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Waldbau auf ökologischer Grundlage

von Bartsch, Norbert ; von Lüpke, Burghard ; Röhrig, Ernst Fach: Agrar-/ Forstwissenschaft;

Das von Alfred Dengler 1930 begründete Buch wurde für die 8. Auflage überarbeitet, aktualisiert, deutlich erweitert und gestalterisch modernisiert.

Nach einer umfassenden Einführung in die Ziele des Waldmanagements im Kontext der Geschichte des Waldbaus und den aktuellen Anforderungen liefert das moderne Lehr- und Handbuch Studierenden der Forstwirtschaft das komplette Handwerkszeug des Waldbaus: Baumartenwahl, Begründung, Verjüngung und Pflege von Waldbeständen sowie die Gestaltung der Wälder in Betriebsarten und Verjüngungsformen.
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Details
ISBN 9783825287542
UTB-Titelnummer 8310
Auflagennr. 8. vollst. überarb. u. erw. Aufl.
Erscheinungsjahr 2020
Erscheinungsdatum 09.03.2020
Einband Gebunden
Formate UTB L (17 x 24 cm)
Originalverlag Ulmer
Umfang 676 S., 193 farb. Abb., 40 Abb., 110 Tab.
Inhalt
Vorwort 8
1 Ziele der Forstwirtschaft und Aufgaben des Waldbaus 11
1.1 Wälder, Waldtypen und Waldverbreitung 13
1.1.1 Was ist ein Wald 13
1.1.2 Besonderheiten von Wäldern 15
1.1.3 Verbreitung von Wald 15
1.1.4 Wälder in Deutschland 18
1.1.5 Holzproduktion und Holzbedarf 21
1.2 Geschichte der Wälder und des Waldbaus bis Ende des 20. Jahrhunderts 23
1.2.1 Natürliche Wälder 24
1.2.2 Von der Waldzerstörung zum Waldaufbau 25
1.3 Aktuelle Aufgaben des Waldbaus 33
1.3.1 Nachhaltigkeit 33
1.3.2 Stabilität 38
1.3.3 Forstprodukte 52
1.3.4 Kohlenstoffspeicherung 53
1.3.5 Biodiversität 55
1.3.6 Schutzfunktionen 68
1.3.7 Sozioökonomische Funktionen 69
1.4 Grundsätze naturnaher Waldwirtschaft 70
1.4.1 Was ist naturnah? 70
1.4.2 Erste Ansätze 73
1.4.3 Aktuelle Konzepte 74
2 Wahl der Baumarten 81
2.1 Forstlich wichtige Baumarten 82
2.1.1 Laubbäume 82
2.1.1.1 Rotbuche (Fagus sylvatica, Familie Fagaceae) 82
2.1.1.2 Eichen (Gattung Quercus, Familie Fagaceae) 89
2.1.1.3 Gemeine Esche (Fraxinus excelsior, Familie Oleaceae) 95
2.1.1.4 Ahorne (Gattung Acer, Familie Aceraceae) 99
2.1.1.5 Wildkirschen (Gattung Prunus, Familie Rosaceae) 101
2.1.1.6 Linden (Gattung Tilia, Familie Tiliaceae) 103
2.1.1.7 Ulmen (Gattung Ulmus, Familie Ulmaceae) 105
2.1.1.8 Mehl- und Vogelbeere (Gattung Sorbus, Familie Rosaceae) 106
2.1.1.9 Wildbirne und Wildapfel (Gattungen Pyrus und Malus, Familie Rosaceae) 111
2.1.1.10 Hainbuche (Carpinus betulus, Familie Betulaceae) 112
2.1.1.11 Erlen (Gattung Alnus, Familie Betulaceae) 113
2.1.1.12 Nussbäume (Gattungen Juglans und Carya, Familie Juglandaceae) 114
2.1.1.13 Edelkastanie (Castanea sativa, Familie Fagaceae) 116
2.1.1.14 Birken (Gattung Betula, Familie Betulaceae) 117
2.1.1.15 Pappeln (Gattung Populus, Familie Salicaceae) 118
2.1.1.16 Weiden (Gattung Salix, Familie Salicaceae) 120
2.1.2 Nadelbäume 121
2.1.2.1 Fichten (Gattung Picea, Familie Pinaceae) 121
2.1.2.2 Kiefern (Gattung Pinus, Familie Pinaceae) 129
2.1.2.3 Lärchen (Gattung Larix, Familie Pinaceae) 136
2.1.2.4 Tannen (Gattung Abies, Familie Pinaceae) 141
2.1.2.5 Douglasie (Pseudotsuga menziesii, Familie Pinaceae) 148
2.2 Ziele der Baumartenwahl 152
2.2.1 Baumartenwahl in der Vergangenheit 152
2.2.2 Aktuelle Ziele der Baumartenwahl 154
2.2.2.1 Erhöhung des Anteils der Laubbaumarten 154
2.2.2.2 Begründung von Mischbeständen 154
2.3 Erfassung der Standorte 160
2.3.1 Umwelt und Standort 160
2.3.2 Prinzipien der Standortserfassung 161
2.3.3 Einschätzung und Untersuchung der Standortseigenschaften 162
2.3.4 Bildung von Standortstypen 176
2.3.5 Standortskarten 177
2.4 Auswertung der Standortserfassung für die Wahl der Baumarten 178
2.4.1 Zusammenhänge zwischen Standort und Ertrag 178
2.4.2 Aspekte der Schutz- und Erholungsfunktionen 182
2.5 Betriebszieltypen und Waldentwicklungstypen 184
3 Verjüngung und Begründung von Waldbeständen 189
3.1 Grundlagen 190
3.2 Vorbereitende Maßnahmen 192
3.2.1 Verjüngungshindernisse 193
3.2.2 Verfahren der Bodenbearbeitung 200
3.3 Naturverjüngung 206
3.3.1 Grundlagen 206
3.3.2 Naturverjüngung einzelner Baumarten 228
3.4 Saatgut 269
3.4.1 Ernte, Aufbereitung und Prüfung 269
3.4.2 Vorbehandlung 273
3.4.3 Lagerung 274
3.4.4 Herkunft 274
3.4.5 Samenplantagen 280
3.5 Saat 282
3.5.1 Bedeutung in Geschichte und Gegenwart 282
3.5.2 Grundlagen 283
3.5.3 Eichensaat 285
3.5.4 Buchensaat 286
3.6 Pflanzung 287
3.6.1 Anzucht, Behandlung und Qualität von Forstpflanzen 287
3.6.2 Qualitätsmerkmale 292
3.6.3 Pflanzschock 296
3.6.4 Verwendung der Pflanzen-sortimente 298
3.6.5 Pflanzverfahren 301
3.6.6 Pflanzenzahlen und Pflanzabstände 306
3.6.7 Pflanzung von Mischbeständen 320
3.6.8 Pflanzung von vegetativ angezogenem Material 323
3.6.9 Nachbesserung, Ergänzung und Pflege 324
3.7 Vorwald, Voranbau, Unterbau und Nachanbau 330
3.7.1 Vorwald 330
3.7.2 Voranbau 333
3.7.3 Unterbau 338
3.7.4 Nachanbau 340
4 Bestandespflege 343
4.1 Grundlagen 344
4.1.1 Wirtschaftsziele 344
4.1.2 Natürliche Altersstufen 349
4.2 Läuterungen und Durchforstungen 350
4.2.1 Grundlagen 351
4.2.2 Konkurrenz, Differenzierung und natürliche Stammzahlabnahme 355
4.2.3 Baumklassen: Einteilungssysteme, Wachstum und Umsetzungsdynamik 362
4.2.4 Wirkungen auf Volumen- und Wertleistung 369
4.2.5 Wirkungen auf die Stabilität 388
4.2.6 Weitere ökologische Wirkungen 398
4.2.7 Läuterung 406
4.2.8 Durchforstung 413
4.2.9 Wie soll in der Praxis verfahren werden? 452
4.3 Ästung 462
4.3.1 Allgemeines 462
4.3.2 Überwallung von Ästungswunden 463
4.3.3 Auswahl zu ästender Bestände und Bäume 464
4.3.4 Technische Ausführung 465
4.3.5 Auswirkungen auf den Zuwachs 466
4.3.6 Ökonomische Aspekte 467
4.4 Düngung 467
4.4.1 Grundlagen 467
4.4.2 Ziele der Walddüngung 468
4.4.3 Erkennung akuter Düngebedürftigkeit 477
4.4.4 Düngemittel und deren Anwendung 478
4.4.5 Neben- und Folgewirkungen 482
5 Betriebsarten und Betriebsformen des Wirtschaftswaldes 489
5.1 Grundlagen 490
5.2 Niederwald 492
5.2.1 Kennzeichen und Geschichte 492
5.2.2 Formen 493
5.2.3 Ökologische Bedeutung 496
5.2.4 Umformung von Niederwald in Hochwald 496
5.2.5 Niederwaldbetrieb mit rasch wachsenden Baumarten 497
5.3 Mittelwald 499
5.3.1 Geschichte 499
5.3.2 Bewirtschaftung 500
5.3.3 Umformung von Mittelwald in Hochwald 500
5.4 Schlagweiser Hochwald 502
5.4.1 Grundbegriffe 502
5.4.2 Kahlschlag 503
5.4.3 Schirmschlag 513
5.4.4 Saumschlag 519
5.4.5 Femelschlag 522
5.4.6 Kombinierte Verfahren 543
5.4.7 Überhalt 545
5.5 Plenterwald 549
5.5.1 Grundlagen 549
5.5.2 Ökologische Bedingungen 551
5.5.3 Plentergleichgewicht 553
5.5.4 Wachstum und Ertrag 556
5.5.5 Laubbaumplenterwälder 558
5.5.6 Folgerungen 561
Glossar 565
Quellennachweis 578
Literaturverzeichnis 580
Sach- und Artenregister 664
Autoreninfo

Röhrig, Ernst

Prof. Dr. Ernst Röhrig ist ein deutscher Forstwissenschaftler. Er lehrte vor seiner Emeritierung an der Georg-August-Universität Göttingen.

Bartsch, Norbert

Dr. Norbert Bartsch lehrt an der Universität Göttingen.

von Lüpke, Burghard

Prof. Dr. Burghard von Lüpke (emeritiert) ist ein deutscher Forstwissenschaftler. Er lehrte zuletzt Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen an der Universität Göttingen.
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Kundenmeinung von M. Schölch

Ein umfassendes Werk in der 8. Auflage, welches das weite Gebiet des Waldbaus behandelt: von der weltweiten Verbreitung des Waldes über die standörtlichen Zusammenhänge bis zur Begründung zw. Verjüngung, Pflege und dem Umbau labiler Bestockungen. Wenngleich der Altersklassenwald und dessen Besonderheiten einen großen Teil einnimmt - dem Plenterwald sind 16 Seiten gewidmet - werden grundlegende Beziehungen zwischen Natur, Mensch und Wirtschaftswald ausführlich und verständlich dargestellt. Stabilität, Waldfunktionen, Biodiversität, Kohlenstoffspeicherung u.a.m. sind verständlich erläutert. Die in der Forstwirtschaft bisweilen nebulös verwendeten Begriffe "naturnah", "naturgemäß" und "ökologisch" werden nach Schilderung ihrer Herkunft und ursprünglichen Bedeutung durchaus kritisch-konstruktiv gewürdigt. Der notwendige Blick zurück in die Geschichte, ohne den der Wald von heute nicht zu verstehen ist, wird mit der Besprechung aktueller Konzepte komplettiert. Sehr eindrucksvoll gelungen ist (wieder) das Kapitel der Baumartenwahl. Nicht nur rein wirtschaftliche Erwartungen spielen eine Rolle, sondern auch klimatische und ökologische Kriterien nehmen breiten Raum ein. Hervorragend gelungen ist die stete Verbindung von wissenschaftlichen Ergebnissen, z.B. aus der Waldwachstumskunde, und deren Anwendung im Waldbau, beispielsweise bei Baumartenwahl oder Durchforstungsstrategien. Dass sich die Forstwirtschaft künftig noch stärker mit den Auswirkungen des Klimawandels und der Störungsökologie befassen muss, ist für den Waldbau eine besondere Herausforderung. Insgesamt wird ein Werk vorgelegt, das in keiner forstlichen Bibliothek fehlen darf. Für theoretisch Interessierte ist es ebenso wertvoll wie für Forstwirtschaft Praktizierende; Studierende der Forstwirtschaft und verwandter Disziplinen inkl. Ökologie und Naturschutz sollten es in ihrer Nähe haben.

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