerlinde Mautners "Wissenschaftliches Englisch" bietet Hilfe für alle, die gezielt ihre englische 'Schreibe' im wissenschaftlichen Umfeld verbessern wollen, und nicht nur das: Selbst für deutsche Texte können die grundlegenden Überlegungen dazu, wie man einen Text effektiv, verständlich und interessant gestaltet, nützlich sein. Das Buch überzeugt schon dadurch, dass es sich selbst an einige der behandelten Grundregeln hält, von denen die wichtigste sich mit einem Zitat des US-amerikanischen Schriftstellers Kurt Vonnegut zusammenfassen lässt: "Pity the readers!" Der Autor muss dafür sorgen, dass das Lesen seines Textes und das Nachvollziehen seiner Argumentation dem Leser zu keiner Zeit Schwierigkeiten bereitet. Mautner selbst hält sich nicht nur mit ihrer klaren Sprache daran, sondern auch durch den klaren Aufbau ihres Buches und der einzelnen Kapitel.
> Zum Volltext der Rezension

Aus: ekz-Informationsdienst, Thorn, IN 2011/19
Die Autorin, Professorin für englische Wirtschaftskommunikation an der Wirtschaftsuniversität Wien, möchte deutschen Muttersprachlern, die im Rahmen ihrerakademischen Tätigkeit wissenschaftliche Texte in englischer Sprache schreiben müssen (Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeit, Dissertation, Habitilation, Buchbeitrag o.ä.), stilsicheres englisches Schreiben vor dem Hintergrund des english academic writing vermitteln. Neben vielen praktischen Tipps, Informationen und Erklärungen bringt die Autorin inspirierende, authentische Beispiele aus der englischsprachigen Fachliteratur als best-practice-Vorbilder. Das Buch richtet sich an Studierende und Wissenschaftler aller Disziplinen, die bereits über eine solide Grundausbildung in der englischen Sprache verfügen.
Autoreninfo

Mautner, Gerlinde

Dr. Gerlinde Mautner ist Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Reiheninfo
Studierende müssen in kürzerer Zeit mehr Leistungen erbringen. Die Bände der Reihe helfen, die Kluft zwischen Schule und Hochschule zu überbrücken, und vermitteln Orientierung, Wissen und Können, um die wesentlichen Aufgaben im Studium zu erfüllen. Das Themenspektrum orientiert sich dabei an den wichtigsten Situationen und Formen des Wissenserwerbs und reicht von „Lesen und Schreiben“ bis hin zu „Visualisieren“. Studieren? Ja, aber richtig!

Weitere Titel aus dieser Reihe anzeigen

Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. Gerlach

Es ist eine gute Grundlage für die Studierenden, englische Texte zu verstehen und selbst zu verfassen. Bisweilen schrecken die Studierenden vor englischer Literatur zurück, sodass wir in Modul- und Bachelorarbeiten kaum englische Quellen finden.

Sehr zu empfehlen...

Bewertung

Kundenmeinung von Tom Zimmermann

Das Buch "Wissenschaftliches Englisch - Stilsicher schreiben in Studium und Wissenschaft" von Gerlinde Mautner erschien 2016 in der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage (1. Auflage von 2011) in der Reihe "Studieren, aber richtig" bei der UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz mit UVK/ Lucius, München (Verlag Huter & Roth KG). Die Autorin Gerlinde Mautner ist Professorin am Institut für Englische Wirtschaftskommunikation an der Wirtschaftsuniversität in Wien. Im Linde Verlag (Wien) erschien 2014 außerdem "Englische Grammatik für die Wirtschaftskommunikation" in der dritten Auflage. Man kann also davon ausgehen, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt.
Eine erste Inhaltsübersicht zeigt bereits den logischen Aufbau des Buches: nach einer kurzen Einleitung folgen Kapitel zu Textstruktur und -aufbau, bevor weitere Kapitel näher auf Absatzstruktur und Argumentationslinien, Satzbau, Schreibstil, Zitierung und Kommasetzung eingehen. Damit richtet sich das Buch vor allem an Studierende und Wissenschaftler_innen, die "eine solide Grundausbildung in der englischen Sprache" absolviert haben und nun ihr Schreiben verbessern möchten. Das Buch bietet dabei aber nicht nur Hifestellung beim Schreiben wissenschaftlicher Fachtexte (journal-Artikel), sondern auch für die Erstellung von Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten, Dissertationen, Forschungsanträge etc..
Neben der logischen Gliederung ist das Buch auch sehr übersichtlich aufgebaut, sodass man sich im Buch nach kurzer Zeit bestens zurechtfindet. So gibt es beispielsweise immer wieder Infoboxen, Textbeispiele, Praxistipps, ergänzende Literaturempfehlungen und am Ende jeden Kapitels kurze Zusammenfassungen. Das alles ist farblich gekennzeichnet oder vom Fließtext durch Einzüge und geänderte Schriftarten abgesetzt. Zusätzlich zu zahlreichen Beispielen im Text, die die Techniken des "academic writing" gut illustrieren, gibt es im Anhang eine "Phrasebank". Darin findet man eine umfangreiche Auflistung englischer Wörter und Phrasen, die für wissenschaftliche Arbeiten nützlich und notwendig sind. Außerdem enthält das Buch am Ende eine Reihe von Übungen, beispielsweise zu "Metadiskurs und Konnektoren", Absatzgliederung, Argumentationslinien, Schreibstil und Zeichensetzung. Mithilfe der zugehörigen Lösungen bzw. Lösungsvorschläge kann man das Erlernte schließlich überprüfen. Gleichzeitig verweisen sie jeweils auf die entsprechende Theorie im Hauptteil des Buches, sodass man das Unverständliche schnell nachschlagen kann.
Damit ist das Buch insgesamt sehr zu empfehlen und sollte in keinem studentischen oder wissenschaftlichen Bücherregal fehlen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von E. Blumberg

Verständlichkeit und Übersichtlichkeit sind sehr gut, Informationen, Hinweise, Formulierungshilfen werden sehr schnell gefunden.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von A. Pinwinkler

Das Buch ist ein unverzichtbarer Ratgeber nicht nur für Studierende, die Ihre Bachelor- oder Masterarbeit auf Englisch verfassen, sondern ist auch für den versierten Fachwissenschaftler anregend und daher von großem Nutzen.
Nicht zuletzt die knappen Zusammenfassungen am Ende eines jeden Kapitels sind positiv hervorzuheben. Sie bringen die jeweiligen Probleme mit leicht ironischem Augenzwinkern auf den Punkt und machen das Lesen zum Vergnügen.

Anspruchsvoll, aber mit sehr wertvollen Tipps

Bewertung

Kundenmeinung von Körner

In dem Buch von Gerlinde Mautner 'Wissenschaftliches Englisch' werden hilfreiche Tipps zum verfassen wissenschaftlicher Texte in englisches Sprache gegeben.
Grundsätzlich sollte vorweg gesagt werden, dass sich das Buch an Personen wendet, die bereits fundierte Kenntnisse in Englisch haben; im Buch wird das Level B2 angegeben. Es geht also hier vielmehr um Feinheiten, bspw. um die Wahl bestimmter Verben und was für eine Bedeutung mit denen einhergehen kann.
Zunächst zum Aufbau: Nach einer kurzen Einführung über den Aufbau, die Zielgruppe und mögliche Arten es zu lesen, folgt auch schon allg. Grundlagen. Hier wird z.B. ein schlüssiger Argumentationsstrang beschrieben, die Bedeutung von Definitionen wird noch einmal betont und auch die Relevanz des sogenannten 'roten Fadens', der sich nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich durch den Text ziehen sollte, wird erläutert. Anschließend wird noch einmal genauer auf die Textstruktur (mithilfe verschiedener Arten von Texten) geschaut. Die zahlreichen Beispiele zwischendurch sind sehr hilfreich, um das Erläuterte auch praktisch anwenden zu können. So hat man schon einmal eine erste Variante, die dann auf seinen eigenen Text übertragen werden kann. Im weiteren Verlauf wird viel über bestimmte Stilmittel beschrieben, wenn es bspw. darum geht, einen Absatz sinnvoll aufzubauen. In all den Beschreibung musste ich feststellen, dass ein sehr gute deutsche Sprachkenntnisse notwendig sind, wenn es um grammatikalische oder stilistische Aspekte geht. Anderenfalls wäre es sehr schwierig, die beschriebenen 'Tricks' ins Englische zu übertragen. In den abschließenden Kapiteln wird noch einmal grundsätzlich das wissenschaftliche Schrieben in diesem Kontext thematisiert; bspw. die Verwendung von I / we bzw. indirektes Schreiben, Kommasetzung und Zitieren.
Insgesamt würde ich das Buch als sehr sehr hilfreich beschreiben, allerdings setzt dies bereits fundierte Grundkenntnisse voraus, an die man mithilfe der beschriebenen 'Feinheiten' anknüpfen kann und so seinen Text vielfach aufwerten kann. Layout, Aufbau und die verwendeten Beispiele sind sehr stimmig und übersichtlich. Eines der für mich persönlich wertvollsten Abschnitte ist der Anhang, der eine umfassende Phrasenbank enthält. Hier hat man eine umfangreiche Auswahl an Textteilen, die bspw. für einen Satzbeginn oder eine bestimmte Argumentationslinie genutzt werden können. Eine solche Darstellung konnte ich bislang in keinem Werk finden, obwohl dies oftmals notwendig ist, da Feinheiten in der Formulierung meist in keinem Wörterbuch zu finden sind.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von N. Cordes

Auf relativ kleinem Raum (es ist schließlich ein recht kurzes Buch) wird eine unglaubliche Fülle an Themen angesprochen. Das Buch behandelt weit über die Eigenarten der wissenschaftlichen
Sprache hinaus die wissenschaftlichen Texte selbst. Es gibt Vieles (wie z.B. die Abschnitte zur Argumentationsstruktur oder der Makrostruktur wissenschaftlicher Texte), das man in anderen
Schreibratgebern nicht so prägnant wieder findet. Darüber hinaus ist es durchweg in einer Sprache geschrieben, die man gerne liest.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von D. Weber

Das Buch ist eine wertvolle Hilfe beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten in Englisch. Es gibt hervorragende Beispiele und zeigt Möglichkeiten auf, die dem non-native Speaker nicht geläufig sind. So werden die Grundlagen geschaffen, dass das eigene englischsprachige Werk nicht mehr nur eine simple Deutsch-Englische Übersetzung darstellt, sondern einen flüssigen und gut lesbaren englischen Text. Viele einfach zu befolgenden Tipps runden das gelungene Werk ab.
Insbesondere in Kombination mit Müller "Schreiben in Naturwissenschaften und Medizin" haben Wissenschaftler zwei Bücher zur Hand, die beim Verfassen des nächsten Papers großartige Hilfen darstellen.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von T. D'Souza

Schönes Buch, gut zu lesen. Der "musikalische" Vergleich (z.B. Textstruktur: Von der Ouvertüre zum Finale) fand ich für den Einstieg unterhaltsam, beim mehrmaligen Verwenden des Buches aber eher störend. Besonders gut und nützlich ist die Phrasenbank. Das Buch ist sehr gut lesbar, aber weniger als Nachschlagewerk geeignet. Es ist gut strukturiert und sinnvoll aufgebaut. Die vielen Beispiele und die guten Zusammenfassungen tragen viel zum Verständnis dabei.

Empfehlenswertes Werk für einen besseren Stil in wissenschaftlichen Arbeiten

Bewertung

Kundenmeinung von Dennis M

Als Student wird man im Laufe des Studiums häufig mit der Aufgabe konfrontiert eine Hausarbeit schreiben zu müssen. Gerade als Studierender der Anglistik ist der Aufwand beziehungsweise der Schwierigkeitsgrad durchaus höher, was ja nicht verwunderlich ist. Schließlich schreibt man nicht auf seiner Muttersprache einen Text mit akademischem Anspruch.

An dieser Stelle kommt auch das Werk „Wissenschaftliches Englisch“ von Gerlinde Mautner ins Spiel. Nicht selten stößt man möglicherweise auf das Problem, dass sich beispielsweise bestimmte Wendungen wiederholen oder Probleme beim Formulieren auftreten. Darüber hinaus gibt es sicherlich immer Raum für Verbesserungen im Hinblick auf den Aufbau, der Argumentationsstruktur und weiteren Aspekten.
Grundsätzlich sind der Aufbau und die Struktur des Buches, aber ebenso die Gestaltung, lobend hervorzuheben. Das Werk besteht aus 8 Kapiteln, wobei zusätzlich am Ende die „Phrasebank“ auffindbar ist.

Während das erste Kapitel anführt, für wen das Buch gedacht ist und eine Zielgruppe zu benennen versucht, bietet das zweite Kapitel einen Überblick über das Instrumentarium (Begriffserklärungen in einer wissenschaftlichen Arbeit, Absatz als Sinneinheit, Relevanz des Kommunikationserfolgs). Das dritte Kapitel erläutert die verschiedenen Textsorten und Strukturkonventionen. Auch die Struktur von empirischen Zeitschriftenartikeln wird behandelt.
Spannend wird es in Kapitel 4, das die einzelnen Sinneinheiten eines Absatzes erläutert (topic sentences, elaboration, climax sentence) und darlegt, wie man einen sachlichen Gehalt und eine innere Dynamik entwickeln kann, um der eigenen Argumentation mehr Ausdruck zu verleihen; Textbeispiele sind auch hier erneut auffindbar.

Wie lang dürfen Sätze im Englischen sein? Wie kann man Satzanfänge betonen? Das fünfte Kapitel stellt sich diesen Fragen. So ist zu lesen, dass Sätze durchaus länger sein dürfen, wenn diese über eine gute Struktur verfügen und den Prinzipien des „end focus“ und „end weight“ folgt – zwei Begriffe, die ich bis dato noch nicht kannte.

Kapitel 6 spricht u.a. die Verwendung von Personalpronomen („I“ und „we“) an und sucht nach Möglichkeiten, diese zu umgehen. Eine Möglichkeit stellt dabei die Verwendung des Passivs dar oder aus Ausweichen auf unpersönliche Subjekte. Ebenfalls werden Wege beschrieben, mit denen man die eigene Einstellung zu Aussagen zum Ausdruck bringen kann: Mit den sog. „attitude makers“.

Während das siebte Kapitel schließlich auf die Zitierregeln eingeht, Beispiele anführt und diese verständlich erläutert, widmet sich das achte Kapitel der Kommasetzung, welche im Buch als „Die Kunst des Atemholens“ umschrieben wird. Was sich im ersten Augenblick wie trockene Grammatik anhört, ist in Wahrheit eine klare Unterteilung in zwei Gruppen: Einerseits wo definitiv kein Komma gesetzt wird und andererseits wo ein Komma gesetzt werden muss. Es ist also nicht notwendig stundenlang trockene Texte zu lesen, sondern der Leser hat handfeste Beispiele angegeben.
Es sei noch kurz eingeschoben, dass jedes Kapitel jeweils am Ende pointiert zusammengefasst wird, was sicherlich nicht verständlich ist.

Kommen wir zum Schluss noch auf die erwähnte „Phrasebank“ zu sprechen. Von dieser habe ich mir persönlich sehr viel versprochen – und ich wurde nicht enttäuscht. Man findet hilfreiche Phrasen vor, um den eigenen Text zu verbessern und die eingangs erwähnten Wiederholungen von Wendungen zu vermeiden. Aufgrund der übersichtlichen Gestaltung findet man in jeder Lebenslage eine hilfreiche Wendung, die man beim Schreiben der eigenen Hausarbeit einbauen kann – ein langes Suchen ist nicht notwendig.

In a nutshell – so beginnt jede Zusammenfassung eines Kapitels des Buches – lässt sich sagen, dass Gerlinde Mautner meiner Meinung nach großartige Arbeit geleistet, ein sehr hilfreiches Werk geschaffen und fernerhin interessante Literaturverweise am Ende zum „academic writing“ gesammelt hat. Ohne großen Aufwand ist es möglich, den eigenen Stil zu verbessern und – hoffentlich – eine bessere Note zu ergattern. Eine Kaufempfehlung kann somit an dieser Stelle nur ausgesprochen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich nun im 2. oder im 5. Semester des Studiums befindet.

9 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Wissenschaftliches Englisch"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Wissenschaftliches Englisch

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Wissenschaftliches Englisch
 

Das könnte Sie auch interessieren

  Lade...