utb-Shoputb-Shop

0 Artikel zum Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gesamtsumme 0,00 €
Zwischensumme 0,00 €

Wissenssoziologie

von Knoblauch, Hubert Fach: Soziologie;

Hubert Knoblauch bietet einen grundlegenden Überblick über den Bereich der Wissenssoziologie: Von den Vorläufern über die klassische deutsche Wissenssoziologie bis hin zu ihren gegenwärtigen theoretischen Ansätzen und den Forschungsfeldern zeichnet er detailliert und verständlich den Weg der Wissenssoziologie nach.
Erweitern/ reduzieren Zusatzinformationen

Verfügbare Formate

Print-Ausgabe *(verfügbar)
24,99 €
3. überarb. Aufl.
Online-Zugang **(verfügbar)
19,99 €
3. überarb. Aufl.
Buch und Online-Zugang nur
29,99 €
AGB / Widerrufsbelehrung

Beim Kombi-Angebot sparen Sie 33% gegenüber dem Preis der Einzelprodukte!

Was ist der »Online-Zugang«?

* Print-Ausgabe inkl. 7% Mehrwertsteuer ** Online-Zugang inkl. 19% Mehrwertsteuer Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands ab einem Bestellwert von 10,- €. Details

Details
ISBN 9783825241568
UTB-Titelnummer 2719
Auflagennr. 3. überarb. Aufl.
Erscheinungsjahr 2014
Erscheinungsdatum 16.07.2014
Einband Kartoniert
Formate UTB M (15 x 21,5 cm)
Originalverlag UVK
Umfang 392 S.
Inhalt
Vorwort zur dritten Auflage 9
Einleitung 13
I DIE AUSBILDUNG DER WISSENSSOZIOLOGIE
A Vorläufer
1 Aufklärung, »philosophes« und »Ideologen« 23
2 Revolution, Restauration und der Geist in der Geschichte 30
3 Entfremdung, Ideologie und Klassenkampf 42
4 Die Triebe und der Irrationalismus des Wissens 55
B Die moderne Wissenssoziologie
1 Kollektives Bewusstsein, prälogisches Denken und soziale Repräsentationen 65
2 Georg Simmel, Max Weber und der Historismus 74
3 Die deutsche Wissenssoziologie 90
4 Die kritische Theorie 115
5 Die amerikanische Wissenssoziologie 124
II GEGENWÄRTIGE ANSÄTZE DER WISSENSSOZIOLOGIE
A Die phänomenologisch orientierte Wissenssoziologie
1 Die sinnhafte Konstitution der Sozialwelt 141
2 Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit 153
B Die kommunikative Wende
1 Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit 167
2 Sozialwissenschaftliche Hermeneutik 176
3 Die Theorie des kommunikativen Handelns 182
4 Systemtheorie und Semantik 190
5 Die Rahmenanalyse 197
C Der Strukturalismus und danach: Foucault, Bourdieu und die Cultural Studies
1 Der Strukturalismus 203
2 Die Macht der Diskurse 209
3 Der Habitus 218
4 Cultural Studies 227
III GEGENWÄRTIGE THEMEN DER WISSENSSOZIOLOGIE UND DER WISSENSFORSCHUNG
A Die Soziologie der Wissenschaft
1 Institutionalistische Wissenschaftssoziologie 234
2 Paradigmen und Entwicklungen der Wissenschaft 238
3 Das »starke« Programm der Wissenschaftssoziologie 242
4 Wissenskulturen 246
5 Wissenschaft und Geschlecht 252
B Informations- und Wissensgesellschaft
1 Die gesellschaftliche Konstruktion der Informations- und Wissensgesellschaft 257
2 Ökonomische Ansätze 259
3 Von der Kritik der Informationsgesellschaft zur Netzwerkgesellschaft 263
4 Die Wissen(schaft)sgesellschaft 267
5 Risiko, Nichtwissen und Vertrauen 277
C Wissensstruktur und Sozialstruktur: Die soziale Verteilung des Wissens
1 Intellektuelle, Experten und Professionen 288
2 Bildung und Wissen 294
3 Milieus 298
D Wissensforschung an den Grenzen der Wissenssoziologie
1 Kollektives Gedächtnis und Mentalität 303
2 Von Kategorien, Frames und Repräsentationen: Wissenssoziologische Beiträge der kognitiven Anthropologie, der Sozialpsychologie, der Marktforschung und der Rhetorik 311
3 Medien, Wissen und Visualisierung 325
4 Wissensmanagement 334
E Jüngere Entwicklungen der Wissenssoziologie 341
Schluss: Was ist Wissen? 351
Wissen ist sozial vermittelter Sinn 352
Formen des Wissens 354
Die soziale Struktur des Wissens 355
Wissensgesellschaft und Kommunikationskultur 357
Literatur 362
Personenregister 381
Sachregister 386
Pressestimmen
Aus: Forum Politikunterricht, Prof. Dr. Carl Deichmann, 01.01.2007
[…] Die Überlegungen aber, welche Bedeutung das Wissen für den Menschen hat und wie es im sozialen Kontext entsteht, sind wissenssoziologische Reflexionen, über deren Geschichte und deren unterschiedliche Ansätze Knoblauchs Buch einen gut lesbaren Überblick gibt. […] Seine diaktischen Fähigkeiten demonstriert er nicht nur in der inhaltlichen Aufbereitung des Stoffes, sondern in vielen Grafiken, aber auch in den hilfreichen Kurzbiografien der behandelten Theoretiker.
Autoreninfo

Knoblauch, Hubert

Knoblauch, Hubert

Prof. Dr. Hubert Knoblauch lehrt an der TU Berlin.
Leserbewertungen

Bewertungen

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von K. G.

Das Buch hilft enorm dabei, die komplexen Theorie- und Denkgebäude innerhalb der Wissenssoziologie zu systematisieren und versorgt einen als Dozenten mit überaus gelungenen Darstellungen, die z.B. für die Studenten quasi auf einen Blick die "gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" auf den Punkt bringen.

Grundlegendes zu Wissen und Erkenntnis in der Gesellschaft: Wissenssoziologie.

Bewertung

Kundenmeinung von Simone Ines Lackerbauer

Wie entsteht Wissen, wie verbreitet es sich, wie werden subjektive Erkenntnisse zu objektiven Fakten? Das 2014 in der 3., überarbeiteten Auflage erschienene Buch „Wissenssoziologie“ von Hubert Knoblauch knüpft an diese und weitere Fragen an, um das komplexe Forschungsfeld zu erläutern. Die aktuelle Veröffentlichung greift die neuesten Entwicklungen aus wissenssoziologischer Perspektive seit der Erstauflage 2005 auf und enthält zusätzlich ein Kapitel zur Grundsatzfrage: „Was ist Wissen?“. Dass in so kurzen Abständen (2005, 2010, 2015) bereits die dritte Fassung des Bandes „Wissenssoziologie“ erscheint, erklärt Knoblauch in seinem Vorwort mit den Worten: „[2005] schien die Wissenssoziologie nahezu vergessen zu sein. Heute hat man den Eindruck, als sei sie, aus einem langen Dornröschenschlaf erwacht, lebendiger denn je zuvor. Dass es womöglich zur Wiederbelebung der Wissenssoziologie beigetragen hat, mag einer der Gründe für eine dritte Auflage dieses Buches sein.“

Knoblauchs Eindruck kann ich an dieser Stelle nur bestätigen. In meinen Soziologieseminaren 2006-2007 war die Wissenssoziologie kaum mehr als ein Randbereich; heute scheint sie rasant an Bedeutung und Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ich selbst beschäftige mich im Rahmen meiner Doktorarbeit mit der Wissenssoziologie, die es mir ermöglicht, das Wissen als soziales Phänomen zu begreifen und die Entwicklung des gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Verständnisses von Wissen zu verfolgen. So schreibt auch Knoblauch, dass die Wissenssoziologie „kein stark institutionalisiertes und geregeltes Forschungsfeld darstellt. Die Ränder und Fransen dieses dynamischen Feldes sollten ebenso sichtbar bleiben wie die noch offenen Fragen und Probleme.“ Die Notwendigkeit einer umfassenden Einführung in die Wissenssoziologie ist gegeben: Um ihre Begriffe, Modelle und Ansätze zu verstehen, mit denen sie sich von anderen Teildisziplinen abgrenzt, müssen wir zunächst erfahren, wo sie überhaupt herkommt und welchen „weitgehenden Anspruch“ sie laut Knoblauch hat.

Auf insgesamt 392 Seiten führt Knoblauch in die Wissenssoziologie ein; Literaturverzeichnis und Personenregister umfassen dabei 30 Seiten. Nach Vorwort und Einleitung gliedert sich der Band wie folgt: Teil I, Die Ausbildung der Wissenssoziologie, mit (A) Vorläufer und (B) Die moderne Wissenssoziologie. In diesem Abschnitt beschäftigt sich Knoblauch ausführlich mit der deutschen Wissenssoziologie, geht aber auch auf französische und angelsächsische, insbesondere amerikanische Ansätze ein. Dieser perspektivische Dreiklang ist äußerst nützlich, denn Geschichte, Politik und Gesellschaftstheorie sind in den jeweiligen Ländern eng verknüpft, so dass es nachlässig gewesen wäre, nur von „einer“ Wissenssoziologie zu sprechen.

Teil II, Gegenwärtige Ansätze der Wissenssoziologie, befasst sich zunächst mit der phänomenologisch orientierten Wissenssoziologie (A), insbesondere mit der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit nach Berger und Luckmann, die zu kennen für die Beschäftigung mit der Wissenssoziologie notwendig ist. Unter (B) Die kommunikative Wende beschreibt er verschiedene Ansätze der Wissenssoziologie, die Kommunikation in den Vordergrund stellen – Hermeneutik, Systemtheorie, Semantik und Rahmenanalyse sind einige Beispiele. Diese Konvergenz der Ansätze hin zum Begriff der Kommunikation bezeichnet Knoblauch als erstaunlich; es gelingt ihm hier, sowohl das Verblüffende daran als auch die ursächliche Logik klar verständlich darzustellen. In (C) Der Strukturalismus und danach: Foucault, Bourdieu und die Cultural Studies zieht er die Verbindung zu diskurs- und kulturtheoretischen Ansätzen und schließt somit den Kreis.

In Teil III, Gegenwärtige Themen der Wissenssoziologie und der Wissensforschung, verlässt er den reinen Theorie-Rahmen und widmet sich Fragen zu den Inhalten, die in der Theorie verankert werden. Dazu gehören: (A) Die Soziologie der Wissenschaft, (B) Informations- und Wissensgesellschaft, (C) Wissensstruktur und Sozialstruktur: Die soziale Verteilung des Wissens, (D) Wissensforschung an den Grenzen der Wissenssoziologie und (E) Jüngere Entwicklungen der Wissenssoziologie. Die Wahl der Themen ist durchaus nachvollziehbar und wird dem breiten Anwendungsgebiet der Wissenssoziologie gerecht. Doch viel wichtiger als das konkrete Thema ist die Erkenntnis, die zumindest ich persönlich daraus gewonnen habe: Jeder Bereich des Lebens lässt sich aus der wissenssoziologischen Perspektive betrachten, denn überall werden in irgendeiner Form Informationen weitergegeben und Wissen verhandelt. Trotz dieses übersichtlichen und logischen Aufbaus weist Knoblauch zudem darauf hin, dass „[das] Wissen (…) sicherlich der abstrakteste aller möglichen Gegenstände [ist]. Einem Buch über die Wissenssoziologie haftet deswegen unvermeidlich auch etwas von dieser Abstraktheit an. (…) In offener Selbstkritik bin ich mir bewusst, dass ich mit der Abfassung einer einführenden Übersicht selbst eine wissenssoziologisch interessante Handlung vollziehe: Ich trage zur Erzeugung eines Kanons von Wissen bei.“

Die 3. Auflage enthält ein weiteres Kapitel, den „Schluss: Was ist Wissen?“, oder: Was versteht die Wissenssoziologie unter dem Begriff Wissen? Als Antwort auf diese grundsätzliche Frage schlägt Knoblauch „eine Unterscheidung zwischen Sinn und Wissen vor“ und schreibt: „Wissen ist sozial vermittelter Sinn“ – es setzt „Subjektivität“ voraus, jedoch keinen „Wahrheitsbegriff“; auch Zeitlichkeit, Räumlichkeit und Kontinuität des Bewusstseins spielen eine entscheidende Rolle. Vielleicht ist diese Erkenntnis nach dem Exkurs durch die Geschichte, die Theorien und die Inhalte der Wissenssoziologie die entscheidende Information, die man benötigt, um sie überhaupt an sich zu begreifen. Denn das Studium der Wissenssoziologie gelingt nur dann, wenn man sich dieses Grundsatzes bewusst ist. Dies wiederum macht es absolut notwendig, sich nicht nur mit dem „Hier und Jetzt“, sondern auch mit dem „Damals“ und dem „Anderswo“ der Wissenssoziologie vertraut zu machen. Knoblauch schafft es mit großem Erfolg, die Wissenssoziologie aufzuschlüsseln, doch leichte Kost ist sein Buch nicht und man sollte zumindest ein gewisses soziologisches Grundwissen mitbringen, um die zahlreichen Referenzen und ideengeschichtlichen Rückbezüge korrekt einordnen zu können. Doch selbst wenn an mancher Stelle die Fragezeichen überwiegen, so ist doch auch das ein Anreiz, sich weiter mit der Materie zu befassen und so den eigenen Wissensvorrat zu erweitern. Deshalb verstehe ich Knoblauchs Buch nicht nur als Einführung in die Wissenssoziologie, sondern auch als einen Leitfaden durch die Beschäftigung mit der Soziologie als Wissensdisziplin. Über den wissenssoziologischen Einstieg habe ich auch einen anderen Zugang zu anderen Speziellen Soziologien gefunden (z.B. Kultursoziologie, Kommunikationssoziologie, soziale Ungleichheit), erkenne Unterschiede und Parallelen, die mir zuvor nicht aufgefallen wären. Den Band „Wissenssoziologie“ würde ich also auch allen (angehenden) Soziologen empfehlen, die neuen Perspektiven auf ihren Forschungsgegenstand gegenüber offen sind.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von P. Beuge

Knoblauch gelingt ein umfassender Einblick in die Wissenssoziologie und sein Buch kann zurecht als Klassiker in diesem Bereich gelten. Pflichtlektüre nicht nur für Soziologen! Historische Entwicklung sowie moderne Ansätze werden plausibel und detailliert dargestellt.

Dozentenbewertung

Bewertung

Kundenmeinung von G. Christmann

Ausgesprochen gut strukturiert, sehr fundiert, dennoch sehr verständlich.

Für sämtliche Studienabschnitte geeignet

Bewertung

Kundenmeinung von Daniela Baumert

Der Autor setzt sich ausführlich mit der Entwicklung der Wissenssoziologie auseinander. Dies geschieht im ersten Hauptteil über eine Herleitung des Themengebietes „Wissen“ allgemein, beginnend bei der Aufklärung sowie über die Herausbildung der Soziologie als Fach bei Max Weber und Co.

Im zweiten Hauptteil stellt der Autor die gegenwärtigen Ansätze der Wissenssoziologie heraus bzw. interpretiert soziologische Ansätze und Theorien im Sinne des Teilgebietes Wissenssoziologie. Besonders die Abschnitte über „Die Macht der Diskurse“ und damit auch die Auseinandersetzung mit Foucault, aber auch mit Bourdieu und an deren Werke anknüpfende Wissenschaftler war für meine aktuelle Forschung besonders interessant. Hier arbeitet der Autor die Entstehung und Verwendung der Begrifflichkeiten gut heraus und zeigt die verschiedenen Interpretationen und Weiterentwicklungen auf.

Der dritte Hauptteil beschäftigt sich schließlich mit aktuellen Themen der Wissenssoziologie und der Wissensforschung. Hier diskutiert der Autor Fragen nach Wissenskulturen und –gesellschaften, Strukturen des Wissens als soziale Verteilung und Herausbildungsform von Milieus und stellt Thesen über mögliche Grenzen der Wissenssoziologie auf.

Insgesamt ist das Buch gut verständlich und meiner Meinung nach für sämtliche Studienabschnitte geeignet, da es eben eine Darstellung eines Teilbereiches der Soziologie darstellt. In diesem Sinne muss man natürlich festhalten, dass der Autor den soziologischen Themenbereich mit der Brille der Wissenssoziologie aufarbeitet und interpretiert. Allerdings sind die Darstellungen und Herleitungen von Theorien (samt den Theoretikern) gut geeignet, sich in den Themenkomplex der Soziologie allgemein einzuarbeiten. Es gibt einige Verweise des Autors auf weiterführende und speziellere Literatur. Als gelungen empfinde ich die Übernahme und Besprechung von Abbildungen bestimmter Theoriekomplexe, welche zum Verständnis beitragen.

Abschließend möchte ich noch das sehr ausführliche Sach- und Personenregister lobend erwähnen. Dies erleichtert ein schnelles Nachschlagen ungemein und rundet das Buch quasi in einer Form des eigenen „Wissensmanagement“ ab.

Übersichtliche Einführung in die Wissenssoziologie

Bewertung

Kundenmeinung von N.Schupp

Wer eine erste informative und gut geschriebene Einführung in die Wissenssoziologie lesen möchte, der ist mit der überarbeiteten Auflage von Knoblauchs Buch gut beraten. Die klare Kapiteleinteilung hilft, sich zu orientieren. Weiter gelingt es dem Autor durch die sehr breite Darstellung, auch Nichtsoziologen in die Geschichte und Theorie(n) der Wissenssoziologie einzuführen. Ein umfassendes Literaturverzeichnis sowie ein hilfreiches Personen- und Sachregister runden das Buch ab.

6 Artikel

Bewerten Sie den Titel "Wissenssoziologie"

 
1 Stern
2 Sterne
3 Sterne
4 Sterne
5 Sterne
Bewertung
Produktfragen

Fragen zu Wissenssoziologie

Es wurden bis jetzt noch keine Fragen gestellt.

Stellen Sie eine Frage

Wissenssoziologie
 
  Lade...